Da strahlt der Teint – die richtige Gesichtspflege

Da strahlt der Teint – die richtige Gesichtspflege

Die Haut ist unser Aushängeschild. Das gilt vor allem für die Hautstellen, die man auf den ersten Blick sieht. So wie in unserem Gesicht zum Beispiel. Daher legen wir zu Recht besonders viel Wert auf ihre Pflege. Doch so unterschiedlich wir Menschen sind, so individuell sind auch die Ansprüche und Bedürfnisse unserer (Gesichts)haut. Die Produktpalette für unsere Gesichtspflege ist riesig bis unüberschaubar und reicht von Feuchtigkeitscremes und -boostern über reichhaltige Pflegeöle bis hin zu Masken. Doch egal, für welches Pflegeprodukt wir uns auch entscheiden: seine volle Wirkung entfaltet sich erst auf gründlich gereinigter Haut. Wir verraten euch, worauf es bei der Reinigung ankommt und wie auch ihr euren Teint zum Strahlen bringt.

Vor allem im Gesicht und Dekolleté-Bereich ist unsere Haut zart und empfindlich. Doch vor allem diese Stellen sind tagtäglich Sonnenstrahlen, Kälte, Abgasen und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Aber auch Make-Up-Rückstände, Schweiß und Schmutzpartikeln aus der Luft setzen unserer Haut wortwörtlich zu – und verstopfen quasi unbemerkt unsere Poren. Pickel, Unreinheiten und ein fahler, grauer Teint sind häufig die unerwünschten Folgen. Wir sollten unserer Haut daher mehr gönnen, als die morgendliche Katzenwäsche mit kaltem Wasser und die abendliche Reinigung mit einem Abschminktuch.

Eine der häufigsten Ursachen für einen fahlen Teint ist die falsche Ernährung. Salz und Alkohol entziehen der Haut Flüssigkeit und vermindern ihre Strahlkraft. Das A und O für einen strahlenden Auftritt ist daher die richtige Ernährung. Gesunde und vor allem frische Lebensmittel bringen die Haut oft von alleine zum Strahlen. Spinat und Brokkoli zum Beispiel liefern der Haut die Vitamine A, C und E. Sie beugen Trockenheit vor und wirken wie ein natürlicher Sonnenschutz.  Karotten hingegen enthalten Beta-Carotin, das Rötungen mindert und dafür sorgt, dass die Sommerbräune nicht schon am ersten grauen Herbsttag verblasst. Und auch Fischarten wie Lachs, Makrele oder Sardinen wirken durch die drain enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zellschützend. Natürlich sollte auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Viel trinken, lautet die Devise: mindestens zwei Liter Wasser oder gerne auch grüner Tee sollten es jeden Tag sein. Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke hingegen sollten vom Speiseplan verschwinden oder zumindest drastisch reduziert werden. Koffein bildet im Körper nämlich nicht nur sehr viel Säure, sondern sorgt auch dafür, dass die Nebenniere die Stresshormone Adrenalin und Cortisol produziert. Die Folge: verengte Blutgefäße und eine kränklich wirkende Gesichtsfarbe.

Einen Frischekick für zwischendurch gibt kaltes Wasser: durch die Kälte ziehen sich die Poren zusammen, Rötungen und Schwellungen bilden sich zurück und die Gesichtsfarbe wirkt insgesamt rosiger. Alternative bilden Tonics und Sprays mit Thermalwasser. Wer unterwegs keine Zeit oder Gelegenheit findet, das Gesicht in kaltes Wasser zu tauchen, kann mit einem Spritzer Tonic oder Erfrischungsspray die Gesichtshaut verwöhnen. Aber auch ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft wirken oft wahre Wunder. Und weil nachts die Zellreproduktion auf Hochtouren läuft, sollte ausgiebiger Schlaf mit mindestens sechs Stunden Länge die Regel sein, um morgens nicht mit Augenringen und fahlem Teint zu erwachen.

Die richtige Reinigung

Um den morgendlichen Grauschleier mitsamt den Knitterfältchen aus dem Gesicht zu entfernen, muss eine ordentliche Reinigung her. Eine porentiefe, gründlich gereinigte Haut bildet auch die Basis der täglichen Pflege. Ein Fehler, den viele von uns machen, ist das Gesicht mit normaler Kern- oder Handseife zu waschen. Je nach Hauttyp braucht es jedoch ein anderes Produkt mit einer anderen Wirkungsweise. Man sollte bei der Auswahl der Reinigungsprodukte daher immer darauf achten, dass diese nicht zu aggressiv sind und auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Haut abgestimmt sind. Das gilt vor allem für trockene und/oder empfindliche Hauttypen.

Die Kosmetikerinnen aus unserem Spa in Mainz empfehlen

Zum Abschminken eignen sich neben Reinigungstüchern vor allem spezielle Make-up-Entferner, die schnell aber trotzdem schonend das Augen-Make-up verschwinden lassen. Produkte auf Wasserbasis sind besonders sanft. Für wasserfestes Make-up und kussechten Lippenstift gibt es spezielle Produkte auf Ölbasis.

Klärende Waschgele sind vor allem für Menschen mit öliger und unreiner oder auch Misch-Haut ideal. Durch die etwas festere Konsistenz und die enthaltenen Inhaltsstoffe schäumt das Gel auf der Haut auf, löst Fettansammlungen und bekämpft gleichzeitig Bakterien, ohne die Haut unnötig auszutrocknen.

Für Menschen mit sensibler Haut empfiehlt sich die Verwendung von Reinigungsschaum. Die fluffig, weiche Konsistenz ist wunderbar sanft und schonend zur Haut. Hinzu kommt: da sich der Schaum erst durch den Druck auf den Pumpspender bildet, ist er absolut hygienisch. Bei trockener bis sehr trockener Haut sollte zu einer reichhaltigen Reinigungsmilch gegriffen werden.

Wer seine Haut besonders gründlich reinigen will, nimmt dafür eine Reinigungsbürste oder macht ein Gesichtspeeling. Sowohl Peelings mit reinigen Partikeln als auch auf Enzymbasis befreien die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und regen so die Zellregenration an. Aber Achtung: Peelings sind generell aggressiver als andere Reinigungsmethoden und sollten daher nur einmal in der Woche und vor allem nur bei unempfindlicher Haut angewendet werden.

Um auch noch die letzten Schmutzpartikel aus den Poren zu holen, ist Gesichtswasser ideal. Es klärt die Haut, neutralisiert deren pH-Wert und beschützt sie so vor dem Austrocknen. Vor allem für fettige oder Mischhaut ist Gesichtswasser die ideale Ergänzung nach der Reinigung. Wer hingegen zu empfindlicher Haut neigt, ist mit dem sogenannten Mizellenwasser besser beraten. Mizellen kann man sich als kleine Schmutz-Magneten vorstellen, die Make-up und Verschmutzungen an sich binden und die Haut so besonders schnell und gründlich reinigen. Mizellenwasser ist sehr sanft und daher auch bestens für den Bereich rund um die empfindlichen Augen geeignet.

