Im Walhalla der Wikinger – die Färöer Inseln

Im Walhalla der Wikinger – die Färöer Inseln

Foto von Philipp Waldhauer auf Unsplash

Naturgewaltig, atemberaubend und ursprünglich – das sind nur drei Wörter, die die Färöer-Inseln beschreiben. Eine Reise zu den Inseln im Nordatlantik ist wie eine Reise ins Walhalla der Wikinger. Warum es sich lohnt, zeigen wir euch hier.

Eine frische, prickelnde Brise fährt einem in Nase und Gesicht, wenn man den ersten Schritt in die weite Grüne der Färöer-Inseln setzt. Hier scheint die Zeit fast wie stehengeblieben. Noch unberührt vom Massentourismus, naturnah und unverfälscht, erheben sich auf den Färöer-Inseln erhabene Landschaften. Es verwundert nicht, dass diese zu Dänemark gehörige Inselgruppe Ursprungsort für zahlreiche Mythen und Legenden ist. Die Magie steckt hier in der Natur und man spürt sie sofort. Wer vor der beeindruckenden Statue der „Robben-Frau“ auf Kalsoy steht, bekommt einen Eindruck von den zahlreichen Volksmärchen der Insel. Der Kopakonan-Legende nach sind die Männer der Insel von dieser Frau in Robbengestalt verflucht worden. Der Sage nach ist es Ihrem blutdurstigen Rachedurst zu verdanken, dass zahlreiche Männer der Insel im Meer ertrunken oder von den Klippen gestürzt sind. Der gruselige Mythos ist nur einer von vielen, die genauso zu den Färöern gehören, wie ihre atemberaubende Landschaft.

Kaum eine Inselgruppe fasziniert so sehr durch ihre Vielfalt wie die Färöer-Inseln. Denn hier entfaltet sich vor den Augen immer eine andere Landschaft und ein anderer Charme. Hier findet man steile Küsten, weite Wiesen, wilde Wasserfälle und eine immer wechselnde Vegetation, die beeindruckt. Täler und Berge wechseln sich ab und auch in tückischen Sumpfgebieten kann man hier wandeln.

Eine Tour über 18 Inseln – Grün, wohin man blickt

Die Färöer gehören zu Dänemark und liegen fast genau in der Mitte zwischen Norwegen, Schottland und Island. Abgelegen genug, als würde man sich ans Ende der Welt transportieren, aber doch mitten in Europa. Die wilde Natur und der tosende Nordatlantik machen die Inselgruppe zu einem genauso begehrten Reiseziel wie Island. Nur das hier der Massentourismus noch nicht Einzug gehalten hat. Umso mehr ist eine Reise hierher ein besonderes Erlebnis. Wer die unberührte Natur erkundet, hat ständig das Gefühl, dass einem gleich ein Hobbit begegnen kann. Oder dass einer der berühmten Selkies aus dem Wasser steigt. Nur 50.000 Menschen leben auf den Färöern, der Großteil davon um die Hauptstadt Tórshavn. Das ist das Verlockende an den Inseln: ein Ort, an dem man ungestört in atemberaubender Natur wandern kann.

Foto von Lachlan Gowen auf Unsplash

Wer die Färöer-Inseln bereist, braucht keine Angst vor schlechten Wegen oder einem unausgereiften Straßennetz zu haben. Trotz der Abgeschiedenheit der Inselgruppe haben die Färöer bei der Vernetzung ihrer Inseln keine Kosten und Mühen gescheut. Unterwassertunnel und Fähren verbinden fast jede der Inseln miteinander und das Straßennetz auf den Inseln ist modern. Es lohnt sich hier mit dem Mietwagen auf eigene Erkundungstour zu gehen. Wer es ursprünglicher mag oder einfach etwas Besonderes erleben möchte, kann die Inseln vom Rücken eines Islandponys erkunden. Zwar bilden die Schafe auf den Inseln die tierische Mehrheit – so dass die Inseln auf Färöisch „Føroyar“, also „Schafsinseln“ heißen – doch die Islandponys stehlen ihren blökenden Nachbarn die Show. Robust und trittsicher sind sie das ideale Reisemobil, um die spektakuläre Landschaft drumherum aufzunehmen. Auch Anfänger können so schneller als zu Fuß und direkter als im Auto die Natur der Färöer ungestört erleben. Atme die reine Luft in den Tälern und lass den Blick über das Blau und Grün des Meeres schweifen. Oder erlebe einen spektakulären Regenbogen, der sich aus den Meeresfluten erhebt.

Ein Michelinstern im magischen Dreieck

Wie ein Dreieck sehen die 18 Inseln der Färöer aus, wenn man sie auf einer Karte ansieht. Die kleinste Insel heißt Lítla Dímun, die größte ist Streymoy und fast alle sind bewohnt. Es gibt sogar eine Insel, die nur von einer einzigen Familie bewohnt wird! Während die Nordinseln mit zerklüfteten Gebirgslandschaften und spektakulären Wasserfällen glänzen, bestechen die Inseln Sandoy, Skúvoy und Stóra Dímun mit einem gänzlich anderen Anblick. Hier laden weitläufige Sandstrände und Dünen zu langen wildromantischen Spaziergängen oder einem Picknick ein.

Überhaupt haben die Färöer auch Kulinarisch einiges zu bieten. Trotz der Abgeschiedenheit und der kleinen Bewohneranzahl dürfen die Färöer ein Restaurant mit Michelinstern ihr Eigen nennen. Das kleine Restaurant „Koks“ liegt malerisch gelegen auf der Insel Stóra Dímun. Wer hier einkehrt, darf sich auf Färöer Spezialitäten freuen – aus der wilden See oder von den grünen, weiten Weiden. Die Qualität der Produkte macht ihre Besonderheit aus. Das sind unter anderem lokale Fisch- und Fleischsorten, frisch zubereitet oder nach der färöischen Methode „Ræst“ konserviert. Dabei wird Fleisch oder Fisch im sogenannten „Hjallur“, einem Holzschuppen über Monate hinweg getrocknet. Die Mischung aus Seeluft und milden Temperaturen geben dem Fleisch und Fisch eine besondere, würzige Note. Das Ergebnis ist ein sehr vollmundiger Geschmack – eine Gaumenfreude, selbst für unerfahrene Restaurantbesucher. Das Koks gehört zu den besten Restaurants in ganz Skandinavien. Es gilt, sich früh einen Platz zu buchen. Wer es aber schafft einen Platz zu ergattern, darf sich auf ungewöhnliche, heimische Gerichte mit Flair und Gusto freuen.

