Beauty Glow ohne Make-up: Der „No-Make-Up“-Trend

Beauty Glow ohne Make-up: Der „No-Make-Up“-Trend

©taylor_hill/Instagram – So sieht Victoria’s Secret-Model Taylor Hill ohne Make-up aus!

Weniger ist mehr – diese Devise ist nicht nur für viele Lebensbereiche ein guter Ratgeber, sondern auch was unsere Make-up-Routine angeht. Der „Nude-Look“ ist seit Jahren auf den Laufstegen „in“ und wird immer beliebter. Doch wie funktioniert der Make-Up-Look ohne Make-up eigentlich?

Eines vorneweg: Beim No-Make-up-Look geht es nicht darum ohne jegliche Produkte oder Schminke aus dem Haus zu gehen. Vielmehr geht es hier um einen möglichst natürlichen Look. Es müssen nicht gleich unrasierte Beine sein, um solch eine Natürlichkeit zu erreichen, aber auch ein Look à la Kim Kardashian – mit kühn betonten Augenbrauen, einem voll deckenden Make-up und dem perfekten Lidstrich – muss auch nicht jeden Tag sein. Doch ganz ohne Make-up kommt der neue Trend auch nicht aus. Es heißt zwar „No-Make-up“-Look aber geschminkt wird hier trotzdem. Der Trend zielt eher darauf ab, dass wir frisch und gesund aussehen ohne dass man uns das Make-up ansieht. Wie funktioniert also der No-Make-up-Look, der das Make-up dezent verschwinden lässt und dennoch einiges für die Schönheit tut?

Das Minimum für natürliche Schönheit

Ein wenig seltsam mutet das schon an: Wir schminken uns, um ungeschminkt auszusehen – das ist ein wenig verrückt, oder? Nicht wirklich, denn beim Make-up ist es wie bei vielen anderen Lifestyle-Themen: Trends kommen und gehen und wer nicht immer auf dem neuesten Stand ist, nicht weiß, welche Farben für die Lippen gerade „in“ sind, oder nicht immer Unmengen an Geld für neue Produkte ausgeben will, der profitiert enorm von einem Make-Up-Look, der einfach ist und Natürlichkeit ausstrahlt und den man gewissermaßen den Rest seines Lebens täglich auftragen kann. Tatsächlich wird gerade heutzutage die Natürlichkeit immer mehr zu einem Schönheitsideal. So setzt auch die Schönheitschirurgie heute vermehrt auf natürliche Verschönerungen – die Nase wird etwa so operiert, dass sie zum Gesicht passt, auch wenn sie dadurch vielleicht größer bleibt. Der No-Make-up-Look setzt hier an – es ist ein Look, mit dem man schön und frisch aussehen soll. Richtig austoben kannst du dich dann zu besonderen Anlässen immer noch und in Sachen Make-up alle Register ziehen.

Der No-Make-Up-Look: Voll im Trend

Der No-Make-Up-Look ist bei Modedesignern und Fashion Editorials immer noch äußerst beliebt – und es sieht nicht so aus, als würde der Trend so bald abebben. Was den Look besonders beliebt macht? Er ist für jeden einfach handzuhaben – jede Frau kriegt diesen natürlichen Look hin und sieht danach gesünder, makelloser und frischer – einfach schöner aus. Und das ohne sich stundenlang mit dem perfekten Lidstrich quälen zu müssen. Wir erklären euch in drei essentiellen Schritten, wie auch ihr dieses „ungeschminkte“, natürliche Make-up hinbekommt.

3 Tipps für ein natürliches Make-up

 Schritt 1: Die richtige Foundation

Gerade beim No-Make-Up-Look ist der Teint alles. Dazu bedarf es einer gründlichen Reinigung und Pflege – gib deiner Haut, was sie braucht. Insbesondere Produkte mit Hyaluronsäure oder Kollagen sind hier deine besten Freunde. Für den ebenmäßigen Teint müsst ihr nun zur richtigen Foundation, zum Concealer und Primer greifen. Es ist ein Irrtum hier nur das Mindeste zu tun. Wer keinen ebenmäßigen Teint hat, der muss hier mithilfe der richtigen Foundation Abhilfe schaffen, um makellose Haut zu erreichen. Je besser deine Haut, desto weniger Produkte brauchst du: Wer von Natur aus einen schönen Teint hat, der braucht nur ein wenig BB-Cream. Für alle anderen empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

Trage zuerst eine feuchtigkeitsspendende Creme oder einen Primer für den Extra-Glow auf. Dunkle Augenringe, rote Stellen und Unreinheiten deckst du mit einem Concealer ab – der sollte am besten einen Hautton heller als deine Haut sein. Das lässt dich wacher erscheinen. Zuletzt trägst du eine Foundation auf. Der Trick dabei ist es, den richtigen Ton für deine Haut auszuwählen. Oder anders gesagt: Wer eine Nuance zu helle oder dunkle Foundation aufträgt, der erscheint nicht mehr natürlich, selbst wenn alle Unreinheiten abgedeckt sind. Achte auch darauf, dich nicht mit Foundation zuzukleistern, sondern es leicht aufzutragen und gut zu verblenden, so dass es natürlich aussieht. So wird das Korrigieren und Abdecken zum Kinderspiel!

Schritt 2: Akzente setzen – aber dezent!

Eine frische und schönere Ausstrahlung erhältst du durch ein paar gekonnt gesetzte Akzente: Etwa durch ein wenig Blush auf den Wangen, das sich natürlich mit dem Rest des Make-ups verblendet. Hier bietet sich ein Rouge in Apricot- oder Rosétönen an, denn ein Blush in diesen Farben zaubert sofort eine frische und natürliche Ausstrahlung.

Für mehr Glow kannst du auch ein wenig Highlighter dezent auf die Wangen auftragen, bevor du den Blush ansetzt. Highlighter setzen helle Akzente und können auf den Wangenknochen, der Stirn, der Nasenbrücke und auch auf dem Amorbogen der Lippen aufgetragen werden. Das gibt eurem Gesicht mehr Kontur und lässt es durch gut gesetzte, helle Stellen frisch aussehen.

Schritt 3: Wache Augen

Diesen Schritt nicht überspringen! Die Augen und der Teint machen den großen Unterschied beim No-Make-up-Look. Wichtig hierbei: Die Augen sollten wach und frisch erscheinen. Das heißt, es ist auch hier keine gute Idee, sich die Augen mit Farbe zuzukleistern. Ein wenig Mascara hilft schon enorm, die Augen richtig in Szene zu setzen. Dabei muss es nicht immer die klassische schwarze Wimperntusche sein. Viele Menschen sehen mit brauner Mascara viel natürlicher aus, weil schwarz einen zu starken Kontrast zu ihrem Hautton setzt. Für einen schönen Augenaufschlag ist es auch ratsam, die Augen mit einer Wimpernzange in Form zu bringen. Damit diese Form länger hält, kannst du die Wimpernzangen mit dem Föhn ein wenig erhitzen und danach benutzen. Übrigens: Für volle Wimpern reicht es oft vollkommen aus, nur den Ansatz der Wimpern zu tuschen. Das macht die Wimpern voller, aber der Look bleibt dennoch natürlich.

