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Du hast über die Weihnachtszeit ein paar Pfunde zu viel zugenommen? Ins neue Jahr bist du eher „gerollt“ als „gerutscht“? Dann bist du mit der OMAD-Diät auf der richtigen Spur. Wir zeigen dir, wie du mit dieser Fastenvariante schnell abnimmst – und das neue Jahr um einiges leichter beginnst.

Einfacher geht’s nicht! Mit der OMAD-Diät brauchst du kein lästiges Kalorienzählen. Du musst auch keine aufwendigen Gerichte zubereiten und schon gar nicht einem gestrengen Fitnessplan folgen. Das einzige, was du beachten musst? Nur eine Mahlzeit am Tag zu dir zu nehmen. „One Meal a Day“ lautet das Prinzip, hinter dem die Abkürzung OMAD steckt. Tatsächlich ist diese Regel schnell verstanden und damit auch einfach anzuwenden. Aber sie ist definitiv leichter gesagt als getan! Dennoch wird die Diät mit den vier Buchstaben in den USA immer beliebter. Nun schwappt der Trend auch zu uns herüber – und das obwohl die OMAD-Diät ziemlich streng daherkommt. Warum die OMAD-Diät dennoch kleine Abnehmwunder vollbringen kann und dem Körper dabei auch noch guttut, verraten wir hier.

So funktioniert die OMAD-Diät

Die Methode ist schnell erklärt. Wer mit der OMAD-Diät abnehmen will, der darf einmal am Tag nur eine einzige Mahlzeit zu sich nehmen. Hier findet ein sehr einfaches, aber sehr erfolgreiches Prinzip seine Anwendung: das sogenannte Intermittierende Fasten. Auch Intervallfasten genannt, hat diese Methode die Fitnesswelt und Abnehmwelt im Sturm erobert. Im Grunde genommen geht es beim Intermittierenden Fasten um eine neue Ernährungsweise – nicht um eine Diät. Hier wird eine bestimmte Anzahl an Stunden am Tag gefastet. Essen darf man nur während eines bestimmten Zeitraumes. Dieses flexible Verfahren hat dazu geführt, dass es mittlerweile zahlreiche verschiedene Arten des Intervallfastens gibt. Besonders beliebt ist die 16:8-Methode. Das bedeutet, dass man 16 Stunden lang fastet und dann innerhalb von 8 Stunden essen darf, was man will. Auch die 5:2-Methode, wonach man an fünf Wochentagen normal isst und an zwei Tagen fastet, wird oft angewandt. Das Besondere am Intervallfasten: Jeder kann sich die Fastenart aussuchen, die am besten in sein Leben passt. Und: die Regeln sind einfach einzuhalten und lassen sich so langfristig durchführen.

Es verwundert nicht, dass unter den verschiedenen Arten des Intervallfastens nun die OMAD-Diät immer beliebter wird. Denn diese Methode ist eine sehr drastische Form des Intermittierenden Fastens – und damit um einiges effektiver beim Gewichtsverlust. Wer sie anwendet, darf nämlich 23 Stunden am Tag nichts essen. Nur während einer Stunde am Tag ist es erlaubt, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. 23:1 heißt hier die Losung. Das hört sich nicht nur hart an – es ist auch extrem schwierig. Dafür zeigt die OMAD-Diät aber auch schnell sehr große Effekte. Die Pfunde schmelzen nur so dahin! Mit ein wenig Willensstärke schafft es jeder diese Form des Fastens einzuhalten. Aber Achtung: Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen des Intervallfastens solltest du die OMAD-Diät nicht langfristig durchführen. Denn wer länger als eine Woche nur eine Mahlzeit zu sich nimmt, der riskiert einen Vitamin- und Mineralstoffmangel.