Übrigens: Trägt man Tages- und Nachtpflege auf verschmutze Haut auf, können die pflegenden Inhaltsstoffe erst gar nicht eindringen – und somit auch nicht ihre volle Wirkung entfalten.

Die richtige Basis

Immer mehr Stars zeigen in ihren Social-Media-Profilen die „ungeschminkte Wahrheit“, also so wie Gott sie (angeblich) schuf. Tatsächlich folgen viele aber eher dem Nude-Look-Trend, bei dem es darum geht, geschminkt ungeschminkt auszusehen. Und das ist gar nicht so einfach. Es bedarf dafür einer guten Grundlage, die den Teint ebenmäßig erscheinen lässt. So kommt auch eventuell später aufgetragenes Make-up richtig zur Geltung. Am besten funktioniert die neue Natürlichkeit mit Naturkosmetik-Make-up, das die Haut mit wertvollen Pflanzenfetten wie Jojobaöl oder Sheabutter pflegt und gleichzeitig atmen lassen. Glycerin hält sie feucht und auch pflanzliche Anti-Aging-Stoffe sind oft enthalten.

BB Cremes für einen gleichmäßigen Teint

Einen ebenmäßigen Teint und ausreichend Feuchtigkeit schenken BB-Cremes. Das „BB“ steht für Beauty Balm oder Blemish Balm. Blemish heißt übersetzt Makel – und erklärt, zu welchem Zweck die Hautpflege einst entwickelt wurde. Sie sind feuchtigkeitsspendende Tagespflege, Make-up und Sonnenschutz in einem, kaschieren störende Rötungen und Unreinheiten. Es gibt sie normalerweise in zwei Varianten: einmal für helle und einmal für mittlere bis dunkle Hauttypen. Durch den geringeren Anteil an Farbpigmenten ist ihre Deckkraft nicht so stark wie die einer klassischen Foundation. Es fühlt sich nicht so „zugekleistert“ an, sondern eher wie eine getönte Tagescreme – was viele Verwender gerade im Sommer zu schätzen wissen. Hinzu kommt: die meisten Produkte enthalten einen niedrigen Lichtschutzfaktor und schützen so vor UV-Strahlung. Für ältere Damen mit reifer Haut sind Produkte mit Anti-Age-Wirkstoffen wie Antioxidantien ideal. Wer zu öliger und fettiger Haut neigt, sollte zu einem gelbbasierten Moisturizer greifen.

Kleine Unebenheiten und Pickelchen können ganz easy mit einem Concealer abgedeckt werden. Besonders praktisch: Es gibt auch Produkte, die mehrere Farben enthalten. Grün lässt Rötungen verschwinden, Rosa kaschiert Augenringe und Beige überdeckt kleine Unreinheiten. Flüssigen Concealer am besten erst nach der Foundation auftragen, da er sonst verrieben wird. Fester und farbiger Concealer kann dagegen unter das Make-up. 

Der Feinschliff

Damit die aufgetragene Grundierung möglichst lange hält, sollte diese zum Schluss fixiert werden. Oder man greift zu transparentem Puder, um die glänzenden Stellen – meist auf Nase, Stirn und Kinn – zu mattieren. Ein bei Make-up-Artists und Beauty-Experten besonders beliebtes Mittel, um dem Gesicht zu einem natürlichen Glow zu verhelfen, ist Highlighter. Auf dem höchsten Punkt der Wangenknochen und unter den Augenbrauen aufgetragen, bildet er das I-Tüpfelchen für einen strahlenden Teint. Aber Vorsicht, das Motto beim Highlighter-Auftragen lautet: weniger ist mehr. Trägt man zu viel auf oder glitzert das Produkt zu sehr, sieht der Look schnell künstlich oder auch billig aus. Besser erst einmal weniger Puder auftragen und vor allem immer gut verblenden.

Für ein strahlend schönes Hautbild

Oil Cleansing für eine schöne Haut

©ISNTAGRAM/KATEBOSWORTH Öl – das ist eine natürliche Form der Hautpflege, bei der man genau weiß, was man sich eigentlich aufs Gesicht schmiert. Wie gut Öle für die Haut sein können, haben wir euch bereits in einem früheren Beitrag beschrieben. Öl kann man auf zahlreiche unterschiedliche Arten und Weisen anwenden – hast du etwa schon mal daran gedacht dein Make-up mit Öl zu entfernen? Oil Cleansing nennt sich diese hautschonende Methode, die sich einfach umsetzen lässt und viele Vorteile hat. Wir zeigen euch, wie das geht.

Natürlich gibt es Unmengen von Gesichtsreinigern, Peelings, Cremes und Tonern, die alle unserer Haut Gutes tun. Aber zunehmend entdecken wir die vielen Vorteile verschiedener Öle für die Haut – und die Nutzungsmöglichkeiten sind endlos: Haare, Haut, Nägel und sogar ein Löffel Öl am Tag für die innere Gesundheit – Öl lässt sich vielfältig einsetzen. Es für die Haut zu benutzen hört sich auf den ersten Moment vielleicht seltsam oder sogar kontraproduktiv an, aber die Vorteile sind enorm und vielfältig. Tatsächlich bezeichnen viele Öl als eine Art Superwaffe für jeden Hauttyp. Aber Achtung, du musst schon genau wissen, welche Eigenschaften eines Öls am besten mit deiner Haut harmonieren.

Egal ob du trockene, fettige oder Mischhaut hat – mit dem richtigen Öl kannst du jedes Make-up sanft und effektiv entfernen. Die „Oil Cleansing“-Methode ist längst kein Geheimtipp mehr – immer mehr Frauen schwören darauf. Da ist es doch einen Versuch wert, oder nicht?

Was genau ist Oil Cleansing?

Oil Cleansing bezeichnet einfach die Reinigung des Gesichts von Make-up oder den Rückständen des Tages mit einem oder mehreren Ölen in Kombination. Hört sich vielleicht verrückt an, wenn man an Seife und alkoholische Gesichtsreiniger gewöhnt ist. Wie soll man die Mascara denn mit Öl entfernen? Die sanfte Reinigung mit Ö ist erstaunlich effektiv, reinigt das Gesicht, nährt die Haut und bindet dazu auch noch Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist ein strahlender Teint.

Wie wendet man die Oil Cleansing-Methode an?