Spricht dich dieser natürliche Look auch an? Es ist auf jeden Fall empfehlenswert sich die Schritte für den No-Make-up-Look zu Herzen zu nehmen, selbst wenn du etwas mehr Dramatik in deinem Look liebst. Denn der No-Make-up-Look ist in jedem Fall eine super Grundlage für weitere Looks. Wer mehr als nur natürlich wirken will, der kann nach den obigen drei Schritten Fahrt aufnehmen und für etwas mehr Flair bestimmte Stellen im Gesicht betonen – zum Beispiel Augen, Lippen oder Augenbrauen. Für den Übergang vom Tages-Make-up für die Arbeit zum glamouröseren Abend-Make-up ist der No-Make-up-Look bestens geeignet.

Zum Knutschen – so setzt Du Deine Lippen gekonnt in Szene

Zum Knutschen – so setzt Du Deine Lippen gekonnt in Szene

©irinashayk / Instagram

Neben den Augen gehören unsere Lippen zu unserem schönsten Accessoire. Nichts wirkt verführerischer auf Männer, als ein schöner roter Kussmund. Doch nicht immer ist die leuchtende Signalfarbe die perfekte Wahl: mal ist es nicht der richtige Anlass, mal ist es die Trägerin der Farbe, die sich damit nicht wohl fühlt oder der dieser kräftige Ton ganz einfach nicht steht. Generell lsst sich aber sagen: Lippenstift ist keine Frage des Alters, sondern des persönlichen Stils. Und ganz egal, für welche Farbe frau sich auch entscheidet, die Grundlage muss stimmen. Ob nude, pink oder orange – auf spröden und trockenen Lippen sieht keine Farbe besonders schön und aus. Und außerdem, wer küsst denn bitte schön gern Schmirgelpapier? Mit unseren Tipps findet ihr nicht nur die richtige Farbe für euren Typ, sondern erfahrt auch, was ihr dafür tun müsst, dass eure Lippen zum Knutschen schön aussehen.

Aus evolutionärer Sicht hat unser Mund eigentlich wichtigere Aufgaben, als uns „nur“ zu schmücken. So ist er nicht nur für die Nahrungsaufnahme und zur Lautbildung beim Sprechen gemacht, sondern auch zum Ertasten. Das sieht man vor allem an Babys und Kleinkindern: da verschwindet schnell mal ein Gegenstand im Mund. Der Grund dafür liegt in den schier endlosen Nervenbahnen, die unser Gesicht und vor allem unseren Mund durchziehen. Dank dieser Nerven sind unsere Lippen um ein Vielfaches sensibler, als unsere Fingerspitzen. Und das spüren wir – vor allem beim Küssen. Nicht nur deshalb sollten wir unseren Lippen eine Extraportion Aufmerksamkeit schenken.

 

Pflegende Grundlagen schaffen

Die Haut an unseren Lippen ist nicht nur besonders dünn, sondern verfügt an dieser Stelle auch über keine Talgdrüsen, die unsere Lippen mit einem hauteigenen und nachfettenden Schutzmantel versorgt. Besonders in Herbst und Winter bekommen wir das zu spüren: Ist es draußen kalt und windig, werden unsere Lippen schnell trocken, spröde und platzen mitunter sogar auf. Schnelle Abhilfe bieten glücklicherweise spezielle Lippenpflegestifte, -wachse, -butter und Co. Sie pflegen die Haut nicht nur, sondern helfen auch bei der Regeneration dieser empfindlichen Partie. Produkte mit rückfettenden Inhaltsstoffen wie Jojobaöl oder Sheabutter legen sich wie ein schützender Mantel über die Haut und verhindern gleichzeitig, dass Feuchtigkeit verloren geht. Lippenbalsam ist in der Regel reichhaltiger als ein Pflegestift und deshalb bei rauen Lippen sehr zu empfehlen. Je höher der Fettanteil im Balsam, desto besser für die Haut. Gleiches gilt für Lippenbutter, die zusätzlich noch einen herrlichen Glanz auf die Lippen zaubert. Apropos Glanz: Auch Lipgloss lässt unsere Lippen glänzen und pflegt nebenbei. Das klebrige Gefühl auf den Lippen ist allerdings nicht jedermanns Sache, vor allem bei den Herren der Schöpfung ist Lipgloss eher unbeliebt, schließlich hinterlässt der beim Küssen auch einen klebrigen Film auf deren Lippen.

Die Lippenpflege Top-Seller

Wer besonders trockene und spröde Lippen hat, kann die rissigen Stellen und abgestorbenen Hautschüppchen mit einem sanften Peeling oder Waschlappen abrubbeln. Anschließend sollte auf jeden Fall eine reichhaltige Pflege aufgetragen werden, die im Idealfall über Nacht einwirkt. Mittlerweile gibt es auch spezielle Lippenmasken; einige Hersteller versprechen sogar einen Boost-Effekt über Nacht.

 

Die Macht der Farben

Rosétöne wirken verspielt und unschuldig. Sie sind der perfekte Begleiter für den Alltag, vor allem zu Ausflügen mit der besten Freundin oder dem Herzbuben. Und auch für den Job oder wichtige Termine – bei der Bank oder dem Steuerberater zum Beispiel – ist ein heller Ton die beste Wahl für den ersten Eindruck. Man ist geschminkt, aber nicht aufgebrezelt. Und gegenüber eurem Gesprächspartner wirkt ihr offen, hilfsbereit und einfühlsam – und vor allem gepflegt.

Wer kreativ, offen und selbstbewusst auf sein Gegenüber wirken möchten, darf zu kräftigen Orangetönen und Apricot oder Pfirsich greifen. Diese Nuancen sind auffällig und ungewöhnlich und strahlen Selbstvertrauen, Geselligkeit und Lebensfreude aus.

 

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Eine gute Alternative zu orange sind Beerentöne wie Him- und Brombeere. Sie sind vor allem im Winter zu empfehlen; strahlen eine wohlige Wärme aus, wirken edel und gleichzeitig dramatisch. Am Tag ist rosa die bessere Wahl, lila eher am Abend.

Über die Macht von roten Lippen brauchen wir an dieser Stelle nichts mehr zu sagen. Diesem Thema haben wir vor Kurzem einen eigenen Artikel gewidmet.

 

Die richtige Farbe für euren Typ

Farbige Lippenpflegestifte und -balsame erfreuen sich seit einiger Zeit wachsender Beliebtheit. So werden unsere Lippen in nur einem Schritt gepflegt und gleichzeitig (leicht) getönt. Meist handelt es sich um dezente Rosétöne, gerne auch mit zarten Schimmerpartikeln. Einige Produkte sind in kleinen Döschen verpackt und werden mit den Fingern aufgetragen, andere kommen aus der Tube und wieder andere sind von der Handhabung her wie der gute, alte Labello. Vor allem für Frauen, die es bequem und natürlich mögen, sind diese Produkte zu empfehlen. Sie sind leicht anzuwenden und können zwischendurch immer wieder aufgefrischt werden.

Wer es farblich etwas auffälliger mag, darf gerne zu Lipgloss oder dem klassischen Lippenstift greifen. Die richtige Farbe zu finden, ist allerdings nicht immer einfach und geht auch schnell mal daneben. Je nach Teint, Gelegenheit und Outfit passt ein anderer Lippenstift. Ein Tipp ist es, sich an seiner Augen- und Haarfarbe zu orientieren. Die Farben sollten harmonieren. Denn nur dann passt der Lippenstift auch zu eurem Look. Hier gilt: Probieren geht über Studieren. Also nur Mut!

