Mit einfachen Tricks zur einer üppigen Bartpracht

Mit einfachen Tricks zur einer üppigen Bartpracht

©BeardandShave

Du lässt dir einen Bart wachsen und freust dich auf eine üppige Haarpracht doch dein Bart will nicht so, wie du? Du möchtest dir einen Vollbart stehen lassen, aber die Haare sprießen einfach nicht? Nicht jeder ist mit einem ergiebigen Bart gesegnet. Das trübt natürlich die Freude am Bart aber keine Bange – wir helfen dir mit einigen Tipps deinem Bart Hülle und Fülle zu verleihen.

Es gibt Männer, die haben einen glänzenden Vollbart. Und dann gibt es Männer, denen solch ein Glück nicht beschieden ist, die mit unregelmäßigem oder spärlichem Haarwuchs kämpfen. Unfair? Vielleicht, aber niemand hat ohne ein wenig Dazutun von Natur aus einen prächtigen Bart. Auch unsere Freunde, bei denen die Haare nur so sprießen, müssen ihren Bart hegen und pflegen. Eines steht fest: Auch wenn du zu jenen gehörst, die nicht mit einem Rauschebart gesegnet sind, ist noch lange nicht Hopfen und Malz verloren.

Tipps für einen volleren Bart

Es gibt viel, was du für deinen Bart tun kannst, doch bei allen Tipps musst du eines immer im Hinterkopf behalten: Ein herrlicher Bart, wo vorher nur spärlicher Bartwuchs war, ist nicht von heute auf morgen zu erreichen. Auch ist nicht jedermann für einen Vollbart gemacht – da kannst du noch so viele Tipps und Tricks anwenden. Wichtig ist, dass du für deinen individuellen Bart eine Bartform findest, mit der du glücklich bist. Mit ein wenig Geduld und Regelmäßigkeit wirst du sicher einen Bartwuchs zaubern, der genau zu dir passt.

Bartshampoos – Natürliche Reinigung und Pflege

  • Proraso - Bartreiniger - Wood & Spice

    Proraso - Bartreiniger - Wood & Spice

    Der Proraso Bartreiniger ist ein sanftes und wirksames Reinigungsmittel sowohl für den Bart als auch für die Haut. Frei von Parabenen und Silionen. Mehr von Proraso

  • Proraso - Bartreiniger - Azur Lime

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    Der Proraso Bartreiniger ist ein sanftes und wirksames Reinigungsmittel sowohl für den Bart als auch für die Haut. Frei von Parabenen und Silikonen. Mehr von Proraso

  • Proraso - Bartreiniger - Cypress & Vetyver

    Proraso - Bartreiniger - Cypress & Vetyver

    Dank der leicht schäumenden Formel wird der Bart von Schmutz, Ablagerungen und schlechten Gerüchen befreit. Frei von Parabenen und Silionen. Mehr von Proraso

  • Clubman Pinaud - Bart- und Bodywaschgel

    Clubman Pinaud - Bart- und Bodywaschgel

    Das Bart- und Körperwashgel reinigt, pflegt und revitalisiert die Haut dank einer neuen Schaumtechnologie und besten Inhaltstoffen. Mehr von Clubman Pinaud     Clubman Pinaud im Blog

  • Proraso - Green Line Bartreiniger

    Proraso - Green Line Bartreiniger

    Der Proraso Bartreiniger ist ein sanftes und wirksames Reinigungsmittel sowohl für den Bart als auch für die Haut. Dank der leicht schäumenden Formel wird der Bart von Schmutz, Ablagerungen und schlechten Gerüchen befreit. Durch den Duft nach Eukalyptus entfaltet sich eine erfrischende Wirkung. Mehr von Proraso

  • Beard and Shave - Dynamic Bartshampoo

    Beard and Shave - Dynamic Bartshampoo

    Produktinfo Natürliche Reinigung und Pflege angenehmer und schöner Duft 100% natürliche Inhaltsstoffe 100% vegan Hergestellt in Deutschland Eigene Rezeptur Duftrichtung: Sportlich, spritzig, elegant Mehr von Beard and Shave

  • Beard and Shave - Sleek Bartshampoo

    Beard and Shave - Sleek Bartshampoo

    Produktinfo Natürliche Reinigung und Pflege angenehmer und schöner Duft 100% natürliche Inhaltsstoffe 100% vegan Hergestellt in Deutschland Eigene Rezeptur Duftrichtung: Holzig, herb, maskulin Mehr von Beard and Shave

  • Big Red - NAll in One Duo Bartshampoo

    Big Red - NAll in One Duo Bartshampoo

    Produktinfo Beide Seifen lassen sich zur Reinigung und auch als dichter Schaum für die Nassrasur verwenden Mehr von Big Red

  • Mr Natty - Face Forest Soap - Bartseife

    Mr Natty - Face Forest Soap - Bartseife

    Die Face Forest Soap pflegt gleichzeitig die Haut und den Bart. Das enthaltene Olivenöl ist reich an Antioxidantien, die der Haut- alterung entgegen wirken. Mehr von Mr Natty     Mr. Natty im Blog

Hülle und Fülle für deinen Bart

Das Wichtigste zuerst: Ein Bart mit Lücken ist normal. Wie unser Bart wächst, kann nicht von uns beeinflusst werden, denn hier haben die Gene das letzte Wort. Leider ist es tatsächlich so, dass die Gene bestimmen, wie unser Bart sprießt. Behalte immer im Hinterkopf, dass nur dort Haar wachsen kann, wo es eine Wurzel gibt. Fehlen an bestimmten Stellen im Gesicht die Haarwurzeln, hilft keine Creme – das Haar bleibt aus und der Bart ist an dieser Stelle lückenhaft. Das heißt aber nicht, dass du nichts für einen üppigen Bart tun kannst. Hier kommen die „schlafenden Haarwurzeln“ ins Spiel. Wie Dornröschen kannst du diese aus ihrem Schlummer aufwecken und die spärlich bestückten Lücken mit buschigem Haar auffüllen.

Abhilfe für spärlichen Haarwuchs

Schlafende Haarwurzeln sind inaktive Follikel, die man unter anderem mit diversen Bartwuchsmitteln anregen und aktivieren kann. Dafür ist der Gang zum Arzt unerlässlich, denn er wird die richtige Behandlungsdosis und -dauer ermitteln. Generell ist ein natürlicher Weg aber besser, denn gerade bei Bartwuchsmitteln besteht die Gefahr, dass nach dem Absetzen der Effekt schnell wieder verloren ist.

Aber auch ohne ärztliche Beratung kannst du deine Haarwurzeln aus ihrem Schlummer aufschrecken: Zum Beispiel indem du die Durchblutung förderst und der Haut Nährstoffe gibst. Die richtige Bartpflege – zum Beispiel mithilfe der Produkte, die du im Online-Shop von meinduft.de findest – fördert die Durchblutung von Haut und Haarwurzeln, regt die schlafenden Follikel an und führt so zu mehr Bartwuchs.

Bartöle machen ihn spürbar weicher

  • Susanne Kaufmann - Bartöl Linie M

    Susanne Kaufmann - Bartöl Linie M

    Pflanzliche Öle wie Aprikosenkernöl und Jojobaöl machen das Barthaar geschmeidig, versorgen es mit Feuchtigkeit und verleihen einen gesunden Glanz. Mehr von Susanne Kaufmann

  • Clubman Pinaud - Beard Oil

    Clubman Pinaud - Beard Oil

    Das Clubman Pinaud Beard Oil spendet dem Bart intensive Feuchtigkeit. Mehr von Clubman Pinaud     Clubman Pinaud im Blog

  • Clubman Pinaud - Beard & Tattoo Oil

    Clubman Pinaud - Beard & Tattoo Oil

    Das Bart- und Tattoo-Öl von Clubman Pinaud pflegt Haut und Bart intensiv. Mehr von Clubman Pinaud     Clubman Pinaud im Blog

  • Proraso - Bartöl - Cypress & Vetyver

    Proraso - Bartöl - Cypress & Vetyver

    Pflegendes und schützendes Bartöl in der Duftrichtung Cypress & Vetyver. Ohne Parabene und Silikone. Mehr von Proraso

  • Proraso - Bartöl - Azur Lime

    Proraso - Bartöl - Azur Lime

    Das frische, nach Limette duftende Bartöl pflegt dichte und lange Bärte nachhaltig. Ohne Parabene und Silikone. Mehr von Proraso

  • Mr Natty - Lucky 3 Beard Elixir

    Mr Natty - Lucky 3 Beard Elixir

    Das Lucky 3 Bartelixir ist eine Kreation Mr. Natty's aus den besten natürlichen Ölen. Sandelholz sorgt für einen unglaublich angenehmen Duft den ganzen Tag über und hat außerdem die Eigenschaft die Talgproduktion der Haut zu regulieren. Mehr von Mr Natty     Mr. Natty im Blog