Foto von Sebastian Boring on Unsplash

Von Kopenhagen aus ins grüne Paradies

Eine Reise zu diesem magischen „Dreieck“ an Inseln ist ganzjährig ein Erlebnis. Hier empfängt euch aber auch im Sommer selten mehr als 20 Grad. Dafür gibt es kaum Minustemperaturen: Auch im Winter pendelt die Temperatur von 0 bis 5 Grad. Die beste Reisezeit zu den Färöern ist aber der Früh- bis Spätsommer, in den Monaten von April bis September. Dann erwarten euch mehr Sonnenstunden und weniger Regen. Das gibt euch Gelegenheit jeden naturbelassenen Winkel dieses herrlichen Fleckchens Erde zu erkunden. Genug Zeit also, um jetzt eine Unterkunft zu mieten. Auf Airbnb findet ihr unzählige, wunderschön gelegene Hütten und Zimmer. Egal ob direkt am Meer, in einer Erdhütte oder in einem der traditionellen Holzhäuser mit Grasdach – hier findet ihr magische Orte mit herrlichem Blick auf die atemberaubenden Fjorde. Am einfachsten gelangt ihr über Kopenhagen zum Vágar Airport auf der Insel Vágar. Aber auch mit der Fähre könnt ihr die nordischen Inseln erreichen. Einmal die Woche fährt eine Fähre von Hirthals in Dänemark zu den Färöern. Übrigens: Die Färöer Inseln gehören zu Dänemark. Ihr braucht also keinen Reisepass, weil ihr euch auch auf den Färöern immer noch in der EU aufhaltet.

Einsame Täler, hohe Berge, wilde Steilküsten – die Färöer bieten einiges für einen abenteuerliche, magische Reise. Wer es naturnah und besonders mag, ist auf den Färöern gut aufgehoben.

Der gute Ton in der Sauna: So vermeidest du Fettnäpfchen

Der gute Ton in der Sauna: So vermeidest du Fettnäpfchen

© INSTAGRAM/LOYLYHELSINKI – Diese 5 Benimmregeln solltest du in einer Sauna beachten.

Die Sauna ist ein Ort der Ruhe, der Entspannung und des Wohlbefindens. Wer regelmäßig sauniert, tut Körper und Geist viel Gutes. Doch gerade, wenn man vor fremden Menschen die Hüllen fallen lässt, gibt es einiges zu beachten. Wir zeigen dir, was beim Saunieren Tabu ist und wie du keinen Fauxpas begehst.

Sauna ist Erholung für Körper und Geist. Das haben zahlreiche Kulturen überall auf der Welt erkannt. So gibt es in der Türkei den „Hamam“, in Japan den „Sento“ und in Russland schwitzt man im „Banjo“. Keine Frage – das Saunieren ist beliebt. Bereits in der Steinzeit legten die Menschen kleine Höhlen mit heißen Steinen aus und schütteten Wasser darüber, um Wasserdampf zu erzeugen. Die erste Sauna war geboren. Seitdem ist die Beliebtheit des Dampfbades ungebrochen. Und das nicht ohne Grund. Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem, machen eine schönere Haut und tragen enorm zur Entspannung bei. Gerade in der Erkältungssaison sind Saunabesuche eine gute Idee, um zuverlässig gegen Viren gewappnet zu sein. Allerdings gibt es kaum einen Ort, wo man so viele Dinge beachten muss, wie in der Sauna. Das gilt umso mehr in Deutschland, wo wir im Adamskostüm schwitzen. Da kann jeder Tritt ins Fettnäpfchen doppelt peinlich sein. Worauf du achten musst und welche Regeln eingehalten werden sollten, erklären wir dir hier.

Wundermittel Dampfbad – die Vorzüge des Saunierens

Mit dem Saunieren gehen zahlreiche und vielfältige Vorteile einher. Wer sauniert, setzt viele positive Prozesse im Körper in Gang. Hier kannst du nicht nur Wärme und Ruhe genießen – auch deine Gesundheit kommt auf ihre Kosten. In erster Linie stärkt der Saunabesuch das Immunsystem. Genauso wie Wechselduschen und frische Luft abhärten, so hilft das Saunieren dabei dich fit und weniger anfällig für Viren zu machen. Das liegt am Wechsel zwischen Heiß und Kalt. Dieser wirkt sich positiv auf unser Nervensystem aus. Viren und Entzündungen haben so keine Chance. Noch ein Pluspunkt: Neben der Stärkung der Immunabwehr helfen Saunagänge auch dabei den Kreislauf anzuregen. Aber Achtung: Nur gesunde Menschen sollten sich den Kalt- und Warmreizen aussetzen.

Das nackte Sitzen im Dampfbad tut auch sein Übriges für die Muskulatur. Wärme entspannt die Muskeln natürlich und verbessert ihre Durchblutung. Durch das Schwitzen in der Sauna wird zudem die Übersäuerung der Muskeln verhindert. So lohnt sich gerade nach einer Krafteinheit oder nach dem Joggen das Schwitzbad für die beanspruchten Muskeln.

Die Entspannung des Körpers führt auch zu einer automatischen Entspannung des Geistes. Deshalb gibt es nach dem Saunagang im Ruheraum die Möglichkeit diese Entspannung voll auszukosten und so die Regeneration des Körpers zu verbessern. Und last but not least: Auch unser Aussehen profitiert von den Dämpfen in der Sauna. Die Wärme bewirkt nämlich, dass sich die Blutgefäße in der Haut erweitern. Das wiederum fördert die Durchblutung. Die Kälte nach dem Saunagang lässt die Blutgefäße wieder zusammenziehen. Das ist ein effektives Training für die Gefäße, das für einen frischeren und verjüngten Look sorgt!