Das Schöne an der Oil Cleansing-Methode ist, das sie wirklich einfach ist. Du nimmst dein Öl oder deine Ölmischung und pumpst dir etwas davon in die Hände. Dies massierst du sanft ins leicht nasse oder trockene Gesicht. Lass dir dabei Zeit – bis zu zwei Minuten in sanften aufwärtsgehenden Kreisen sind am besten. Wenn du Zeit hast, lass die Ölmischung ruhig ein wenig auf der Haut sitzen, bis sie in eingesunken ist. Dann nimmst du ein kleines Handtuch, hältst es unter sehr heißes Wasser und legst es dir aufs Gesicht, wo du die Wärme ungefähr zehn Sekunden lang genießen kannst. Danach beginnst du das Öl mitsamt dem Makeup vom Gesicht zu reiben. Der Dampf des heißen Handtuches öffnet die Poren hilft dabei das Öl und Make-up zu entfernen und fühlt sich außerdem himmlisch an. (Achtung: Wenn du Rosazea hast, kann es sein, dass die Hitze deine Haut errötet – in dem Fall reibe das Gesicht lieber mit lauwarmem Wasser ab). Wenn nötig, wasche das Handtuch aus und wiederhole die Reinigung, bis das Öl weg ist. Meist bleibt eine dünne Schicht Öl auf der Haut übrig, aber das ist gut so, denn das Öl nährt die Haut. Falls du sehr trockene Haut hast, kannst du danach auch gerne eine feuchtigkeitsspendende Creme benutzen, aber das ist nicht unbedingt notwendig.

Und das war’s. Ist doch wirklich einfach, oder? Auch wenn es einem schwerfällt es zu glauben, diese Methode reicht aus, um das Gesicht vollends zu reinigen und gibt dir außerdem ein strahlendes Finish.

DIY-Anleitung zum Cleansing-Oil

Wieso funktioniert die Reinigung mit Öl?

Das Prinzip ist einfach erklärt: Chemisch gesehen, löst Gleiches Gleiches auf. Was das in Bezug auf deine Haut bedeutet? Das Öl, das du zum Reinigen benutzt, löst die Öle auf, die sich auf deiner Haut gebildet haben und deine Poren verstopfen.  Öl löst also Öl auf. Hier lohnt es sich, sich ein wenig mit den wesentlichen Eigenschaften deiner Haut auseinanderzusetzen: Deine Haut produziert ständig ihr eigenen Öl oder Sebum – selbst, wenn sich deine Haut trocken anfühlt, hast du dennoch Öl auf der Haut, das die Poren verstopfen kann. Indem du das richtige Öl benutzt, löst das Öl das Öl in den Poren auf , so dass man es leicht und auf sanfte Art und Weise entfernen kann. Auch die Bakterien auf der Haut werden so entfernt.

Das „schmutzige“ Öl, dass deiner Haut schadet, wird mit dem „guten“ Öl ersetzt, dass viele natürliche, heilende oder entzündungshemmende Eigenschaften hat (je nachdem welches Öl man benutzt). Wenn man Oil Cleansing konsequent und richtig anwendet, spürt man schnell die Vorteile dieser Methode, das so auch Probleme wie fettige, trockene oder sensible Haut gemindert werden. Die natürliche Balance der Haut wird ohne chemische Zusatzstoffe wiederhergestellt. Einige Gesichtsreiniger aus dem Handel sind so aggressiv, dass sie die Haut von allem Öl und Sebum befreien. Deine Haut versucht dann sofort entgegenzusteuern und produziert zu viel Öl, was wiederum zu Pickeln und Mitessern führen kann oder auch zu Hautirritationen.

Die besten Öle für das Oil Cleansing?

Rizinusöl ist eine gute Basis für dein Cleansing Oil, da es einen Komedogenitätsgrad von 1 hat (das heißt, dass es die Poren nicht verstopft). Rizinusöl ist auch von Natur aus antibakteriell. Der einzige Nachteil: Rizinusöl kann die Haut austrocknen, also lieber nicht anwenden, wenn man sowieso schon trockene Haut hat oder die Menge entsprechend anpassen.

Weitere Öle, die du benutzen kannst:

  • Jojobaöl eignet sich gut für alle Hauttypen und ist nicht-komedogen.
  • Avocadoöl eignet sich für trockene Haut, hat aber einen leicht höheren Komedogenitätsgrad als Jojobaöl (aber immer noch im grünen Bereich).
  • Arganöl eignet sich ebenfalls für alle Hauttypen und ist nicht-komedogen. Besonders gut für reifere Haut geeignet.
  • Traubenkernöl ist gut für Mischhaut.

Obwohl Kokosöl solch einen guten Ruf hat, raten wir davon ab es für die Reinigung zu benutzen, da es einen höheren Komedogenitätsgrad hat.

Ihr könnt eurer Mischung auch mit einem für euch angenehmen Duft anreichern und zum Beispiel einige Tropfen eines ätherischen Öls hinzufügen. Lavendel, Kamille oder Rose sind nur einige wenige, die eurer Haut einen angenehmen Duft verleihen werden und darüber hinaus auch selbst pflegende Eigenschaften aufweisen. So wirkt Lavendel etwa beruhigend und antibakteriell!

Die Öle richtig mischen

Zwei bis drei Öle zu mischen ist eine gute Idee. Für ölige Haut wäre die Ratio zum Beispiel 2/3 Rizinusöl und 1/3 Trägeröl also zum Beispiel Jojobaöl. Für trockene Haut sollte man das Rizinusöl verringern, da es ebenfalls austrocknet, also zum Beispiel nur 1/3 Rizinusöl und dazu 2/3 eines feuchtigkeitsspendenden Öls. Normale Haut kann noch mehr experimentieren und etwa zu gleichen Hälften Rizinusöl und ein anderes Öl mischen.

Cleansing Öle von Meinduft

Diese Mischungen kannst du auf einmal für einen langen Zeitraum anfertigen oder bei jeder Reinigung die verschiedenen Öle in deiner Hand mischen.

Vorteile und Nachteile von Oil Cleansing

Die Vorteile haben wir bereits zum Teil erläutert: Öle reinigen das Gesicht effektiv und lösen das Sebum in den Poren auf. Die Ölreinigung ist sehr natürlich und enthält keine chemischen Inhaltsstoffe. Sie ist einfach anzuwenden und reinigt Makeup gründlich.

Einige Nachteile gibt es natürlich auch: Es könnte eine Weile dauern bis deine Haut sich an das neue Regiment gewöhnt hat. Es ist nicht ungewöhnlich, wenn die Haut eine Zeitlang schlimmer wird, aber das sollte nach 1-2 Wochen wieder vergehen und die Haut sollte sich danach kontinuierlich verbessern. Natürlich ist eine Reinigung mit einem Gesichtsreiniger schneller als Oil Cleansing. Außerdem kann es sein, dass die Ölmischung teuer wird, je nachdem welche Öle man sich aussucht.

Oil Cleansing hat genug natürliche Vorteile, dass es sich lohnt, es auszuprobieren! Gib deiner Haut nur ein wenig Zeit sich umzustellen und spüre genau nach, wie du dich selbst nach dem Oil Cleansing fühlst. Und am wichtigsten: Höre auf deine Haut – es könnte eine Weile dauern, bis du die richtige Ölmischung gefunden hast, die deiner Haut am besten tut. Hab Spaß beim Ausprobieren!

Ganz einfach zum perfekten Dekolletè

©scarlettjohansson_offical – Die amerikanische Schauspielerin Scarlett Johansson hat einer aktuellen Umfrage zufolge den schönsten Busen Hollywoods: Üppig, aber nicht zu groß, rund und prall.

