Tipps für die Haut ab 30

Tipps für die Haut ab 30

Foto von Christin Hume auf Unsplash

Unsere Haut verändert sich in jedem Jahrzehnt. Was Mitte zwanzig noch vollkommen ok war, ist für die Haut Mitte dreißig ein absolutes No-Go. Während wir in den Zwanzigern eine durchzechte Nacht locker wegstecken konnten, rächt sich reifere Haut mit jeder durchgefeierten Party. Je nachdem in welcher Phase unseres Lebens wir uns befinden, braucht unsere Haut unterschiedliche Dinge. Welche Gewohnheiten du ab Dreißig in deine Pflegeroutine einbauen solltest, erklären wir dir hier.

Als Teenager und sogar noch Anfang zwanzig ist uns eine Beauty-Routine meist fremd. Wir tun, was wir wollen und unsere Haut macht es fröhlich mit. Schließlich ist sie noch jung, frisch und straff und kann alle äußeren und inneren Einflüsse leicht verarbeiten. Das ändert sich ab 30. Natürlich nicht über Nacht, aber dennoch müssen wir uns ab jetzt ein wenig mehr um unsere Haut kümmern. Ein Lifestyle, der die Haut belastet, ist jetzt nicht mehr drin. Auch werden viele Frauen in ihren 30ern schwanger und der Hormonhaushalt verändert sich. Auch das wirkt sich enorm auf die Haut aus. Aber selbst ohne Schwangerschaft müssen wir nun einiges beachten. Es gibt einige Dinge, die du jetzt in deine Pflege-Routine einbauen solltest. Schließlich wollen wir möglichst lange faltenfrei bleiben. Das bedeutet, dass wir uns den Bedürfnissen unserer Haut mit jedem Jahrzehnt anpassen müssen. Aber was macht die Haut ab 30 eigentlich aus? Worauf müssen wir achten und warum?

Die Haut ab 30 – was verändert sich?

Glatte und straffe Haut – das ist ein Schönheitsideal, dass wir in jungen Jahren leicht und ohne Mühe aufrechterhalten können. Ab 30 sieht das schon anders aus. Warum? Es ist klar, dass sich die Haut durch innere und äußere Einflüsse verändert. Mit den Jahren entwickelt sie unterschiedliche Bedürfnisse. Diese Bedürfnisse können sich, je nachdem in welcher Lebensphase wir uns befinden, ändern. Und natürlich spielt auch unser Hauttyp eine Rolle. Was braucht die Haut ab Mitte 30 also, um sich wohlzufühlen?

Wir sagen es nur ungern, aber die Hautalterung beginnt in den 30ern. Das hat etwas mit der sogenannten Perimenopause zu tun. Die Perimenopause bezeichnet die Zeit vor und nach der Menopause und bewirkt unter anderen, dass der Östrogenspiegel abfällt. Das sind keine guten Nachrichten, denn das Hormon Östrogen ist enorm wichtig für eine junge Haut. Östrogen regt unter anderem den Kollagenaufbau an. Das ist das Protein im Körper, das Wasser bindet und so für Geschmeidigkeit, Elastizität und Spannkraft sorgt. Geht die Kollagenbildung zurück, können wir straffe und feste Haut ebenfalls verabschieden. Die ersten Falten zeigen sich, Haare und Nägel sind nicht mehr so schön und glänzend. Leider nimmt der Kollagenabbau auch in den darauffolgenden Jahrzehnten immer mehr ab. Genau deshalb müssen wir schon in den 30ern etwas dagegen tun!

Natürlich sind es nicht nur solche inneren Faktoren, die die Hautalterung beeinflussen. Ein Lifestyle mit wenig Schlaf, viel Alkohol, Zigaretten und einer ungesunden Ernährung ist für die Haut enorm schädlich. Auch die Sonneneinstrahlung darf nicht unterschätzt werden. Zu den schädlichen äußeren Faktoren gehört aber auch eine falsche oder zu geringe Pflege. Das ist eine Pflege, die den Bedürfnissen der Haut nicht angepasst ist. Aber keine Angst. Wer auf einen ausgewogenen Lebensstil achtet und eine Pflege-Routine entwickelt, die auf Hauttyp und Alter abgestimmt ist, hat länger junge, straffe und reine Haut. Wenn das mal kein Ansporn ist, die folgenden Tipps zu beherzigen!

3 Gewohnheiten, die du ab 30 in deine Beauty-Routine einbauen solltest

Die richtige Pflege für Tag und Nacht

Bis jetzt hast du immer nur auf eine Creme gesetzt? Du findest es ist unnötig mehr als eine Creme im Schrank zu haben? Damit ist jetzt Schluss. Vielleicht hast du es bisher noch nicht so gehalten. Jedoch solltest du spätestens ab 30 eine Tages- und Nachtpflege in deine Pflege-Routine einführen. Warum das so ist? In allererster Linie haben Tages- und Nachtcremes ganz unterschiedliche Ansätze und Ziele. Eine Tagescreme ist meist so konzipiert, dass sie die Haut vor UV-Strahlen und weiteren äußeren Stresseinflüssen schützt. Die Nachtcreme setzt hingegen auf Erholung. Hier ist die Creme meist vollgestopft mit Wirkstoffen, die die Haut regenerieren. Anti-Aging vom Feinsten also. Achte in jedem Fall darauf eine Pflege zu verwenden, die voll mit Antioxidantien ist. Auch ganz wichtig bei jedem Eincremen: Hals und Dekolleté nicht vergessen! Du kannst noch so sehr ein faltenfreies Gesicht haben – wenn der Hals Falten wirft, fällt das direkt ins Auge und macht den gesamten jugendlichen Effekt zunichte. Alles unter dem Gesicht muss genauso vor Trockenheit und negativen Einflüssen geschützt werden.

24H Pflege fürs Gesicht

Die Augen nicht vergessen

Neben einer passenden Tages- und Nachtpflege ist es immens wichtig ab sofort auf eine hochdosierte Augencreme zu setzen. Du findest, dass ist übertrieben? Dann bedenke, dass sich die ersten Anzeichen der Hautalterung meist im Augenbereich bemerkbar machen. Deshalb ist hier eine gute Hautpflege unerlässlich. Die Haut um die Augen ist trockener und zudem drei- bis fünfmal dünner als die übrige Gesichtshaut. Hier braucht es einen Extra-Pflege-Boost. Fast jede gute Augencreme ist auf genau diese Probleme abgestimmt und hilft dabei die Augenpartie länger faltenfrei zu halten. Wirkstoffe wie das CoEnzym Q10 sollten in jedem Fall in deiner Augencreme drin sein. Klopfe die Creme in die gesamte Augenpartie ein – das regt zusätzlich die Durchblutung an und die Haut wirkt strahlender.