Der kleine Knigge für die Sauna

Haben wir dir Lust auf die Sauna gemacht? Bei den vielen Vorteilen wäre das kaum verwunderlich. Vorher empfehlen wir dir aber noch einen kleinen Blick auf unseren Sauna-Knigge. Denn: Wo viele nackte Menschen auf engem Raum zusammenkommen, sollte man besonders darauf achten die Etikette einzuhalten. Was genau sind die Benimmregeln in Deutschlands Saunen? Wir haben die fünf wichtigsten Regeln zusammengefasst. So wird dein nächster Saunagang auch sozial ein Erfolg!

  1. Lass die Hüllen fallen

In Deutschland ist das Saunieren eine nackte Tatsache. Bikini oder Badehose sind hier nicht erwünscht. Stattdessen musst du textilfrei in die Kabine gehen – denn hier ist Scham nicht angebracht. Was du allerdings unbedingt mitbringen solltest, ist ein Handtuch. Um dich daraufzusetzen – aber auch, um dich darin einzuhüllen, wenn du die Saunakabine verlässt. Denn nackte Tatsachen gelten nur in der Kabine – nicht außerhalb.

Denke aber daran: Beim Saunieren gilt – andere Länder, andere Sitten. Während man in Deutschland nackt in der Sauna erscheinen sollte, ist das etwa bei unseren Nachbarn in Frankreich Tabu. Auch die Inselbewohner setzen auf Bekleidung in der Sauna. Dasselbe gilt für Spanien und die südeuropäischen Länder. Deshalb hier bitte nicht im Adamskostüm erscheinen.

  1. Dusche dich vor und nach dem Saunagang

Keiner möchte in der Sauna neben einem unhygienischen Körper sitzen. Es ist ein Gebot der Höflichkeit sich vorher zu duschen und dann gründlich abzutrocknen. Das ist wichtig, denn trockene Haut schwitzt schneller und du gehst schließlich in die Sauna, um ordentlich zu schwitzen. Die Abkühlung nach der Sauna ist eine Wohltat – aber auch sie sollte nicht ohne eine vorherige Dusche erfolgen.

  1. Entspannen geht nur mit Ruhe

Das Saunieren ist gesundheitsfördernd und unheimlich entspannend – aber nur, wenn auch Ruhe in der Kabine herrscht. Keiner möchte der lautstarken Unterredung der anderen Saunagänger beiwohnen müssen. In Deutschland zumindest gilt: Die Sauna ist ein Ort der Ruhe. Auch wenn anderenorts in der Sauna oft über Geschäftliches geplaudert wird – hierzulande hält man den Mund.

  1. Halte dich fern

Der nackte Körper ist eines der natürlichsten Dinge der Welt. Aber dennoch möchte keiner mit der nackten und feuchten Haut eines Fremden in Berührung kommen. Da kann einem die Lust aufs Saunieren schnell vergehen und jeder Entspannungseffekt verpufft womöglich ebenfalls. Also halte Abstand zu den anderen Saunagängern. Eine Armlänge sollte es schon sein. Das gilt auch für das Handtuch deines Nachbarn. Nicht berühren!

  1. Kein Starren, bitte!

Zu guter Letzt: In die Saune geht man, um Ruhe und Wohlbefinden zu erlangen. Das gelingt kaum, wenn dich jemand anstarrt. Auch wenn du so nackt wie alle anderen bist – vermeide es unbedingt den Blick über die Körper deiner Nachbarn gleiten zu lassen. Dass das fehl am Platze ist, muss eigentlich nicht gesondert erwähnt werden. Du willst schließlich auch selbst nicht angegafft werden, oder?

So funktioniert das Saunieren

Um das bestmögliche aus deinem Saunagang herauszuholen, achte auch darauf den Saunabesuch nicht länger als 15 Minuten zu halten. Besser sind 8 bis 12 Minuten. Trinke danach ausreichend Wasser und vermeide Alkohol. Wenn du die Sauna verlassen möchtest, tue dies langsam. Setze dich aus der liegenden Position zuerst langsam auf und bleibe sitzen, während du die Beine leicht bewegst. Das verhindert eventuellen Schwindel – gerade bei Menschen mit Kreislaufproblemen ist diese Vorsichtsmaßnahme sinnvoll.

Wenn du obige Tipps beherzigst und die Etikette einhältst, verläuft dein Saunagang wirklich so entspannend, wie er sein soll. Gerade in der kalten Jahreszeit ist die Sauna eine Wohltat. Wir wünschen viel Spaß dabei.

Ausgelaugt trotz Schlaf: Woran es liegen kann

Ausgelaugt trotz Schlaf: Woran es liegen kann

Foto: Istock

10 Stunden geschlafen und trotzdem schlapp? Wer ausreichend Schlaf bekommt und sich dennoch ständig ausgelaugt fühlt, der muss die Ursache für seine Erschöpfung an anderer Stelle suchen. Doch warum fühlen wir uns trotz Schlummer müde? Wir zeigen dir die häufigsten Ursachen für die Dauermüdigkeit.

Normalerweise sind wir nur dann müde, wenn wir zu wenig geschlafen haben. Eine durchfeierte Nacht, ein Arbeitspensum mit langen Tagen und kurzen Nächten oder ein zahnendes Baby – sie alle sind Quellen für Übermüdung oder Zerschlagenheit. Doch was ist, wenn wir trotz seligem Schlummern während der Nacht morgens immer noch völlig zerschlagen und ermattet aufwachen? Warum wollen wir so oft nach einer „erholsamen“ Nacht direkt weitere acht Stunden weiterschlafen, wenn wir nur könnten?

Feststeht: Müdigkeit trotz genug Schlaf ist ein Zeichen dafür, dass etwas im Körper nicht stimmt. Nur deshalb fühlen wir uns schläfrig, abgespannt und schwach, wenn wir krank sind. Wenn uns Viren heimsuchen, dann sind nicht nur Schnupfen, Husten und Heiserkeit die Folgen, sondern auch Abgeschlagenheit und Müdigkeit. Im Tandem suchen sie uns heim und legen uns flach. Forscher haben herausgefunden, dass die Immunabwehr des Körpers die Innere Uhr dämpft. Das wiederum bewirkt ein größeres Schlafbedürfnis. Diese Ruhepausen braucht der Körper auch, um sich erfolgreich zu regenerieren. Auch Menschen mit einer chronischen Erkrankung sind häufig von Dauermüdigkeit betroffen – und das beeinträchtig die Lebensqualität enorm.