  • Mr Natty - Face Forest Love Kit

    Mr Natty - Face Forest Love Kit

    Triple Elixir Set - Face Forest Love Kit besteht aus: Famous Beard Elixir Lucky 3 Elixir Bring Me Sunshine Beard Elixir Alle Bartöle sind aus natürlichen Inhaltsstoffen und in England hergestellt. Mehr von Mr Natty     Mr. Natty im Blog

  • Proraso - Green Line Bart Bartöl

    Proraso - Green Line Bart Bartöl

    Pflegendes und schützendes Bartöl in der Duftrichtung der Grünen Linie. Es erfrischt durch den belebenden Duft nach Eukalyptus und verleiht dichten und langen Bärten einen seidigen Glanz. Mehr von Proraso

  • Beard and Shave - Dynamic Bartöl

    Beard and Shave - Dynamic Bartöl

    Produktinfo Macht ihn spürbar weicher Pflegt und beruhigt die Haut 100% natürliche Inhaltsstoffe 100% vegan Hergestellt in Deutschland Eigene Rezeptur Duftrichtung: Sportlich, spritzig, elegant Mehr von Beard and Shave

  • Beard and Shave - Sleek Bartöl

    Beard and Shave - Sleek Bartöl

    Produktinfo Macht ihn spürbar weicher Pflegt und beruhigt die Haut 100% natürliche Inhaltsstoffe 100% vegan Hergestellt in Deutschland Eigene Rezeptur Duftrichtung:  Holzig, herb, maskulin Mehr von Beard and Shave

  • Big Red - Noble Bartöl

    Big Red - Noble Bartöl

    Produktinfo Pflegendes Bartöl aus 100% natürlichen Zutaten Duftrichtung:  Grapefruit, Mandarine und Bergamotte Mehr von Big Red

  • Big Red - Factory Bartöl

    Big Red - Factory Bartöl

    Produktinfo Pflegendes Bartöl aus 100% natürlichen Zutaten Duftrichtung:  holzig würzige Duft aus vielen herben Zitrustönen Mehr von Big Red

Wir empfehlen euch etwa eine tägliche Gesichtsmassage für die Durchblutung der Haut, bevor ihr eure Pflegeroutine startet, denn so kann die Haut die Nährstoffe besser aufnehmen. Auch das Bürsten des Bartes (mit einer Naturhaarbürste) fördert die Durchblutung und stimuliert die Haarwurzeln – auch das hilft dabei Nährstoffe besser aufzunehmen. Der Effekt: Das Barthaar wird angeregt und wächst üppiger. Übrigens hilft das Bürsten des Bartes auch dabei, die Pflege auf dem gesamten Bart zu verteilen. Das verteilt die Feuchtigkeit gleichmäßig im Haar und hilft so dabei strohiges Haar in weiches zu verwandeln. Zuletzt solltet ihr eure Haut regelmäßig peelen – auch hier werdet ihr unter den Produkten im meinduft.de-Shop fündig. Die Peelings fördern ebenso die Durchblutung und stimulieren einen dichteren Bartwuchs.

Schummeln erlaubt – mehr Volumen, weniger Lücken

Wer schnell einen vollen Bart zaubern möchte, dem empfehlen wir neben durchblutungsfördernden Massagen generell eine effektive Bartpflegeroutine. Regelmäßigkeit ist hier das A und O. Wer andauernd an seinem Bart herumhantelt, schädigt die Haarfollikel und hemmt so den Bartwuchs. Wenn du deinen Bart regelmäßig wäschst und ihm die richtige Pflege zukommen lässt, wird er es dir danken, indem er in kürzester Zeit mehr Volumen und Pracht entwicklt. Achte darauf nicht an deiner Haut zu kratzen. Das Jucken bekommst du mit einem guten Bartöl in den Griff.

Wir raten euch davon ab euren Bart dunkler zu färben oder euch gar einen Vollbart stehen zu lassen, wenn ihr unregelmäßigen Bartwuchs habt. Das lässt die Lücken nur noch mehr in Vorschein treten. Also lieber die Finger davon lassen. Stattdessen solltet ihr auf kaschierende Bartformen setzen: Die passende Bartform für euer Gesicht und euren Barttyp ist unerlässlich dafür! Zum Glück sind mittlerweile viele unterschiedliche Barttypen Trend, so dass ihr unter einer Vielzahl von Barttypen denjenigen wählen könnt, der für euren individuellen Bartwuchs am geeignetsten ist. Ein Dreitagebart ist bei unregelmäßigem Bartwuchs sicherlich besser als ein Vollbart. Habt ihr nur Lücken um die Wangen, könnt ihr euch zum Beispiel einen Ziegenbart oder einen Schnauzer stehe lassen. Hier hilft euch euer Barbershop des Vertrauens – lasst euch auf alle Fälle vom Profi beraten!

Wundermittel Testosteron?

Sicherlich hast du auch schon gehört, dass das Hormon Testosteron den Bartwuchs fördert. Wenn der Bart dann nicht sprießen will, fragt Mann sich vielleicht, ob er Testosteronmangel hat. Liegt der spärliche Bartwuchs daran? Solltest du ein Zusatzmittel zu dir nehmen? Wir raten davon ab Testosteron in dosierter Form zu dir zu nehmen – produziere lieber auf natürliche Weise Testosteron. Warum? Testosteron in konzentrierter Form zum Beispiel in Tabletten kann zwar den Bartwuchs zwar fördern, hat aber auch andere weniger gute Wirkungen – wie zum Beispiel das Schrumpfen der Hoden. Nicht wirklich erstrebenswert, oder? Also verlass dich lieber auf eine natürliche Testosteronproduktion. Wie das geht? Ganz einfach: Durch mehr Sport oder regelmäßigen Sex! Bewegung fördert die Testosteronbildung nachweislich. Suche dir eine Sportart, die dir Spaß macht und stürze dich dann in deine eigene Fitnessroutine – sie hat garantiert nicht nur den einen positiven Effekt des stärkeren Bartwuchses!

Vitamine und Nährstoffe – was hilft dem Bart?

In Verbindung mit der richtigen Bartpflege und ein wenig Bewegung ist es durchaus sinnvoll die Haare mit bestimmten Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen. Für sich allein genommen haben diese Mittel vielleicht nicht den gewünschten Effekt, aber in Komposition mit den anderen Tipps helfen sie dem Bartwuchs beträchtlich. Nahrungsergänzungsmittel wie Zink oder Kieselerde sind genauso hilfreich wie generell eine gesunde Ernährung, die ausgewogen ist. Vitamin E hilft der Haut dabei Kollagen zu bilden und die Haarwurzel fester an die Haut zu binden und es gibt viele Öle, die gegen Haarausfall eingesetzt werden können – wie zum Beispiel Ingweröl. Auch Jojobaöl oder Hanföl stimulieren Haut und Haar. Probiere hier das eine oder andere Mittel aus und du wirst schnell deinen persönlichen Wachstumscocktail gefunden haben.

Mit den obigen einfachen Tipps – einer guten Pflegeroutine, der Auswahl des richtigen Barts für deinen individuellen Bartwuchs, ein wenig Bewegung und dem richtigen Nährstoffmix – wirst auch du bald zufrieden und glücklich mit deinem Bartwuchs sein. Egal ob es ein Vollbart ist oder nicht.

Beliebte Bartpflege-Produkte

Trend Glatze: Attraktive Männlichkeit statt kahle Katastrophe

Trend Glatze: Attraktive Männlichkeit statt kahle Katastrophe

©dwaynejohnsonofc / Instagram

Für viele Männer ist es immer noch eine Katastrophe: das immer lichter werdende Haupthaar. Die Glatze gilt als unattraktiv und Haartransplantationen boomen. Aber ist die Glatze wirklich so
verpönt? Warum fällt Mann eigentlich das Haar aus? Wie kann er den Haarausfall aufhalten und wann muss er endgültig zum Rasierer greifen? Über all das und mehr klären wir euch in diesem Beitrag auf.

Die Glatze – ein Sexsymbol

Das Wichtigste zuerst: Wer unaufhaltsam auf eine Glatze zusteuert, muss sich wegen seiner mangelnden Attraktivität keine Gedanken machen. Stars wie Bruce Willis oder Heiner Lauterbach machen es vor: Trotz Glatze – oder gerade wegen ihrem kahlen Kopf – gelten sie als männlich und attraktiv. Das war schon zu Zeiten von Schauspieler Telly Savalas berühmter Kultfigur „Kojak“ der Fall, doch nun wird die Glatze immer mehr zum attraktiv anmutenden Trend.

Zu diesem Ergebnis kam auch eine Studie, die kürzlich von der Universität von Pennsylvania durchgeführt wurde. Darin wurden im Schnitt Männer mit Glatze als selbstbewusster, stärker und dominanter von den weiblichen Probanden wahrgenommen als diejenigen mit vollem Haupthaar. Doch damit nicht genug: Laut einer Umfrage des Portals OnlineDoctor, an der mehr als 1.700 Menschen teilnahmen, fanden 54 Prozent der Frauen einen kahlen Kopf sexy.

