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Glänzendes, schönes Haar ist ein Schönheitsideal. Wenn die Haare matt herabhängen oder immer dünner werden, suchen die wenigsten den Grund bei unserer Kopfhaut. Dabei ist deren Pflege enorm wichtig für gesundes Haar. Wir zeigen euch, worauf ihr achten müsst.

Mal ehrlich – wer von uns denkt schon über unsere Kopfhaut nach? Während wir unseren Haaren das volle Pflegeprogramm gönnen, gerät die Kopfhaut schnell in Vergessenheit. Wenn wir überhaupt an sie denken. Die Haare hingegen werden mit einem speziellen Shampoo gepflegt und mit reichhaltigen Ölen oder Masken versorgt, die Fülle und Glanz bringen. Doch die beste Pflege hilft nicht, wenn die Kopfhaut dabei untergeht. Tatsächlich denken die meisten von uns erst an ihre Kopfhaut, wenn sie anfängt zu zicken. Spätestens, wenn der Kopf juckt, sich rötet und fiese Schuppen das Gesamtbild beeinträchtigen, fangen wir an der Kopfhaut mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Klar, die Kopfhaut wird ja im Regelfall von unseren Haaren bedeckt. Kein Wunder also, dass die Haut an dieser Stelle naturgemäß aus dem Sinn gerät. Dabei ist eine gesunde Kopfhaut enorm wichtig für schöne Haare. Wir erklären warum und geben Tipps für eine gesunde Kopfhaut.

Warum die gesunde Kopfhaut so wichtig für schönes Haar ist

Feststeht: Nur mit einer gesunden Kopfhaut kannst du deine Mähne vollends zur Geltung bringen. Wer Probleme mit der Haut auf dem Kopf hat, wird über kurz oder lang auch mit den Haaren seine Probleme bekommen. Denn in den tiefen Schichten der Kopfhaut bilden sich ständig neue Zellen. Diese wandern langsam nach oben und verdrängen die abgestorbenen Hautzellen an der Oberfläche. Die verhornten Hautschüppchen fallen dann ab. Das ist ein natürlicher Prozess. Alle 28 Tage erneuert sich so die Haut am Kopf (und übrigens am gesamten Körper). Leider ist dieser Prozess mittlerweile bei jeder dritten Frau gestört. Konkret heißt das: die Kopfhaut ist im Ungleichgewicht, die Haut spannt, juckt, schuppt oder fängt an auszufallen. Das beeinträchtig unser Aussehen natürlich enorm.

Die Gründe für Kopfhautprobleme sind vielfältig. Hier können die Hormone oder ein Nährstoffmangel ebenso eine Rolle spielen, wie Stress oder mangelnde Pflege. Auch Faktoren wie zu heiße Luft, ständige Anwendung von Styling-Tools wie dem Föhn oder zu häufiges Haarewaschen bringen Probleme. Wenn das passiert, ist das nicht nur äußerst unangenehm – auch unsere Haare leiden darunter. Denn deine Kopfhaut ist wie die restliche Haut am Körper eine Schutzbarriere, die dich vor schädlichen Einflüssen schützt. Ist diese Hautbarriere gestört, dann leidet auch das Haarwachstum. Die Haare werden spröde und schwach, Haare wachsen schwerer nach und im schlimmsten Fall fangen sie an auszufallen. Diese Horrorvorstellung allein sollte uns schon dazu animieren, mehr für unsere Kopfhaut zu tun. Doch was kannst du tun, wenn die Kopfhaut außer Balance ist? Und wie kannst du dem Ganzen vorbeugen? Wir zeigen dir, was du gegen, schuppige und gereizte Haut tun kannst und wie du überhaupt gar nicht erst in diese Lage gerätst. So bekommst du deine zickige Kopfhaut nicht nur schnell in den Griff – du beugst auch späteren Probleme vor.