Wer unter ständiger Müdigkeit leidet, sollte also unbedingt als Detektiv in eigener Sache Ursachenforschung betreiben. Denn vermutlich steckt ein Defizit, Mangel oder sogar eine Krankheit hinter der Dauermüdigkeit. Welche Ursachen am häufigsten mit diesem Zustand der schwunglosen Mattheit einhergehen, haben wir für dich aufgelistet.

Müde durch Blutarmut

Ständige Erschöpfung kann einen ernsten Hintergrund haben: Blutarmut. Im Fachjargon Anämie genannt, leiden hierzulande immerhin rund 12 Prozent an zu wenig roten Blutkörperchen im Blut. Das sogenannte Hämoglobin ist aber enorm wichtig, denn es bindet den Sauerstoff im Blut. Zu wenig rote Blutkörperchen in unserem Blut bewirken also, dass unsere Zellen zu wenig Sauerstoff aufnehmen. Das hört sich genauso bedenklich an, wie es ist. Zum Glück ist die häufigste Ursache für Anämie ein Mangel an Eisen – rund 80 Prozent aller Anämien gehen auf einen Eisenmangel zurück. Vor allem Frauen und Vegetarier gehören hier zu der Risikogruppe. Ohne Eisen ist die Blutbildung erschwert, denn der Vitalstoff ist ein Bestandteil des Hämoglobins. Ein Eisenmangel lässt sich aber relativ unproblematisch beheben: mit der richtigen Ernährung.

Wer die Symptome eines Eisenmangels bei sich bemerkt – dazu gehören neben der Müdigkeit etwa auch Kopfschmerzen oder Herzklopfen – der kann am besten mit der Ernährung entgegensteuern. Natürlich enthält insbesondere rotes Fleisch viel Eisen – aber auch in Milch und Eiern findet sich das Spurenelement. Vegetarier oder Veganer können dem Eisenmangel auch mit Vollkornprodukten, Haferflocken, Spinat oder Hülsenfrüchten begegnen. Wie wäre es mit einem Power-Frühstück mit Haferflocken, Milch und Obst? Das ist nicht nur lecker, sondern hilft auch bei der Eisenaufnahme. In Kombination dazu sind Lebensmittel mit einem hohen Vitamin C-Gehalt optimal. Denn sie helfen dabei, dass der Körper das Eisen besonders gut aufnehmen kann.

Du willst dem Eisenmangel lieber mit Eisenpräparten an den Leib rücken? Das lieber nur in Absprache mit dem Arzt, denn eine Überdosierung an Eisen kann sehr schwerwiegende Folgen haben.

Schlapp durch Schlafapnoe

Eine erholsame Nachtruhe geht mit einem tiefen Schlummer ohne nächtliches Aufwachen einher. Manchmal erinnern wir uns aber nicht daran, nachts aufgewacht zu sein und wundern uns darüber, dass sich der Körper am nächsten Tag wie gerädert anfühlt. Gerade die Schlafapnoe ist eine der häufigsten Ursachen für eine starke Müdigkeit am Tag. Wer unter Schlafapnoe leidet, hat mehrere Atemaussetzer während des Schlafes. Das passiert, weil die Muskeln des Gaumens im Schlaf erschlaffen und die Luftwege verschließen. Der Betroffene kann dann bis zu zwei Minuten lang ohne Sauerstoff sein. Das hört sich nicht nur gruselig an, sondern ist auch extrem schädlich für den Köper. Durch die ausbleibende Atmung gelangt zu wenig Sauerstoff in den Körper. Der versucht sich zu wehren, indem er den Betroffenen kurzzeitig aufweckt. An diese kurzen Aufweckmomente können wir uns morgens dann meist nicht mehr erinnern.

Wenn du nun meinst die Schlafapnoe betrifft nur schwergewichtige Männer, liegst du falsch. Auch Kinder können davon betroffen sein und Frauen in der Menopause sind ebenfalls gefährdet. Experten schätzen, dass bis zu 6 Millionen Menschen in Deutschland unter Schlafapnoe leiden. Wer morgens verschwitzt, mit trockenem Mund und Kopfschmerzen aufwacht, und zudem lautstark schnarcht, kann eventuell unter den Atemaussetzern leiden. Klar, dass die Schlafapnoe keinen geruhsamen Schlaf zulässt. Es ist also eine gute Idee, sich bei obigen Symptomen mal vom Arzt durchchecken zu lassen!

Matt durch den Lebenswandel

Es muss nicht immer ein Mangel an Vitalstoffen oder eine ernstzunehmende Krankheit sein, die die ständige Übermüdung hervorruft. Auch kleine Dinge tragen erheblich zu ständiger Erschöpfung bei. Wenn du an diesen kleinen Stellschrauben drehst, dann wirst du dich schnell erholter und fitter fühlen! Wie bei fast allem, was den Körper betrifft, hat gerade die Ernährung einen hohen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wer nicht genügend trinkt oder zu viel Fastfood konsumiert, darf sich nicht über einen matten Körper wundern. Auch das Glas Rotwein am Abend kann Einfluss auf deine Nachtruhe haben. Das hört sich erstmal paradox an. Schließlich trinken viele das Glas Wein am Abend als Einschlafhilfe. Tatsächlich entspannt Alkohol den Körper wirklich und das Einschlafen gelingt somit besser. Aber im Laufe der Nacht nimmt dann das Drama seinen Lauf: Wir müssen auf die Toilette oder brauchen ein Glas Wasser, denn Alkohol wirkt harntreibend und macht durstig. Letzteres wird auch Nachdurst oder Alkoholbrand genannt. All das beeinflusst die Qualität unseres Schlafes – wir wachen häufiger auf und die Nachtruhe ist dahin. Also verzichte lieber auf Alkohol als deinen Schlummertrunk!

Dasselbe gilt für Fast Food oder Junk Food: Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index haben Auswirkungen auf deinen Blutzuckerspiegel. Dieser schwankt dann stark und dass wiederum führt zu einem Teufelskreislauf aus Heißhunger und Erschöpfung. Setze lieber auf eisenhaltige und gesunde Lebensmittel. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe. Und zu guter Letzt ein bekannter Tipp: Trinke ausreichend Wasser. Ein dehydrierter Körper hat Schwierigkeiten das Blut durch den Körper zu pumpen. Die Müdigkeit ist vorprogrammiert. 2 Liter pro Tag lautet die Richtlinie, aber du kann auch einfach eine Formel anwenden, um genau zu wissen, wieviel du mindestens trinken solltest. Multipliziere dazu einfach dein Körpergewicht mit 0,03.