Augenpflege für die Haut ab 30

Anti-Aging mit Vitamin A

Dass du ab 30 Pflegeprodukte mit Anti-Aging-Wirkstoffen benutzen solltest, ist nun klar. Doch welche sollten das sein? Es gibt viele gute Wirkstoffe, die die Haut jetzt braucht. Besonders wirksam ist dabei Retinol. Retinol ist eine Allzweckwaffe gegen das Altern. Erwiesenermaßen reduziert Retinol – oder Vitamin A – Falten, schützt gegen freie Radikale und verbessert die Hautstruktur.

Besonders für die Hautstruktur ist Retinol förderlich. Vitamin A fördert unter anderem die Bildung der Korneozyten. Das sind die Zellen, die die obersten Hautschicht bilden. Wird deren Produktion gemehrt, bekommen wir glattere Haut. Doch damit nicht genug: Retinol regt auf den Kollagenaufbau in den unteren Schichten der Haut an. Die Haut bleibt so länger straff. Achte also darauf, dass dieser Power-Anti-Aging-Wirkstoff in jedem deiner Produkttiegelchen drin ist!

Du siehst also: Die obigen Tipps in deine Pflege-Routine einzubauen ist sehr einfach und simpel. Dafür ist der Effekt umso dramatischer: Jugendliche und frische Haut bis ins hohe Alter hinein!

Knubbel unter der Haut: Was du gegen unterirdische Pickel tun kannst

Knubbel unter der Haut: Was du gegen unterirdische Pickel tun kannst

©shutterstock

Unreinheiten auf der Haut sind an sich schon nervig und unschön. Wenn es sich dann auch noch um unterirdische Pickel handelt, ist das Maß voll. Denn die tiefliegenden Pickel unter der Haut sind unangenehm, schmerzen und lassen sich nicht ohne Weiteres ausdrücken. Besonders schlimm: Es dauert viel länger bis ein unterirdischer Pickel verschwindet. Wir zeigen euch, wie ihr mit diesen kleinen Biestern umgeht.

An Stirn, Nase, Kinn oder Wange bilden sich diese kleinen Knubbel mit Vorliebe aus: die unterirdischen Pickel. Das sind Pickel, die so tief in der Haut liegen, dass man sie nicht ausdrücken kann. Sie spannen und schmerzen und stören extrem. Natürlich will man diese verkapselten Pickel schnellstmöglich loswerden. Doch wie genau sollte man da vorgehen? Ist es am besten die Knubbel aufzustechen und auszudrücken? Warum sich unterirdische Pickel ausbilden und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Was sind unterirdische Pickel und wie entstehen sie?

Macht sich ein Pickel erstmal im Gesicht bemerkbar, scheint es geradezu eine Herkulesaufgabe die Finger davon zu lassen. Das ist bei unterirdischen Pickeln nicht anders. Obwohl diese Pickel oft nicht sichtbar sind, fallen sie doch unangenehm auf, denn oftmals schmerzen sie. Da fällt es schwer nicht daran herumzudrücken. Unterirdische Pickel bilden sich oft im Gesicht, auf dem Rücken oder auch an den Achseln aus. Sie entstehen genau wie „normale“ Pickel durch abgestorbene Hautzellen und Talg. Diese verstopfen die Poren und wenn dann noch Bakterien dazukommen, hast du alle Zutaten für eine Entzündung. Mit dem einzigen Unterschied, dass ein unterirdischer Pickel viel tiefer in der Haut liegt als ein normaler Pickel.

Unter der Hautoberfläche liegt also eine mit Eiter gefüllte Pustel, die spannt und schmerzt. Da heranzukommen ist nicht so einfach. Am besten ist es zu warten, bis der Knubbel weiter an die Hautoberfläche wandert und einen Eiterpunkt ausbildet. Für viele ist die Versuchung jedoch zu groß: Sie wollen die Beule schnellstmöglich loswerden und drücken daran herum. Doch genau das solltest du nicht tun! Tatsächlich kann ein Quetschen oder Aufstechen des unterirdischen Pickels schlimme Konsequenzen nach sich ziehen. Im besten Fall verteilst du durch das Ausdrücken die Bakterien weiter unter der Haut. Die Folge ist eine noch größere Entzündung. Im schlimmsten Fall aber können sich die Gesichtsnerven entzünden – das kann zu einer Blutvergiftung oder einer Hirnhautentzündung führen! Besonders Pickel an Nase und Stirn sind hier gefährlich. Also lieber die Finger davon lassen und abwarten! Viel besser ist es, sich an folgende Hautmittelchen zu halten, um die unterirdischen Pickel loszuwerden.

Gesichtspflege für eine unreine Haut

Tipps gegen unterirdische Pickel – was du mit einfachen Hausmitteln tun kannst

Wenn aufstechen und ausdrücken keine Optionen sind, was soll man dann gegen die fiesen Knubbel unter der Haut tun? Es gibt viele effektive Hausmittel, die dir helfen, die Entzündungspusteln schnell loszuwerden.

1.Wärme für die Haut

Wärme und Feuchtigkeit sind unschlagbare Waffen im Kampf gegen die unerreichbaren Pusteln unter der Haut. Um unterirdische Pickel loszuwerden, müssen wir sie dazu animieren, schneller an die Hautoberfläche zu wandern. Wärme und Feuchtigkeit helfen genau dabei. Tränke also ein sauberes Tuch oder einen Waschlappen in warmem Wasser und lege ihn auf die entsprechende Stelle. Lass die Wärme für einige Minuten auf die Problemzone wirken und wiederhole die Prozedur mehrere Male am Tag. Das öffnet die Poren und bringt den Pickel schneller dazu einen Eiterpunkt auszubilden.