Also keine Angst vor einem kahlen Kopf – die Damen finden das Ganze nicht halb so schlimm, wie es die meisten Männer beurteilen. Vielmehr wirken Männer mit Glatze insgesamt attraktiver auf das andere Geschlecht. Zögere also nicht, den Rasierer zur Hand zu nehmen, wenn dein Kopf immer kahler wird. Denn eine Halbglatze macht das positive Urteil der Damenwelt wieder zunichte. Dieselbe Studie der Universität von Pennsylvania befand nämlich, dass Männer, die an ihrem schütteren Haar festhalten statt einen Radikalschnitt zu machen, als weniger männlich wahrgenommen werden. Wenn das kein Grund ist, sich der Vollglatze zu verschreiben! Tatsächlich haben die prominenten Beispiele das Bild des Mannes mit Glatze verändert: Also nur Mut – lieber attraktive Vollglatze als sich an einige wenige Haare auf dem Kopf zu klammern.

Haarpflege gegen Haarausfall

Warum fällt das Haar eigentlich aus?

Die Prinzen William und Harry von England sind prominente Beispiele für Männer, denen in jungen Jahren bereits Geheimratsecken oder sogar kreisrunder Haarausfall auf dem Schädel auflauern. Woran liegt das und kann man dem Haarausfall vorbeugen?

Die Gründe für Haarausfall sind nicht endgültig geklärt. Experten gehen davon aus, dass zum Beispiel Stress, hormonelle Schwankungen oder die genetische Veranlagung alle als Faktoren eine Rolle spielen. Auch kann die Kopfhaut von Infektionen oder Pilzen befallen sein oder aber eine ungenügende Ernährung führt zu Mangelerscheinungen auf dem Kopf. Bei manchen Männern kann die Schilddrüse Ursache für den Haarausfall sein. Es ist also bei so vielen möglichen Faktoren unerlässlich einen Arzt aufzusuchen und eine vollständige Diagnostik durchführen zu lassen, denn nur so kann eine Therapie wirken.

Die gute Nachricht: Wenn man dem Haarausfall früh entgegenwirkt, kann man mit der richtigen Therapie den Haarausfall verlangsamen und vielleicht sogar die Glatze gänzlich vermeiden. Wenn du allerdings bereits deutlich lichteres Haar hast, hast du zwei Möglichkeiten: Den Haarausfall kaschieren oder zum Rasierer greifen.

Kaschieren von lichtem Haar

Die einfachste Methode die nahende Glatze zu kaschieren, ist sicherlich eine Frisurveränderung. Den Schnitt oder das Styling zu ändern, kann hier schon Wunder bewirken. Kämmt man das Haar ein wenig anders, lassen sich zum Beispiel Geheimratsecken gut kaschieren oder kleinere, lichte Stellen werden überdeckt. Lass dich hier ebenfalls vom Experten beraten!

Etwas radikaler sind Toupets und Haartransplantationen. Andre Agassis prächtige Lockenmähne, die er jahrelang auf den Tenniscourts der Welt zur Schau trug, war ein Toupet. Der Ex-Profi gab das in seiner Autobiografie zu. Heute steht er zu seinem kahlen Kopf – und wirkt dadurch um einiges attraktiver. Wer sich zu einem radikaleren Schritt entscheiden möchte, kann eine Haartransplantation in Angriff nehmen. Diese will jedoch gut überlegt sein, denn sie ist kein leichter Eingriff und es dauert lange, bis man den Kopf mit dem neuen Haar der Welt präsentieren kann. Dennoch erfreut sich die Prozedur immer größerer Beliebtheit. Prominentes Beispiel: Jürgen Klopp, der Fußballtrainer des FC Liverpool, der vor einigen Jahren eine Haartransplantation durchführen ließ. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Wer es weniger radikal mag, kann zu einer simplen Kopfbedeckung greifen.

Der vollständige Kahlschnitt

Die obigen Studien haben gezeigt: Ein Kahlschnitt wirkt auf viele Frauen attraktiv und kann sogar optisch besser aussehen als das schüttere Haupthaar. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt zum Rasierer zu greifen? Und wie pflegt man die Glatze?

Generell muss jeder für sich selbst entscheiden, wann er sein Haar für zu licht und schütter empfindet, so dass das Abrasieren unumgänglich wird. Das ist bei jedem Mann unterschiedlich – mache stört’s früher, manche erst viel später. Generell kann man den Kahlschnitt aber wagen, wenn man beim kreisrunden Haarausfall eine so große Lücke auf dem Kopf hat, dass durch die Seitenpartien der Kopf optisch verlängert wird. Bedenke vor der Rasur auch eventuelle Narben und die Kopfform. Eine schöne Kopfform macht natürlich auch eine schöne Glatze.

Wir empfehlen in jedem Fall den Gang zum Experten, der dich entsprechend beraten kann. Auch sollte die Rasur nicht einfach spontan erfolgen: Es gibt einige Dinge, auf die man bei der Kopfrasur achten sollte. So muss längeres Kopfhaar zunächst getrimmt, ein Rasiergel aufgetragen und eine geeignete Klinge genutzt werden. Achtete auch auf solche Feinheiten wie Muttermale – diese solltest du beim Rasieren tunlichst umgehen, um dich nicht zu verletzen!

Ein enormer Vorteil der Glatze ist natürlich, dass man sich den zukünftigen Gang zum Friseur sparen kann, und zudem kann man auch viele Stylingprodukte, die man früher für das Haar brauchte, verzichten. Doch Achtung: Eine Glatze ist kein Freifahrtsschein für fehlende Pflege. Auch der kahle Kopf braucht einige grundlegende Pflegeschritte.

Wie pflegst du deine Glatze richtig?

Klar, das Haar zu kämmen und zu stylen ist aufwendiger als eine Glatze zu pflegen. Du sparst einiges an Zeit mit dem Weniger an Haaren auf dem Kopf. Aber das bedeutet nicht, dass keinerlei Pflege notwendig ist: Deine Kopfhaut ist die Sonneneinstrahlung nicht gewöhnt, war sie doch bisher durch dein Haupthaar einigermaßen geschützt. Sonnenschutz für die empfindliche Schädelhaut ist ein Muss – besonders gegen die schädigenden UV-Strahlen, denn wird deine Haut enorm geschädigt kann das sogar zu Hautkrebs führen. Sonnenschutz ist auch schon für lichter werdendes Haar wichtig, umso mehr aber, wenn du eine Glatze hast. Ein Spray kann hier einfach Abhilfe schaffen, denn es fettet das Haar nicht unnötig. Suche dir ein Spray aus, dass zu deinem Hauttyp passt. Für den gewissen Glanz und einen zusätzlichen Kick an Feuchtigkeit raten Experten auch zum gelegentlichen Einölen der Kopfhaut – zum Beispiel mit Babyöl.

Pflegeprodukte für die Glatze

Auch wenn keine Haare mehr auf dem Kopf sitzen, will auch der kahle Schädel gewaschen werden. Hier sind milde Shampoos oder ein Schaum von Vorteil – egal ob für das lichte Har oder für die Glatze. Danach unbedingt wieder eincremen, um der Haut die Feuchtigkeit zurückzugeben.

Schon längst ist die Glatze keine Notlösung mehr. Im Mainstream angekommen, gilt sie mittlerweile als stylisch und sexy und bewirkt, dass Männer unter anderem selbstbewusster erscheinen. Natürlich ist ein solcher Kahlschnitt für jeden Mann dennoch eine radikale Veränderung, aber wenn du deine Optionen kennst und entsprechend handelst, stehen dir alle Türen offen: Vom Vorbeugen des Haarausfalls, zum vollständigen sexy Kahlschnitt bis hin zur Haartransplantation. Haarausfall ist also keine Katastrophe und eine Glatze als Frisur längst nicht mehr fragwürdig, sondern ein attraktiver Trend.

Alles für die glatte Rasur

Alles für die glatte Rasur

© baptiste.giabiconi – eine kleine Anleitung für den Mann von Welt

Rasieren ist nicht gleich rasieren. Tatsächlich geht das tägliche Ritual über die Frage hinaus, ob Mann lieber nass oder trocken rasiert. Die richtige Rasur erfordert fundiertes Wissen, einige ausgewählte Produkte sowie Werkzeuge, die halten, was sie versprechen. Wir zeigen dir, wie du die tägliche Rasur leichter und effektiver meistert.

Auch wenn es manchmal lästig erscheinen mag, kann sich doch kein Mann der Rasur entziehen. Weil zudem jede Rasur die Haut strapaziert, ist es sinnvoll sich mit einigen wichtigen Punkten in Sachen Rasur auseinanderzusetzen. So wird deine nächste Rasur zu einem Pflegeritual, das du mit Bravour meisterst.

Eine butterweiche Rasur – dank der richtigen Produkte

Ehe du ans Rasieren gehst, musst du dein Gesicht gründlich darauf vorbereiten. Warum? Weil die Rasur für die Haut eine Strapaze ist und sie deshalb geschützt werden muss. Das beugt solchen Dingen wie Rasurbrand oder Hautirritationen vor und dein Gesicht fühlt sich nach der Rasur frisch und erholt, statt gespannt und irritiert an. So startest du richtig in den Tag!