Wenn du andauernd müde bist versucht dein Körper dir etwas zu sagen. Höre auf ihn und gehe deiner ständigen Müdigkeit auf den Grund. Diese Tipps sind ein guter Anfang.

Food Cleansing statt Saftkur: Der sanfte Detox

Food Cleansing statt Saftkur: Der sanfte Detox

©Istock

Food Cleansing – Den Körper von innen putzen und wieder auf Vordermann bringen.

Das verspricht das Food Cleansing. Weniger hart als eine Kur mit Säften, ist das Food Cleansing eine optimale Methode, um den Körper zu entgiften und sich rundum wohlzufühlen – und ein paar Kilos wirst du dabei auch noch los. Wie das Ganze funktioniert? Wir erklären es!

Industriell verarbeitete Produkte stehen wohl bei jedem von uns auf dem Speiseplan. Morgens der abgepackte Fruchtjogurt, mittags der Fertig-Salat und abends eine Scheibe Brot mit Wurst? Was sich gar nicht so ungesund anhört, ist eigentlich ziemlich schlecht für den Körper. Denn in jedem dieser Lebensmittel stecken künstliche Zusätze. Ein Erdbeerjogurt aus dem Supermarkt hat meist nur 3,5 bis 6 Prozent Fruchtanteil! Der Geschmack kommt durch zugesetzte Aromastoffe und viel Zucker. Wenn dann noch Farbe und Verdickungsmittel dazukommen, kann man beim Fertigjogurt kaum noch von einem natürlichen Erzeugnis sprechen. Nicht anders sieht es beim Fertig-Salat aus. Bei fast allen fertig verpackten Salaten sind die Nitratwerte erhöht und durch die Plastikverpackung ist die Keimbelastung höher. Da vergeht einem schon irgendwie der Appetit, oder? Und auch verarbeitete Fleischwaren sind mit teilweise krebserregenden Stoffen belastet, die durch die Konservierung entstehen.

Du siehst also: Selbst Dinge, die sich gesund anhören, können im Körper erheblichen Schaden anrichten. Das liegt nicht an den Lebensmitteln per se – sondern einfach daran, dass sie industriell verarbeitet worden sind. Sie enthalten künstliche Zusätze. Leider essen wir in den Industrieländern viel zu viel von solchen Lebensmitteln. Mit Food Cleansing können wir diesen Trend umkehren.

Was ist Food Cleansing? Go Green!

Unsere Körper sind kleine Wunder: Von selbst neutralisieren sie giftige Stoffe aus der Umwelt und aus unserer Nahrung. Wer seinem Körper bei diesem Prozess unter die Arme greifen möchte, der kann dies mit bestimmten Lebensmitteln tun. Alles, was reich an Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen ist, gehört in diese Kategorie. Wer sich eine Zeitlang ausschließlich mit diesen Lebensmitteln stärkt, der wird schnell ein besseres Körpergefühl gewinnen. Das ist der Leitgedanke beim Food Cleansing. Während dieser Detox-Kur konzentrierst du dich ausschließlich auf nicht industriell verarbeitete Lebensmittel ohne Zusätze. Stattdessen greifst du zu natürlichem Obst und Gemüse, am besten in Bio-Qualität. Die Vorteile sind nahezu endlos: Du fühlst dich gutgelaunt, hast mehr Energie, deine Haut strahlt und du senkst das Entzündungsrisiko. Und ganz nebenbei nimmst du auch noch ein paar Kilos ab – und das ohne zu Hungern.

Das ist der große Trumpf, den das Food Cleansing gegenüber anderen Detox-Kuren hat. Weil du genügend essen darfst, brauchst du keine schlechte Laune – wie zum Beispiel bei Saft-Kuren – zu fürchten. Und natürlich nimmst du mühelos ab, ohne dass der Magen grummelt. Doch viel besser als das, ist das wohlige Körpergefühl, dass das Food Cleansing verursacht: Du bist gesünder und fühlst dich auch so!

 

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Doch wie genau funktioniert das Food Cleansing nun? Im Prinzip darfst du alles an unverarbeitetem Obst und Gemüse essen – mit Fokus auf viel grünem Gemüse. So versorgst du den Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien und entschlackst ihn auf natürliche Art und Weise von innen. Gemüse ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Diese haben Einfluss auf Stoffwechselprozesse, schützen vor Krebs und haben viele weitere Vorzüge für die Gesundheit. So werden ihnen entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen zugeschrieben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen auch, dass sekundäre Pflanzenstoffe vor Viren schützen, den Cholesterinspiegel senken und die Blutdruckwerte stabilisieren. Sie können die Herzgesundheit positiv beeinflussen und steigern die Abwehrkräfte. All das sind gute Gründe, um immer viele Gemüse auf den Tisch zu bringen. Das gilt umso mehr während eines Food Cleansings. Besonders grünes Blattgemüse, wie Spinat, Grünkohl oder Feldsalat ist hier wichtig. Das in ihnen enthaltene Chlorophyll reinigt das Blut und regt den Aufbau neuer Blutzellen an. Mit diesen Vitalstoffbomben wirst du dich schnell gesund und zufrieden fühlen.

3 Fragen rund ums Food Cleansing

Wer wen ist Food Cleansing geeignet?

Der beste Weg, um den Körper zu entgiften, geht über die Nahrung. Deshalb ist das Food Cleansing auch für jedermann geeignet. Das Gute an dieser Methode: Die Regeln sind einfach. Wer ein wenig Willensstärke mitbringt, der wird das Food Cleansing einfach durchhalten und schnell die zahlreichen Vorzüge genießen können. Wenn du dich müde oder ausgelaugt fühlst, ist das Food Cleansing genau das Richtige für dich. Es erlaubt dir schnell und einfach wieder zu einem guten Körpergefühl zurückzukehren. Auch wenn du einige Kilos losewerden willst, bist du beim Food Cleansing an der richtigen Adresse.

Was darf ich während des Food Cleansings essen?