Frauen mit heller Haut und Haar sind mit sanften Nude- oder Pastelltönen am besten beraten. Genau wie Damen, die es im Alltag eher dezent mögen. Helles Rosé, zarte Pink- oder Pfirsich-Nuancen betonen die hauteigene Lippenfarbe und wirken natürlicher als dunkle und erdige Farben, die schnell einen (zu) harten Kontrast erzeugen und einen so schnell blass aussehen lassen. Generell sollte frau auf den Unterton ihrer Haare achten: Geht das Blond in Richtung Platin, passen blaustichige Nuancen; bei honigblondem Haar passen warme Rottöne besser. Warmes Apricot oder Lachs ist ebenfalls zu empfehlen: es lässt den Teint schön frisch aussehen.

Rothaarige Naturschönheiten wirken noch schöner, wenn sie zu Lippenstiften in erdigen Braun-, Gold- und Orangetönen greifen. Auch Frauen mit Sommersprossen können Lippenstifte in Orange-Nuancen, von Apricot bis hin zu Koralle, tragen. Nudetöne – gerne mit etwas Gloss – sind ebenfalls für Frauen mit roten Haaren und hellem Teint geeignet. Generell gilt: warme Rottöne, die einen gelben, tendenziell dunklen Unterton haben, passen perfekt.

Lippenstifte mit Nudetönen

Wer einen dunklen Teint und blonde Haare hat, muss ein wenig aufpassen. Beides harmoniert mit dunklen Lippenstiften eher weniger. Besser zu Nuancen wie Gold, Nougat oder Karamell greifen, die die Sommerbräune unterstreichen.

Besser dran sind Damen mit dunklen Haaren und einem ebenso dunklen Teint. Sie können bei Lippenstift-Farben aus dem Vollen schöpfen: hier passen satte Rottöne genauso gut wie tiefe Beerentönen oder dezente Nude-Farben. Am besten eignen sich blaustichige Farbtöne, die die Zähne richtig schön weiß zur Geltung bringen. Ihr solltet aber darauf achten, dass der Farbton nicht zu leuchtend, sondern eher gedämpft ausfällt. Matt schimmernde Faben sind hier die beste Wahl. Von gelblichen Rottönen und Orange sollte dieser Typ aber lieber die Finger lassen.

Bei rot-braunen Haaren darf der Rotton gerne eine Nuance dunkler und bräunlicher als die Haarfarbe sein. Vor allem die Farben weinrot, dunkelrosa, schokoladenbraun und Brombeere sehen hier toll aus. Verzichten sollten Brünette hingegen auf Lippenstifte mit bläulichen oder hellen Violett-Tönen. Hier ist eine dunkle Variante eher zu empfehlen.

Ihr seid eher der Schneewittchen-Typ mit dunklem Haar und heller Haut mit einem kühlen Unterton? Dann solltet ihr auf jeden Fall mal kräftig rot geschminkte Lippen versuchen! Wie ihr den perfekten Rotton findet, könnt ihr hier nachlesen. Wer es nicht ganz so dramatisch mag, greift zu Rottönen, die leicht ins Blaue bzw. ins Violette gehen. Violett und Lila eignen sich genauso wie dunkles Rot, Gold oder Pink. Was gar nicht geht, ist kräftiges Orange. Es lässt euren Teint fahl aussehen.

Unser Tipp!

Frauen, die von Natur aus dunkelhäutig sind, dürfen aus den Vollen schöpfen! Kräftige Farben wie Fuchsia oder Purpur stellen einen tollen Kontrast zur Hautfarbe dar. Etwas unauffälliger wird es mit zarten Rosé- und Brauntönen.

Habt ihr die richtige Farbe für euren Typ erst einmal gefunden, fehlt eigentlich nur noch die perfekte Schmink-Technik. Eine Anleitung dazu gibt es hier.

So bekommt ihr Wimpern mit Wow-Effekt

So bekommt ihr Wimpern mit Wow-Effekt

INSTAGRAM/KIMKARDASHIAN Ihre eigentliche Aufgabe ist es, unsere Augen vor umherfliegenden Fremdkörpern, Schmutz und Haaren zu schützen. Doch unsere Wimpern können noch so viel mehr! Sie verhelfen uns nicht nur zu dramatischen Augenaufschlägen, sondern vergrößern unsere Augen optisch und geben ihnen einen hübschen Rahmen und vermitteln so einen frischen und aufgeweckten Blick. Fakt ist: Wir wollen alle schöne Wimpern. Die Realität sieht aber meistens leider anders aus: Die meisten von uns haben nur ein paar wenige helle und kurze Wimpern ohne natürlichen Schwung, die nach vorne gerichtet sind. Da verwundert es kaum, dass Mascara das weltweit am meisten verkaufte Make-up-Produkt ist und viele von uns für die Party am Abend gerne mal zu Fake Lashes greifen. Doch das tägliche Anbringen der unechten Wimpern erfordert erstens ein wenig Zeit und Geduld und ist zweitens auch mit Kosten verbunden. Für den täglichen Gebrauch ist das also nichts. Das muss aber auch gar nicht sein. Wir haben Tipps und Tricks für euch gesammelt, wie ihr eure feinen Härchen stärkt und tuscht, damit auch ihr bald mit wunderschönen Klimperwimpern überzeugen könnt. Wer von Mutter Natur nicht mit vollen, langen Wimpern gesegnet wurde – keine Sorge, das ist bei den meisten Frauen so – kann über eine Wimpernverlängerung oder zumindest über das Färben der Wimpern in einem Kosmetikstudio nachdenken. Aber ein klein wenig können wir auch selbst für dichte Wimpern tun. Pflegende Inhaltsstoffe in speziellen Wimpernseren stärken und regenerieren die feinen Härchen von innen heraus und können deren Wachstum fördern. Nach ca. sechs bis acht Wochen regelmäßiger Anwendung sollte man feststellen, dass die Wimpern deutlich länger geworden sind. Leider lässt die Wirkung aber auch wieder nach, sobald man das Serum absetzt. Auf natürlichem Wege geht es mit grünem Tee. Dieser soll ebenfalls sich das Wimpernwachstum fördern. Überbrüht dafür abends einfach zwei Teebeutel mit heißem Wasser, lasst sie kurz abkühlen, drückt die Beutel dann sanft aus und legt sie zu guter Letzt für fünf Minuten auf beide Augen. Diese natürliche Beauty-Booster beruhigt zudem geschwollene und gereizte Augen. Auch sogenannter Wimpernprimer pflegt und stärkt – allerdings von außen. Er umhüllt die einzelnen Wimpern, was die anschließend aufgetragene Mascara noch voller aussehen lässt. Wer einen dauerhaften Effekt möchte, kann seine Wimpern beim Tuschen tönen. Mascara mit speziellem Tönungskomplex färbt helle Wimpern nach und nach dunkler. So hält die Farbe nicht nur bis zur nächsten Dusche. Und so bekommt ihr zu Hause ruck zuck traumhafte XL-Lashes: Die richtige Mascara bzw. das richtige Bürstchen Wimpern unterscheiden sich in Länge, Dichte und Wuchsrichtung. Und so hat eben jeder Mensch andere Wimpern. Um diese möglichst effektiv in Form zu bringen, entwickeln Kosmetikfirmen immer wieder neue Bürsten. Generell gilt: Bei widerspenstigen Wimpern empfehlen sich Kamm-Applikatoren, mit denen man die Farbe präzise auftragen und dabei gleichzeitig die Härchen trennen kann. Frauen mit kurzen Wimpern, sollten zu gebogenen Bürsten greifen. Diese erreichen auch die äußeren Härchen und helfen so, die Wimpern optisch zu verlängern. Auch Bürsten mit weit auseinanderliegenden Borsten sorgen für Verlängerung. Wer sich voluminöse Wimpern wünscht, sollte zu buschigen Bürstchen greifen.

