Gut geschützt

Wenn es warm wird, führt kein Weg am Sonnenschutz vorbei, um der Hautalterung und Gesundheitsschäden vorzubeugen. Wichtig ist dabei den Lichtschutzfaktor zu finden, welcher deinem Hauttyp entspricht. Was Viele nicht wissen: Selbst, wenn man ein schattiges Plätzchen im Park erobert hat oder die Sonne nicht allzu aufdringlich scheint, dringen UVA- und UVB-Strahlen durch die Wolkendecke und bahnen sich ihren Weg in deine Haut. Dabei verliert die Haut natürlich viel Feuchtigkeit und wird schnell fettig. Am besten empfiehlt sich eine Multi-Tasking-Creme, welche vor UV-Strahlung und Feuchtigkeitsverlust schützt. Dabei eignen sich vor allem Sonnenschutzcremes oder -sprays, mit einem transparenten Finish, die keinen Fettfilm auf der Haut hinterlassen nachdem sie schnell eingezogen sind. Nicht vergessen: Der Sonnenschutz sollte, für einen optimalen Schutz nach Sport und Schwimmen, wasserfest sein.

Pflege für ölige Haut:

Die richtige Pflege

Wenn es warm wird neigen viele Menschen zu fettiger Haut. Eine gute Pflege die dem entgegenwirkt, bilden mattierende und ölfreie Cremes. Vor allem Bestandteile wie Zink, Salicylsäure oder Silizium hemmen die Produktion der Talgdrüsen.

Vorsicht: Wer zu viel oder falsch pflegt, begünstigt die Fett- und Talgproduktion der Haut.

Foundation

Je höher die Temperatur draußen, desto leichter sollte die Textur einer Foundation sein. Bei einer beschwerenden Textur verstopfen die Poren, die Haut kann nicht atmen und der Schweiß lässt das Make-up fleckig werden.

Foundations die extra für die heiße Jahreszeit entwickelt wurden, sind somit die erste Wahl. Sie enthalten Wirkstoffe, die Hitze und Feuchtigkeit trotzen und dich in Sachen Haltbarkeit und Mattierung nicht im Stich lassen. Plus: Oftmals ist bereits ein Lichtschutzfaktor enthalten!

Wer zu öliger Haut neigt und für sein Umfeld nicht als glänzende Diskokugel fungieren möchte, sollte zu Kompakt-Foundations greifen. Diese saugen das überschüssige Fett und den Schweiß einfach auf. So wirkt dein Teint den ganzen Tag lang matt und makellos. Wer keine Risiken eingehen möchte, kann seinen fertigen Look mit einem Setting Spray fixieren.

Wer es natürlicher mag, hat Glück, denn das Motto für diesen Sommer lautet: Natur pur!

Das bedeutet, dass der natürliche Teint im Vordergrund steht und nicht unter einer schweren Schicht Foundation begraben werden soll.

Am einfachsten lässt sich der Trend mit einer leichten feuchtigkeitsspendenden Tagescreme umsetzen, die bereits den Lichtschutzfaktor beinhaltet, mit dem natürlichen Hautton verschmilzt und jegliche Unebenheiten sanft abdeckt.

Make-Up Empfehlung:

Puder

Wenn der Sommerglanz sich auf die falschen Stellen ausbreitet, greifen die Meisten zum Puder. Oberflächlich betrachtet hilft Puder natürlich und lässt den Glanz kurzzeitig verschwinden. Der Fehler: Das Puder vermischt sich mit dem Hautfett und bildet eine Schicht, die oftmals für verstopfte Poren und Unreinheiten verantwortlich ist. Tipp: Blotting Papers sind die idealen Anti-Glanz-Helfer und passen in jede noch so kleine Clutch! Die glänzenden Stellen werden einfach vorsichtig mit Blotting-Paper abgetupft, um überschüssiges Fett und Talg zu beseitigen. Anschließend kann ein wenig Puder aufgetragen werden.