Natürlich ist aber nicht jede Frau mit einem solchen Vorbau gesegnet. Aber das macht auch gar nichts! Denn ganz egal ob groß oder klein, eine Handvoll oder gar ein ausladendes Dekolleté, ob mit oder ohne BH – für das schönste Schmuckstück der Frau gilt vor allem eins: Hübsch anzuschauen sollte es sein. Immerhin geben 47 Prozent der Männer zu, beim ersten Blickkontakt (auch) auf die Brüste des Gegenübers zu schauen. Doch keine Sorge: Bei keinem anderen Körperteil darf ohne schlechtes Gewissen so viel geschummelt werden wie beim Dekolleté einer Frau. In Szene setzen bedeutet aber nicht, dass frau automatisch viel Brust zeigen muss, um sexy zu sein. Viel wichtiger ist es doch, sich in seiner Haut wohl zu fühlen. Die eine trägt eben gerne Kleider mit Ausschnitt, die andere mag es lieber bedeckter. Beides ist völlig in Ordnung – solange es unten drunter nicht drunter und drüber geht. Damit euer Dekolleté perfekt zur Geltung kommt, haben wir für euch von einfachen Pflege-Tipps bis hin zu überraschenden Tricks und optischen Mogeleien alles Wichtige dazu gesammelt und zusammengestellt. Damit bekommt auch ihr garantiert ein traumhaftes Dekolleté.

Der perfekte BH

Ein gut und vor allem richtig sitzender BH schützt nicht nur das Gewebe, sondern sorgt auch für tolle und bestens in Szene gesetzte Rundungen. Trotzdem tragen viele Frauen die falsche Größe. So ist es richtig: Der Cup darf keine Falten werfen oder von der Brust abstehen; die Brust sollte nicht an den Achseln herausquillen; das Rückenteil darf nicht höher rutschen als die Brustbügel; die Träger sollten weder zu eng noch zu locker sitzen und auf keinen Fall in die Haut einschneiden. Je besser der Schutz, desto schöner der Busen. Das gilt auch beim Sport! Hier sollte besonders auf einen guten Sport-BH geachtet werden.

Die richtige Ernährung

Damit die Haut auch lange ihre Spannkraft behält, ist viel Trinken Pflicht. Ideal sind neben Wasser und Tee ungesüßte Fruchtsaftschorlen. Generelle gesunde Ernährung hilft der Haut ebenfalls, sich selbst zu schützen. Daher bitte unbedingt öfter zu frischem Obst und Gemüse greifen.

Die richtige Dusche

Die Elastizität der Brüste nimmt mit den Jahren ab, da Kollagen- und Elastinfasern irgendwann nicht mehr so gut in Schuss sind. Gleichzeitig müssen sie immer mehr weiche Masse halten, weil sich die Brustdrüsen zugunsten von mehr Fettgewebe zurückbilden. Mit Wechselduschen förderst du diese optimal, regst zusätzlich den Stoffwechsel an, stabilisierst den Kreislauf und trainierst die Gefäßsysteme. Für richtiges Wechselduschen zuerst warm bis heiß duschen und den Körper so richtig aufwärmen. Anschließend auf lauwarm bzw. kühl stellen. Nun das rechte Bein außen vom Fuß bis zur Hüfte und zurück innen vom Oberschenkel bis zum Fuß abduschen. Mit dem linken Bein wiederholen. Dann den rechten Arm vom Handrücken außen bis zur Schulter und zurück von der Achselhöhle bis zur Hand abspülen. Mit dem linken Arm wiederholen. Danach die Brust, den Bauch, den Nacken und das Gesicht kalt duschen. Die Prozedur zweimal wiederholen und mit kaltem Wasser aufhören. Wer es noch frostiger aushält, massiert Hals und Brust zusätzlich mit Eiswürfeln.

Pflegende Duschgele

Die richtige Pflege

Die Haut zwischen dem Brustansatz und dem Hals hat weniger Fettpolster, weniger Talgdrüsen und auch die Kollagenfasern sind nicht so zahlreich vertreten wie an anderen Körperstellen. Kleine Fältchen sind relativ schnell sichtbar, denn vor allem Umwelteinflüsse setzen der ohnehin schon empfindlichen Haut zu. Zur täglichen Pflege genügen für die dünne Haut der Brüste dieselben Produkte, die man auch für das Gesicht verwendet: milde Cleanser wie Reinigungsmilch oder alkoholfreie Gesichtswasser und eine dem Hauttyp entsprechende eher reichhaltigere Creme. Wichtig: Ein schöner Busen braucht zarte Hände. Daher bitte mit Gefühl eincremen, damit die sensible Haut nicht überdehnt wird. Auf den Brüsten sollte die Creme einmassiert werden – vom Busen Richtung Hals und spiralförmig vom Brustansatz Richtung Mitte. Das sorgt nicht nur für samtige Haut, sondern auch für eine bessere Durchblutung, was sich wiederum positiv auf die Elastizität auswirkt.

Auch sollte ein schöner Busen möglichst glatt sein: Gegen Unreinheiten hilft beispielsweise ein feinkörniges Peeling, das alte Hautschüppchen entfernt. Dazu brauchst du kein spezielles Dekolleté-Produkt zu kaufen. Feinkörniges Gesichtspeeling eignet sich nämlich genauso – Körperpeeling ist allerdings zu grob. Auch Bürstenmassagen straffen die empfindliche Partie rund um Dekolleté und Brust – täglich mit einer weichen Naturhaarbürste in kreisenden Bewegungen massieren.

Die optimale Schlafposition

Wer kann, sollte möglichst oft auf dem Rücken schlafen. Bei Bauch- und Seitenlage schlägt die Haut falten. Die Folgen am nächsten Morgen: ein verknittertes Dekolleté. Auch sollte man unnötige Kissen aus dem Bett verbannen. Denn auch wer zu hoch liegt, riskiert Fältchen.

Produkte für ein perfektes Dekolloté

  • Susanne Kaufmann - Pollution Skin Defence System

    Susanne Kaufmann - Pollution Skin Defence System

    Im neuen Pollution Skin Defence System geht es darum, die Haut vor Umweltschäden wie Luftverschmutzung, UV-Strahlen und blauem Licht von Computern zu schützen, zu erneuern und die körpereigenen Reparaturmechanismen zu stärken. Dieses neue System aus drei perfekt aufeinander abgestimmten Wirkstoffampullen Vitamin C, Ectoin und Q10 wird als 15-tägige Kur angewendet. Mehr von Susanne Kaufmann

  • MSB - Alpha Trophox 112 Serum

    MSB - Alpha Trophox 112 Serum

    Hochaktives Serum zur Vorbeugung von Falten, unterstützend zur Minderung schon vorhandener, auch tiefer Falten, besonders auf der Stirn und im Augenbereich. Mehr von MSB

  • Jean D´Arcel - Multibalance Creme Cou et Decollete

    Jean D´Arcel - Multibalance Creme Cou et Decollete

    Spezielle Cremekomposition für einen gepflegten Hals und ein schönes Dekolleté Mehr von Jean d Arcel

Die besten Sportübungen

Das wirksamste Mittel für eine schöne Brustpartie ist – was auch sonst – Sport. Der Busen besteht zum Großteil aus den Brustmuskeln und wenn man die trainiert, ist eine straffe, feste Brustpartie garantiert. Gezieltes Training des Brustmuskels wirkt wie ein unsichtbarer Push-up-BH.  Täglich angewendet, wirst du schon bald eine Veränderung deiner Muskeln feststellen. Eine ideale Übung für zwischendurch: Sitze oder stehe dazu aufrecht, presse deine Handflächen auf Höhe der Schultern vor dem Körper zusammen und zähle langsam auf 3. Danach lösen und 20 bis 30 Mal wiederholen. Achte darauf, dass du dabei die Schultern nicht hochziehst, sondern bewusst tief hältst. Ebenso hilfreich sind die guten, alten Liegestützen. Wem diese allerdings zu anstrengend sind, wählt die ebenso effektive Ladies-Variante mit aufgestützten Knien.