Alles beginnt mit der Gesichtsreinigung. Nutze am besten eine sanfte Gesichtsseife aber Achtung: Wenn du einen Bart hast, vergiss nicht auch diesen gründlich zu reinigen und zu pflegen. Dein Bart muss gebürstet und mit einem Bartshampoo gereinigt werden. Auch ein Peeling in regelmäßigen Abständen darfst du nicht missenn, denn das entfernt abgestorbene Hautzellen.

Gesichtsreinigung für den Mann

  • Baxter of California - Deep Cleansing Bar Charcoal Clay

    Baxter of California - Deep Cleansing Bar Charcoal Clay

    Die Baxter of California Deep Cleansing Bar ist eine 3-in-1 Tiefenreinigungsseife. Durch den Einsatz von Betonit und aktivierter Holzkohle werden überschüssiges Öl, Schmutz und Unreinheiten von gesicht, Bart und Körper entfernt. Mit Hilfe von Kokusnussöl wird der Haut Feuchtigkeit gespendet und zurück bleibt ein erfrischendes Gefühl mit Aromen von geräuchertem Holz und Hanfgrad Mehr von Baxter of California     Baxter of California im Blog

  • Susanne Kaufmann - Reinigungsgel Linie M

    Susanne Kaufmann - Reinigungsgel Linie M

    Das Reinigungsgel Linie M für Männerhaut macht die tägliche Hautpflege schnell, einfach und effi-zient.  Mehr von Susanne Kaufmann

  • Mühle - Organic Gesichtswaschgel

    Mühle - Organic Gesichtswaschgel

    Milde, pflegende Gesichtsreinigung für alle Hauttypen. Arganöl ist besonders reich an Vitamin E und essenziellen Fettsäuren. Mehr von Mühle

Damit du nun deinen Bart oder die Hautstoppeln so rasieren kannst, dass die Klinge butterweich über die Haut fahren kann, statt unangenehm zu reiben, ist es sinnvoll ein Rasieröl in den Bart zu massieren, und entweder Rasierseife oder Rasiercreme in das Gesicht zu massieren. Ein Rasieröl im Bart unterstützt dich dabei das Barthaar weicher und geschmeidiger zu machen. Das Trimmen des Bartes wird dadurch präziser und einfacher. Darüber hinaus besitzen Rasieröle pflegende Eigenschaften. Sie spenden Haut und Bart Feuchtigkeit und mindern Juckreiz.

Dosenschaum? Lieber nicht!

Sich morgens einfach Schaum aus der Dose auf das Gesicht zu klatschen und direkt die Klinge anzulegen, ist keine gute Idee. Profis wissen, dass man mit Dosenschaum nicht unbedingt das erwünschte Ergebnis erzielt. Greife stattdessen lieber zu Rasierseife oder Rasiercreme, um die Haare butterweich zu machen und eine angenehme Rasur zu garantieren.

Rasiercremes

Qualität ist hier das Wichtigste. Ein qualitativ hochwertiges Produkt zieht tief in Haut und Haare ein, macht die Borsten weich und schont daher auch deine Rasierklinge. Setze auf Produkte auf natürlicher Basis, die deine Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit versorgen und eine wundheilende Wirkung haben.

Rasiercreme ist in der Handhabung einfacher als Rasierseife. Du bist noch kein Profi als Schaumschläger? Dann nutze eine gute Rasiercreme. Die lässt sich einfacher schlagen oder sogar direkt auf die Haut auftragen, wo sie beim Auftragen schäumt. Wichtig dabei: Sowohl Rasieröl, Rasierseife und Rasiercreme brauchen eine gewisse Einwirkzeit, um ihre Wirksamkeit zu entfalten. Mindestens drei Minuten sind Pflicht, bevor du die Klinge ansetzt. Die Zeitinvestition lohnt sich, denn die Rasur wird mit diesen Produkten um einiges angenehmer – Hautirritationen und Rasurbrand oder Trockenheit sind passé.

Rasierseifen

Was nicht fehlen darf – das richtige Werkzeug

Jetzt kann die eigentliche Rasur beginnen. Aber Hände weg von Einwegrasierern. Wir empfehlen den eleganten Rasierhobel für deine Nassrasur. Der Rasierhobel ist gründlicher als ein einfacher Klingenrasierer und schont zudem deine Haut. Warum das so ist? Ein Rasierer mit fünf Klingen belastet deine Haut naturgemäß mehr als ein Rasierhobel mit einer hochwertigen Klinge.

Rasierhobel

  • Mühle - Rasierhobel schwarz geschlossener Kamm

    Mühle - Rasierhobel schwarz geschlossener Kamm

    Ausführung: geschlossener Kamm, Griffmaterial Edelharz schwarz / Rasierhobel- klassische Klinge Griffe aus Edelharz mit verchromten Metallakzenten Maße: Abmessungen: 41 mm x 94 mm Gewicht: 64 g Mehr von Mühle     Rasierhobel Anleitung

  • Mühle - Rasierhobel Traditional geschlossener Kamm Verchromt

    Mühle - Rasierhobel Traditional geschlossener Kamm Verchromt

    Rasierhobel von MÜHLE, geschlossener Kamm, Griffmaterial Metall verchromt Maße Abmessungen: 41 mm x 94 mm Gewicht: 64 g Mehr von Mühle     Rasierhobel Anleitung

  • Herr von Eden - Rasierhobel

    Herr von Eden - Rasierhobel

    Rasierhobel- klassische Klinge. Griff aus Edelharz mit verchromten Metallakzenten Ideal ergänzt wird der Rasierhobel durch die anderen raffinierten Rasierpflege Artikel aus der Kollektion von Herr von Eden und Mühle Shaving     Mehr von Herr von Eden      Rasierhobel Anleitung

Der Mann von Welt hat die Rasur zu einem Ritual gemacht und da dürfen gehobene und ausgeklügelte Werkzeuge nicht fehlen. Die Klingen beim Hobel lassen sich meist sehr einfach einlegen und wieder entfernen, so dass nichts gegen den Kauf dieses qualitativ hochwertigen Werkzeugs spricht. Die ist hier naturgemäß sehr groß. Im Internet gibt es aber viele Vergleiche, die die Auswahl einfacher machen. Für Anfänger gibt es einen geeigneten Hobel ebenso wie für Fortgeschrittene und Profis. Es kann zuweilen dauern bis man den richtigen Winkel gefunden hat, also lohnt es sich vielleicht für Anfänger mit einem Modell zu beginnen, das einen geschlossenen Kamm hat, da dann das Verletzungsrisiko geringer ist. Bei offenem Kamm liegt die Klinge direkt an der Gesichtshaut auf – das ist was für Männer, die sich nicht erst seit gestern rasieren. Aber mit ein wenig Übung kann hier jeder Mann eine gründliche Rasur bewerkstelligen. Der große Vorteil eines Hobels ist auch, dass er langfristig einsetzbar ist – nur die Klingen müssen gewechselt werden und auch hier empfehlen wir dir mehr auf Qualität statt auf Quantität zu achten.

Die Königsdisziplin – Rasieren mit dem Rasiermesser

Wer seine Nassrasur zur Königsdisziplin machen will, der greift zum Rasiermesser. Das Rasiermesser ist DAS traditionelle Rasierwerkzeug. Es wird seit Urzeiten von Generationen von Männern genutzt. In unserer modernen Zeit haben Rasierhobel und Einwegklingen die Rasur vereinfacht, aber wer das Rituelle und Bedächtige beim Rasieren wiederentdecken möchte, wer darüber hinaus eine gründliche Rasur vorzieht und sich die Zeit nimmt für das bestmöglich erzielbare Ergebnis, dem sei das Rasiermesser ans Herz gelegt.

Doch Vorsicht: Der Weg zu den Ursprüngen birgt natürlich Gefahren. Einfach drauf loslegen ist nicht drin. Hier ist Übung gefragt, denn ein falscher Schnitt kann schwerwiegende Folgen haben. Das macht natürlich auch den Reiz des Rasierens mit dem Rasiermesser aus. Suche dir ein Rasiermesser mit der höchsten Qualität aus – die Investition lohnt sich, denn Rasiermesser können richtig angewendet und gepflegt ein Leben lang halten.

Egal ob Rasierhobel oder Rasiermesser – ein Rasierpinsel darf als Rasurwerkzeug natürlich nicht fehlen. Damit lässt sich Rasierschaum oder -creme großflächig und gründlicher auf Haut und Haare verteilen. Besonders gut geeignet sind Pinsel mit Dachshaarborsten, die aus der Rasierseife genau die richtige Konsistenz für deinen Schaum schlagen.

