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Das solltest du nach dem Duschen beachten

In dieser heißen Zeit gibt es kaum etwas angenehmeres als am Ende des Tages unter die Dusche zu hüpfen und sich von Schmutz, Staub und Schweiß zu befreien. Auch nach einer schwülen Nacht will man den Tag mit einer erfrischenden Dusche beginnen. Auch wenn es draußen sehr warm ist, wollen viele von uns nicht auf die heiße Dusche verzichten. Doch gerade diese tut der Haut nicht wirklich gut, denn ist das Wasser zu heiß, dann kann sie der Haut Feuchtigkeit entziehen. Das zieht zur Folge, dass die Haut trocken und spröde wird. Besonders Sportler, die mehrmals am Tag duschen, leiden darunter. Das einzige was dabei hilft, ist sich einzucremen.

Doch viele sträuben sich davor, denn das Cremen nach der Dusche ist ziemlich Zeitaufwendig und kann auch die Klamotten klebrig machen. Da stellt man sich oft die Frage, ob es überhaupt notwendig ist.

In diesem Artikel  sorgen wir für Aufklärung und beantworten alle Fragen rund um das Thema ‚Eincremen nach dem Duschen‘.

 

Warum wird die Haut nach dem Duschen trocken?

Wer oft Sport macht, der muss auch öfter unter die Dusche, als Sportabgeneigte Menschen. Besonders wenn man morgens, nach dem Aufstehen, gerne duscht, aber abends sein Work Out durchzieht, dann duscht man dann schon zweimal am Tag. Ist es dann noch Sommer und somit um einiges wärmer und stickiger als normal, dann kann schon mal eine dritte Duscheinheit hinzukommen. Das tut zwar gut, besonders wenn man verschwitzt und heiß ist, aber die Haut verdankt es einem weniger. Denn besonders wenn das Wasser heiß ist kann man die Haut sehr stark beanspruchen.
Unsere Haut besteht nämlich aus drei Schichten: die Unterhaut,  die Lederhaut und die Oberhaut. Letztes wird auch Epidermis genannt und teilt sich in verschiedene Hautschicht schichten auf. Gegen die äußeren Einflüsse unserer Umwelt schützt uns die äußere Schicht der Epidermis, die sogenannte Hornschicht. Diese hat eine Barrierefunktion.  Die Hornschicht besteht aus mehreren Lagen von Hornzellen. Diese sind wie eine Mauer aufgebaut. Zusammengehalten werden diese Hornzellen von Hornfetten, den sogenannten epidermalen Lipiden.  Diese sind sehr wichtig für die Schutzfunktion. Aus diesem Grund liegt der Fokus auf die Erhaltung der Lipidschichten zwischen den Hornzellen, bei jeder Pflege und für den Hautschutz.
Ist die Hautbarriere intakt, dann kann diese gegen diverse äußere Einflüsse schützen. So kann sie verhindern, dass schädliche Mikroorganismen oder irritierende Substanzen von außen in die Haut eindringen. Sie bewahrt auch den Körper vor zu viel Wasserverlust. Wird sie jedoch geschädigt, dann kann sie ihre schützende Funktion nicht erfüllen.
Schädigungen der Hautbarriere können aufgrund von vielen inneren und äußeren Faktoren auftreten. So können zum Beispiel hormonelle Umstellungen, genetische Veranlagung, die Einnahme von bestimmten Medikamenten, oder auch die falsche Pflege, schädigend wirken.