Gemüse und Obst sind die zwei Hauptbestandteile deiner Ernährung solange du die Kur einhältst. Wie schon beschrieben, ist besonders grünes Blattgemüse beim Food Cleansing dein bester Freund. Das kann etwa Rucola oder Grünkohl sein. Wenn du es etwas exotischer magst, empfehlen wir dir Meeresalgen. Meeresalgen wie Wakame oder Ulva sind reich an Eiweiß, Vitamin C, Eisen und Kalzium. Du kannst aber auch Radieschen, Rote Beete oder Karotten zu dir nehmen. Die Möglichkeiten sind endlos. Bei den Früchten sind insbesondere Äpfel, Blaubeeren, Grapefruit und Cranberrys zu empfehlen.

Neben dem Gemüse darfst du beim Food Cleansing außerdem bei jeder Mahlzeit ein wenig Protein zu dir nehmen. Das können Milchprodukte, Hähnchenfleisch oder Sojaprodukte sein. Also: Greife morgens lieber zum Naturjogurt mit frischen Früchten. Genieße mittags lieber einen selbstgemachten Blattsalat – zum Beispiel mit leckeren Avocadoscheiben. Und abends gönnst du dir lieber gedünstetes Gemüse – zum Beispiel Brokkoli, rote Zwiebeln und Rosenkohl – mit Hähnchenbrust. Das ist mindestens so lecker wie die verarbeiteten Produkte aus dem Supermarkt – aber um einiges gesünder!

 

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Wie lange darf ich das Food Cleansing durchführen?

Schon nach wenigen Tagen wirst du die Vorzüge des Food Cleansings an deinem Körper bemerken. Der Körper wird die Toxine schneller und einfacher los und du wirst dich rasch besser fühlen. Weil das Food Cleansing nicht so drastisch wie eine Saftkur ist, brauchst du keine Kopfschmerzen zu befürchten. Drei bis vier Tage reichen für den Anfang aus, aber das Food Cleansing kannst du beliebig lange durchführen. Solange, wie du es eben aushältst. Achte aber darauf regelmäßig zu essen, keine Mahlzeit auszulassen und viel zu trinken (8 Gläser Wasser am Tag).

Detoxen sollte man zweimal im Jahr. Der Körper lässt sich auf vielerlei Weise entgiften, aber die Nahrung ist sicherlich der effizienteste Weg. Wenn auch du deinen Körper entschlacken willst, ist Food Cleansing vielleicht genau die richtige Methode für dich!

Wellness Trends 2019: Von Kristallen und Infusionen

Wellness Trends 2019: Von Kristallen und Infusionen

©victoriasport

Wellness ist Entspannung, Wohlfühlen, die Flucht aus dem Alltag. In der Hektik des täglichen Wahnsinns geht die kleine Streicheleinheit für Körper und Geist oft unter. Lass das 2019 nicht zu und entdecke mit uns drei der angesagtesten neuen Wellness-Trends.

Ständig erreichbar? Die To-Do-Liste wird immer länger? Die ständige Informationsflut überfordert dich? Dann wird es höchste Zeit, dass du deinem Körper eine Auszeit gönnst. Denn: Stress, der dich über einen längeren Zeitraum heimsucht, macht krank. Stress greift das Immunsystem an und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Von den psychischen Belastungen wollen wir gar nicht erst reden. Das Schlimmste daran: Stress beeinflusst deutlich die Lebensqualität. Wie du dagegen angehen kannst? Ganz einfach, Anspannung begegnest du mit Entspannung! Das bedeutet zum Beispiel einfach mal nichts zu tun und sich eine Verschnaufpause zu gönnen. Selfcare heißt das Zauberwort. Kümmere dich um dich selbst!

Zum Glück gibt es mittlerweile viele Wohlfühlprogramme, mit denen wir Köper, Geist und Seele verwöhnen können. Wellness ist ein Trend, der bleibt. Dabei gibt es so viele Wellness-Varianten, wie es Sandkörner am Meer gibt. Viele erobern die Wellness-Welt im Sturm, andere flauen recht schnell ab. Aber für jeden Typ gibt es einen Trend, der genau auf seine Bedürfnisse angepasst ist. Ob Yoga, Massage, Detox, Superfoods oder Kosmetik mit Heilsteinen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Was ist 2019 neu im Wellness-Bereich? Wir zeigen euch drei der angesagtesten Trends.

Crystal Healing – Edelsteine fürs Wohlbefinden

Kristalle und Edelsteine entstehen über mehrere Jahrtausende hinweg. In ihrer Entstehung nehmen sie die Elemente der Erde in sich auf und speichern sie. Diese Energie kann uns heilen und zu unserem Wohlbefinden beitragen. So zumindest die Theorie hinter diesem neuen Trend. Stars wie Kate Hudson oder Model Bella Hadid schwören auf heilende Kristalle. 2019 schwappt der Trend auch immer mehr auf den Otto-Normal-Verbraucher über. In zahlreichen Spas werden mittlerweile Behandlungen in Kombination mit verschiedenen Kristallen angeboten. Es gibt sogar Naturkosmetik, in die Kristalle beigemischt worden sind. Das soll die Textur und die Wirkung der Pflegestoffe verbessern.

Das ist dir zu spirituell und ein wenig abgehoben? Feststeht, dass die Edelsteine in der Schönheitsindustrie angekommen sind – und das nicht erst seit gestern. Kristalle werden schon seit Jahrtausenden genutzt, um mehr Glanz in das Aussehen oder ein besseres Wohlbefinden zu erreichen. Heute wissen wir, dass alles auf der Erde aus Energie besteht – so auch die Kristalle. Scheint es da so weit hergeholt, dass die Energie der Edelsteine positiv auf uns wirkt? Dabei ist das Crystal Healing eine Kunst für sich. Hier spielen Farbe, Qualität, Entstehung und Kristallstruktur eine Rolle. Aber viele sind überzeugt: Edle Steinen können die Energie im Körper in Balance bringen, die Haut verschönern, und entgiften.

Das neue Superfood – die Meso-Nährstoffe

Jeder kennt sie – die Makro- und Mikrostoffe. Fette, Proteine und Kohlenhydrate oder Vitamine und Spurenelemente sind für uns geläufige Begriffe. Doch wie steht es mit den Meso-Nährstoffen? Was steckt hinter dieser Bezeichnung? Warum sind Meso-Nährstoffe wichtig für mehr Wohlbefinden und ein schönes Aussehen?