Die Trockenrasur – wenn’s schnell gehen muss

Wer keine Zeit für die aufwendigere Nassrasur hat, der kann selbstverständlich zum batterie- oder strombetriebenen Rasierer greifen. Dieser ist nicht so gründlich wie die Nassrasur, aber dafür schneller und unkomplizierter. Das Verletzungsrisiko ist darüber hinaus um einiges geringer und besonders Männer mit unreiner Haut sollten keine Klingen auf ihre entzündeten Hautpartien anlegen, sondern stattdessen trocken rasieren.

So wie bei der Nassrasur sind auch bei der Trockenrasur Pre Shave- und After Shave-Prozeduren wichtig. Gerade bei der Trockenrasur werden die Barthaare abgehobelt und nicht abgeschnitten, was zu Rückständen auf der Haut führen kann. Im Gegensatz dazu schabt die Klinge bei der Trockenrasur die oberste Hautschicht mit ab, so dass der Bildung von Entzündungen oder Pickeln vorgebeugt wird. Bei der Trockenrasur ist also ein After Shave-Produkt, das diese Rückstände entfernt, immens wichtig, während ein Pre Shave-Produkt die Barthaare aufrichtet. Das erleichtert das Abhobeln.

Nach der Rasur – kleine Schritte zur Vollendung

Egal ob trocken oder nass – die Haut wird bei jeder Rasur strapaziert. Kleine Verletzungen sind nicht immer zu vermeiden und Trockenheit oder Rasurbrand sind tägliche Probleme. Dem kann man mit ausgewählten After Shave-Produkten Abhilfe schaffen. Das richtige Produkt spendet der strapazierten Haut Feuchtigkeit, beruhigt Rötungen sie und schützt zudem vor Umwelteinflüssen. Ein Rasierwasser oder ein After Shave-Tonic sind ein guter Anfang. Diese spenden Frische. Pflege bringt dir eine gute Lotion, die Feuchtigkeit spendet. So werden Spannungsgefühle weggezaubert und pflanzliche Wirkstoffe wie Aloe Vera oder Jojobaöl beruhigen deine Haut.

Nach der Rasur

Kleine Blutungen stillst du am besten mit einem Alaunstein. Der Alaunstein ist ein hochwertiges Naturprodukt, dass mit seiner antibakteriellen und adstringierenden Wirkung der perfekte Helfer für die Rasur ist. Der Alaunstein tötet Bakterien und beugt so Entzündungen vor, stillt darüber hinaus kleine Blutungen sofort und lindert Rötungen und Hautreizungen. Bei Barbieren schon lange ein Muss nach der Rasur, sollte man auch zu Hause nicht auf dieses Wundermittel verzichten.

Der Bart – Tipps und Tricks für ein einzigartiges Accessoire

©thecreekman/Instagram

Henriquatre, The ZZ und Schifferkrause – was sich nach kreativen Bandnamen anhört, sind in Wahrheit Bezeichnungen für Barttypen. Noch nie davon gehört? Mehr als auf den Namen kommt es beim Thema Bart auf die richtige Pflege an. Die wichtigsten Ratschläge findest du hier.

Nach einer Studie aus dem Jahr 2015 tragen 54 Prozent der europäischen Männer einen Bart. Mehr als die Hälfte fühlt sich mit Bart attraktiver, egal ob das ein Rauschebart, der berühmte Moustache (oder Schnurrbart) oder ein Drei-Tage-Bart ist. Der Bart ist also noch lange nicht aus der Mode. Wir zeigen euch die beliebtesten Barttypen und geben euch einige Tipps, wie ihr euren Bart pflegt, damit er noch besser zu Geltung kommt.

Ein einzigartiges Accessoire: der Bart

Für Männer ist der Bart ein modisches Accessoire, eine Chance ihrem Stil einen persönlichen Stempel aufzudrücken und sich von der Masse abzuheben. Die Möglichkeiten, sich einen Bart stehe zu lassen, sind vielfältig und ideenreich. Für jeden Bartwuchs und jede Gesichtsform lässt sich der perfekte Barttyp finden. Doch Achtung: Jeder Bart erfordert viel an Aufmerksamkeit und Pflege, wenn er wirklich ein modisches Accessoire sein soll und nicht nur ein Wirrwarr an Haaren.

Ein Bart für jeden Typ

Die meiste Zeit über in der Geschichte war ein Bart für Männer Pflicht. Deshalb gibt es viele Barttypen, die sich aus historischen Vorbildern ableiten. Vom winzigen Soul Patch bis hin zum Vollbart, gibt es zahlreiche Varianten. Die populärsten zeigen wir euch hier – so könnt ihr beim nächsten Besuch im Barber-Shop fachmännisch mitreden.

Der Vollbart

Auf Nummer 1 der beliebtesten Barttypen steht definitiv der Vollbart. Es ist zugleich der bekannteste Barttyp – vielleicht auch, weil er so einfach zu wachsen ist: Einfach die tägliche Rasur weglassen und nach 3 bis 4 Wochen kann man sich mit diesem Rauschebart schmücken. Danach ist regelmäßiges Trimmen angesagt, aber unter den Barttypen gehört der Vollbart sicherlich zu den einfacheren Varianten.

Der Ziegenbart

Neben dem Vollbart stehen der Balbo und der Ziegenbart ebenfalls auf dem Podium der beliebtesten Bartarten Europas. Wer sich einen Ziegenbart stehen lässt, lässt einfach den Kinnbart wachsen. Das verlängert optisch das Gesicht. Der Ziegenbart ist sehr gut mit anderen Barttypen kombinierbar. In der Kombination mit einem Schnurrbart (oder neudeutsch „Moustache“) gehört er etwa zu den beliebtesten Bartkombis.

Die Schifferkrause

Die Schifferkrause ist ein voluminöser Bart, der Charakter zeigt. Wer schon einmal den US-amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln auf einem Bild gesehen hat, kennt diesen schmalen Kinnbart. Zwei schmale Bartstreifen führen von den Koteletten die Wangen hinunter und zeichnen das Gesicht bis zum Kinn entlang.  Besonders bei dichtem Bartwuchs ist die Schifferkrause wärmstens zu empfehlen!

Besonders beliebt ist es auch die Schifferkrause mit einem Schnurrbart zu kombinieren. Von dort ist es nur ein kleiner Schritt zu einem der beliebtesten Bärte Europas: dem Balbo.

Der Balbo

Wieder eine Bezeichnung, die sich ein wenig seltsam anhört, aber der Balbo ist ein Bart, der definitiv Wiedererkennungswert hat. Bei diesem Barttyp kombiniert man Schifferkrause, Schnurrbart und Zwirbelbart. Dabei sollten Oberlippenbart und Ziegenbart sich nicht berühren. Ein sehr männlicher Bart, der jedoch einiges an Pflege benötigt. Er steht auf Platz zwei der beliebtesten Barttypen in Europa.

Der Soul Patch

Der Soul Patch ist ein kleiner Unterlippenbart, der von der Unterlippe bis zum Kinn reicht und dabei die Form eines Dreiecks hat.

Der Backenbart

Wer sich den Schauspieler Hugh Jackman als Wolverine vor Augen führt, der erkennt, dass ein üppiger Backenbart der Hingucker schlechthin ist! Beim Backenbart rasiert man lediglich das Kinn und den Hals, der Rest soll üppig wuchern. Mann erscheint dadurch wild und markant.

Struppig und borstig oder weich und üppig – die richtige Bartpflege macht’s!

Bart ist nicht gleich Bart – tatsächlich muss man(n) sich mit Haut und Haaren einem Bart verschreiben, denn hier bringen halbe Sachen nichts. Die richtige Bartpflege ist bei allen Barttypen auschlaggebend für den Erfolg eures Barts. Dabei geht es auch nicht nur darum den Bart jeden Morgen lediglich durchzukämmen oder ab und zu ein wenig Bartöl hineinzumassieren. Wir haben für euch eine Reihe Tipps, die euren Bart zu seiner voller, herrlichen Entfaltung führen sollen.

Die tägliche Pflegeroutine – die Basics

Du hast einen sehr robusten Bart, der deiner Freundin zu borstig ist? Oder dein Bart macht, was er will und kräuselt sich in jede Richtung? Mit einigen wenigen Handgriffen und Produkten kannst du dem Abhilfe schaffen, angefangen bei dem richtigen Handwerkszeug bis hin zu den richtigen Pflege- und Stylingprodukten.

  1. Den Bart bürsten

Am besten den trockenen Bart mit einer Naturhaarbürste gründlich durchbürsten, um Schmutz zu entfernen und kleine Knoten zu lösen. Das Bürsten verteilt zudem das am Haaransatz sitzende Talg über den ganzen Bart, was ihm zusätzliche Pflege verleiht.

  1. Mit einem Bartshampoo reinigen

Bitte hier keine Shampoos benutzen, die du auch für dein Kopfhaar benutzen würdest. Es gibt spezielle Bartshampoos und sogar Conditioner, die silikon- und parabenfrei sein sollten. Die Bartreinigung muss nicht täglich erfolgen, zwischendurch kannst du den Bart auch einfach mit Wasser reinigen. Das schont das Barthaar. Danach das empfindliche Barthaar nicht rocken rubbeln sondern vorsichtig abtupfen.