Gesichtspuder zum mattieren

Eine gute Alternative bilden neue Setting-Sprays, welche deine Haut mit wichtigen Nährstoffen versorgen und ein dezentes Strahlen ins Gesicht zaubern ohne ölig zu wirken. Fettigeren Hauttypen werden Primer empfohlen, die vor der Foundation aufgetragen werden. Diese lassen die Poren feiner wirken und haben zusätzlich einen mattierenden Effekt.

 

Blush

Good bye Powder Blush- Hello Cream Rouge!

Pudrige Texturen sind diesen Sommer kaum im Trend, vor allem wenn sie unsere Wangen zieren. Durch das pudrige Finish sieht die Haut oft trocken aus, auch wenn sie es eigentlich nicht ist. Die neue Alternative: Der natürliche, strahlende dewy Look.  Dabei benutzt man, anstelle von Puder, einfach cremige Texturen – so auch in puncto Rouge. Dadurch wirkt der Teint immer aufregend, frisch und jugendlich. Achte dabei jedoch auf einen natürlichen Farbton, der mit deiner Hautfarbe verschmilzt.

 

Augen

Im Sommer sind wisch- und wasserfeste Texturen die Wunderwaffe. Nur so bleiben Eyeliner, Mascara und Lidschatten, selbst nach einem unfreiwilligen Schubser in den Pool, auf ihrem Platz. Was wie Magie wirkt, ist beispielsweise das versiegelnde Wachs der wasserfesten Tusche, welches jede einzelne Wimper umhüllt.

Primer für die Augen? Warum nicht! Unter dem Lidstrich und Lidschatten aufgetragen, sorgt er für zuverlässigen Halt und durchgehend strahlende Farbe, ohne dass sie sich in der Lidfalte sammelt. Keine Panik: Mit einem Make-Up-Entferner auf Ölbasis bleibt das Abschminken trotzdem eine Leichtigkeit. Jedoch nur in der Augenpartie benutzen! Mehr dazu im Abschnitt „Richtig Abschminken“.

Besonders Trendbewusste verzichten diesen Sommer jedoch vor der Abenddämmerung auf Mascara und setzen auf einen eher praktischen und natürlichen Look. Wer trotzdem nicht auf dramatisch geschwungene Wimpern verzichten möchte, sollte ein Serum verwenden, das ein natürliches Volumen zaubert. Die Inhaltsstoffe bewirken dies, indem sie die Härchen pflegen und deren Wachstum anregen.

 

Lippen

Wer im Sommer sein liebstes Rot aufträgt, muss häufig erleben, dass nicht der Geliebte dahinschmilzt, sondern der Lippenstift. Zahlreiche neue Lip Pencils bilden deshalb oft Lippen- und Konturenstift in Einem. Die spitz zulaufende Form ermöglicht das präzise Auftragen, während die Textur Auslaufen und Verschmieren verhindert. Das Ergebnis: unfassbar langer Halt und strahlende Farbe dank hoher Pigmentierung.

Sommerfarben für die Lippen

Vor allem Lip Tints erweisen sich im Sommer als überaus nützlich. Die zunächst flüssige Konsistenz zieht in die Haut ein und verschmilzt mit dieser. Der Vorteil: Bis zu 24(!) Stunden kein Verschmieren, auch bei helleren Farben. Da diese Lippenstifte oftmals keine cremigen Wachse enthalten, die sich bei der ersten Gelegenheit verflüssigen, wirken sie oft sehr matt. Wer also einen glossigeren Look bevorzugt, kann, nachdem die Farbe eingezogen und getrocknet ist, einfach einen beliebigen Balm oder Gloss auftragen.

Für die ganz Natürlichen: Getönte Lip Tints, die Balm und Farbe in Einem beinhalten.

 

Richtig Abschminken

Bereits beim Abschminken am Vorabend kann man für einen perfekten Teint am nächsten Tag sorgen. Dabei sind vor allem antibakterielle, talgminimierende und ölfreie Waschlotionen gefragt, um glänzender Haut den Kampf anzusagen! Besondere Helfer sind hierbei Tonerde und Zink, um die Poren zu öffnen und Unreinheiten zu beseitigen. Warnung an alle die aus Gewohnheit zur Seife greifen: Diese hat oft einen unerwünschten Effekt und lässt die Haut fettig wirken.