Volumen Mascaras

Schwung dank Wimpernzange So wie sich unsere Wimpern unterscheiden, unterscheiden sich natürlich auch die Wimpernzangen. Bei der Auswahl müssen viele Faktoren berücksichtigt werden: Neben der Wimpernlänge sind die Form des Augenlids und die Größe der Augenhöhle entscheidend. Achtet beim Kauf darauf, dass ihr die für euch passende Zange auswählt. Die Wimpernzange sollte unbedingt vor dem Tuschen angewendet werden. Danach besteht nämlich die Gefahr, dass die Wimpern abbrechen. Tipp: Eine leicht mit dem Föhn oder auf der Heizung vorgewärmte Zange gibt den Härchen besseren Schwung. Gesichtspuder oder Primer als Grundlage Ein wenig Gesichtspuder auf den Wimpern sorgt dafür, dass Mascara besser hält und die Wimpern insgesamt dicker aussehen. Am besten nach dem Benutzen der Wimpernzange mit einem Pinsel etwas losen Puder aufnehmen, leicht abklopfen und dann die Wimpern abpudern. Wer nur festen oder Kompakt-Puder hat, kann mit einem Schwämmchen in die Puderdose gehen und damit dann über die Unterseite der Wimpern streichen. Anstelle von Puder kann man auch direkt zu einem sogenannten Eyelash Primer greifen. Er sieht aus wie Mascara, ist aber meist weiß oder farblos. Einige Kosmetikfirmen bietet sogar 2in1-Produkte an. Wie Puder wird der Primer vor dem Auftragen der Mascara benutzt. Anschließend lässt man ihn kurz antrocknen. Ein weiterer Vorteil: Das Produkt enthält oft pflegende Inhaltsstoffe – und die Wimperntusche lässt sich am Ende des Tages leichter entfernen. Die richtige Schmink-Technik Für einen ausdrucksstarken Blick ist es besonders wichtig, dass die Wimpern im äußeren Augenwinkel lang und voll sind. Hier kann man mit einem flüssigen Eyeliner nachhelfen. Zieht dafür einen kurzen Lidstrich am oberen, äußeren Wimpernkranz. Anschließend die Wimpern wie gewohnt mit der Lieblings-Mascara tuschen. Und so geht’s: Setzt das Bürstchen an den Haarwurzeln an und fahrt in kleinen Zickzack-Bewegungen nach oben. Der Ansatz erhält so Volumen, ohne dass die feinen Spitzen beschwert werden. Schöne lange und definierte Wimpern bekommt man, wenn man das Bürstchen waagerecht hält. Wer es nicht ganz so dramatisch möchte, darf gerne zu braunem statt schwarzem Mascara greifen. Vor allem bei hellen Hauttypen wirkt das natürlicher. Der Mega-Lashes-Trick Ein Geheimtipp vieler Star-Visagisten: Für Mega-Wimpern erst eine Schicht Volumen-Mascara auftragen und dann mit einer wasserfesten Mascara nochmals nachtuschen. Um noch mehr Wimpernvolumen vorzutäuschen, empfiehlt sich die Verwendung von zwei Farben, zum Beispiel unten dunkelbraun und oben schwarz. Und noch ein Farb-Tipp: Komplementäre – also gegensätzliche – Töne bringen die Augenfarbe besser zur Geltung. So nutzt beispielsweise Jennifer Lopez violette Wimpern, um ihre braunen Augen zum Leuchten zu bringen. Pannen im Nu ausbessern Ihr ärgert euch oft über ausgetrocknete Mascara und verklebte Wimpern? Dann solltet ihr beim Schminken darauf achten, das Bürstchen nicht mehrfach hintereinander rein und wieder raus zu ziehen. So trägt man nicht mehr Farbe auf, sondern pumpt nur Luft in das Fläschchen. Und das lässt die Farbe dann eben austrocknen. Vielleicht ist eure Mascara aber auch einfach zu dickflüssig. Hält man das Fläschchen kurz unter heißes Wasser, wird die Tusche wieder flüssig. Sollten dennoch Fliegenbeine entstehen, kann man nach dem Tuschen die Wimpern mit einer sauberen Zahnbürste kämmen. Bitte zu viel Mascara am Bürstchen nicht am Tubenrand abstreifen.  Dort würde die Farbe antrocknen und beim nächsten Tuschen als Klumpen auf den Wimpern landen. Besser ein Kosmetiktuch oder ein Stück Toilettenpapier verwenden. Wenn es doch passiert, keine Panik.  Klümpchen und verschmierte Mascara lassen sich zum Glück ganz easy mit einem Wattestäbchen ausbessern. Einfach kurz in Make-up-Entferner tunken und den Patzer entfernen. Um sich vor derartigen Pannen zu schützen, kann man ein Kosmetiktuch am Wimpernkranz anlegen, mit einer Hand festhalten und mit der anderen Hand ganz normal schminken. Abschminken nicht vergessen! Spätestens abends vorm Schlafengehen muss das Augen-Make-up wieder komplett entfernt werden. Sonst drohen abgebrochene Wimpern, trockene Augen und im schlimmsten Fall eine entzündete Bindehaut. Da die Haut rund um die Augenpartie sehr dünn und empfindlich ist, bitte zu speziellen Augen-Make-up-Entferner-Produkten greifen. Wichtig: Bei wasserfester Mascara muss ein Produkt auf Öl-Basis her. Alternativ geht auch eine besonders reichhaltige Gesichtscreme oder Kokosöl.

Make Up Entferner

Und das sind de Wimpern-Trends des Jahres Der richtige Schwung: Angel Wings Beim sogenannten Engelsflügel-Look werden eure Wimpern nach oben und nach unten gebogen. Damit ihr den Bogen richtig raus habt, empfiehlt sich die Verwendung einer Wimpern-Zange und eines Mascaras mit Push-Effekt. Zunächst werden die Naturwimpern mit einer angewärmten Zange nach oben gebogen. Anschließend die Mascara in kleinen Auf- und Seitwärtsbewegungen auftragen.
Keine Angst vor Fliegenbeinen: Clumpy Lashes Jahrelang war unsere größte Angst beim Wimperntuschen, dass wir zu viel Mascara auftragen und unsere Wimpern dann verkleben. Jetzt sind die sogenannten Fliegenbeine sogar Trend! Also ruhig gerne dick auftragen. Für einen besonders „klebrigen“ Look die erste Schicht Wimperntusche antrocknen lassen und dann nochmal nachtuschen. Die Bürste gleitet dann nicht mehr so geschmeidig – und die Wimpern verkleben. Drunter und drüber: Bottom Lashes Tuschen wir unsere Wimpern nur oben, hebt das unsere Augen optisch. Für Menschen mit schmalen Augen empfiehlt sich das sogar. Die Augen würdendurch den Rahmen sonst nur unnötig verkleinert. Alle anderen dürfen aber auch gut und gerne unten tuschen. Große, runde Augen zum Beispiel bekommen so eine harmonische Form. Vor allem bei blonden Damen mit entsprechend hellen Wimpern wirkt der Kontrast dadurch auch weniger hart. Besonders gut eignen sich hierfür Gummibürsten mit kurzen Borsten.
Rote Lippen soll man küssen