  1. Das richtige Bartöl

Barthaar braucht Feuchtigkeit egal ob du einen Vollbart oder einen kleinen Soul Patch hast. Hier kommt dein Bartöl ins Spiel. Es schützt und pflegt den Bart, macht ihn weich und verleiht darüber hinaus Glanz. Das Öl sorgt auch dafür, dass die Stoppel weniger pieksen und bringt Nährstoffe ans Haar. Ein paar Tropfen von dein Bartöl in der Hand verreiben und ins feuchte oder trockene Barthaar einmassieren. Bartöle können dem Bart auch einen wundervollen Duft geben – die Auswahl liegt bei dir!

  1. Verteilen der Pflegeprodukte mit Kamm

Um die Produkte im Haar auch gleichmäßig zu verteilen, lohnt es sich, noch einmal mit einem Kamm oder einer Bürste durch den Bart zu gleiten. Dein Kamm sollte keine allzu spitzen Zähne haben – grobe Zähne sind für deinen Bart besser. Sei dabei vorsichtig, denn du willst deinen Bart nicht unnötig verletzen.

Styling für den perfekten Auftritt

Nach diesen Pflegeschritten geht es ans Eingemachte. Wer Bart trägt, möchte auch, dass er gut zur Geltung kommt. Leider wird ein Bart selten ohne Hilfsmittel prächtig und schön. Neben der Pflege, heißt es deshalb das richtige Styling zu finden. Zwei Dinge sind dabei entscheidend: Bartwachs oder Bartbalsam. Diese Produkte helfen dabei euren Bart so zu formen, wie ihr es möchtet. Der Unterschied zwischen Wachs und Balsam? Bartwachs gibt stärkeren Halt als Bartbalsam, während das letztere den Bart weniger verklebt.

Zum Styling müsst ihr einfach das Wachs oder das Balsam mit dem Kamm oder den Händen in den trockenen Bart einmassieren und so stylen, bis er euch gefällt. Falls euer Bart sich dennoch weigert in die gewünschte Richtung zu zeigen, könnt ihr den Föhn zu Hilfe nehmen und den Bart auf kalter Stufe in die gewünschte Form bringen.

Das richtige Image mit dem richtigen Bart

Der Bart ist ein männliches Accessoire, das mit ein wenig Liebe zum Detail jedem Mann ein gepflegtes Äußeres zaubert. Ob rebellisch oder präzise, wild und geheimnisvoll – mit dem richtigen Bart vermittelst du eine bestimmte Botschaft, die dein Image stärkt und dein Gesicht markant zur Geltung bringt.


Mehr Bartpflege von Meinduft

Koordinationstraining – der Allrounder für deine Fitness

©menshealthmag/Instagram – Muskeln aufbauen und Ausdauer trainieren – davon hat jeder schon gehört und jeder weiß, wie wichtig es ist. Aber wie steht es bei dir eigentlich mit der Koordination? Wenn du dich fragst, was eine gute Koordinationsfähigkeit denn nützt, dann lautet die Antwort: eine ganze Menge! Mit einem guten Koordinationstraining bleibst du fit und beweglich bis ins hohe Alter. Wir zeigen dir, warum das so ist und was die besten Übungen für den Anfang sind.

Wir wissen es alle – mit der Zeit nimmt die körperliche Leistungsfähigkeit ab. Dazu muss man auch nicht erst siebzig sein – das Plateau der körperlichen Leistungsfähigkeit ist schon mit Mitte zwanzig erreicht. Danach spürt man den Alterungsprozess immer mehr. Deshalb ist es so wichtig, dem entgegenzuwirken – zum Beispiel mit Koordinationstraining.

Feintuning für die Motorik

Doch was ist Koordination überhaupt? Bei der Koordination geht es um die Fähigkeit Bewegungen geordnet und effizient durchzuführen. Durch eine gute Koordination können wir etwa alle Muskeln, die für eine Bewegung benötigt werden, effektiv und synchron aktivieren und so die gewünschte Bewegung präzise ausführen. Je besser die Koordinationsfähigkeit also ist, desto besser können wir uns bewegen oder schnell reagieren. Das ist nicht nur für den Alltag wichtig, sondern auch für jeden Sport, den du ausübst, denn mit einer verbesserten Koordination wirst du deine sportlichen Ziele leichter erreichen. Sind die motorischen Bewegungsprogramme eingeübt, hat das Gehirn weniger Schwierigkeiten die Bewegung effektiv auszuführen.

Eine gute Koordination erhöht die Qualität deines Alltags, indem du zum Beispiel flinker und geschmeidiger wirst oder schneller reagieren kannst, um zum Beispiel einen Unfall zu verhindern. Koordinationstraining hält den Alterungsprozess auf und macht dich gesünder. Denn gerade die Koordination ist etwas, dass im Alter am meisten nachlässt, was zu vielen Hindernissen im Alltag führt. Wer seine Koordination nicht bis ins hohe Alter trainiert, wird merken, dass er in vielen Vorgängen eingeschränkt ist. Dann kann es schon ein unüberwindbares Hindernis sein eine Treppe hochzugehen. So weit sollte man es natürlich nicht kommen lassen. Koordinationstraining ist daher unerlässlich, um die Verbindung zwischen Gehirn, Muskeln und Sinnesorganen zu verbessern.

Über die höhere Lebensqualität und die leichtere Erreichung von Sportzielen hinaus senkt eine gute Koordination auch erheblich das Verletzungsrisiko. Denn: Wer seine Koordination trainiert, trainiert das Gehirn und Körper gleichzeitig auf vorhersehbare und unvorhersehbare Situationen richtig zu reagieren. Das ist zum Beispiel bei Stürzen hilfreich oder auch bei der Vorbeugung von Unfällen.

Ein Allrounder für jeden Sport

Geschmeidige und effektive Bewegungen, weniger Verletzungen und sichere Bewegungsabläufe sind die wichtigsten Vorteile eines guten Koordinationsvermögens. Wenn man sich den Nutzen vor Augen hält, wir klar, warum Koordination eine enorm wichtige Komponente des Sport- und Fitnessprogramms jedes Menschen ist. Egal, welche Sportart du ausübst, eine gute Koordinationsfähigkeit hilft dir dabei bessere Ergebnisse zu erreichen. Denn wer profitiert nicht von erhöhter Schnelligkeit, Beweglichkeit und Ausdauer – Fähigkeiten, die sich durch eine gute Koordination erhöhen.

Sieben Komponenten für eine bessere Qualität der Bewegungen

Es gibt sieben Fähigkeiten der Motorik, an denen wir arbeiten können, um unsere Koordination insgesamt zu verbessern. Im Folgenden kannst du dir jede durchlesen und für dich selbst entscheiden, an welcher Schraube du zuerst drehen willst, um deine Koordination zu verbessern.

Kopplungsfähigkeit

Kopplungsfähigkeit bedeutet, dass unterschiedliche Bewegungsprogramme gleichzeitig ablaufen, das heißt „gekoppelt“ werden. Ein gutes Beispiel ist der Hampelmann oder beim Fußball die Kopplung zwischen Kopfball und Absprung, um den Ball in die gewünschte Richtung zu lenken. Man sieht sofort: Die Kopplungsfähigkeit ist für jede Sportart wichtig, denn in jeder Sportart müssen unterschiedliche Teilkörperbewegungen koordiniert werden.

Gleichgewichtsfähigkeit

Das Gleichgewicht ist ohne Zweifel die bekannteste Koordinationsfähigkeit. Dass das Gleichgewicht wichtig ist, muss nicht gesondert erwähnt werden. Ohne einen Gleichgewichtssinn könnten wir nicht einmal aufrecht stehen, denn er dient der Orientierung. Wie steht es um deine Gleichgewichtsfähigkeit? Wie gut kannst du zum Beispiel auf einer Schwebekante balancieren?  Skaten oder Slacklinen sind wunderbare gleichgewichtstrainierende Übungen aber das Gleichgewicht ist für jede Sportart von Belang: Beim Fußball etwa führt eine gute Balance bei jedem Schuss dazu, dass die Trefferquote sich erhöht.

Differenzierungsfähigkeit

Die koordinative Fähigkeit beschreibt die Fertigkeit die eigene Bewegung auf über die Sinne eingehenden Informationen abzustimmen. Das bedeutet zum Beispiel, dass man in der Lage ist einen hart oder weich zugespielten Ball annehmen zu können oder einen Pass mit hoher Kraft zu spielen oder mit wenig Nachdruck. Wer über diese Fähigkeit verfügt, kann also seine Bewegungen in unterschiedlicher Intensität durchführen.