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Wenn die Schutzbarriere geschädigt wird, dann ist sie durchlässig für Keime und Bakterien und andere haut- und körperschädigende Substanzen. Werden diese in das Organismus aufgenommen, dann können unerwünschte Reaktionen, wie beispielsweise Rötungen oder Ausschlag, aber auch Erkrankungen auftreten. Der Körper kann auch Wasser verlieren. So lässt sich die Trockenheit, die oft nach dem Duschen entsteht erklären. Ist das Bade- oder Duschwasser zu heiß, dann schädigt diese die Lipide und die Schutzfunktion wird zerstört. Die Haut reagiert dann mit trockenen Stellen. Besonders an den Stellen, die ohnehin sehr wenige Talgdrüsen haben, ist dies sichtbar. Das sind zum Beispiel die Schienbeine, die Ellenbogen oder auch die Knie. Doch auch der restliche Körper kann Trockenheit aufweisen. Duscht man mehrmals am Tag und benutzt dabei sehr heißes Wasser, dann trocknet die Haut umso mehr aus. Auch das Duschgel oder die Seife kann der Haut Feuchtigkeit entziehen, wenn sie zu aggressiv ist. Deshalb ist es besonders für Sportler, die vielleicht mehr als einmal am Tag duschen, wichtig, dass ihrer Haut die entzogene Flüssigkeit wieder zugeführt wird.
Ein kleiner Tipp: Wenn ihr gerne mit sehr heißem Wasser duscht, dann solltet ihr versuchen zu vermeiden, euer Gesicht direkt in den Wasserstrahl zu halten. Die Haut im Gesicht ist um einiges empfindlicher und auch dünner als die Haut am Körper. Ist das Wasser zu heiß, dann können sich Rötungen, Irritationen zur Trockenheit gesellen. Grundsätzlich sollte man versuchen eher mit warmen, als mit sehr heißem Wasser, zu duschen. Für einen frische Kick, der einen am Morgen sofort aufweckt kann man sich mit sehr kaltem Wasser abduschen. Das regt die Durchblutung an und man kann munter in den Tag starten.

 

Muss man sich wirklich eincremen?

Duscht man am Morgen oder im Fitnessstudio, dann möchte man eigentlich so schnell wie nur möglich nach dem Baden sich schnell wieder anziehen und bloß keine Zeit mit unnötigem Kram vergeuden. Oftmals gehört das Eincremen mit einer Bodylotion dazu. Denn diese Aufgabe nimmt nicht nur viel Zeit in Anspruch, die man selten hat, aber viele Bodylotionen oder Cremes brauchen auch einige Zeit, bis sie vollkommen in die Haut eingezogen sind und so nicht mehr die Klamotten verklebt. Viele Menschen sehen das tägliche Eincremen auch als unnötig an. Das stimmt auch in einigen Fällen. Denn, wenn man eine fettige Haut hat, dann wird eine tägliche Feuchtigkeitspflege nicht immer benötigt. Enthält die Pflege auch noch Öl, dann kann es dazu kommen, dass das Problem der öligen Haut schlimmer wird. Auch wenn man nicht mehr als einmal am Tag duscht oder badet, ist es nicht zwingend notwendig den Körper einzucremen. Da reicht es vollkommen, wenn man das zwei oder dreimal in der Woche macht. Stellt man allerdings fest, dass sich die Haut trocken anfühlt oder sich gar schuppt, dann ist das ein klares Zeichen dafür, dass es ihr an Feuchtigkeit fehlt. In solchen Fällen sollte man dann öfters die Haut eincremen. Wenn man, zum Beispiel Sportler ist und somit mehr als einmal am Tag duscht, dann hat man wahrscheinlich eher eine trockene Haut. In diesen Fällen ist es besonders wichtig sich regelmäßig einzucremen. Denn die Haut benötigt die fehlende Feuchtigkeit, um nicht nur die Schutzbarriere aufrechtzuerhalten, sondern auch um für Glätte und Geschmeidigkeit zu sorgen.

 

Wann sollte man sich eincremen?