Der optimale Sonnenschutz

Gerade im Hals- und Dekolletébereich ist die Haut sehr dünn und empfindlich. Zu viel Sonne führt schnell zu Falten und Altersflecken. Wer im Sommer gerne und viel Sonnenbadet, braucht deshalb den richtigen Schutz und die richtige Pflege. Ganz wichtig für die zarte Zone: immer ausreichenden UV-Schutz tragen. Am besten mit Lichtschutzfaktor 30! Und auch danach sollte man zu Produkten greifen, die die beanspruchte Haut pflegen und sie vor frühzeitiger Hautalterung schützen.

Masken, Serum und Ampullen-Kuren

Wenn der Busen besonders gut aussehen soll, weil man bei einem Cocktailkleid tiefer blicken lassen möchte, sind spezielle Seren und Masken ideal. Sie versorgen das Dekolleté mit glättenden, straffenden oder auch zellerneuernden Stoffen.

Auch Dampfbäder, Masken und Massagen im Kosmetikinstitut entspannen und lassen das Dekolleté ruck, zuck prall erscheinen. Für einen schnellen Feuchtigkeitskick und straffere Haut sorgt die Aloe Jojoba Ampulle von Gertraud Gruber. Der kleine Booster eignet sich super als Kur für Hals und Dekolleté, weil die natürlichen Inhaltsstoffe die Haut im Handumdrehen seidenglatt zaubern!

Wer nicht viel Zeit hat, aber trotzdem etwas für sein Dekolleté tun will, kann sich schnell und einfach zu Hause eine pflegende Maske anrühren: Dafür einfach zwei Eiweiß steif schlagen und mit zwei EL frischem Zitronensaft mischen. Auf Hals und Brust streichen, trocknen lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen – fertig. Die Naturmaske strafft und lässt die Haut strahlen.

Meine Enpflehlungen

Kleine Schummeleien

Ein schön aussehender Busen ist ganz leicht und in sekundenschnelle gezaubert: Einfach Bronzepuder oder braunes Rouge auftragen. Im Halbkreis vom Brustbein bis zu den Achseln Bronzer aufstäuben und die Rundungen im Dekolleté schattieren. Auch Lotionen oder Öle mit Schimmerpartikeln eignen sich perfekt, um den Busen in Szene zu setzen. Sie haben gleich mehrere Vorteile: Sie pflegen, lassen die Haut leuchten und sind brillante Kaschierer, weil die Schimmerpartikel kleine Fältchen unsichtbar machen, Unebenheiten wegschummeln, die Haut frisch und prall aussehen lassen. Den Glitzer am besten auf dem oberen Dekolleté und direkt auf den Brüsten auftragen. So wirkt der Busen optisch praller und geliftet. Push-ups und ihre Verwandten sind so etwas wie größeren, kleine Notlügen: Sie helfen uns, wenn’s mal drauf ankommt – bei einem raffinierten Ausschnitt etwa rückt ein formvollendender Cup den Busen in Position. Gute Unterstützer sind neben Push-ups auch einlegbare Silikonkissen oder Multiway-BHs, die sich in rückenfrei, Neckholder und Über-Kreuz-Look verwandeln lassen. Selbstklebende BH-Streifen, die unter der Brust angebracht werden, sind prima bei tiefen Ausschnitten, stützen aber nur wenig und eignen sich deshalb nur bis Körbchengröße B.

Die richtige Körperhaltung

Läufst du mit gekrümmtem Rücken? Das wirft kein gutes Licht auf dein Dekolleté. „Brust raus, Bauch rein“ lautet die Devise! Denn auch mit der richtigen Körperhaltung hinterlässt frau schnell einen guten Eindruck. Schultern tief und leicht nach hinten ziehen, Wirbelsäule gerade, Po anspannen: das wirkt garantiert!

So wirst du schnell braun – ohne die Haut zu gefährden!

Foto von Jakob Owens auf Unsplash

Wir verraten dir die besten Tipps, wie du in der Sonne schnell eine knackige Bräune bekommst – und zwar ganz ohne Sonnenbrand. Außerdem: Wir verraten, was Selbstbräuner und Bräunungsdusche taugen…

Es gibt Menschen, die werden auf Gedeih und Verderb einfach nicht braun, egal wie lange sie dem Sonnenbad frönen. Während andere nur kurz ihr Gesicht gen Sonne recken müssen und schon eine mediterrane Bräune vom feinsten vorzeigen können. Warum ist das so? Kann man die Bräunung der Haut nicht etwas beschleunigen?

Darum wird die Haut überhaupt braun

Jedes Mal, wenn wir in die Sonne gehen, treffen UV-Strahlen auf die Pigmentzellen in unserer Haut. Diese bilden Melanin, das Pigment, das für die Bräunung sorgt. Je mehr Melanin unsere Haut bildet, desto mehr Bräune. Manche Hauttypen enthalten nur weniger dieser Pigmentzellen, die das Melanin herstellen. Sie werden nicht so schnell braun und sind daher auch nicht so gut vor Sonnenbrand geschützt. Diese Hauttypen – meist besonders helle – werden dann meist eher rot anstatt braun. Sie sollten sich nur mit einem hohen Sonnenschutz in die Sonne begeben. Denn dann kann die Haut die wenigen Pigmentzellen aktivieren ohne zu verbrennen. 