Wir wissen natürlich, dass Obst und Gemüse in unserer Ernährung eine große Rolle spielen sollten. Das liegt nicht nur an ihrem Vitamingehalt, sondern zum großen Teil auch an den Meso-Nährstoffen. Klar, Tomaten haben viel Vitamin C – also Mikronährstoffe – aber hast du schonmal etwas von Lycopin gehört? Der Carotinoid-Farbstoff verleiht Tomaten die intensive rote Farbe und ist enorm gesund für unseren Körper. Es verbessert unter anderem die Blutgefäße und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Das ist nur eine von vielen positiven Auswirkungen des Antioxidans. Und – richtig geraten – Lycopin ist ein Meso-Nährstoff. Meso-Nährstoffe sind sogenannte mittlere Nährstoffe. Im Englischen bezeichnet man sie als „aktive Komponenten“. Aktiv deshalb, weil die Meso-Nährstoffe in unseren Körpern bestimmte Auswirkungen beeinflussen und positiv auf unsere Gesundheit wirken.

Wenn du also weißt, an welchen Nährstoffen es deinem Körper mangelt, oder gegen welche Gebrechen du welche Meso-Nährstoffe einnehmen solltest, kannst du deinen Körper von innen heilen. Die mittleren Nährstoffe sollten sorgfältig zusammengestellt werden. Wichtig ist hierbei zu wissen: Meso-Nährstoffe stecken nur in pflanzlichen Lebensmitteln – insbesondere direkt unter der Schale oder den Blättern. Deshalb lieber nicht den nächsten Apfel schälen, sondern genüsslich mit der Schale genießen. So tust du deinem Körper erheblich mehr Gutes! Andere bekannte Meso-Nährstoffe neben dem Lycopin sind zum Beispiel das Allicin im Knoblauch oder die Anthocyane in Blaubeeren.

Intravenöse Infusionen – die Verschönerung von innen

Immunschwäche? Müdigkeit? Zu wenig Energie? Immer mehr Menschen greifen hier zu Vitamin-Infusionen. Model Kendall Jenner nutzt die Infusionen, um schnell fit zu werden und dem Körper eine Vitamin-Kur zu gönnen. Zahlreiche andere Stars machen es ihr nach. In Las Vegas gibt es diesen Trend schon länger. Hier liefert die „Hangover Clinic“ eine speziell gegen den Kater abgestimmte Mixtur an Vitaminen, die intravenös noch im Hotelzimmer den Kranken aufpäppeln soll. Das ist für die „Sin City“ natürlich eine sinnvolle Einrichtung. Ähnlich ist es mit dem Vitamin-Cocktail für Schönheit und Wohlbefinden.

Sich eine Infusion für den nächsten Energieschub zu setzen, mag sich ein wenig merkwürdig anhören. Aber Vitaminpillen sind schon seit Jahren im Mainstream angekommen. Der Vitamincocktail schlägt in dieselbe Kerbe – nur das hier ein maßgeschneiderter Mix in die Venen geleitet wird. Das gleicht einen Vitaminmangel aus, stärkt das Immunsystem, regeneriert den Körper und lässt die Haut strahlen! Kein Wunder, dass auch hierzulande immer mehr Ärzte und Heilpraktiker die Infusionen anbieten. Aber Achtung: Weil es sich um eine medizinische Behandlung handelt, ist hier Vorsicht geboten. Manche können gegen die Infusionen allergisch reagieren. Deshalb ist ein medizinscher Check vorab ein Muss! Das ist auch deshalb so wichtig, weil jeder Vitamin-Cocktail genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt sein sollte. Die Wirkstoffe in der Infusion werden individuell zusammengestellt. Achte also darauf nur bei einem Experten eine Vitamin-Infusion durchführen zu lassen.

Vitamin-Infusionen sind eine gute Idee, wenn man sich müde, ausgelaugt und erschöpft fühlt, oder unter Stress und Leistungsdruck leidet. Meist dauert solch Vitamin-Sitzung 90 Minuten – und danach ist man direkt voller Energie.

Hat dich der Wellness-Trend auch gepackt? Ist einer deiner Vorsätze mehr auf dein Wohlbefinden zu achten und sowohl Körper als auch Geist etwas Gutes zu tun? Dann ist vielleicht einer der neuen Trends etwas für dich. Einen Versuch ist es wert!

Abnehmen mit der OMAD-Diät – hart aber effektiv

Abnehmen mit der OMAD-Diät – hart aber effektiv

©Istock

Du hast über die Weihnachtszeit ein paar Pfunde zu viel zugenommen? Ins neue Jahr bist du eher „gerollt“ als „gerutscht“? Dann bist du mit der OMAD-Diät auf der richtigen Spur. Wir zeigen dir, wie du mit dieser Fastenvariante schnell abnimmst – und das neue Jahr um einiges leichter beginnst.

Einfacher geht’s nicht! Mit der OMAD-Diät brauchst du kein lästiges Kalorienzählen. Du musst auch keine aufwendigen Gerichte zubereiten und schon gar nicht einem gestrengen Fitnessplan folgen. Das einzige, was du beachten musst? Nur eine Mahlzeit am Tag zu dir zu nehmen. „One Meal a Day“ lautet das Prinzip, hinter dem die Abkürzung OMAD steckt. Tatsächlich ist diese Regel schnell verstanden und damit auch einfach anzuwenden. Aber sie ist definitiv leichter gesagt als getan! Dennoch wird die Diät mit den vier Buchstaben in den USA immer beliebter. Nun schwappt der Trend auch zu uns herüber – und das obwohl die OMAD-Diät ziemlich streng daherkommt. Warum die OMAD-Diät dennoch kleine Abnehmwunder vollbringen kann und dem Körper dabei auch noch guttut, verraten wir hier.