2. Ein Kamille-Dampfbad

Hand in Hand mit einer Wärmebehandlung geht ein Dampfbad mit Kamille. Hier vereinen sich Wärme und Feuchtigkeit mit der Power-Wirkung der Kamille. Die Kamille gehört zu den effektivsten Heilpflanzen. Seit Urzeiten wird sie als Wunderwaffe gegen die verschiedensten Leiden geschätzt. Besonders wirkungsvoll ist sie aber bei Hautleiden. Um diese Kräfte auch für dich zu nutzen, musst du einfach einige Kamillenblüten in einem Topf mit Wasser aufkochen. Halte dein Gesicht über die Dämpfe und lege ein Handtuch über den Kopf, damit der Dampf nicht entweichen kann. Vorsicht: Achte darauf den Topf sicher zu platzieren und das Gesicht nicht zu nah an das Wasser zu bringen. Kamille wirkt antibakteriell, das heißt sie bekämpft die Entzündung im Pickel und wirkt so besonders bei unreiner Haut. Darüber hinaus wirkt sie entzündungshemmend und beruhigend auf die Haut. Ein kleiner Alleskönner, der deine unterirdischen Pickel effektiv bekämpft.

3. Zugsalbe

Zugsalben sind Salben, die die Durchblutung der Haut anregen und schmerzlindernd wirken. Gegen unterirdische Pickel sind sie deshalb besonders gut geeignet, denn sie bewirken, dass sich der Eiter an die Hautoberfläche bewegt. Dadurch entwickelt der Pickel einen Eiterpunkt und kann schneller abheilen. Erschrecke nicht, wenn der Pickel erstmal schlimmer aussieht. Da sich ein Eiterpunkt ausbildet, ist das normal. Wichtig ist nur, dass du dem Körper Zeit gibst, den Pickel von selbst abheilen zu lassen. Also nicht ausquetschen! Achte darauf die Zugsalbe wirklich nur auf die betroffene Stelle aufzutragen, da sie gesunde Haut reizen kann.

Noch ein kleiner Tipp: Als pflanzliche Alternative zur Zugsalbe kannst du wenige Tropfen Teebaumöl auf deinen Pickel auftragen. Teebaumöl wirkt antibakteriell aber einige Menschen reagieren allergisch darauf. Also vorsichtig anwenden.

Wie du den unterirdischen Pickeln vorbeugst

Wenn sich ein unterirdischer Pickel erstmal ausgebildet hat, helfen dir die obigen Tipps dabei, sie schneller loszuwerden. Dennoch erfordert es Geduld bis die Pickel ganz weg sind. Dabei ist es auch nicht einfach, den sichtbaren Pickel an der Hautoberfläche zu ertragen, bis er von selbst abheilt. Da ist es viel besser den unterirdischen Pickeln vorzubeugen. Deine beste Waffe, um dies zu erreichen? Lass die Hände vom Gesicht. Denn gerade an den Fingern sitzen viele Bakterien, die sich auf der Gesichtshaut absetzen und dort Entzündungsreaktionen hervorrufen können. Dass man sich nicht zu oft im Gesicht berühren sollte, sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Das US-amerikanische Militär hat es sogar zu einer Regel gemacht und bläut dies seinen Soldaten ein. Aber oftmals berühren wir uns unterbewusst am Gesicht. Je öfter du dir in Erinnerung rufst, die Hände vom Gesicht zu lassen, desto eher wird sich dein Unterbewusstsein danach richten. Unreinheiten im Gesicht werden sich erheblich verringern.

Auch Peelings sind eine Power-Waffe gegen Unreinheiten jeder Art, darunter gegen unterirdische Pickel. Peelings entfernen abgestorbene Hautzellen, die mit Talg unsere Poren verstopfen. Auch das mindert also das Risiko für Hautunreinheiten. Achte aber darauf ein sanftes Peeling zu verwenden oder aber ein chemisches Peeling.

Wie man den perfekten Wellness Tag zu Hause gestaltet

Wie man den perfekten Wellness Tag zu Hause gestaltet

Hot-Stone-Massagen, Gesichtsbehandlungen und Fangobäder – das sind nur einige der vielen Wellnessbehandlungen, die mittlerweile überall in Deutschland angeboten werden. Wellnesstrends boomen und das nicht ohne Grund. Denn Wellness ist weit mehr als „nur“ zu entspannen – es ist eine Zuflucht vom Alltag.

Entfliehe dem Alltag

Hinter dem Wort „Wellness“ verbergen sich die englischen Begriffe „well-being“, „happiness“ und „fitness“. Darin zeigt sich schon deutlich das Ziel jeder Wellnessbehandlung: die Steigerung des Wohlbefindens. Und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch. Kein Wunder also, dass Wellness in Deutschland immer beliebter wird. Mittlerweile verbringt fast jeder zehnte Deutsche seinen Urlaub in einem Wellness-Hotel.

Wellness Tag in den eigenen vier Wänden

Dem Alltag entfliehen und sich selbst etwas Gutes tun – das hört sich toll an aber nicht jeder hat Zeit und Gelegenheit für einen Wochenendausflug ins Wellness-Hotel. Aber auch wenn keine Sauna in deiner Wohnung steht, kannst du dennoch einfach entspannen und dich selbst verwöhnen. Wie wäre es mit einem Wellness-Tag in den eigenen vier Wänden?

Kleine Verwöhnmomente

Es muss nicht immer eine Reise ins Wellness-Hotel sein, um die Vorzüge von Gesundheit und Schönheit in vollen Umfang zu genießen. Mit kleinen Anwendungen baust du dir deine eigene Beauty-Oase zu Hause auf. Für das volle Spa-Erlebnis oder für eine wohltuende Verwöhnpause nach einem stressigen Tag auf der Arbeit. Drei Bausteine machen dein Spa at Home zu einer Wellness-Power-Einheit: entspannen, verschönern und regenerieren.

Entspannungsbäder mit Kräutermischungen

Egal ob du einen ganzen Wellness-Tag eingeplant hast oder einfach nur eine kurze Pause brauchst: Ein Entspannungsbad ist genau das Richtige für dein gestresstes Ich. Denn es gibt kaum etwas, das so angenehm entspannt wie ein warmes Bad. Deine angespannten Muskeln lösen sich, die Organe werden angeregt und das Immunsystem erhält auch noch einen Boost! Mit ätherischen Ölen oder Duftstäbchen kannst du hier einfach eine Spa-Atmosphäre auferstehen lassen. Damit es möglichst bequem bleibt, empfehlen wir dir ein Wannenkissen für Kopf und Nacken. So findest du eine gemütlichere Position und kannst die wohltuende Wärme voll und ganz genießen. Wenn du noch Kerzen aufstellt und Musik auflegst, die dir gefällt, hast du die perfekte Ausgangsbasis für Entspannung pur.