So wirst du schnell braun – ohne Gefahr für die Haut

Sonnenpflege mit LSF 30

  • Jean D´Arcel - Lait Solaire LSF 30

    Jean D´Arcel - Lait Solaire LSF 30

    • Praktischer Sonnenschutzschaum mit hohem Lichtschutzfaktor • Mit einem Komplex radikalfangender Wirkstoffe wie Vitamin É • Weißer Tee-Extrakt hilft der Hautalterung vorzubeugen. • Die Haut wird weich und geschmeidig gepflegt Mehr von Jean D´Arcel     Pflegetipps für den Sommer

  • Med Beauty Swiss - Sun Care Face & Body Spray SPF 30

    Med Beauty Swiss - Sun Care Face & Body Spray SPF 30

    Der ideale Sonnenschutz für die gesamte Familie. Es zieht schnell ein und regeneriert sonnen-gestresse Haut mit wertvollen Vitaminen. Mehr von Med Beauty Swiss     Med Beauty im Blog

  • MSB - Sun Protection Face SPF 30

    MSB - Sun Protection Face SPF 30

    Weiche und geschmeidige Pflegecreme für das Gesicht mit hohem UV-Schutz. Durch innovative UVA/UVB Filter „erster Klasse“ wird die Haut vor lichtbedingter Hautalterung sowie UV-verursachten Linien und Falten optimal geschützt. Mehr von MSB

Das wichtigste beim Bräunen: Sicherheit. Die Haut vor Sonnenbrand zu schützen ist immer das oberste Gebot beim schneller braun werden. Denn hat man sich einmal einen Sonnenbrand eingehandelt, muss man eine Sonnenpause einlegen, bis man sich weiter bräunen kann. Und das entspricht nicht dem Ziel, schneller braun zu werden! Das Motto viel hilft viel bringt uns hier nicht weiter. Ganz zu schweigen von dem erhöhten Hautkrebsrisiko, das man sich mit einem Sonnenbrand einhandelt. Stattdessen heißt es: Langsam bräunen heißt schneller bräunen. Wirklich!

Tipps zum schneller braun werden:

  1. Besorge dir einen Sonnenschutz, der zu deinem Hauttyp passt, mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50. Damit bräunst du deine Haut schonender, aber auch langfristiger. 
  2. Gehe zwischendurch immer mal wieder für ein paar Pausen in den Schatten anstatt pausenlos in der Sonne zu liegen
  3. Wenn du im Meer oder Pool warst, unbedingt danach neu eincremen.
  4. Nach dem ausgiebigen Sonnenbad die Hautpflege nicht vergessen. Eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion tut der Haut gut und schützt vorm Austrocknen. 

Fake it: Schneller braun werden dank Selbstbräuner

Wer die Sonne lieber meiden möchte, aber trotzdem den sonnengeküssten Teint haben will, der greift zu Selbstbräuner. Gerade für besonders helle Hauttypen ist der Fake Tan oft die gesündeste Alternative. 

Sonnenpflege mit LSF 50

Selbstbräuner – so funktionieren sie

Die Zauberformel in Sachen Selbstbräuner zum schneller braun werden heißt DHA. Diese Abkürzung steht für Dihydroxyaceton. Das ist die Hauptzutat von Selbstbräunern. Diese chemische Substanz reagiert mit den Aminosäuren der Hautzellen an der  Oberfläche der Haut und färbt sie so braun. Je nachdem, wie viel DHA in einem Selbstbräuner enthalten ist, dauert dieser Bräunungsprozess nach dem Auftrag einige Stunden und hält ein bis vier Wochen an. Wichtig: Die Bräune des Selbstbräuners ersetzt keinen Sonnenschutz, sollte man doch in die Sonne gehen. Am besten wirkt der Selbstbräuner, wenn die Haut vor der Anwendung sorgfältig gepeelt, rasiert und gepflegt ist. Dann klappt es sicher mit der gleichmäßigen Bräune. 

Die schnelle Lösung für unterwegs oder wenn es schnell gehen muss, sind Bräunungstücher. Diese funktionieren wie ein Abschminktuch. Sie sind in Selbstbräuner getränkt, werden gleichmäßig im Gesicht verteilt und zaubern kurzfristig eine bronzige Bräune ins Gesicht. Perfekt für unterwegs. 

Die professionelle Bräunungsdusche zum schneller braun werden

Wer sich mit der Anwendung von Selbstbräuner nicht rumschlagen möchte, geht direkt in ein Spray Tan Studio und holt sich dort eine Bräunungsdusche ab. In nur zehn Minuten verspricht diese Behandlung einen gesund gebräunten Teint. Dabei handelt es sich nicht um ein Solarium, da keine UV Strahlung im Spiel ist. Damit die Bräunungsdusche erfolgreich ist, solltest du diese Dinge beachten:

  1. Vorher den Körper peelen, damit die Bräune gleichmäßig verteilt wird.
  2. Trockene Hautstellen vorher mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen.
  3. Makeup und Deo vor der Behandlung abwaschen.
  4. Es dauert einige Stunden, bis nach der Bräunungsdusche die Haut wieder trocken ist. Weite Kleidung ist deswegen nach der Behandlung empfohlen. 
  5. Die Bräunungsdusche färbt auch die Haare. Deswegen unbedingt vorher die Beine rasieren und eine Schutzhaube tragen. 
  6. Lass dich vorher zum passenden Hautton beraten: zu blasse Hauttypen sollten keine zu dunkle Nuance für die Bräunungsdusche wählen. 

Die Selbstbräuner-Bestseller

Achtung: Das künstliche Tanning schützt die Haut nicht vor Sonnenstrahlen. Wenn du dich also trotz Fake Tan entscheidest, ein Sonnenbad zu nehmen, vergiss nicht, einen Sonnenschutz aufzutragen. Die Bräunungsdusche ist mit etwa 20 Euro pro Anwendung relativ erschwinglich und hält gut ein bis zwei Wochen. Eine gute Alternative für alle, die mit Selbstbräuner für die Heimanwendung auf Kriegsfuß stehen. 

Darum stehen wir so auf Sonne und gebräunte Haut

Die Sonne ist essentiell für unser Wohlbefinden. Es fühlt sich einfach gut an, wenn die Sonne auf die Haut trifft. Sonne macht uns glücklich und zufrieden. Und nicht zuletzt ist sie unverzichtbar zur Produktion von Vitamin D in der Haut – das „Glücksvitamin“, das für gute Stimmung und Wohlbefinden sorgt. Doch nicht nur das: Wer die Sonne genießt, setzt auch Serotonine und Endorphine frei, zwei Glückshormone, die ebenfalls für gute Stimmung sorgen und Stress reduzieren. Kein Wunder also, dass wir solche Sonnenanbeter sind!

Gebräunte Haut – darum finden wir sie attraktiv

Wie oft hören wir von Freunden und Kollegen diesen Satz, wenn wir aus dem Urlaub wieder da sind: Du bist ja wirklich schön braun geworden! Und wer würde abstreiten, dass wir uns über dieses tolle Kompliment freuen? Eine dezente Bräune drückt Entspannung aus und lässt uns schlichtweg gesund wirken. Denn Zeit oder Sonne gilt als Luxus und signalisiert, dass wir Zeit zur Entspannung gefunden haben – deswegen beneiden wir braune Menschen. 