So funktioniert die OMAD-Diät

Die Methode ist schnell erklärt. Wer mit der OMAD-Diät abnehmen will, der darf einmal am Tag nur eine einzige Mahlzeit zu sich nehmen. Hier findet ein sehr einfaches, aber sehr erfolgreiches Prinzip seine Anwendung: das sogenannte Intermittierende Fasten. Auch Intervallfasten genannt, hat diese Methode die Fitnesswelt und Abnehmwelt im Sturm erobert. Im Grunde genommen geht es beim Intermittierenden Fasten um eine neue Ernährungsweise – nicht um eine Diät. Hier wird eine bestimmte Anzahl an Stunden am Tag gefastet. Essen darf man nur während eines bestimmten Zeitraumes. Dieses flexible Verfahren hat dazu geführt, dass es mittlerweile zahlreiche verschiedene Arten des Intervallfastens gibt. Besonders beliebt ist die 16:8-Methode. Das bedeutet, dass man 16 Stunden lang fastet und dann innerhalb von 8 Stunden essen darf, was man will. Auch die 5:2-Methode, wonach man an fünf Wochentagen normal isst und an zwei Tagen fastet, wird oft angewandt. Das Besondere am Intervallfasten: Jeder kann sich die Fastenart aussuchen, die am besten in sein Leben passt. Und: die Regeln sind einfach einzuhalten und lassen sich so langfristig durchführen.

Es verwundert nicht, dass unter den verschiedenen Arten des Intervallfastens nun die OMAD-Diät immer beliebter wird. Denn diese Methode ist eine sehr drastische Form des Intermittierenden Fastens – und damit um einiges effektiver beim Gewichtsverlust. Wer sie anwendet, darf nämlich 23 Stunden am Tag nichts essen. Nur während einer Stunde am Tag ist es erlaubt, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. 23:1 heißt hier die Losung. Das hört sich nicht nur hart an – es ist auch extrem schwierig. Dafür zeigt die OMAD-Diät aber auch schnell sehr große Effekte. Die Pfunde schmelzen nur so dahin! Mit ein wenig Willensstärke schafft es jeder diese Form des Fastens einzuhalten. Aber Achtung: Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen des Intervallfastens solltest du die OMAD-Diät nicht langfristig durchführen. Denn wer länger als eine Woche nur eine Mahlzeit zu sich nimmt, der riskiert einen Vitamin- und Mineralstoffmangel.

Die OMAD-Diät – was du beachten musst

Auch wenn das Prinzip hinter OMAD-Diät einfach ist. Ein paar Dinge solltest du doch beachten, damit du mit dieser extremen Form der Fastens Erfolg hast. Die erste und wichtigste Regel lautet, dass du nur eine Mahlzeit pro Tag essen darfst. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, dass du während der Essensphase nicht ununterbrochen essen sollst. Stattdessen darfst du dich nur einmal an den Esstisch setzen und schlemmen. Was du dabei isst, darfst du selbst entscheiden. Das kann eine Pizza, Pommes mit Wurst oder ein Burger sein. Dabei gilt auch hier: die Menge macht’s. Sich den Teller auf schwindelerregende Höhe zu stapeln oder einen Riesenteller zu benutzen, ist bei der OMAD-Diät nicht drin. Benutze deinen gesunden Menschenverstand und du wirst schnell merken, wann du zu viel auf dem Teller hast. Wenn du schon so eine drastische Diät durchführst, solltest du dich nicht selbst belügen und deinen Abnehmerfolg nicht sabotieren.

 

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Natürlich empfehlen wir dir lieber eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Aber das ist für die OMAD-Diät kein Muss. Nimm dir Zeit beim Essen, denn danach darfst du nichts weiteres mehr zu dir nehmen. Genieße also jeden Bissen und dehne die Mahlzeit aus. Beachte auch, dass du deine einzige Mahlzeit pro Tag immer zur selben Zeit aufnimmst. Denn das Fastenfenster soll ja bei 23 Stunden bleiben und nicht etwa verkürzt werden. Wenn es mal gar nicht anders geht, darfst du deine Mahlzeit maximal vier Stunden vor oder nachziehen. In deiner 23-Stunden-Fasten-Periode darfst du Wasser und ungesüßte Tees trinken.

Was bringt das Intervallfasten?

Es ist einleuchtend: Ist der Köper mit der Verdauung beschäftigt, wendet er viel Energie an, die dann an anderer Stelle fehlen. Wer fastet, entschlackt den gesamten Körper – und der Magen-Darm-Trakt hat Zeit, sich zu regenerieren. Der Körper kann sich dann auf andere Dinge konzentrieren – zum Beispiel Gifte aus dem Körper herauszufiltern oder Fettreserven abzubauen. Studien zeigen, dass Fasten dem Körper enorme Vorteile bringt. Das Intervallfasten bildet hier keine Ausnahme. Wer eine der Intervallfasten-Methoden anwendet, der senkt unter anderem sein Entzündungsrisiko und verbessert die Zellregeneration. Insbesondere letzteres ist für alle Beauty-Experten interessant, denn eine schnellere Zellregeneration verlangsamt zugleich den Prozess des Alterns. Intervallfasten lässt dich also jünger aussehen! Wer aber „nur“ abnehmen will, für den ist das Intervallfasten eine ebenso wirkungsvolle, wie effektive Methode. Denn: Bleibt der Körper länger als 12 Stunden ohne Nahrung, dann geht der Körper an die Fettreserven und beginnt sie zu verbrennen. Dieser Effekt lässt sich noch dadurch verstärken, dass man nach 12 Stunden Sport treibt – also vor der Essensphase.

Aber Hand aufs Herz: Wem gelingt es heutzutage schon länger als 12 Stunden nichts zu essen? Wir essen leider von frühmorgens bis spätabends. Selbst wenn wir uns dabei relativ gesund ernähren, gönnen wir dem Körper doch keine Auszeit von der ständigen Verdauung. Und der Körper baut immer erst die zugeführten Kohlenhydrate statt die Fettreserven ab. Deshalb ist das Intervallfasten so eine gute Methode, um abzunehmen. Sie zwingt uns, unsere Ernährung umzustellen. Die Effekte sind durchweg positiv – egal ob du abnehmen willst oder einfach nur gesündere Blutwerte haben möchtest.

Die OMAD-Diät ist sicherlich nichts für jeden. Wer Wert darauf legt morgens und abends mit seiner Familie zu essen, sucht sich lieber eine einfachere Fastenmethode aus. Wer es hingegen schafft in einer Woche nur sieben Mahlzeiten zu sich zu nehmen, der kann mit der OMAD-Diät schnell große Erfolge erzielen. Wir drücken die Daumen!