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Die Temperaturen sind im Winter oft nicht das Einzige, was bedenklich in die Tiefe sinkt. Auch unsere Stimmung und unser allgemeines Wohlbefinden kann sich oftmals gleich mit in den Keller verabschieden. Es ist die meiste Zeit ziemlich dunkel und grau, die Sonne scheint kaum, so dass man kaum weiß, ob sie überhaupt noch da ist und die ständige Gewissheit, dass keine Besserung in Sicht ist, weil der Frühling noch auf sich warten lässt – all diese Dinge sorgen nicht gerade dafür, dass wir ein Feuerwerk der guten Laune abfeuern.

Dunkle Tage, schlechtes Wetter – schlechte Stimmung im Winter

Oft drückt das Wetter und die Kälte aufs Gemüt, wir sind oft müde, wollen uns nur in unser Bett einkuscheln und es fehlt einfach die Motivation, irgendetwas zu tun. Am liebsten würden wir es machen wie in der Tierwelt: Winterschlaf, und erst im Frühjahr wieder aufwachen, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen und wachkitzeln und wir wieder frohen Mutes sein können. Doch stop. Man darf der winterlichen Un-Stimmung nicht einfach so nachgeben. Mit einigen wenigen Maßnahmen befreit ihr euch ganz unkompliziert aus dem Stimmungstief und startet mit mehr Energie und Power in den Frühling. Und der, das kann man im Februar nicht mehr leugnen, naht ja nun wirklich bald. Also, wenn ihr es satt habt mit der winterlichen Depression, dann lest jetzt unseren Blogbeitrag mit den ultimativen Tipps, wie ihr dem Winterschlaf ein Ende setzen könnt. Power im Frühling ist angesagt!

Sanftes Aufwachen für einen unbeschwerten Start in den Tag

Die erste Hürde stellt sich meistens schon vor uns auf, bevor wir überhaupt wach sind. Denn das Aufstehen im Winter ist besonders schwer. Nicht nur, dass man einfach gerne noch ein bisschen liegen bleiben und träumen möchte – so etwas kann ja auch im Sommer passieren. Aber nein: Im Winter ist es auch noch die ganze Zeit kalt und dunkel – nicht gerade die richtige Motivation, um sich aus dem Bett zu quälen. Hier gibt es jedoch inzwischen pfiffige Alternativen für Morgenmuffel – die wir im Winter doch alle sind, oder?

Ein Lichtwecker zum Beispiel weckt nicht nur durch Geräuschvolle Weckrufe. Statt eines schrillen Piepens, das und abrupt aus dem Schlaf klingelt, wird hier mit einem sanften Lichtverlauf von Orange bis Weiß ein Sonnenaufgang ins Zimmer gezaubert. Und das ab einer halben Stunde vor der eigentlichen Weckzeit. So hat der Körper das Gefühl, dass die Sonne aufgeht und kann sich langsam an den beginnenden Tag gewöhnen. Genial, oder? Auch die Wecktöne sind hier etwas anders. Es erklingt nämlich ein Vogelgezwitscher, ganz sanft, das uns den Eindruck vermittelt, an einem schönen Sommertag von der Natur geweckt zu werden, die auch gerade dabei ist, zu erwachen. Gut, damit ist natürlich noch nicht automatisch gute Laune bei uns angesagt. Aber die Bedingungen dafür sind schon mal geschaffen. Wir können uns jedenfalls keinen sanfteren Start in den Tag vorstellen. Außer natürlich ausschlafen. Aber das geht nun mal unter der Woche meistens einfach nicht.