Heilen mit Kräutern

Damit dein Bad nicht nur lindernde, sondern auch heilende Wirkungen entfaltet, solltest du einen Badezusatz in das Badewasser tun. Hier hast du die Qual der Wahl. Es gibt zahlreiche Kräutermischungen und Öle, die unterschiedliche Wirkungen auf Körper und Geist haben. Hier kommt es auf deine Bedürfnisse an. Du bist ständig müde und erschöpft? Dann lohnt sich ein Kräuterbad mit Rosmarin, denn das wirkt belebend. Du willst abends besser schlafen? Dann tröpfle Baldrian in das Badewasser. Wer seine Haut beruhigen will, kann dies mit Kamille tun. Die Pflanze ist seit Jahrtausenden ein bewährtes Heilmittel, das besonders bei Hautschäden und Hauterkrankungen positiv wirkt.

Achtung: Ein heißes Bad kann den Kreislauf durcheinanderbringen. Steige daher langsam aus der Badewanne aus und ruhe dich danach auf dem Sofa aus.

Beauty-Rituale zum Verwöhnen

Nach dem Entspannen geht es an die Beautyeinheit. Zur Wellness gehört es auch, sich zu pflegen und den Körper mit gesunden Inhaltstoffen zu versorgen. Tu deiner Haut nach dem entspannenden Bad etwas Gutes und creme sie besonders gründlich ein. Ein Hand- und Fußbad entspannt zusätzlich und verschönert Finger und Zehen.

Danach ist Peelen angesagt. Wer das noch nicht in seine Pflegeroutine integriert hat, sollte das schleunigst tun. Wichtig dabei: Ein sanftes und pflegendes Peeling zu benutzen. Peelings entfernen tote Hautschüppchen von der Hautoberfläche und sorgen so für einen reineren und frischen Teint. Das ist die perfekte Ausgangsbasis für pflegende Wirkstoffe, denn die Haut ist jetzt besonders aufnahmefähig. Da bietet es sich jetzt besonders an, eine Gesichtsmaske aufzulegen.

Gesichtsmasken für einen rosigen Teint

Im Handel gibt es spezielle Gesichtsmasken für jedes Bedürfnis oder kleines Problemchen. Du kannst dir aber auch selbst deine Power-Wirkstoffmaske erstellen, indem du ein Serum deiner Wahl auf eine Seidenmaske träufelst. Solche komprimierten Masken gibt es im Internet. Um sie zu benutzen, musst du sie zunächst in Wasser eintauchen und aufgehen lassen. Lehne dich dann mit deiner individuellen Gesichtsmaske bei angenehmer Musik entspannt zurück. Genieße das Wissen, dass du deiner Haut die volle Dröhnung an pflegenden Wirkstoffen zuteilwerden lässt. Nach der 20 bis 30minütigen Anwendung wird deine Haut strahlen und sich wunderbar samtig und weich anfühlen. Im Anschluss gibst du eine pflegende Gesichtscreme auf das Gesicht und das Dekolleté auf – fertig ist die Mini-Beautyeinheit!

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Kleine Tipps zum Entspannen mit Erfolg

Jedes Wellness-Ritual ist nur von Erfolg gekrönt, wenn wir auch wirklich abschalten können. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn du dir einen Wellness- und Beauty-Tag gönnst oder auch nur eine kurze Wellnesspause, dann solltest du „unerreichbar“ sein. Schalte dein Handy aus oder stelle es auf stumm, lass die Mattscheibe schwarz und ignoriere alle Social Media-Meldungen. Nur so schaffst du es tatsächlich runterzukommen und zu entspannen. Deine Lieblingsserie läuft nicht davon und das Social Media-Rad dreht sich auch ohne dich weiter.

Deine „Me-Zeit“ fürs Nichts-Tun

Ebenfalls wichtig: Plane nach deinen Wellness-Ritualen genug Zeit ein, um die positiven Wirkungen ganz in dich aufnehmen zu können. Dies Zeit fürs „Nichts-Tun“ ist generell wichtig. Behandle sie wie einen wichtigen Termin, denn das ist auch tatsächlich der Fall. Wellness steigert das Wohlbefinden und damit auch die Lebensqualität. Sie beugt Stress und anderen Krankheiten vor. Aber nur wenn man ihr auch Zeit gibt sich zu entfalten und nicht direkt danach zum nächsten Termin rennt. Körper und Geist brauchen Zeiten, die frei von irgendwelchen Verpflichtungen sind. Deine „Me-Zeit“ hilft Geist und Körper dabei zu reflektieren und zu regenerieren. Das nächste Mal, wenn du deinen Kalender mit zahlreichen Aktivitäten füllst, halte inne und plane Zeit fürs „Nichts-Tun“ ein.

Zu guter Letzt: Richte deine Wohnung so ein, dass du einen kleinen Wohlfühlbereich nur für dich hast. Das kann ein gemütlicher Ohrensessel oder eine Meditationsecke sein. In jedem Fall sollte dich dieser Winkel zum Entspannen einladen. Tipp: Ein Platz am Fenster bietet Platz zum Atmen.

Mit ein wenig Zeit für dich wirst du schnell entspannter und gesünder. Wellness-Rituale helfen dabei der ständigen Anspannung zu entkommen und langfristig gesünder zu leben.


Beliebte Körperpflegeprodukte

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    Das Lavendelöl mit Hagebuttenkernöl, Avocadoöl und Ringelblumenöl ist eine ausgewogene Rezeptur aus pflegenden und beruhigenden Hautfunktionsölen. Mehr von Susanne Kaufmann    Die Körperöle im Blog

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Wie schädlich ist deine Kosmetik?

Wie schädlich ist deine Kosmetik?