Doch neben all der Euphorie für die Sonne sollten wir die Gefahren nicht aus dem Auge verlieren, die die Sonne für uns birgt. Denn Sonnenbrand und vorzeitige Hautalterung können Nebeneffekte der UV Strahlung auf der Haut sein. UV Strahlen sind für Faltenbildung und Pigmentflecken verantwortlich. Wer sich nicht mit einer Sonnencreme schützt, bringt seine Haut in Gefahr. Wer einen hohen Lichtschutzfaktor aufträgt, wird zwar langsamer braun. Die so entstandenen Bräune hält aber auch viel länger. Safety first – wer etwas Geduld hat und immer auf einen ausreichenden Schutz sorgt, kann sich auch nach dem Sommer noch viele Wochen über die gesunde Urlaubsbräune freuen. 

Mit diesem Sonnenschutz sind weiße Flecken passé

Unser Tipp: Jeden Tag Sonnenschutz im Gesicht verwenden

Im Gesicht und an anderen exponierten Stellen (wichtig sind auch die Hände und ggf. Hals und Dekolleté!) solltet ihr deswegen wirklich täglich einen Sonnenschutz auftragen. Und bei der Auftragsmenge nicht geizen. Denn der angegebene Lichtschutzfaktor wird auf der Grundlage von 2 Mg Produkt auf einem Quadratcentimeter der Haut berechnet. Das entspricht ca. 1,2 Gramm Produkt allein für das Gesicht – etwa ein halber Teelöffel. Wer diese Menge nicht vollständig berücksichtig, erreicht beim Auftragen des Sonnenschutzes nicht den angegebenen Lichtschutzfaktor und ist womöglich nicht ausreichend geschützt. Jetzt denkt ihr sicherlich: Was? Bei so viel Produkt, das ich auftrage, sehe ich ja aus wie ein Geist durch den nervigen Weißeleffekt. 

Clevere Sonnenschutz Produkte ohne Weißeln – weiße Flecken adé

Darüber müssen wir uns zum Glück keine Sorgen mehr machen. Oder zumindest nicht mehr so große Sorgen wie noch vor einigen Jahren. Doch inzwischen hat die Kosmetikindustrie unsere Sorgen erhört und mit vielen cleveren Sonnenschutzprodukten reagiert. Sonnenschutzprodukte, die keinen weißen Schleier auf dem Gesicht hinterlassen. Sonnenschutzprodukte, die nicht einen unangenehm klebrigen Rückstand auf der Haut hinterlassen. Sonnenschutzprodukte, die man nicht Minuten lang verreiben muss und die trotzdem nicht richtig einziehen. Diese Horrorprodukte gehören der Vergangenheit an. Wir zeigen euch, welche Sonnenschutzprodukte euch mit einem hohen Schutzfaktor versorgen und die sich trotzdem einfach und komfortabel auftragen lassen. 

Sonnenschutz ohne weiße Streifen : UV-Drops als praktischer Allrounder

Zu den neuesten Innovationen auf dem Markt für Sonnenschutz gehören die cleveren UV Drops. Die flüssigen Drops sehen aus wie ein Serum und sind ungewohnt flüssig für ein Sonnenschutzprodukt. Wenn du deine Tagescreme ohne UV-Schutz einfach nicht weglassen willst, aber auch deine Haut vor der schädlichen UV-Strahlung schützen willst, dann sind die brandneuen UV Drops genau das Richtige für dich. Denn die flüssigen Booster tröpfelst du einfach morgens in deine Tagescreme dazu. Gut vermischt trägst du dann die Mischung aus Creme und UV Drops aufs Gesicht auf. Durch die regulierbare Menge bestimmst du deinen Lichtschutzfaktor praktisch selbst. Je mehr Tropfen du in deine Creme gibst, desto höher fällt der Schutz aus. Der volle angegebene Schutz ist gegeben, wenn du die Auftragsmenge von 2 mg pro Quadratzentimeter Haut erreichst, also etwa einen halben Teelöffel. Wegen der flüssigen Konsistenz lassen die Drops sich super einfach verteilen und ziehen ultra schnell ein. Und weiße Streifen hinterlassen die Filter in dem flüssigen Sonnenschutz auch nicht. Was will man mehr von einem Sonnenschutzprodukt?

Sonnenpflegeprodukte mit Tagescreme

Tipp: Wenn dir die erforderliche Auftragsmenge für den vollen Sonnenschutzfaktor zu hoch erscheint, kannst du beim Auftrag etappenweise vorgehen. Das Zauberwort heißt schichten. Trage erst eine kleinere Menge auf, verteile sie im Gesicht und warte, bis alles eingezogen ist. Dann cremst du anschließend noch einmal die gleiche Menge nach. Auf diese Art erreichst du den vollen Schutz und stellst sicher, dass das Sonnenschutzprodukt gut eingezogen ist. 

Gut geschützt ohne Weißeleffekt mit innovativen Sonnensprays

In Apotheken und Drogerien hat sich noch eine andere Produktsorte immer mehr durchgesetzt in den letzten Jahren. Genau, die Rede ist von Sonnensprays. Die sind nicht nur praktisch, in dem sie mit wenig Aufwand einen feinen, gleichmäßigen Schutzfilm über Gesicht und Körper legen. Sie sind inzwischen auch schon so clever formuliert, dass sie weder einen klebrigen Film hinterlassen, noch weiße Streifen und Flecken verursachen. Der Vorteil von Sonnensprays ist ohne Frage der praktische Auftrag. Ein paar Sprays und schon sind Body und Face vor den UV Strahlen geschützt. Auch das Nachbessern ist einfach. Bei Sonnencreme und Co. gestaltet sich das mitunter sehr umständlich. Beim Sonnenspray ist dem jedoch nicht so. Das praktische Spray kann sogar über dem Make up aufgetragen werden. Wie praktisch ist das denn? Nur Vorsicht bei starkem Wind. Wir wollen ja nicht, dass beim Aufsprühen das ganze Spray „vom Winde verweht“ wird. Doch einmal auf der Haut, schützt das Spray zuverlässig. Es gibt sogar wasserfeste Varianten, die auch beim Plantschen in Pool und Meer noch Schutz gewährleisten.

Tipp: Nach dem Baden oder Aktivitäten, bei denen ihr schwitzt, sollte der Sonnenschutz unbedingt neu aufgetragen werden. Auch wenn ihr vorher ein wasserfestes Produkt verwendet habt! Nur wer regelmäßig nachcremt, kann einen vollen Sonnenschutz gewährleisten!

Getönter Sonnenschutz sorgt für den perfekten Teint – ganz ohne Weißeleffekt

Kommen wir nun noch zu einem unserer absoluten Favoriten. Getönte Sonnencremes und BB Creams! Klar: eine getönte Creme kann nicht weißeln. Deswegen greifen wir liebend gern zu leicht getönten Sonnencremes. Denn diese Produkte schützen nicht nur die Haut vor den unliebsamen UV Strahlen, sondern sorgen auch noch für einen ebenmäßigem Teint mit einem feinen Glow. Rötungen und Unreinheiten werden so auch gleich unsichtbar gemacht. Deswegen lieben wir diese Allrounder in der Kosmetiksammlung. Für einen natürlichen Look, ohne dass wir richtig geschminkt sind, aber eben auch nicht ganz ohne rausgehen. 