Ein großer Nachteil des Eincremens ist nicht nur das es sehr Zeitaufwendig ist, sondern auch, dass die Lotionen, Cremes und Balsamen oft sehr lange brauchen, um einzuziehen. Zieht man sich nach dem Eincremen sofort an, dann kann das die Klamotten schnell klebrig machen. Kein angenehmes Gefühl. Dennoch sollte man auf das Eincremen, wie wir im obigen Textabschnitt gesehen haben, nicht verzichten. Die beste Zeit dafür ist, wenn die Haut, von der Dusche noch ein wenig feucht ist. Unmittelbar nach der Dusche sind die Poren, dank des heißen Wassers noch geöffnet. So können die Wirkstoffe besser in die Haut eindringen und aufgenommen werden. Des weiteren wird die Feuchtigkeit, die nach dem Duschen noch auf der Haut ist, mit eingeschlossen, wenn man sich unmittelbar nach dem Duschen eincremt.

Neigt man allerdings dazu noch nach dem Dusch stark nach zu schwitzen, dann sollte man erst warten, bis der Körper ganz runtergekühlt und abgetrocknet ist, sonst könnte man seine ganze Creme abschwitzen und man hätte so nichts mehr von der feuchtigkeitsspendenden Wirkung.
Habt ihr bedenken, dass die Creme zu lange braucht um einzuziehen und ich euch so die ganzen Klamotten verklebt, dann haben wir noch eine kleinen Tipp für euch: ( Bestimmt macht der ein oder andere das auch bereits) Cremt euch nach dem Duschen ein und wickelt euch mit eurem Badetuch ein oder zieht euch einen Morgenmantel an. Dann nutzt die Zeit, in der die Creme oder Lotion einzieht, um euch zu Schminken oder eure Haare zu stylen. Das habt ihr bestimmt sowieso vor und so schlägt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Auf das Eincremen müsst ihr dann aus Zeitgründen nicht verzichten.

Feuchtigkeitspflege für den Körper

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Welche Creme spendet die meiste Feuchtigkeit?

Wenn man sich die Zeit nimmt sich nach dem Duschen am gesamten Körper einzucremen, dann möchte man auch, dass diese auch genügend Feuchtigkeit spendet. Für besonders trockene Haut, die nach dem Sport und Duschen besonders viel Feuchtigkeit braucht, eignen sich Cremes, Lotionen oder Balsams mit dem besonderen Wirkstoff Urea. Dieses wird zwar von der Haut gebildet, kann ihm aber auch in Pflegeprodukten zugeführt werden. Sie ist ein überaus guter Feuchtigkeitsspender.
Cremes müssen nicht nur Feuchtigkeit spenden, sie können auch eine Doppelwirkung haben und andere Beschwerden bekämpfen. Ist die Haut  zum Beispiel gerötet, dann sollte man Produkte aufsuchen, die entzündungshemmend sind. Besonders gute Wirkstoffe sind zum Beispiel Koffein, grüner Tee und ähnliche Inhaltstoffe. Diese sind bei einem roten Kopf besonders effektiv. Hat man kleine Hautentzündungen, dann sollte man zu Cremes, die Mikrosilber enthalten, greifen, um diese zu behandeln. Plagt euch der Muskelkater nach dem Sport, dann sollte man Cremes mit Rosskastanie oder Arnika aufsuchen, um diesen zu lindern. Will man die Durchblutung zusätzlich noch anregen, dann eigenen sich Produkte, die Rosmarin enthalten besonders gut. Braucht man einen frische Kick oder etwas das in den warmen Sommermonaten für Abkühlung sorgt, dann können Cremes mit Mentholzusatz dieses liefern. Habt ihr vor euch in die Sonne zu begeben, dann solltet ihr darauf achten, einen Sonnenschutz anzuwenden. So schützt ihr euch nicht nur vor Sonnenbrand, sondern könnt auch vermeiden, dass die Sonne der Haut Feuchtigkeit entzieht. Die Haut bleibt so glatt, geschmeidig und weich.

Cremt ihr euch auch täglich ein oder ist das etwas was gerne mal in Vergessenheit gerät? Sagt uns es doch gerne in den Kommentaren. Wir würden uns sehr freuen!

Liebe Grüße aus Mainz

Cheryl de Santo