Frei von Silikonen, Parabenen und synthetischen Farben – dassieht man immer öfter auf den Packungsbezeichnungen von Kosmetikprodukten. Immermehr Hersteller achten auf eine natürlichere Zusammensetzung ihrer Produkte.Doch was hat es damit auf sich? Was sind Parabene und Sulfate eigentlich undwie viel Schaden können sie wirklich anrichten?

Kennst du dich mit den Inhaltsstoffen aus, die in unseren Shampoos, Cremes oder in der Zahnpasta stecken? Tatsächlich können die meisten von uns nur mit den Schultern zucken, wenn wir die Packungsbezeichnungen lesen. Denn wer weiß schon, was zum Beispiel Ethylparaben ist? Oder Sodium Laureth Sulfate? Trotzdem benutzen wir täglich zahlreiche Produkte, deren Inhaltsstoffe uns unbekannt sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, erklären wir euch zwei der am häufigsten verwendeten Substanzen in Kosmetika: Parabene und Sulfate.

Kosmetik ohne Sulfate & Parabene

Parabene – der umstrittene Konservierungsstoff

Parabene werden als künstlicher Konservierungsstoff in zahlreichen Pflegeprodukten eingesetzt – darunter Shampoos, Cremes und Make-up-Produkten. Parabene sorgen also dafür, dass unsere Kosmetika nicht verderben. Gleichzeitig hemmen sie das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Das ist gerade in Kosmetikprodukten wichtig, denn diese landen schließlich direkt auf unserer Haut. Wer möchte schon einen Tiegel voller Pilze und Krankheitserreger? In Deutschland darf die Konzentration von Parabenen bis zu 2% betragen – in Lebensmitteln darf der Stoff aber nicht zur Konservierung eingesetzt werden. Das ist nicht in allen Ländern der Fall.

Parabene haben also einige Vorteile: Sie verlängern die Verwendbarkeit unserer Pflegeprodukte und töten Bakterien ab. Sind Parabene also doch nicht so schlecht? Es gibt einige Studien, die das Gegenteil beweisen.

Wie schädlich sind Parabene?

Nach einer an der Cornell Universität durchgeführten Studie haben Parabene hormonelle Auswirkungen auf unsere Körper. Das liegt daran, dass Parabene das weibliche Geschlechtshormon Östrogen imitieren. Langfristig über die Haut eingenommen, verwirren Parabene also unseren Hormonhaushalt. Das kann unter anderem Brustkrebs begünstigen. So fand eine 2004 durchgeführte Studie heraus, dass 19 von 20 Patientinnen mit Brustkrebs Parabene in ihrem Brustkrebsgewebe hatten. Das sollte uns zu denken geben.

Natürliche Haarpflege

Auch bedenklich: Parabene werden durch die Haut absorbiert und können bei schwangeren Frauen Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben. Speziell männliche Feten können dadurch als Erwachsene Probleme mit der Spermienproduktion bekommen. Darüber hinaus stehen Parabene im Verdacht Allergien auszulösen.

Ein wenig Entwarnung können wir insofern geben, dass Parabene in unseren Kosmetika eine bestimmte Konzentration nicht übersteigen dürfen. Das ist jedoch nur ein schwacher Trost. Denn: Der Stoff kann sich über Jahre im Körper anlagern.

Wie kannst du dich schützen?

Zum Glück gibt es einiges, dass wir tun können, um den Kontakt mit Parabenen auf ein Minimum zu reduzieren. Lese dir die Packungsbezeichnungen deiner Pflegeprodukte genau durch und achte insbesondere auf Bezeichnungen, die mit -paraben enden. Dazu gehören zum Beispiel Methylparaben, Ethylparaben, Butylparaben und Propylparaben. Sind in deinem Lieblingsprodukt Parabene drin? Kein Grund zum Verzweifeln. Überlege, ob es nicht wert ist, auf eine Naturkosmetikmarke umzusteigen, denn diese verzichten meist auf Parabene.

Möchtest du ganz auf Nummer sicher gehen? Dann empfehlen wir dir deine am häufigsten genutzten Pflegeprodukte zuhause selbst zu mischen. Das ist gar nicht so schwer, wie man denkt und es gibt zahlreiche Anleitungen dazu im Internet. Wer sich regelmäßig selbst seine Pflegeprodukte mischt, muss sich auch keine Gedanken über die Konservierung mit Parabenen machen. Sicherlich ist es in jedem Fall eine gute Idee zumindest während der Schwangerschaft auf Produkte mit Parabenen zu verzichten!

Körperpflege mit natürlichem Inhalt

Sulfate – das hautreizende Salz

Wir setzen uns ihnen täglich aus, ob beim Duschen oder Waschen unserer Kleidung: den Sulfaten. Diese Substanz findet sich in fast jedem Reinigungsprodukt. Doch was sind Sulfate eigentlich genau? Sulfate sind Salze, die aus Schwefelsäure gewonnen werden. Sie haben eine schäumende und reinigende Wirkung und kommen daher in fast jedem Pflegeprodukt vor, das mit Wasser in Berührung kommt. Dazu gehören Shampoos, Zahnpasta, Seifen, Gesichtsreiniger, Rasiercremes und sogar Badekugeln. Insbesondere Sodium Laureth Sulfate oder Sodium Pareth Sulfate finden sich auf fast jeder dieser Packungsbezeichnungen. Diese Schaumschläger wirken fettlösend, sind dabei aber oft zu aggressiv und beschädigen die Hautbarriere. Besonders bedenklich ist dabei, dass Sulfate Hautirritationen auslösen können.

Was ist Sodium Laureth Sulfate?

Diese Chemikalie ist eine Kombination aus Schwefelsäure, Laurylalkohol und Ethylenoxid, die eine wunderbar schäumende Wirkung hat. Jedes Produkt, von dem wir erwarten, dass es schäumt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit Sodium Laureth Sulfate drin. Dazu gehören nicht nur unsere Pflegeprodukte, sondern auch Reinigungsmittel, die wir im Haushalt einsetzen.

Warum ist Sodium Laureth Sulfate schädlich?

In allererster Linie wirkt Sodium Laureth Sulfate hautreizend und irritierend. Weil es so aggressiv wirkt, entfernt es mehr Fett als gut ist. Das führt zu trockener, gereizter Haut. Ebenso problematisch: Sodium Laureth Sulfate dringt leicht in die Haut ein und gelangt von dort in tieferes Gewebe und in den Blutkreislauf. Das kann sogar bei geringer Anwendung solcher Produkte passieren. Der Verdacht, dass das Sulfat im Blut andere schwerwiegendere Krankheiten auslösen kann, macht dies besonders bedenklich.