Rote Lippen soll man küssen

©goicoechea22/Instagram – Tipps für den perfekten Lippenstift

Es gibt weltweit wohl kein anderes Accessoire, das Frauen noch begehrenswerter und femininer wirken lässt, als ein schöner roter Kussmund. Er ist bis heute das Markenzeichen zahlreicher Femmes fatales, von Marylin Monroe über Christina Aguilera bis hin zu Gwen Stefani und DER Look schlechthin, wenn man ruck zuck chic und elegant aussehen will. Rottöne sind aufregend, verführerisch, auffällig und lassen uns sofort frischer aussehen. Und das Beste daran: Roter Lippenstift ist zu jedem Anlass und in jedem Alter tragbar. Dabei sollte man allerdings stets beachten, dass rote Lippen ein echter Hingucker sind. Deshalb gilt: besser beim restlichen Make-up sparen und die Farbe wirken lassen. Ein dünner Lidstrich, etwas Mascara – mehr braucht es nicht!

Die Wirkung roter Lippen

Bereits die alten Ägypter wussten um die Signal-Wirkung dieser Farbe: so nutze Königin Nofretete roten Lippenstift, um sich zu schminken, zu schmücken und ihre einzigartige Schönheit zu betonen. Selbst die Pharaonen und Krieger dieser Zeit setzten ihre Münder farblich in Szene, um potentielle Gegner abzuschrecken und einzuschüchtern. Und im frühen Japan gehörte für hochrangige Frauen das Schminken sogar zum tagtäglichen Pflichtprogramm: sie nutzten eine – dem heutigen Lippenstift übrigens gar nicht so unähnliche – Mischung aus Wachs, Hönig und (roten) Farbpigmenten, um ihre Lippen zu betonen. Aber ganz egal ob wir andere verführen oder vertreiben wollen – es darf gerne richtig knallen! Unabhängig von Alter und Lebensphase. Doch rot ist nicht gleich rot. Mit unseren Tipps findest Du die richtige Nuance für Deinen Hauttyp. Für verführerisch schöne Lippen, denen niemand widerstehen kann.

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Aber wer die Wahl hat, hat ja bekanntlich auch die Qual.  Je nach Teint, Gelegenheit und Outfit passt ein anderer Lippenstift. Von Pastelltöne und Knallrot bis hin zu dunklen Tönen – die Auswahl ist schier unendlich. Längst ist der Lippenstift ein High-Tech-Produkt, das lange Haltbarkeit verspricht, Lippen vor dem Austrocknen schützt und kussecht ist. Für jede Haarfarbe, jeden Hauttyp und jede Lippenform gibt es die passende Lippenstift-Farbe. Um den richtigen Ton zu treffen, müssen wir uns vorab also erst einmal einige Fragen stellen: Wollen wir aus der Masse hervorstechen oder einfach nur frisch aussehen? Ist der Lippenstift für den täglichen Gebrauch oder nur für besondere Anlässe gedacht? Für das elegante Tages-Make-Up oder eher für aufregende Party-Nächte? Die Ladies-Night mit Freundinnen oder für das romantische Date mit dem Liebsten? Je nachdem können wir zwischen verführerisch zarten, anmutig sanften oder auch energiegeladenen Knallfarben wählen.

Wer beispielsweise die Karriereleiter hochklettern will, sollte seine Lippenfarbe mit Bedacht wählen. Die Harvard University fand nämlich heraus, dass stark geschminkte Frauen mit betonten Augen und Lippen als besonders kompetent im Berufsleben wahrgenommen werden. Und eine andere Untersuchung wies nach, dass das Publikum bei Präsentationen aufmerksamer zuhört, wenn die Rednerin ihre Lippen betont. Warum das so ist? Roter Lippenstift lässt uns selbstbewusster und präsenter wirken und verkörpert die Botschaft „Hallo, hier bin ich.“ Die französische Université de Bretagne-Sud erforschte das Verhalten von Gästen in Restaurants und Cafés, die Trinkgeld gaben. Heraus kam, dass die Servicekräfte, die roten Lippenstift trugen, mehr Trinkgeld bekamen, als ihre pink, orange oder rosa tragenden Kollegen. Vor allem wer im Servicebereich tätig ist, sollte sich diesen Tipp also hinter die Ohren schreiben.

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Grundlagen schaffen

Generell gilt: Rote Lippen sind ein Statement, das nicht ganz einfach zu schminken ist. Denn die kräftige Farbe will sorgfältig aufgetragen werden und verzeiht keine Patzer. Das Auftragen kann etwas kompliziert sein, wenn man es nicht gewohnt ist. Deswegen sind Grundlagen wichtig – damit der Lippenstift nicht verschmiert und lange hält. Zur Vorbereitung sollten die Lippen mit einem Peeling von abgestorbenen Hautschüppchen befreit und anschließend mit einem Pflegebalsam gut mit Feuchtigkeit versorgt werden. Eine Lippengrundierung oder ein Primer sorgt zusätzlich für einen besseren Halt und eine bessere Haftung des Lippenstifts. Damit die Farbe später nicht ausfranst, sollte die Lippenkontur mit einem roten Lipliner nachgezogen werden. Hierbei können auch gleich leichte Unregelmäßigkeiten in der Lippenform kaschiert werden. Die rote Farbe wird noch exakter, wenn sie mit einem Pinsel aufgetragen wird. Für längeren Halt anschließend kurz ein Kosmetiktuch auf die Lippen pressen und danach eine zweite Schicht Lippenstift aufpinseln. Mit einer Lippenstift-Fixierung hinterlässt man keine unschönen Ränder an Gläsern oder Hemdkragen. Und im besten Fall übersteht das Kunstwerk damit sogar einen leidenschaftlichen Kuss.

Den richtigen (Rot-)Ton treffen

Junge Frauen und mädchenhafte Typen dürfen gerne zu glänzenden und vor allem leuchtenden Farben greifen. Wer besonders mutig ist und das gerne zeigt, taucht seine Lippen in knalliges Orangerot. Nicht weniger auffällig: sattes rot. Für alle ab 40 aber bitte in matt. Das wirkt aufregend und gleichzeitig elegant. Die älteren Damen sollten einen Ton wählen, der dem Teint schmeichelt. Hier ist man mit dunklen Nuancen wie Bordeaux gut beraten. Der perfekte rote Lippenstift sollte aber vor allem passend zum Hautton gewählt werden. Denn auch die Haarfarbe ist entscheidend. Nur, wenn die Lippenstiftfarbe mit Teint, Haarfarbe und restlichem Make-up harmoniert, passt er zum Look.