Was tun bei Schuppen? Erste Hilfe bei Kopfhaut-Problemen

Es gibt etwas störenderes als eine juckende Kopfhaut. Der Grund dafür liegt meist an zu trockener Haut. Woran das liegen kann? Hauptursache Nr. 1 ist zu häufiges Waschen der Haare. Denn heißes Wasser schädigt die Hautbarriere der Kopfhaut. Dasselbe gilt für das Föhnen der Haare. Das strapaziert nicht nur die Haarstruktur an sich, sondern auch die Kopfhaut. Grund Nr. 2 sind falsche Pflegeprodukte. Suche dein Shampoo nicht nur nach deinem Haar, sondern auch nach dem Zustand deiner Kopfhaut aus. Generell ist es eine gute Idee, auf Shampoos mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen zu setzen, die keine Silikone enthalten. Ebenso wichtig: Gehe immer behutsam mit Haut und Haaren um. Wenn du dir die Haare wäschst, dann rubble danach nicht fest an der Kopfhaut. Stattdessen solltest du Mähne und Haut schonend trocken tupfen.

Bei Schuppen muss man als erstes zwischen trockenen und fettigen Schuppen unterscheiden. Trockene Schuppen fallen leichter von der Kopfhaut ab. Fettige Schuppen bleiben eher daran kleben. Naturgemäß werden trockene Schuppen durch eine trockene Kopfhaut hervorgerufen. Dagegen helfen rückfettende Pflegeprodukte wie zum Beispiel Ceramide. Für fettige Schuppen hingegen ist häufig ein Hefepilz namens Pityrosporum ovale verantwortlich. Dieser findet sich in der normalen Hautflora, kann sich aber schnell vermehren. Dann helfen meist spezielle Anti-Schuppen-Shampoos.

Tipps für eine gesunde Kopfhaut

  1. Peele deine Kopfhaut regelmäßig

Für die Gesichtshaut ist es schon Gang und Gäbe. Bei der Kopfhaut sieht das anders aus. Die Rede ist von Peelings. Ja, auch die Kopfhaut sollte regelmäßig gepeelt werden. Bartträger wissen längst, dass Peelings enorm wichtig für die beanspruchte Haut unter dem Bart ist. Dasselbe gilt auch für die Haut am Kopf. Hier helfen spezielle Peeling-Shampoos aus. Sie reinigen und beleben die Haut, indem sie tote Hautzellen effektiv entfernen. Auch überschüssiges Fett wird so entfernt. Das ist besonders wichtig, denn wenn die Poren am Kopf verstopft sind, stört das das Haarwachstum.

  1. Gönne dir eine Massage

Bei jedem Waschen unserer Haare haben wir dazu Gelegenheit: Eine sanfte Massage unserer Kopfhaut. Leider haben wir es oft zu eilig und die Haare werden im Schnellgang gewaschen. Dabei hilft eine kleine Massage bei Kopfhautproblemen ungemein. Sie reinigt die Haut gründlicher und regt zudem die Durchblutung an. Dazu musst du nur die Kopfhaut mit den Fingerspitzen in sanften, kreisenden Bewegungen massieren. Alternativ kannst du eine spezielle Kopfhautbürste benutzen.

  1. Kuren für die beanspruchte Kopfhaut

Seren und Kuren für die Kopfhaut haben spezielle Wirkstoffe, die genau auf die Bedürfnisse der Kopfhaut abgestimmt sind. Das Susanne Kaufmann Hair Elixier ist solch ein hochkonzentriertes Serum, dass für eine gesunde und ausgeglichene Kopfhaut sorgt. Darüber hinaus sorgt es für ein verbessertes Wachstum der Haare. Ein Vitamin-Mix aus Vitamin B, C und E repariert und schützt die Haare gleichermaßen. Du kannst auch spezielle Seren oder Tinkturen über Nacht einwirken lassen. Das boostet die Kopfhautgesundheit – und du bekommst im Handumdrehen eine schöne und glänzende Mähne!