Selbstbräuner für Sonnenanbeter

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Wer mich kennt, weiß, Sonnenschutz ist mein ein und alles, wenn es um Hautpflege geht. Sommers wie winters gibt es keinen Tag, an dem ich das Haus ohne ausreichenden LSF und PPD-Faktor verlasse, um mich vor UVB- und ­– noch viel schlimmer – UVA-Strahlen zu schützen, die es auf meine Haut abgesehen haben. Sommerliche Bräune ist daher eigentlich für meine Haut ein Fremdwort – ist die Bräunung durch UV-Strahlen doch eigentlich nur eine Reaktion sonnengeschädigter Haut – und ich durchlebe Sommer für Sommer in meiner vornehmen Schneewittchenblässe.

Nichtsdestotrotz kann ich mich nicht davon freimachen, dass ich eine gewisse Bräune auf dem Teint gar nicht so schlecht finde, rein optisch, auch wenn ich meine Haut um jeden Preis vor Sonnenstrahlen schützen will. Deswegen habe ich schon seit längerem immer mal wieder ein Auge auf das Selbstbräuner-Regal in der Drogerie meines Vertrauens geworfen, habe das Projekt aber immer wieder verworfen, weil mir Zweifel in Form von Anekdoten über orangene Gesichter, fleckige Haut und übelriechende Selbstbräuner-Cremes jedes Mal einen Strich durch die Rechnung gemacht haben.

Das Schicksal hat es aber nun anscheinend gut mit mir gemeint und es schickte mir ein Zeichen in Form einer Ladung von Selbstbräuner von Vita Liberata, die hier bei uns eingetroffen sind und die auszuprobieren es mir natürlich gleich unter den Nägeln gebrannt hat. Die Selbstbräuner dieser irischen Marke sind nämlich geruchsfrei, imitieren eine natürliche Bräune und sollen außerdem bis zu drei Wochen lang anhalten. Außerdem sind alle Selbstbräuner von Vita Liberata im Sinne der Naturkosmetik frei von chemischem Schnickschnack, den ein Kosmetikprodukt eigentlich nicht braucht. Alkohol, Parfüm und Parabene: Fehlanzeige. Diese Philosophie der Natürlichkeit und die geruchsfreie Formulierung haben mich gleich angesprochen.

Aber vorerst – die unschönen Anekdoten von verhunzten Selbstbräunungsversuchen meiner Freundinnen noch im Hinterkopf – habe ich mir bei den Beauty Expertinnen in unserem Day Spa ein paar Tipps abgeholt, wie ich den Selbstbräuner am besten unfallfrei auf meine Haut zaubern kann.

VITA-LIBERATA---CLASSIC-TAN-MITT-HANDSCHUHDer Selbstbräuner Handschuh ist dein bester Freund

So viel war mir schon klar: Man braucht immer einen Selbstbräuner Handschuh, um die Bräunungscreme auf die Haut aufzutragen. Den passenden Selbstbräunungshandschuh von Vita Liberata hatte ich zum Glück schon parat. Der Selbstbräuner gehört immer auf den Handschuh aufgetragen und verteilt, indem man ein paar Mal die behandschuhte Hand zur Faust ballt. Dann geht es los: In kreisenden Bewegungen, so meine Kolleginnen, soll ich den Selbstbräuner auftragen.

So geht das Bräunen von Kopf bis Fuß

An den Armen beginnend geht es über der Schulter soweit über den Rücken wie möglich und dann den Arm nach unten entlang, Rückseite nicht vergessen. Am Handgelenk den Übergang gut verblenden. Gut zu wissen, sonst stehe ich am Ende mit einer Kante am Ende des Armes da: Arm dunkel, Hand hell. An den Beinen funktioniert das Bräunen fast genauso: Kreisende Bewegungen, Verder- und Rückseite, Übergang zum Fuß am Knöchel verblenden, Überschüsse von besonders dicken Haustellen abwischen, damit es nicht zum „overtanning“ kommt. Verstanden. Meine größte Angst bereitet mir das Bräunen im Gesicht. Aber hier hatte meine Kollegin auch einen Tipp parat: Den Selbstbräuner kann mit einem Klecks Feuchtigkeitscreme gemischt werden, so ist der Auftrag leichter. Vom Gesicht runter zum Hals und schließlich zum Dekolleté hin verblenden und zum Abschluss die Augenbrauen und die Oberlippe mit einem trockenen Tuch abwischen, damit diese Stellen nicht zu viel Bräune abbekommen.

Diese Tipps für den Auftrag haben mich schon mal beruhigt. So schwer klingt es ja alles nicht. Dann musste ich mir noch den richtigen Selbstbräuner von Vita Liberata aussuchen. Das Angebot ist ja groß genug, dass man als unerfahrene Selbstbräunerin, so wie ich eine bin, schonmal ins Wanken geraten kann.

Tinted oder Gradual?

Vita Liberata hat verschiedene Selbstbräuner im Sortiment, die unterschiedliche Eigenschaften haben. Eine Unterscheidung wird durch die Markierungen Tinted und Gradual im Produktnamen markiert.
VITA-LIBERATA---FABULOUS-SELF-TANNING-TINTED-MOUSSE-02Zu den Tinted Produkten gehören zum Beispiel die Self Tanning Tinted Mousse oder die Fabulous Self Tanning Tinted Lotion. Diese Tinted Selbstbräuner enthalten Farbstoffe, die direkt auf der Haut sichtbar werden. In etwa so wie bei einem tinted moisturizer, also einer getönten Tagespflege, die sofort Farbpigmente auf die Haut bringt. Das hat den Vorteil, dass man die Bräune sofort beim Auftragen sehen kann – so eine einfache Anwendung, das klingt, als wäre es etwas für mich. Der langanhaltende Bräunungseffekt entsteht dann trotzdem innerhalb der folgenden 4 bis 8 Stunden nach dem Auftrag.