Die OMAD-Diät – was du beachten musst

Auch wenn das Prinzip hinter OMAD-Diät einfach ist. Ein paar Dinge solltest du doch beachten, damit du mit dieser extremen Form der Fastens Erfolg hast. Die erste und wichtigste Regel lautet, dass du nur eine Mahlzeit pro Tag essen darfst. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, dass du während der Essensphase nicht ununterbrochen essen sollst. Stattdessen darfst du dich nur einmal an den Esstisch setzen und schlemmen. Was du dabei isst, darfst du selbst entscheiden. Das kann eine Pizza, Pommes mit Wurst oder ein Burger sein. Dabei gilt auch hier: die Menge macht’s. Sich den Teller auf schwindelerregende Höhe zu stapeln oder einen Riesenteller zu benutzen, ist bei der OMAD-Diät nicht drin. Benutze deinen gesunden Menschenverstand und du wirst schnell merken, wann du zu viel auf dem Teller hast. Wenn du schon so eine drastische Diät durchführst, solltest du dich nicht selbst belügen und deinen Abnehmerfolg nicht sabotieren.

 

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Natürlich empfehlen wir dir lieber eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Aber das ist für die OMAD-Diät kein Muss. Nimm dir Zeit beim Essen, denn danach darfst du nichts weiteres mehr zu dir nehmen. Genieße also jeden Bissen und dehne die Mahlzeit aus. Beachte auch, dass du deine einzige Mahlzeit pro Tag immer zur selben Zeit aufnimmst. Denn das Fastenfenster soll ja bei 23 Stunden bleiben und nicht etwa verkürzt werden. Wenn es mal gar nicht anders geht, darfst du deine Mahlzeit maximal vier Stunden vor oder nachziehen. In deiner 23-Stunden-Fasten-Periode darfst du Wasser und ungesüßte Tees trinken.

Was bringt das Intervallfasten?

Es ist einleuchtend: Ist der Köper mit der Verdauung beschäftigt, wendet er viel Energie an, die dann an anderer Stelle fehlen. Wer fastet, entschlackt den gesamten Körper – und der Magen-Darm-Trakt hat Zeit, sich zu regenerieren. Der Körper kann sich dann auf andere Dinge konzentrieren – zum Beispiel Gifte aus dem Körper herauszufiltern oder Fettreserven abzubauen. Studien zeigen, dass Fasten dem Körper enorme Vorteile bringt. Das Intervallfasten bildet hier keine Ausnahme. Wer eine der Intervallfasten-Methoden anwendet, der senkt unter anderem sein Entzündungsrisiko und verbessert die Zellregeneration. Insbesondere letzteres ist für alle Beauty-Experten interessant, denn eine schnellere Zellregeneration verlangsamt zugleich den Prozess des Alterns. Intervallfasten lässt dich also jünger aussehen! Wer aber „nur“ abnehmen will, für den ist das Intervallfasten eine ebenso wirkungsvolle, wie effektive Methode. Denn: Bleibt der Körper länger als 12 Stunden ohne Nahrung, dann geht der Körper an die Fettreserven und beginnt sie zu verbrennen. Dieser Effekt lässt sich noch dadurch verstärken, dass man nach 12 Stunden Sport treibt – also vor der Essensphase.

Aber Hand aufs Herz: Wem gelingt es heutzutage schon länger als 12 Stunden nichts zu essen? Wir essen leider von frühmorgens bis spätabends. Selbst wenn wir uns dabei relativ gesund ernähren, gönnen wir dem Körper doch keine Auszeit von der ständigen Verdauung. Und der Körper baut immer erst die zugeführten Kohlenhydrate statt die Fettreserven ab. Deshalb ist das Intervallfasten so eine gute Methode, um abzunehmen. Sie zwingt uns, unsere Ernährung umzustellen. Die Effekte sind durchweg positiv – egal ob du abnehmen willst oder einfach nur gesündere Blutwerte haben möchtest.

Die OMAD-Diät ist sicherlich nichts für jeden. Wer Wert darauf legt morgens und abends mit seiner Familie zu essen, sucht sich lieber eine einfachere Fastenmethode aus. Wer es hingegen schafft in einer Woche nur sieben Mahlzeiten zu sich zu nehmen, der kann mit der OMAD-Diät schnell große Erfolge erzielen. Wir drücken die Daumen!