Angriff auf die Haut

Darüber hinaus hat Sodium Laureth Sulfate eine negative Wirkung auf unsere Zellmembranen. Studien zeigen, dass Sodium Laureth Sulfate die Strukturen der hauteigenen Proteine angreifen und vielleicht sogar zerstören! Konkret bedeutet das: Der Stoff lässt unsere Haut schneller altern.

Weil Produkte mit Sodium Laureth Sulfate nach ihrer Anwendung meist abgespült werden, haben viele keine Bedenken diese zu benutzen. Es gibt jedoch nicht genug Studien für eine unbedenkliche Nutzung von Sodium Laureth Sulfate. Demgegenüber stehen viele Hautirritationen und der Verdacht, dass Sodium Laureth Sulfate schädigend auf die Organe wirken kann.

Die Alternativen

Da scheint es durchaus angebracht, lieber auf Sodium Laureth Sulfate zu verzichten oder es so weit wie möglich zu vermeiden. Noch dazu, weil es so einfach ist, die Substanz zu vermeiden. Ein Blick auf die Stoffzusammensetzung unserer Pflegeprodukte reicht oft aus. Mittlerweile gibt es viele Alternativen zu Sodium Laureth Sulfate, die genauso reinigend wirken, ohne die Haut anzugreifen.

Benutze also Lieber sanfte Reinigungs- und Waschmittel. Eine gute Alternative zu Sodium Laureth Sulfate sind Produkte mit Kokos- oder Zuckertensiden. Auch hier lohnt sich ein Blick in die Naturkosmetik – oder aber du benutzt ein Babyshampoo. Diese werden meist ohne Sulfate hergestellt. Auch wenn diese Produkte dann nicht so gut schäumen – das gute Gefühl von mehr Sicherheit macht das wieder wett.

Eine unschädliche und förderliche Pflegeroutine ist nicht schwer zu erreichen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist sicherlich, deine Produkte mit Parabenen und Sulfaten auf ein Minimum zu begrenzen. Zum Glück hält die Kosmetikindustrie schon viele gute Alternativen bereit.


Mehr Produkte ohne Parabene & Sulfate

5 Tipps für strahlende Haut – auch im Winter

5 Tipps für strahlende Haut – auch im Winter

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Winter – das bedeutet kahle Bäume und Kälte aber auch Winterzauber und Schneepracht. Ob du den Winter liebst oder nicht – für unsere Haut ist die kalte Jahreszeit Schwerstarbeit. Denn gerade jetzt muss sie einiges verkraften. Wie du deine Haut im Winter optimal pflegst, zeigen wir dir im heutigen Beitrag.

Deutschland – ein Wintermärchen? Auf weiße Weihnachten müssen wir in diesem Jahr wohl vielerorts verzichten. Dafür können wir nach einem heißen Sommer und einem goldenen Herbst einen relativ milden Winter genießen. Frischer Wind und Kälte bleiben uns dennoch nicht erspart – genauso wenig wie unserer Haut.

Kalte Temperaturen und eisiger Wind draußen – trockene Heizungsluft drinnen. Unsere Haut ist im Winter ständigen Temperaturwechseln ausgesetzt. An einigen Stellen wird sie trocken, schuppig und rau und spannt unangenehm, an anderen produziert sie übermäßig viel Öl. Kurz: Unsere Haut zickt und hat ihre Mühe mit dem ständigen Wechsel zwischen Kalt und Warm mitzuhalten. Doch warum ist das so? Was genau passiert mit unserer Haut, wenn es zu kalt oder zu warm ist?

Blass, grau und gestresst – unsere Haut im Winter

Ausschlaggebend für die gestresste und gepeinigte Winterhaut ist die trockene Luft. Im Winter hat die Luft nur wenig Feuchtigkeit – noch schlimmer ist das, wenn wir zu Hause heizen. Denn die Heizungsluft trocknet die Haut noch viel mehr aus. Die Folgen für die Haut sind sichtbar negativ – die Haut spannt, juckt, wird rissig und rau.

Stressfaktoren für die Haut: Trockenheit und Kälte

Wenn es zu trocken ist, dann schadet das der Schutzschicht unserer Haut. Die oberste Hautschicht oder die sogenannte Epidermis schützt die Haut gegen äußere Einflüsse. Ist sie nicht mehr intakt, kann das fatale Folgen auf unsere Hautgesundheit haben. Eine zu große Trockenheit greift den natürlichen Schutzfilm der Epidermis an: Sie wird dann durchlässiger und die Haut verliert vermehrt Wasser. Die Folge? Eine gerötete, gereizte Haut, die anfällig für Entzündungen ist. Übrigens: Nicht nur für die Haut ist trockene Luft schädlich. Trockene Luft greift auch unsere Schleimhäute an und fördert Infekte, da Grippeviren in trockener Luft länger wirkungsvoll sind. Merke dir als Faustregel, dass die Luftfeuchtigkeit für eine ausgeglichene Haut und Gesundheit bei 40 bis 60 Prozent liegen sollte. Da lohnt es sich doch in einen Luftbefeuchter zu investieren, oder?

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Kälte – ein Risiko für die Haut

Wenn zu der trockeneren Luft sowohl draußen als auch drinnen dann noch Kälte hinzukommt, stresst das die Haut zusätzlich. Sie hat alle Hände voll zu tun, um sich einigermaßen stabil zu halten. Besonders die kälteren Temperaturen sind hier schädlich: Wenn es draußen frostig ist, ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen. Der Körper konzentriert sich darauf, die lebenswichtigen Organe zu schützen und leider gehört die Haut nicht dazu. Weil weniger Blut durch die äußeren Hautschichten fließt, ist die Haut schlechter durchblutet. Viele Nährstoffe und auch Sauerstoff kommen nun nicht mehr in der Haut an oder nur in geringerem Maße. Die Zellerneuerung verlangsamt sich, die Regeneration stagniert und die Haut wird anfälliger für Schadstoffe oder Bakterien.