Reaktionsfähigkeit

Schnelle Reaktionen sind für fast jede Sportart wichtig und entscheiden zum Teil über Sieg und Niederlage. Wenn der Torhüter nicht schnell genug reagiert, geht die gegnerische Mannschaft in Führung – hebt der Torhüter nicht schnell genug die Hand bekommt er den Ball mit voller Wucht ins Gesicht. Die Reaktionsfähigkeit ist wichtig, um insbesondere auf unvorhergesehene Dinge schnell und effektiv reagieren zu können. Eine gute Reaktionsfähigkeit bewirkt, dass Signale von Geist und Körper effizient aufgenommen und darauf schnell mit einer angepassten Bewegung reagiert wird. Deshalb trainiert man die Reaktionsfähigkeit am besten, indem man übt auf ein Signal zu reagieren.

Umstellungsfähigkeit

Du dribbelst den Ball über die Mittellinie, suchst dir einen Anspielpartner, schaust zu, wie sich deine Mitspieler in Position für einen Angriff bringen, als dein nächster Pass zum Mittelfeldspieler vom Gegner abgefangen wird und plötzlich ist die gegnerische Mannschaft in Konterposition. Wie schnell du in dieser Situation von Angriff auf Defensive umsteigst, beschreibt den Grad deiner Umstellungsfähigkeit. Die Umstellungsfähigkeit bedeutet, dass man in der Lage ist, die eigenen Handlungen veränderten Bedingungen anzupassen oder sogar ein vollkommen neueres Bewegungsprogramm (hier Defensive) zu starten. Diese koordinative Fähigkeit ist demnach eng mit der Reaktionsfähigkeit verbunden. Bei Sportarten mit Gegnern bedeutet Umstellungsfähigkeit sich immer an den Gegner anpassen zu können, aber auch auf die eigenen Mitspieler zu achten und sich gegebenenfalls deren Handlungsabläufen anzupassen. Jeder Triathlon ist ein gutes Beispiel für Umstellungsfähigkeit: Wer schnell vom Wasser aufs Rad umsteigen kann, besitzt eine gute Umstellungsfähigkeit. Im Grunde genommen beschreibt diese Fähigkeit sich schnell auf neue Situationen einstellen zu können – das ist für fast jeden Lebensbereich eine wertvolle Fertigkeit.

Orientierungsfähigkeit

Orientierungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit sich in Raum und Zeit zurechtfinden zu können. Die Orientierung im Raum erfolgt meist über die Sinneswahrnehmung. Über die Sinne können wir unsere eigene Position im Raum einschätzen. Das ist im Sport unerlässlich. Wenn wir nicht in der Lage sind uns selbst oder unsere Mitspieler im Raum richtig einzuschätzen, kommt unser Pass nie da an, wo er soll.

Rhythmisierungsfähigkeit

Rhythmus hat man oder man hat es nicht. Stimmt nicht ganz, denn so wie jede andere der koordinativen Fähigkeiten lässt sich auch die Rhythmisierungsfähigkeit trainieren. Aber was ist das eigentlich genau? Rhythmisierungsfähigkeit bedeutet einen vorgegebenen Rhythmus zu erfassen und in den eigenen Bewegungsablauf zu integrieren bzw. zu realisieren. Einen typischen Rhythmus im Bewegungsablauf gibt es in sehr vielen Sportarten – man denke an die zyklischen Bewegungen beim Schwimmen oder auch an den Anlauf, der ebenfalls einem bestimmten Rhythmus folgt. Egal ob beim Schwimmen oder Fußball: Trainiert man also die Rhythmisierungsfähigkeit kann man allein dadurch enorme Effekte erreichen. Ein Beispiel: Wenn man den Anlaufrhythmus beim Torschuss genau abstimmt, erzielt man bessere Ergebnisse.

Effektive Koordinationsübungen – schnell und einfach

Um einen möglichst guten Effekt zu erreichen, lohnt es sich mehrere der oben beschriebenen koordinativen Fähigkeiten zu trainieren. Der Mix macht’s. Dein Trainer im Fitnessstudio wird dir dabei helfen können, aber für den Einstieg stellen dir drei Übungen vor, die du sofort ausüben kannst.

Übung 1 für die räumliche Orientierungsfähigkeit

T-Arm und Beinheben

Lege dich auf den Bauch und strecke die Arme dabei mit nach vorn zeigenden Handflächen in T-Position vom Körper aus. Spanne Sie dabei den Rumpf an und blicke zu Boden. Hebe die ausgestreckten Arme vom Boden. Halte die Position und lasse sie langsam wieder sinken.

Übung 2 – für die Reaktionsfähigkeit

Rektionen auf Kommandos (Übung mit akustischem Signal)

Einfacher eght es nicht. Bei dieser Übung brauchts du einen Aprnter, der dir in unregelmäßigen Abständen Kommandos zuruft, die du möglichst schnell ausführen musst Du kannst diese Kommandos auch auf ein Aufnahmegerät spielen und so allein trainieren. Einige Beispiel für die Kommandos sind etwa „Ducken“ oder „Haken“.

Übung 3 – für die Kopplungsfähigkeit

Das beste Beispiel um die Kopplungsfähigkeit zwischen Armen und Beinen zu trainieren ist der bekannte Hampelmann oder „Jumping Jack“. Dabei führst du beim Sprung deine Arme zusammen, während du die Beine spreizt.

Auch das Seilspringen ist eine sehr gute Übung für die Kopplungsfähigkeit, weil es viel Geschick erfordert. Dabei gibt es viele Variationsmöglichkeiten, die den Puls in die Höhe treiben.

Du siehts also: Es ist sehr einfach mit ein paar wenigen Übungen die Koordinationsfähigkeit zu trainieren und dabei gleichzeitig Muskeln aufzubauen und die Ausdauer zu stärken!


Medizinisches Koordinationstraining

Darum solltest du unbedingt ein Mobilitätstraining machen

Tipps und Tricks rund um die Verbesserung der Beweglichkeit

©yogapractice/Instagram

Er hat sich zwar hartnäckig gehalten und auch relativ stur gezeigt, aber es scheint als hätten wir endlich den Abschied vom Winter feiern können. Das heißt nicht nur, dass wir uns bald auf mehr Sonne und wärmere Temperaturen freuen dürfen, sondern auch, dass bereits vier Monate des neuen Jahrs vorangeschritten sind. Ja, ich kann es auch kaum glauben, dass die Zeit so schnell vergeht. Aber wir haben schon ein Viertel des Jahres hinter uns. Also wird es, denk ich, allerhöchste Zeit ein wenig über die vergangenen Monate nachzudenken und Revue passieren zu lassen.

Besonders wenn bereits einige Monate des Jahres vorüber sind, dann lassen sich bereits für viele persönliche und berufliche Erfolge verbuchen. Auch zum Thema Vorsätze lässt sich viel sagen. Entweder haben wir bereits kurze Zeit nach Neujahr unsere Versprechen an uns selbst gebrochen oder wir arbeiten noch immer fleißig daran. Besonders die Vorsätze gesünder zu werden und mehr Sportzutreiben dürften viele nicht aufgegeben haben.  Denn diese sind einfacher zu befolgen, als die Vorsätze bei dem man auf etwas- wie Zigaretten oder Alkohol- verzichten muss.  Hinzukommt außerdem, dass der Sommer bald naht und man dementsprechend, in Bikini und Badeshorts, fit und durchtrainiert aussehen möchte.

Da man seinen Traumkörper bekanntermaßen nur mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und genügend sportliche Aktivitäten bekommt, reiten viele, nach jahrelangem Nichtstun nun auf der Fitnesswelle. Das beinhaltet nicht nur viel Obst und Gemüse, sondern auch, wie wir euch bereits erzählt haben, auch Ausdauer und Krafttraining. Durch diese Mischung von Cardio und Gerätetraining kann man nicht nur effektiver die Fettpölsterchen und Problemzonen verschwinden lassen, sondern auch einen schönen und definierten Körper formen. Doch besonders das Kraft- oder Gerätetraining bringt viele nervige Vorurteile mit sich. So wird fälschlicherweise oft behauptet, dass das Krafttraining Frauen schwerer und muskulös werden lässt, oder das muskulöse Männer nichts in der Birne haben. Oft wird auch gesagt, das das Training mit Geräten einen steif und unbeweglich macht. Doch diese Vorurteile sind völliger Unsinn. Besonders letzteres stimmt ganz und gar nicht.

So wird man, wenn man die Muskeln an Geräten trainiert nicht plötzlich unbeweglich und steif. Es kann einen ganz im Gegenteil noch Beweglicher machen. Dennoch klagen viele die Krafttraining betreiben über Schulterschmerzen oder diversen anderen Verspannungen. Wenn man intensiv trainiert, eine hohe Muskelmasse stemmt und nur eine Seite belastet, dann kann es tatsächlich die Mobilität einschränken. Die muskuläre Balance wird auch aus dem Gleichgewicht gebracht. Es folgen Schmerzen, Verspannungen und Fehlhaltungen.