Reinigungstücher tun es auch? Nicht ganz! Sie sind praktisch und entfernen schnell Make-up und Unreinheiten, haben jedoch einen gravierenden Nachteil:  Reinigungstücher entfernen fast nur das Öl und Make-Up auf der Oberfläche aber nicht den unsichtbaren, tiefer sitzenden Schmutz. Oftmals werden Bakterien sogar tiefer in die Poren gedrückt, verstopfen diese und führen zu Entzündungen und Pickeln.

 

Extra Tipp:

Weniger Schwitzen und schöne Haut mit der richtigen Ernährung                                       


Dieser Tipp sorgt nicht nur für eine angenehme Abkühlung, sondern mindert unter anderem die Schweißproduktion. Der Vorteil: keine verstopften Poren, keine Entzündungen und Pickel, kein Feuchtigkeitsverlust der Haut und viele neidische Blicke!

  1. Wenn das Leben dir Zitronen schenkt

Bereits eine Scheibe frische Zitrone im Wasser kann den Stoffwechsel enorm anregen, zur Entgiftung beitragen und den gesamten Körper erfrischen. Als idealer Durstlöscher an heißen Tagen, hilft die saure, sonnige Frucht den Wasserspeicher deines Körpers zu füllen und den Salzgehalt zu regeln. Was Viele nicht wissen: Wenn wir schwitzen verliert der Körper nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Salze und Mineralien.

  1. Milch, sauer bitte!

Ein weiterer Geheimtipp sind unspektakuläre Lebensmittel wie Joghurt, Quark oder Buttermilch, da diese Produkte wie ein Ventilator von innen wirken und dem Körper Kühlung spenden. Bei normaler, ungesäuerter Milch ist der thermische Effekt jedoch eher schwach. Wer gerne beim Inder bestellt, sollte ab jetzt den Mango Lassi, als köstliche Erfrischung mit wenig Kalorien und schweißminderndem Effekt, in den Warenkorb legen.

  1. Schweiß bye! Mit Salbei?

Wer jetzt an Erkältungen und kalte Wintertage denken muss, liegt nicht ganz richtig. Ob als Tee gekocht oder als Gewürz in der Küche – frischer Salbei ist eines der besten bekannten Mittel gegen das Schwitzen. Der Grund ist vor allem der hohe Gehalt an ätherischen Ölen, welche die Aktivität unserer Schweißdrüsen eindämmen und das zentrale Nervensystem entspannen, welches als eine Art Steuerzentrale für die Schweißabsonderung des Körpers verantwortlich ist.

  1. Rice, Rice Baby

Egal ob weiß, braun oder rot – Reis ist vor allem in wärmeren Ländern als Beilage sehr beliebt, da die Getreidekörner nicht nur Flüssigkeiten aufsaugen und binden, sondern auch überschüssiges Wasser im Körper aufnehmen. Das Ergebnis: Dem lästigen Schwitzen wird zuverlässig vorgebeugt.

  1. Rot und saftig

Ein beliebtes Hausmittel gegen Schweiß, das hier nicht fehlen darf ist Tomatensaft. Wer bereits am Morgen ein Glas trinkt, tut seinem Körper einen großen Gefallen, denn Tomaten beinhalten neben wichtigen Antioxidantien auch einen hohen Wasseranteil. Auf diese Weise versorgen und erfrischen sie dich von innen und stabilisieren den Wasserhaushalt deines Organismus. Außerdem: Bestimmte Inhaltsstoffe der Tomate behindern die Schweißdrüsenaktivität.

  1. Vorsicht heiß und minzig!

Wer hätte das gedacht: Heißer Pfefferminztee hindert uns am Schwitzen. Der Grund hierfür liegt in dem Inhaltsstoff Menthol, der vor allem in frischer Minze zu finden ist. Ein weiterer Vorteil ist die Wärme des Getränks, da auf diese Weise die Köpertemperatur stabil gehalten wird und man weniger schwitzt – im Vergleich zu eiskalten Getränken, auf die der Körper mit Wärmebildung antwortet.