Doch damit nicht genug: Auch der Fettfilm der Haut wird durch Kälte angegriffen. Normalerweise produzieren die Talgdrüsen in der Haut täglich bis zu zwei Gramm Talg, die sich wie ein Schutzfilm schützend auf die Haut legen. Ist es kalt, ist die Talgproduktion jedoch gestört. Der Fettfilm wird dünner – das ist fatal für die Haut. Bei zu kalten Temperaturen stellt die Haut die Fettproduktion sogar ganz ein. Wer also bei klirrenden Temperaturen die Skier anschnallt, sollte sich die Haut gut eincremen.

Die richtige Winterpflege für einen strahlenden Teint

Auch im Winter musst du nicht dem Himmel gleich mit grauer und strapazierter Haut herumlaufen. Unsere Haut braucht bei kälteren Temperaturen definitiv eine besondere Pflege. Wenn du unsere fünf Tipps dazu beherzigst, wirst du deine gestresste Winterhaut schützen und schnell in den Griff bekommen. Wir zeigen dir, wie das geht.

Tipp 1: Wahre den Schutzfilm deiner Haut!

Um den durch Trockenheit und Kälte ohnehin schon angegriffenen Schutzfilm der Haut nicht noch zusätzlich zu strapazieren, empfehlen wir möglichst sanfte Reinigungsprodukte. Das ist eigentlich zu jeder Jahreszeit eine gute Idee! Verzichte auf alkoholhaltige Reinigungsmittel oder Seifen. Alles, was schäumt, greift die Haut an. Nutze stattdessen PH-neutrale Reinigungsmilch und -cremes, die zusätzlich Feuchtigkeit spenden.

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Tipp 2: Mehr Feuchtigkeit

So wie die Reinigung mit feuchtigkeitsspendenden Produkten einhergehen sollte, brauchst du auch mehr Feuchtigkeit in deinen Cremes. Jojobaöl eignet sich hierzu besonders gut. Achte darauf, dass deine Cremes feuchtigkeitsspendende Stoffe wie zum Beispiel Hyaluronsäure enthalten.

Auch fetthaltige Cremes sind im Winter sinnvoll, allerdings musst du hier auf deine Hautbeschaffenheit achten. Wer von Natur aus eine zur Akne neigende Haut hat, kann mit einer „schweren“ Creme die Talgdrüsen zusätzlich verstopfen. Das wiederum kann zu mehr Pickeln führen.

Ein weiteres Plus: Tuchmasken, die wertvolle und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe haben. Einfach auf die gereinigte Haut legen, die Stoffe einziehen lassen und den Effekt genießen!

Tipp 3: Lippen und Hände nicht vergessen!

Gerade die Hautstellen, die nicht bedeckt sind, leiden unter Kälte und Trockenheit. Dazu zählt nicht nur die Gesichtshaut – auch Hände und Lippen sind einfache Ziele. Für die Lippen schaffen Lippenbalsame Abhilfe: Besonders Pflegestifte mit Sheabutter oder Aloe Vera sind hier deine Retter. Für die Hände gilt: Unnötiges Händewaschen mit zu heißem Wasser vermeiden und milde Seifen verwenden!

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Tipp 4: Kurz und nicht zu warm duschen

Auch wenn es uns schwerfällt: Auf Vollbäder sollten wir im Winter verzichten. Wer sich zu lange im heißen Wasser aufhält, strapaziert die Haut unnötig. Dasselbe gilt für zu langes und heißes Duschen. Auch wenn es noch so wohltuend ist – für deine Haut solltest du lieber mit einer moderaten Temperatur duschen und anschließend die Haut mit einer reichhaltigen Pflege eincremen.

Tipp 5: Die Haut von innen schützen

Wer die Haut von außen ausreichend pflegt und schützt, hat schon viel für eine gesunde Winterhaut gewonnen. Gehe aber noch einen Schritt weiter und pflege deine Haut auch von innen. Das ist sehr einfach zu erreichen: Deine wirkungsvollsten Waffen gegen Trockenheit, Abstumpfung und gestörte Schutzbarrieren der Haut sind Bewegung, Trinken und die richtige Ernährung.

Mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Tees sollten es am Tag in jedem Fall sein. Das kommt nicht nur der Haut zugute. Sport und Bewegung fördern die Durchblutung der Haut, die ja gerade im Winter angeschlagen ist. Und eine gesunde Ernährung liefert all die wichtigen Vitamine für einen gesunden und strahlenden Teint.

Mit diesen Tipps kannst du dein persönliches Wintermärchen genießen: Malerische Spaziergänge bei klirrender Kälte und raureifbedeckten Feldern sind damit genauso wenig ein Problem, wie die Trockenheit in beheizten Räumen.

Beauty Glow ohne Make-up: Der „No-Make-Up“-Trend

Beauty Glow ohne Make-up: Der „No-Make-Up“-Trend

©taylor_hill/Instagram – So sieht Victoria’s Secret-Model Taylor Hill ohne Make-up aus!

Weniger ist mehr – diese Devise ist nicht nur für viele Lebensbereiche ein guter Ratgeber, sondern auch was unsere Make-up-Routine angeht. Der „Nude-Look“ ist seit Jahren auf den Laufstegen „in“ und wird immer beliebter. Doch wie funktioniert der Make-Up-Look ohne Make-up eigentlich?

Eines vorneweg: Beim No-Make-up-Look geht es nicht darum ohne jegliche Produkte oder Schminke aus dem Haus zu gehen. Vielmehr geht es hier um einen möglichst natürlichen Look. Es müssen nicht gleich unrasierte Beine sein, um solch eine Natürlichkeit zu erreichen, aber auch ein Look à la Kim Kardashian – mit kühn betonten Augenbrauen, einem voll deckenden Make-up und dem perfekten Lidstrich – muss auch nicht jeden Tag sein. Doch ganz ohne Make-up kommt der neue Trend auch nicht aus. Es heißt zwar „No-Make-up“-Look aber geschminkt wird hier trotzdem. Der Trend zielt eher darauf ab, dass wir frisch und gesund aussehen ohne dass man uns das Make-up ansieht. Wie funktioniert also der No-Make-up-Look, der das Make-up dezent verschwinden lässt und dennoch einiges für die Schönheit tut?