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Hellen, rosigen Typen steht generell blaustichiges Pink, leuchtendes Korallenrot oder auch Kirschrot. Auch mit sanften Pastelltönen sind helle Typen gut beraten. Sie betonen die hauteigene Lippenfarbe und wirken bei einem Porzellanhaut und hellen Haaren natürlicher als harte Kontraste, die durch dunkle Lippenstifte entstehen würden. Wer am Abend stärker auffallen will, kann auch bei hellem Hauttyp ein intensives Rot wählen. Besonders ein sattes Cranberry-Rot setzt den Mund wunderbar in Szene. Bei intensiven Rottönen sollte man auf den Unterton der (blonden) Haare achten. Geht das Blond in Richtung Platin, ist man also ein Sommertyp, sind blaustichige Nuancen passend. Sind die Haare eher honigblond, zählt man also zu den Frühlingstypen, passen Lippenstifte in warmen Rottönen besser.Ihr seid eher der Schneewittchen-Typ mit Porzellanteint und Haaren wie Ebenholz? Dann sehen kräftig rot geschminkte Lippen atemberaubend aus! Gelbliche oder olivfarbene Hauttypen dürfen gerne zu Knallrot oder Ziegelrot greifen. Dunkler Teint verträgt kräftigere Farben besser als blasse Haut. Aber auch hier muss man bei der Wahl der Lippenstiftfarbe aufpassen. Ein zu harter Kontrast zwischen Lippen-, Haut- und Haarfarbe kann schnell den Gesamtlook zerstören. Dunkle Hauttypen machen mit Weinrot oder Karminrot sehr viel richtig. Bei braunen Haaren mit einem Rotstich sollte der Rotton eine Nuance dunkler und bräunlicher sein. Weinrot oder Brombeerfarben bringen dunkle Haut mir braunen Haaren schön zur Geltung. Für extravagante Looks eignen sich Orange oder Lachsrot. Vermeiden sollte man dagegen Lippenstifte mit bläulichen Tönen. Auch mit hellen Violett-Nuancen sollte man aufpassen. Besser zur dunklen Variante greifen! Natürlichen rothaarigen Schönheiten stehen vor allem Lippenstifte in Braun- und Orangetönen. Und Frauen mit vielen Sommersprossen können Lippenstifte in allen Orange-Nuancen von Apricot bis hin zu Koralle tragen.

Auch die Lippenform ist entscheidend

Bei schmalen Lippen solltet auf matte Töne verzichtet werden. Dadurch wirken sie noch kleiner. Besser geeignet sind Lippenstifte mit Gloss, die etwas Volumen zaubern. Für einen sinnlichen Schmollmund ist es auch wichtig, wie die Farbe aufgetragen wird. Unser Tipp: Mit einem hautfarbenen Stift die Lippen ein kleines Stück über dem Lippenrand umranden. Anschließend mit einem Konturenstift die Form des Mundes nachziehen, aber immer über den Lippenkonturen. Zum Schluss kommt noch ein bisschen Gloss auf die Lippen, fertig! Volle Lippen sollten betont werden. Doch besonders Frauen mit vollen Lippen trauen sich oft nicht an extravagante Farben ran, um nicht aufzufallen. Frauen, die auf der Suche nach einem ruhigeren Look sind, aber nicht auf Farbe verzichten wollen, sollten cremige Lippenstifte in zarten Tönen wie Rosé, Pfirsich aber auch Nude-Töne wählen. Verzichtet werden sollte stattdessen auf matte oder besonders glänzende Lippenstifte, denn die sorgen für einen auffälligen Look. Ein No-Go bei trockenen und spröden Lippen sind matte Lippenstifte. Sie enthalten weniger Feuchtigkeit und lassen so kleine Unebenheiten und rissige Stellen in den Vordergrund treten. Besser sind Lippenstifte mit Gloss.

Übrigens: Ein klassisches Chanel-Rot passt zu jeder Frau. Denn die Anzahl von kalten und warmen Farbpigmenten hält sich bei dieser Nuance die Waage.

Wie Schlupflider mit Eye Contouring verschwinden.

Wie Schlupflider mit Eye Contouring verschwinden.

©annaewers/Instagram – Anna Ewers Ein wunderschönes Mädchen. Sie muss bei ihrem Augen-Make-up so einiges beachten.

In den letzten Wochen haben wir euch öfters über das Thema ‚Älterwerden‘ informiert. Meist waren in diesen Blogartikel von Falten und Linien die Rede und wir haben euch diverse Tipps und Tricks und auch Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt, die dieses Problem lösen sollten. Doch nicht nur durch Falten und Linien macht sich das Älterwerden im Gesicht bemerkbar. Auch die Haut erschlafft und ist nicht mehr so plump und voluminös, wie es mit Anfang 20 war, je älter wir werden. Diese Erschlaffung erkennt man nicht nur im Bereich der Wangen und des Kinns, sondern auch vor allem in der Augenpartie.
An dieser Stelle ist die Haut besonders dünn und empfindlich. Im steigenden Alter erschlafft die Haut hier besonders schnell und hängt in manchen Fällen über das Auge.

Passiert das, dann spricht man von den sogenannten Schlupflidern. Für viele ist das ein besonders lästiges Problem, das mit dem Älterwerden einhergeht. Denn sie lassen einen müde wirken und die Augen erscheinen auch um einiges kleiner.

Glücklicherweise gibt es einige Tipps und Tricks, die man anwenden kann, um diese Erschlaffung der Haut am Auge zu kaschieren. Am einfachsten geht das mit dem sogenannten Eye Contouring.

Was genau Schlupflider sind, wie sie entstehen und wie man sie mit dem Eye Contouring kaschiert, erklären wir euch hier. Da sich diese Schminkmethode auch gut eignet, um die Augen größer zu schminken, haben wir auch hier ein paar Tipps für euch.

 

Was sind Schlupflider?

Mit steigendem Alter bringt dieses eine unangenehme Erscheinung im Bereich der Augen. Nämlich die sogenannten Schlupflider. Sie sind auf dem Oberlid anzutreffen und sind das Äquivalent zu den Tränensäcken am Unterlid. Wenn man bei geöffnetem Auge das Augenlid kaum oder gar nicht sehen kann, weil es vom der erschlafften Hautpartie um das Auge herum verdeckt wird,  dann hat man Schlupflider.

Oftmals bringen Schlupflider neben dem ästhetischen Gesichtspunkt, dass das Erscheinungsbild traurig und müde wirken lässt, auch andere Nachteile. So können die Schlupflider die Sicht auf die Außenwelt verdecken und so das tägliche Leben stark beeinträchtigen.

Oftmals entstehen Schlupflider aufgrund von dem zunehmendem Alter. Sie können aber auch erblich bedingt sein und somit bei jüngeren Menschen auftreten. Ist aber das Älterwerden der Grund für die Entstehung von Schlupflider, dann passiert es meist, weil das Gewebe um das Auge erschlafft ist. Ab Mitte 30 bildet das Bindegewebe weniger von der Polstersubstanz Kollagen und der straffenden Faser Elastin. Des weiteren, wird die Haut dünner und auch der fett- und Wassergehalt sinkt. Die Haut erschlafft und verliert ihre Spannkraft. Zur Folge hat das dann einen Überschuss an Haut. Dieses hängt dann im Fall der Schlupflider über den Augen und erschwert das Sehen. Doch nicht nur die Hautalterung kann zu Schlupflider führen, auch dein ungesunder Lebensstil kann zur frühzeitigen Erschlaffung der Haut führen. So kann zum Beispiel zu wenig Schlaf, Rauchen, Stress, salzreiches Essen und der Konsum von Alkohol, sich auf die Spannkraft der Haut auswirken. Auch die Strahlen der Sonne können zur frühzeitigen Alterung der Haut und somit zu den lästigen Schlupflidern führen.

 

Wie wird man Schlupflider wieder los?