Drück Pause auf der Winter-Playlist – mit Sommerhits in Stimmung kommen

Wenn es draußen kalt und grau ist, wollen wir uns meistens so richtig in diese düstere und träge Stimmung reinfallen lassen. Ab ins Bett oder auf die Couch mit der Kuscheldecke und eine Playlist mit traurigen Songs aufgelegt. Das passt so richtig zur Jahreszeit und drückt so richtig schön aufs Gemüt. Das grenzt eigentlich an Selbstsabotage. Warum richten wir unsere Stimmung so bereitwillig nach dem schlechten Wetter, hm? Probier doch einfach mal aus, morgens auf dem Weg ins Büro die schönsten Songs des letzten Sommers zu hören oder höre eine feurige Tanz-Playlist, während du dich morgens fertig machst. Das sorgt garantiert für bessere Laune als das traurige Schnulzfest, das du dir sonst an dunklen Wintermorgen einverleibst. Wenn draußen schon schlechtes Wetter ist, muss man wenigstens drinnen für gute Laune sorgen. Und wie geht das besser als mit tollen Erinnerungen an schöne Urlaubs- und Sommermomente, die beim Hören der vertrauten Musik wieder anklopfen?

Auch wenns schwerfällt: Bewegung an der frischen Luft tut gut

Ok, die Luft ist vielleicht etwas mehr als nur frisch, je nachdem, wo ihr den Winter verbringt. Deswegen gehen die meisten von uns besonders im Winter am liebsten ins Fitnessstudio, wenn es darum geht, Sport zu treiben und in Bewegung zu bleiben. Lieber laufen wir eintönig unsere Runden auf dem Laufband, als bei Frostigen Temperaturen durch die kalte Stadt zu rennen. Man kann sich echt Schöneres vorstellen. Doch – und jetzt kommt das große Aber: man sollte sich vielleicht doch ab und zu rauswagen zum Sport machen. Denn die Bewegung an der frischen Luft regt die Ausschüttung von Serotonin an und bringt den Kreislauf in Schwung. Ein wirksames Mittel gegen die allgegenwärtige Müdigkeit, die uns im Winter plagt. Außerdem gibt es ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Mit dem richtigen Outfit ist also auch Joggen bei Minusgraden kein Problem.

Energieschub durch die richtigen Lebensmittel

Manchmal brauchen wir besonders im Winter einen Energieschub von unserem Lieblingsessen. Nicht umsonst nennen wir eine Mahlzeit, die uns mehr als nur pure Nährstoffe liefert, Soul Food. Essen für die Seele. Doch beim Snacken und Naschen, das uns ohne Frage manchmal gut tut, sollten wir es nicht übertreiben. Denn besonders unsere Favoriten wie Pizza, Pommes und Co. sorgen nach übermäßigem Konsum erst recht für schlechte Stimmung und ein träges Gefühl. Pizza zum Mittag ist ein Garant für Schläfrigkeit für den Rest des Tages. Stattdessen sind es oft gesunde Mahlzeiten mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen, die uns einen Energieboost für den Rest des Tages geben. Gute Energielieferanten für den Winter sind hier Hülsenfrüchte und regionales Gemüse sowie Nüsse als echte Energiebomben.

Kampf gegen den Vitamin D Mangel

Am Ende des Winters haben die meisten von uns einen Vitamin D Mangel. Denn das Vitamin wird im Körper durch Lichteinstrahlung hergestellt. Und die ist im Winter nun mal bekanntlich sehr rar. UVB-Strahlung, die zur Vitamin D Bildung nötig ist, kommt erst im Frühjahr in unseren Breitengraden wieder zum Vorschein. Solange heißt es, auf Alternativen zurückgreifen und eventuell mit einem Vitaminpräparat aus der Apotheke nachhelfen. Denn ein Vitamin D Mangel drückt zusätzlich auf die Stimmung und sorgt für Schlappheit, Antriebslosigkeit und Müdigkeit. Auch das kann dazu beitragen, dass im Winter schlechte Stimmung herrscht. Aber es gibt einen Lichtblick: Mittlerweile dauert es ja auch wirklich nicht mehr allzu lange, bis der Frühling endlich da ist, versprochen!