Das einzige was dabei hilft, ist das Mobility Training. Das wird zwar sehr oft übersehen, denn man möchte immer mehr abnehmen oder seine Muskeln immer größer wachsen lassen. Da bleibt wenig Zeit für Übungen die ‚nur‘ die Beweglichkeit steigern. Dabei gibt es so einige Gründe, warum man unbedingt auch die Beweglichkeit trainieren solltet:

 

  1. Die Kraft entwickelt sich besser

Wenn man möglichst sein volles Potenzial ausschöpfen möchte, dann muss die Gelenksamplitude möglichst groß sein. Das schafft man, indem man alle Muskeln richtig mobilisiert, denn so hat man einen höheren Bewegungsradius beim Training. Sind die Muskeln aber verkürzt und verhärtet, dann kann das den Bewegungsradius stark einschränken. Wenn man also intensives Krafttraining betreibt, dann sollte man unbedingt auch noch die Mobilität trainieren.

  1. Die Muskeln werden mit Nährstoffen versorgt

Das Mobilitätstraining versorgt die Muskeln auch mit Nährstoffen. Das sorgt für geschmeidige Faszien.

  1. Es verbessert die muskuläre Koordination

Macht man ein Mobility Training, dann beeinflusst dieses auch wie Du deinen Körper wahrnimmst. Du hast ein neues Körpergefühl, welches deine Technik und Übungsausführung im Krafttraining verbessert.

  1. Es beugt Fehlhaltungen vor

Man neigt dazu Ausweichbewegungen zu machen, wenn man verkürzte Muskeln oder Schmerzen hat oder gar unbeweglich ist. Denn, man passt seine Haltung so sehr an, bis man keine Schmerzen mehr verspürt. Mit einem Mobilitätstraining kann man vermeiden, dass man sich diese Bewegungen macht.

  1. Das Risiko auf Verletzungen sinkt

Eine Mobilitätstraining kann auch sehr gut Verletzungen vorbeugen. Denn wenn man eine falsche Gelenkstellung oder ein Ungleichgeweicht zwischen den Muskelgruppen hat, dann kann das zu Verletzungen führen. Diese Dysbalancen kann allerdings durch das Trainieren der Mobilität ausgeglichen werden.

  1. Die Regeneration wird schneller

Die Regeneration der Muskeln kann auch durch das Mobilitätstraining beschleunigt werden. Das ist möglich, weil Laktat und andere Abfallprodukte, die bei der Energiegewinnung entstehen, werden nach der Durchführung der Mobility- Übungen besser abtransportiert.

  1. Es eignet sich gut als Warm- Up

Durch ein Mobilitätstraining werden die Muskeln auch sehr gut aufgewärmt. Das ist vor dem Krafttraining besonders wichtig. Somit beugt man nämlich Verletzungen, die beim Trainieren mit Gewichten entstehen können, vor. Hierfür reicht es aus, wenn man 10 Minuten lang ein paar Übungen macht, die die Mobilität trainieren.

Wie ihr seht gibt es zahlreiche Gründe warum man unbedingt seine Mobilität trainieren sollte. Besonders vor dem Krafttraining ist es wichtig, denn es macht einen nicht nur beweglicher, sondern kann auch, wie wir gesehen haben, Verletzungen vorbeugen und auch die Muskeln mit Nährstoffen versorgen.

Doch nicht immer ist klar, welche Übungen welche Verletzungen vorbeugen. Um euch die Sache leichter zu machen, damit ihr schnellstmöglich mit dem Training anfangen könnt, habe ich ein paar hilfreiche Übungen herausgesucht. Mit diesen könnt ihr nicht nur eure Beweglichkeit trainieren, sondern auch effektiv gegen eure Schmerzen ankämpfen.

Folgende Übungen sind sehr gut, um die Mobilität zu trainieren:

Gegen: verkürzte Beinrückseiten und Schmerzen im unteren Rücken: Handwalk

Um schmerzen in den Rückseiten der Beine und im unteren Rückenbereich zu lindern eignet sich der Handwalk. Um ihn auszuführen muss man in den aufrechten Stand. Dann gleiten die Hände langsam an den Beinen entlang. Man sollte versuchen die Handfläche komplett vor den Zehenspitzen abzulegen. Dabei bleiben die Beine gestreckt. Dann wandert man langsam nach vorne in den Stütz. Dann kommt man wieder zurück.

Gegen verspannte Oberschenkel nach dem Beintraining: Adduktoren-Dehnung

Ein Beintraining eignet sich um nicht nur die Oberschenkel und Waden zu trainieren, sondern auch den Po. Doch bei diesen großen Muskelgruppen können schnell Verspannungen entstehen. Die Adduktoren-Dehnungen lösen diese Spannung. Dafür muss man nur bei breitem Stand, das Knie auf einer Seite beugen. Die Füße bleiben fest am Boden, der Knie wird an der Fußspitze ausgerichtet und der Oberkörper bleibt aufrecht. Die innere Hand wird auf dem Boden abgelegt und der äußere Arm wird  angewinkelt über dem Kopf in die Länge gezogen. Diese Position hält man drei Sekunden und verlagert dann langsam zur anderen Seite.

Gegen verkürzte Brustmuskeln: Wegweiser

Sind die Brustmuskeln verkürzt, dann ist der Wegweiser eine gute Übung. Dafür muss man einen einbeinigen Kniestand machen, dabei greift der gegenüberliegende Arm die Außenseite des aufgestellten Beins. Man dreht den Oberkörper über das aufgestellte Knie, Die Hand bleibt dabei bewusst lang und das Knie des aufgestellten Beins drückt gegen die Hand nach außen.

Gegen eingeschränkter Schulterrotation und Schulterschmerzen: L-Stretch

Um lästige Schulterschmerzen zu lindern eignet sich der L-Stretch besonders gut. – Hierfür zieht man die Schulterblätter nach unten und streckt beide Arme auf Schulterhöhe seitlich nach außen. Die Ellenbogen bleiben dabei gebeugt. Im Wechsel dreht man die Unterarme ein paarmal nach oben und unten. Die Handfläche des oberen Armes zeigt nach vorn und die des unteren zeigen nach hinten. Die Hände werden aus dieser Position hinter dem Rücken zusammengeführt.

Gegen verkürzte Hüftbeuger: Ausfallschritt mit Aufdrehen

Um diese Übung gegen verkürzte Hüftbeuger auszuführen muss man einen tiefen Ausfallschritt machen. Die Ferse des vorderen Beins bleibt dabei unter dem Knie, während das hintere Bein gestreckt bleibt. Gleichzeitig bleibt die Hand des ausgestreckten Beins am Boden und der Ellenbogen des angewinkelten Beins geht auf den Boden zur Ferse. Diese Position hält man 2-3 Sekunden, bis man sich nach oben aufdreht und diese Position dann auch 2-3 Sekunden lang hält.

Gegen verkürzte Sprunggelenke: Hover

Den Hover führt man aus, indem man im Stütz aus den Zehenspitzen nach vorne schiebt und diese Position dann 2-3 Sekunden hält. Dann schiebt man zurück nach hinten uns bringt die Fersen soweit wie möglich zum Boden. Auch diese Position hält man 2-3 Sekunden.

Man kann auch Mobilitätsübungen ausführen, wenn man keine Schmerzen hat:

 

Für Mobilität in der Hüfte: Beinschwingen

Laterales Schwingen führt man aus, in dem man auf einem Bein stehend das andere Bein vor dem Körper seitlich hin und her schwingt. Die Arme sollte dabei zum Balanceausgleich entgegengesetzt mitgeschwungen werden. Das wiederholt man 10 Mal, bis man das Bein wechselt.

Frontales Schwingen beschreibt das dynamische vor und zurück schwingen des Beines. Die Arme schwingen entgegengesetzt mit. Auch diese Übung führt man 10 mal aus bis man das Bein wechselt.

Fehlhaltung vermeiden: Handgelenke mobilisieren

Auch hier gibt es zwei Übungen, die man ausführen kann um die Handgelenke zu mobilisieren. Beim ersten geht man in den Kniestand und legt die Hände auf den Boden, sodass die Finger zueinander zeigen. Dann verlagert man langsam das Gewicht nach vorne und hält diese Position für 2-3 Sekunden, bis man  dann das Gewicht wieder nach hinten verlagert. Für die zweite Variante geht man wieder in den Kniestand und legt die Hände so auf den Boden, dass die Finger zu den Knien zeigen. Auch hier verlagert man das Gewicht nach vorne, dann verlagert man das Gewicht nach hinten und erhöht die Streckung und den Druck. Die Position 2-3 Sekunden halten.

So effektiv ein Krafttraining auch sein mag um, nicht nur die Muskeln wachsen zu lassen und den Körper zu definieren, sondern auch um fit und gesund zu bleiben, es kann auch oftmals zu Verletzungen führen. Um diese vorzubeugen ist es ratsam ein Mobilitätstraining in seine Work- out Routine mitaufzunehmen. Diese beugen Verletzungen vor und machen den Körper beweglicher. So muss man sich keine leidigen Vorurteile über das Krafttraining mehr anhören.

Lasst mich in den Kommentaren gerne wissen, ob ihr vor dem Krafttraining auch eure Mobilität trainiert. Ich würde mich über den Austausch freuen!

Grüße aus Mainz Cheryl de Santo