Hat man bereits stark ausgeprägte Schlupflider und die Haut hängt bereits erschlafft über den Augen, dann kann man dieses leider nicht mehr Rückgängig machen. Es gibt allerdings einige Dinge die man machen kann, um die lästige Erschlaffung im Bereich der Augen, vorzubeugen.

Man kann zum Beispiel frühzeitig mit der richtigen Pflege die Erschlaffung der Haut vorbeugen. Das geht am besten mit einer speziellen Augencreme. Diese sind für die feine und empfindliche Haut formuliert und können auch aktiv gegen die Anzeichen der Hautalterung ankämpfen. So gibt es zum Beispiel Augencremes, die mit besonderen Inhaltsstoffen die Bildung von neuen Bindegewebefasern ankurbeln oder auch Pflegeprodukte, die das Bindegewebe festigen. So kann die Haut nicht so schnell erschlaffen. Andere Augencremes wiederum kämpfen gegen Schwellungen an und versorgen die Knitterpartien wieder mit Feuchtigkeit.

Doch auch mit bestimmten ‚Übungen‘ kann man die erschlaffte Augenpartie wieder etwas beleben. Dafür streicht man, während man die Augencreme aufträgt, sanft mit dem Zeigefinger, beginnend über der Nasenwurzel, der Augenbraue entlang. Man sollte dabei allerdings nur wenig Druck ausüben. Anschließend klopft man mit trommelnden Bewegungen der Fingerspitzen das Jochbein vom äußeren bis zum inneren Augenwinkel ab. Das hilft nicht nur das Pflegeprodukt schneller einziehen zu lassen, aber lässt auch Schwellungen abklingen. Die Haut im Bereich der Augen ist anschließend belebter und regeneriert.

Doch nicht nur mit besonderen Übungen kann man der Augenpartie etwas Gutes tun, auch Kompressen mit schwarzem Tee können sehr hilfreich sein. Denn die Gerbstoffe lassen Schwellungen abklingen. Dafür muss man den Tee 10 Minuten ziehen und anschließend abkühlen lassen. Dann tränkt man Wattepads darin und legt diese für 10 Minuten auf die Augenlider.

Wer eine längerfristige Lösung für seine Schlupflider sucht, der kann sich auch beim Profi einer Lymphdrainage unterziehen oder sie operativ entfernen lassen.

Will man die Schlupflider aber nur kaschieren, dann kann man das ganz einfach mit ein wenig Lidschatten und Mascara machen. Das geht am besten und am einfachsten mit der Eye Contouring Methode.

 

Was ist Eye Contouring?

Jeder, der sich für Make-Up und die neuesten Trends interessiert, müsste das ‚normale‘ Contouring bereits bekannt sein. Hierbei wird mit Bronzer oder speziellem Contouring Puder im Gesicht Schatten kreiert um, das Gesicht schmaler und definierter wirken zu lassen. Dafür wird das Produkt gezielt unter die Wangenknochen, auf den Schläfen, der Stirn und auf dem Nasenrücken platziert und so Dimension im Gesicht kreiert. Diese Methode kann man auch im Bereich der Augen anwenden, um auch das Auge zu betonen und geschickt zu formen. Dafür trägt man auf bestimmte Partien der Augen aufeinander abgestimmte Farbtöne.  Mit dunkleren Tönen kann man so Tiefe erzeugen und mit helleren Farben optisch mehr Volumen schaffen. Mit dieser Technik  kann man nicht nur Schlupflider kaschieren, sondern sie auch größer wirken lassen.

Wir ihr beides machen könnt, erklären wir dir hier:

 

So kaschierst du mit Eye Contouring Schlupflider

Wie bereits erwähnt, spricht man von Schlupflider, wenn die Haut um die Augen so sehr erschlafft, dass man das Augenlid, bei geöffnetem Auge, nur sehr schlecht oder sogar gar nicht sieht.

©Shutterstock

Um diese zu kaschieren benötigt man sowohl hellere, als auch dunklere Nuancen von Lidschatten. Als erstes sollte man eine helle und natürliche Nuance auswählen und diesen auf das gesamte Lid auftragen. Beim nächsten Schritt kommt das eigentliche Contouring zustande und die Schlupflider werden kaschiert. Dafür sollte man entweder eine mitteldunkle oder eine dunkle Nuance nehmen und diesen in dem Bereich auftragen in dem die Lider herabhängen, also ungefähr bis zur Mitte des Augenlids. So schafft man einen Schatten, der für Dimension und Tiefe sorgt. Die Schlupflider werden so auch verkleinert. Man sollte allerdings darauf achten, dass man nicht zu dunkle Töne verwendet und diese auch nicht zu stark aufträgt. Denn, so können die Augen schnell erdrückt werden und sie wirken so kleiner. Am besten man fängt mit ein wenig Farbe an und dunkelt es nach Bedarf nach.
Übrigens: Das Eye Contouring kann man mit jeder Farbkombination machen, Hauptsache man hat einen hellen und einen dunklen Ton, denn nur so kann man Dimension am Auge schaffen. Wer es eher natürlich angehen möchte, der wählt braune oder beige Nuancen aus.

 

Mit Eye Contouring die Augen größer schummeln

Auch bei kleinen Augen kann Eye Contouring wahre Wunder bewirken. Auch hier wählt man zunächst einen möglichst hellen Ton als Basis für den Look. Umso besser ist es, wenn dieser auch noch Matte ist. Diesen Lidschatten trägt man auf das gesamte Augenlid auf. Anschließend setzt man einen sogenannten Highlighter Ton ein. Diese sind meist schimmernde oder glitzernde Lidschatten, die das Licht reflektieren. Aufgetragen wir der Highlighter auf die Mitte des Augenlids. So wird das Auge nämlich geöffnet. Auch hier kann man verschiedene Farbkombinationen auswählen, doch am natürlichsten wirkt der Look mit hell braunen oder beigen Nuancen.

 

Diese Tipps machen das Eye Contouring noch besser

Schlupflider müssen nicht als Makel angesehen werden, denn sie können so richtig sexy wirken. Stars wie Karlie Kloss, Jennifer Lawrence und Taylor Swift haben nämlich auch Schlupflider und von ihnen würde keiner behaupten, dass sie nicht bildhübsch wären. Man muss nur wissen, wie man sie richtig in Szene setzt. Wie ihr sie kaschiert, haben wir euch bereits erklärt. Doch man sie auch mit den folgenden Tipps richtig verführerisch wirken lassen. Dafür sollte man auf lange Wimpern setzen, die sich über den Ansatz der Schlupflider wölben. Auch mit Eyeliner kann man bei dem Look einen besonderen Akzent setzen. Doch dieser sollte am besten Wasserfest sein, denn so kann man verhindern, dass dieser in den Schlupflidern verschwimmt.
Zusätzlich wird der Blick durch glitzernde Partikel im Lidschatten auf die Augen gelenkt, also sollte dieser für festliche Anlässe, auch bei Frauen mit Schlupflidern nicht fehlen.

Je nachdem was mit dem Eye Contouring bewirkt werden soll, entscheidet sich die Farbwahl für den Look. Sollen Schlupflider kaschiert werden, dann sollte man eher zu dunklen Farben greifen. Um Augen größer wirken zu lassen sind hellere Nuancen die bessere Wahl. Glücklicherweise gibt es mittlerweile diverse Lidschattenpaletten auf den Markt, die extra für diese Schminktechnik entwickelt wurde. Diese enthalten oftmals sowohl helle, als auch dunkle Farben. Also lassen sich mit diesen verschiedene Looks schminken.