VITA-LIBERATA---FABULOUS-SELF-TANNING-TINTED-LOTION02Bei den Gradual Bräunungsprodukten ist es anders. Beim Auftrag auf der Haut sind sie erstmal farblos, entwickeln im Laufe der folgenden 4 bis 8 Stunden dann aber ebenso die langanhaltende Bräune, die durch den Bräunungswirkstoff DHA hervorgerufen wird. Weil die Bräune schrittweise erst nach und nach sichtbar wird, tragen diese Selbstbräuner das Wort gradual im Titel. Das heißt ganz einfach graduell oder schrittweise. Der Vorteil dieser Selbstbräuner ist es, dass sie garantiert nicht auf die Kleidung abfärben können, da die Bräune sich erst auf der Haut entwickelt. Vita Liberata bietet hier zum Beispiel die Fabulous Self Tanning Gradual Lotion an.

Als Anfängerin greife ich wohl lieber zu einem der Tinted Selbstbräuner, damit ich schon beim Auftragen sehen kann, wie ich mich anstelle und wo ich noch zu bräunen habe und wo nicht.

Mousse oder Lotion?

Die nächste Entscheidung, die ich treffen muss, ist die zwischen Mousse oder Lotion. Die meisten Selbstbräuner von Vita Liberata gibt es als Mousse und als Lotion, sodass man als Bräunerin die freie Wahl hat. Zum Beispiel den langanhaltendsten Selbstbräuner der Welt, den Vita Liberata Phenomenal 2-3 Week Self Tan gibt es als Lotion und als Mousse.

VITA-LIBERATA---PHENOMENAL-2-3-WEEK-SELF-TAN-MOUSSEFür Anfänger ist die Mousse Konsistenz wohl besser geeignet, da sie sich einfacher verteilen und auftragen lässt. Sie trocknet auch schneller und minimiert so das Risiko, dass man versehentlich mit dem frisch gebräunten Körper überallhin abfärbt. Die Lotion hingegen ist etwas reichhaltiger als das Mousse, es spendet intensiver Feuchtigkeit und ist deswegen vor allem für empfindliche und trockene Haut geeignet.

Eigentlich ist meine Haut auch eher trocken, aber ich entscheide mich trotzdem erstmal für ein Mousse, da es für Anfänger wohl die bessere Wahl ist. Meine Wahl steht also fest: Mein erster Bräunungsversuch startet mit dem Vita Liberata Fabulous Self Tanning Tinted Mousse.

Mein erster Selbstbräunungs-Trip

Ich habe mir also den Vita Liberata Tan Mitt geschnappt und das Self Tanning Tinted Mousse. Für beste Ergebnisse soll ich vorher ein Peeling durchführen und sicherstellen, dass die Haut ölfrei ist, also nicht vorher eincremen. Easy, alles kein Problem. Ich hab mir erstmal die Haare hochgesteckt und mich auf ein altes Handtuch gestellt, falls was daneben geht. Außerdem habe ich mir ein kleines Handtuch bereitgelegt, mit dem ich überschüssiges Mousse abwischen kann, bevor es einzieht, zum Beispiel an den Knien oder Ellenbogen. Und dann hab ich einfach drauflosgebräunt. Erst an den Armen und Beinen, mein Freund musste mir dann am Rücken helfen, nachdem ich ihm ausführliche Anweisungen gegeben habe, und am Ende im Gesicht. Dafür habe ich dann nur ganz wenig Selbstbräuner 1:1 mit meiner liebsten Gesichtscreme gemischt und mit kreisenden Bewegungen vorsichtig ins Gesicht und am Hals eingearbeitet und zum Dekolleté hin verblendet, wie meine Kollegin es mir geraten hat. Das Mousse zieht wirklich schnell ein und trocknet quasi sofort. Erst hatte ich Angst, dass es dadurch schwieriger aufzutragen ist, aber es war wirklich ganz einfach. Die Konsistenz ist super cremig und lässt sich einfach gleichmäßig verteilen. Am nächsten Tag hat sich dann auch wirklich eine sichtbare Bräune auf meinem Körper gezeigt, recht subtil, aber natürlich, genauso wie ich es wollte. Im Gesicht war die Bräune nicht ganz so deutlich, da muss ich beim nächsten Mal einfach etwas mehr nehmen. Aber für den ersten Versuch bin ich sehr zufrieden! Die Bräune ist sehr natürlich und ist auch jetzt, über eine Woche später, noch gut zu sehen.

Ich kann euch nur ans Herz legen, die tollen Selbstbräuner von Vita Liberata mal auszuprobieren. Ich werde es auf jeden Fall noch mal probieren, damit ich im Sommer nicht ununterbrochen mit meiner Blässe auffalle. Ich habe schon den Phenomenal 2-3 Week Self Tan ins Auge gefasst, der angeblich der langanhaltendste Selbstbräuner der Welt ist. Und: Naturkosmetik- und Lifestyle-Guru Gwyneth Paltrow fährt anscheinend auch total auf die Marke ab, und die lässt ja bekanntlich nur die natürlichste Kosmetik an ihren Celebrity Body 😉

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Author: Jasmin Winter

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