Das Minimum für natürliche Schönheit

Ein wenig seltsam mutet das schon an: Wir schminken uns, um ungeschminkt auszusehen – das ist ein wenig verrückt, oder? Nicht wirklich, denn beim Make-up ist es wie bei vielen anderen Lifestyle-Themen: Trends kommen und gehen und wer nicht immer auf dem neuesten Stand ist, nicht weiß, welche Farben für die Lippen gerade „in“ sind, oder nicht immer Unmengen an Geld für neue Produkte ausgeben will, der profitiert enorm von einem Make-Up-Look, der einfach ist und Natürlichkeit ausstrahlt und den man gewissermaßen den Rest seines Lebens täglich auftragen kann. Tatsächlich wird gerade heutzutage die Natürlichkeit immer mehr zu einem Schönheitsideal. So setzt auch die Schönheitschirurgie heute vermehrt auf natürliche Verschönerungen – die Nase wird etwa so operiert, dass sie zum Gesicht passt, auch wenn sie dadurch vielleicht größer bleibt. Der No-Make-up-Look setzt hier an – es ist ein Look, mit dem man schön und frisch aussehen soll. Richtig austoben kannst du dich dann zu besonderen Anlässen immer noch und in Sachen Make-up alle Register ziehen.

Der No-Make-Up-Look: Voll im Trend

Der No-Make-Up-Look ist bei Modedesignern und Fashion Editorials immer noch äußerst beliebt – und es sieht nicht so aus, als würde der Trend so bald abebben. Was den Look besonders beliebt macht? Er ist für jeden einfach handzuhaben – jede Frau kriegt diesen natürlichen Look hin und sieht danach gesünder, makelloser und frischer – einfach schöner aus. Und das ohne sich stundenlang mit dem perfekten Lidstrich quälen zu müssen. Wir erklären euch in drei essentiellen Schritten, wie auch ihr dieses „ungeschminkte“, natürliche Make-up hinbekommt.

3 Tipps für ein natürliches Make-up

 Schritt 1: Die richtige Foundation

Gerade beim No-Make-Up-Look ist der Teint alles. Dazu bedarf es einer gründlichen Reinigung und Pflege – gib deiner Haut, was sie braucht. Insbesondere Produkte mit Hyaluronsäure oder Kollagen sind hier deine besten Freunde. Für den ebenmäßigen Teint müsst ihr nun zur richtigen Foundation, zum Concealer und Primer greifen. Es ist ein Irrtum hier nur das Mindeste zu tun. Wer keinen ebenmäßigen Teint hat, der muss hier mithilfe der richtigen Foundation Abhilfe schaffen, um makellose Haut zu erreichen. Je besser deine Haut, desto weniger Produkte brauchst du: Wer von Natur aus einen schönen Teint hat, der braucht nur ein wenig BB-Cream. Für alle anderen empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

Trage zuerst eine feuchtigkeitsspendende Creme oder einen Primer für den Extra-Glow auf. Dunkle Augenringe, rote Stellen und Unreinheiten deckst du mit einem Concealer ab – der sollte am besten einen Hautton heller als deine Haut sein. Das lässt dich wacher erscheinen. Zuletzt trägst du eine Foundation auf. Der Trick dabei ist es, den richtigen Ton für deine Haut auszuwählen. Oder anders gesagt: Wer eine Nuance zu helle oder dunkle Foundation aufträgt, der erscheint nicht mehr natürlich, selbst wenn alle Unreinheiten abgedeckt sind. Achte auch darauf, dich nicht mit Foundation zuzukleistern, sondern es leicht aufzutragen und gut zu verblenden, so dass es natürlich aussieht. So wird das Korrigieren und Abdecken zum Kinderspiel!

Schritt 2: Akzente setzen – aber dezent!

Eine frische und schönere Ausstrahlung erhältst du durch ein paar gekonnt gesetzte Akzente: Etwa durch ein wenig Blush auf den Wangen, das sich natürlich mit dem Rest des Make-ups verblendet. Hier bietet sich ein Rouge in Apricot- oder Rosétönen an, denn ein Blush in diesen Farben zaubert sofort eine frische und natürliche Ausstrahlung.

Für mehr Glow kannst du auch ein wenig Highlighter dezent auf die Wangen auftragen, bevor du den Blush ansetzt. Highlighter setzen helle Akzente und können auf den Wangenknochen, der Stirn, der Nasenbrücke und auch auf dem Amorbogen der Lippen aufgetragen werden. Das gibt eurem Gesicht mehr Kontur und lässt es durch gut gesetzte, helle Stellen frisch aussehen.

Schritt 3: Wache Augen

Diesen Schritt nicht überspringen! Die Augen und der Teint machen den großen Unterschied beim No-Make-up-Look. Wichtig hierbei: Die Augen sollten wach und frisch erscheinen. Das heißt, es ist auch hier keine gute Idee, sich die Augen mit Farbe zuzukleistern. Ein wenig Mascara hilft schon enorm, die Augen richtig in Szene zu setzen. Dabei muss es nicht immer die klassische schwarze Wimperntusche sein. Viele Menschen sehen mit brauner Mascara viel natürlicher aus, weil schwarz einen zu starken Kontrast zu ihrem Hautton setzt. Für einen schönen Augenaufschlag ist es auch ratsam, die Augen mit einer Wimpernzange in Form zu bringen. Damit diese Form länger hält, kannst du die Wimpernzangen mit dem Föhn ein wenig erhitzen und danach benutzen. Übrigens: Für volle Wimpern reicht es oft vollkommen aus, nur den Ansatz der Wimpern zu tuschen. Das macht die Wimpern voller, aber der Look bleibt dennoch natürlich.

Spricht dich dieser natürliche Look auch an? Es ist auf jeden Fall empfehlenswert sich die Schritte für den No-Make-up-Look zu Herzen zu nehmen, selbst wenn du etwas mehr Dramatik in deinem Look liebst. Denn der No-Make-up-Look ist in jedem Fall eine super Grundlage für weitere Looks. Wer mehr als nur natürlich wirken will, der kann nach den obigen drei Schritten Fahrt aufnehmen und für etwas mehr Flair bestimmte Stellen im Gesicht betonen – zum Beispiel Augen, Lippen oder Augenbrauen. Für den Übergang vom Tages-Make-up für die Arbeit zum glamouröseren Abend-Make-up ist der No-Make-up-Look bestens geeignet.