Schlupflider geht oft mit dem Älterwerden einher. So nervig diese Erschlaffung der Haut um das Auge auch ist, es gibt glücklicherweise so einige Tipps und Tricks, mit denen man das Problem kaschieren kann. Das nennt sich Eye Contouring. Diese Schminkmethode geht ganz einfach und lässt im Handumdrehen die Partie um das Auge wieder straffer und regeneriert wirken.

Roter Lidschatten? So trägst du den coolen Trend Look

©hungvanngo/Instagram

Roter Lidschatten? Nein danke, das sieht ja aus, als ob ich die ganze Nacht geheult oder getrunken hätte und jetzt rote Augen habe. So oder so ähnlich würden wohl viele Standardreaktionen aussehen, wenn uns jemand vorschlagen würde, roten Lidschatten zu tragen, und zwar nicht zu knapp. Bis vor kurzem zumindest hätten wahrscheinlich die meisten von uns so oder so ähnlich auf diesen ungewöhnlichen… nennen wir es mal „Beauty Vorschlag“ reagiert. Doch mittlerweile wissen wir es besser. Denn roter Lidschatten liegt voll im Trend, jawohl! Richtig gelesen, um die Signalfarbe müsst ihr ab jetzt keinen Bogen mehr in eurer Eyeshadow Palette machen.

So geht es richtig: Tolle Looks mit rotem Eyeshadow

Doch Vorsicht. Natürlich sieht wild aufgetragener roter Lidschatten nicht auf einmal fantastisch aus, nur weil das jetzt eben angesagt ist. Wer ungeschickt oder unvorteilhaft vorgeht beim Schminken, sieht natürlich mit rotem Lidschatten voll daneben aus – Trend hin oder her. Damit so ein Faux Pas nicht passiert, muss man deswegen wissen, worauf man bei dem trendigen Look beim Schminken achten muss. Und das verraten wir euch hier in unserem Beauty-Blogpost.

Wir sehen nur noch rot! Ab sofort auch auf den Augen

Rot gilt ja in Sachen Make up als absoluter Klassiker. Ein All time favorite, der immer geht. Zumindest wenn es um Nagellack oder Lipstick geht, war das bisher immer so – eine Beauty Faustregel, an die sich schon unsere Mütter und Großmütter halten konnten. Doch diese Classics sind jetzt ein alter Hut, jetzt ist die Ära des roten Eye Shadows angebrochen. Was zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig klingt, ist ein echter Knaller. Natürlich nur, wenn es richtig gemacht wird. Und das beweisen uns gerade immer und immer wieder unsere liebsten Celebrities. Man braucht nur mal einen Blick auf die letzten Auftritte von Emma Stone, Emily Ratajkowski und Taylor Hill werfen. Sie alle sehen rot und tragen den roten Eye Shadow Look auf den farblich passenden roten Teppichen dieser Welt rauf und runter. Bei so viel Glitz und Glamour müssen wir neidlos anerkennen, dass der neue Make up Look echt umwerfend und toll aussieht.  

So schminkst du den angesagten Trend Look mit rotem Eye Shadow zu Hause nach

Bevor du zum Pinsel greifst, solltest du einige wichtige Dinge beachten. Zunächst gilt es, mal den Bestand in Sachen Make up zu checken. Hast du überhaupt den richtigen Farbton dabei? Wie bei so vielen Dingen in Sachen Beauty und Makeup kommt es auch hier auf den passenden Farbton an. Wer sich im Ton vergreift (buchstäblich), sieht schnell so aus wie eingangs beschrieben: verheult oder so, als ob die letzte Nacht gänzlich ohne Schlaf verbracht wurde. Oder man könnte denken, du hast einfach nur schlimmen Heuschnupfen, der deine Augen zuschwellen lässt. Das wollen wir natürlich möglichst verhindern. Deswegen unbedingt Augen auf bei der Farbwahl des roten Lidschattens. Welcher rote Eye Shadow Ton dabei zu dir passt und an dir gut aussieht, hängt auch immer vom Hauttyp ab. Denn nicht jedes Rot schmeichelt unbedingt der eigenen Hautfarbe.

Den richtigen roten Farbton für den angesagten Augen Makeup Look finden

Wir kennen die Regeln zur Farbauswahl ja eigentlich schon vom Suchen und Finden des passenden roten Lippenstiftes. Je blasser du bist und je heller dein Hautton ist, desto blaustichiger darf das Rot sein. Ein strahlendes Kirschrot ist für besonders blasse Typen also durchaus empfehlenswert. Ist der erste Urlaub an der Sonne gerade vorbei oder du bist von Natur aus ein dunklerer Hauttyp, dann empfehlen wir eher wärmere Rottöne in Richtung Orangerot oder Terrakotta. Diese Lippenstift-Stütze hilft uns auch bei der Auswahl des richtigen Lidschattens in Rot. Hier kannst du ruhig etwas rumprobieren und testen. Oft sehen die Lidschatten ja auf dem Lid dann noch mal anders aus als zuvor in der Verpackung – gerade durch geschicktes Verblenden kann man einen Farbton ja durchaus noch bearbeiten und mit anderen Lidschatten mixen oder layern.

 

Step by Step Anleitung zum Look mit rotem Lidschatten

Trage als erstes eine fixierende Makeup Base als Primer auf deine Augenlider auf. Das ist besonders wichtig, wenn du ölige und fettige Augenlider und/ oder Schlupflider hast. Denn wenn du dann dein Augenlid nicht richtig vorbereitest, rutscht das Augen Makeup im Laufe des Tages nämlich gern in die Lidfalte oder es verschwimmt auf der öligen Lidhaut. Mit dem richtigen Primer oder einem neutralen cremigen Eye Shadow in Nudeton als Base bist du in dieser Hinsicht abgesichert.

Auf die Pinsel, fertig, los!

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Die roten Lidschatten kommen jetzt zum Einsatz. Zum Auftragen kannst du den Lidschattenpinsel deiner Wahl nehmen, zum Verblenden der intensiven Farbe empfiehlt sich ein fluffiger, rund gebundener Blender Pinsel, am besten frisch gewaschen, dann kommen keine anderen Farbpigmente ins Spiel von vorher benutzten Lidschatten. Deinen roten Lidschatten verblendest du jetzt nach oben hin Richtung Brauenbogen mit zarteren Untertönen. Ein Beigeton etwa oder auch ein Rosaton passt hier sehr gut, je nach dem Rotton, für den du dich entschieden hast.

Wenn du es gern dramatisch magst, kannst du auch zum Glitzertiegel greifen und am Innenwinkel des Auges ein Highlight setzen. Wer richtig mutig ist, der zieht entlang der unteren Wasserlinie mit einem roten Kajal noch einen farblich passenden Lidstrich. Statt knalligem Kirschrot empfehlen wir hier eher sanftere Rottöne mit braunem Einstich oder Terrakotta – sonst sind wir ganz schnell wieder beim übernächtigten Heul- und Allergielook, den wir vermeiden wollen.

Schminktipp für Anfängerinnen: Am einfachsten gelingt der Look, wenn ihr Puder Lidschatten fürs Schminken benutzt. Der lässt sich einfacher verblenden. Ein cremiger Lidschatten kann zwar meistens besser und länger halten, muss aber nach dem Auftragen besonders schnell verblendet werden, bevor er trocknet und ist deshalb vor allem für Fortgeschrittene empfehlenswert.