Tipp:  Du denkst, deine Foundation hat einen Lichtschutzfaktor und deswegen brauchst du keine extra Sonnencreme in deiner Routine? Weit gefehlt! Vorsicht bei Foundation mit LSF. Ein Lichtschutzfaktor in der Foundation ist an sich keine schlechte Sache. Doch lasst euch nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wenn auf einer Foundation ein LSF von 30 angegeben ist, müssten wir ca. 1,2 g des Produktes verwenden, um diesen Sonnenschutz zu erreichen. Würden wir das tun, dann würde eine standardmäßige 30 ml Tube Foundation nicht mal vier Wochen reichen, sofern wir sie täglich verwenden. Und so viel Produkt verwenden wir niemals, denn das würde einfach nur cakey aussehen. Ein LSF in der Foundation kann also eine nette Ergänzung zum UV-Schutz sein, sollte aber nie als alleiniger Sonnenschutz aufgetragen werden. Der Schutz reicht einfach nicht aus!

Getönter Sonnenschutz

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Ödeme: So wirst du sie endlich wieder los

©PIXPOP/INSTAGRAM

Ödeme: So wirst du die nervige Wassereinlagerung endlich wieder los

Im Sommer scheint es uns mehr zu plagen, als im Winter. Auch nach längerem Sitzen tritt es auf? Wovon wir reden? Na, die Wassereinlagerung. Wenn sich Wasser in unseren Beinen, Händen, Füßen und Knöcheln staut, dann sieht das nicht nur alles andere als schön aus, aber es kann auch ziemlich schmerzhaft sein. Denn Wassereinlagerungen führen dazu, dass gewisse Körperteile anschwellen und müde und träge werden. Besonders im Sommer scheinen wir mehr damit zu  kämpfen haben. Doch warum ist das eigentlich?

Wir sind der Frage auf den Grund gegangen und haben uns mehr mit dem Thema Wassereinlagerung im Körper beschäftigt. In diesem Artikel wollen wir euch erklären, wie ihr eine Einlagerung von Wasser am Körper erkennt, was die Ursachen von diesem nervigen Problem sind und wie ihr sie effektiv wieder bekämpfen könnt.

Lest einfach weiter, wenn in diesem Sommer ein für alle Mal den Wassereinlagerungen die rote Karte zeigen wollt.

 

Wassereinlagerung erkennen: So sieht Wassereinlagerung am Körper aus

Eine Wassereinlagerung entsteht, wenn Wasser aus dem Lymphsystem oder den Blutgefäßen austritt und sich in den umliegenden Körperbereichen ansammelt. Diese Bereiche schwellen dann an und die Haut spannt womöglich auch. Es kann auch zu einer Zunahme von Gewicht führen.
In der Regel sammelt sich das Wasser vor allem in den Beinen, Füßen und Knöcheln an. Diese werden dann dick und schwer. Auch in den  Hände und in dem Gesicht kann sich Wasser einlagern und diese so aufgeschwemmt wirken lassen.
Ob bei einem gerade eine Wassereinlagerung vorliegt kann man durch einen sehr einfachen Selbsttest herausfinden: Dafür muss man nur mit einem Finger auf einen geschwollenen Bereich drücken. Wenn sich eine sichtbare Delle gebildet hat, dass sich nur langsam wieder zurückbildet, dann liegt eine Wassereinlagerung vor.

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Doch wieso genau lagert sich Wasser im Körper ein? Nachfolgend erklären wir die Ursachen von Wassereinlagerungen.

 

Warum lagert sich Wasser im Körper ein?

In der Medizin sind Wassereinlagerungen unter dem Begriff Ödeme bekannt. Es gibt verschiedene Gründe warum sich zu viel Wasser an ungewünschten Stellen, wie etwa Beine und Arme, einlagert. In der Regel kommt es allerdings zu den Ödemen, wenn physikalische Kräfte, die normalerweise dafür verantwortlich sind , sicher zu stellen, dass  sich der Flüssigkeitsgehalt in den Blutgefäßen und den Geweben im Gleichgewicht befinden, aus dem Ruder geraten und so unausgeglichen sind. Wieso es dazu kommen kann, erklären wir Euch im nachfolgenden Textabschnitt:

Die besagten physikalischen Kräfte geraten aus dem Ruder, wenn zum Beispiel das Blutvolumen deutlich ansteigt. Passiert das, dann entsteht ein erhöhter Druck in den Blutgefäßen. So kann Flüssigkeit in das Gewebe übertreten. Warum es überhaupt zu einer Steigerung des Blutvolumens kommen kann, kann viele verschiedene Ursachen haben. So kann Bewegungsmangel zu der Einlagerung von Wasser führen, denn ein zu langes Sitzen oder auch Stehen kann Venenerkrankungen auslösen. Ebenfalls kann die falsche Ernährung eine Wassereinlagerung auslösen. Besonders wenn man zu viel Eiweiß oder Salz verzehrt,  dann fördern diese die Wassereinlagerung im Körper. Der Grund dafür ist, dass Salz viel Wasser bindet. Da viele Lebensmittel erst durch die Beigabe von Salz genießbar sind, ist es schwierig hier genau festzustellen welche Wurst oder Käsesorte gerade die Wassereinlagerung verursacht. Deshalb ist es einfacher, wenn man den Konsum von tierischen Produkten zurückschraubt. Achtung aber, ganz auf Eiweiße sollte man nicht verzichten. Das führt nämlich zu einer Mangelernährung, bei dem sich Wasser in der Bauchhöhle ansammelt. Das führt dann zu dem sogenannten Hungerbauch.
Was eine Übersäuerung ist haben wir euch, vor einigen Wochen, bereits in einem Blogartikel erklärt. Was wir euch aber vorenthalten haben ist, dass ein übersäuerter Körper auch viel Wasser speichert und so aufquillt. Denn die überschüssigen Säuren werden in einer wässrigen Lösung gebunden, um so zu vermeiden, dass sie den Organen schaden.

Besonders Frauen dürften wissen, dass es in der Zeit unmittelbar vor ihrer Periode, öfters zu Wassereinlagerungen kommt. Denn, auch hormonelle Schwankungen können die Speicherung von Wasser herbeiführen. So müssen auch Frauen, die sich in den Wechseljahren befinden oder gerade schwanger sind, auch oft mit diesem nervigen Zustand rumplagen. Kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron, dann begünstigt dieses die Entstehung von Wassereinlagerungen. Diese finden sich dann vor allem im Bereich des Bauches wieder. Einige Medikamente, wie zum Beispiel Antidepressiva, entzündungshemmende Arzneimittel oder Kortisol können Wassereinlagerungen auslösen. Auch Allergien, bei denen sich die Gefäße entzünden können Ödeme herbeiführen. Auch die Hitze kann dazu führen, dass sich Wasser in den Gefäßen ansammelt. Ist es nämlich zu heiß, dann kann das Blut dadurch dickflüssiger werden. Zwar spricht man in diesem Fall nicht wirklich von einem Ödeme, aber es führt auch dazu, dass unsere Beine und Füße anschwellen.

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Eine Wassereinlagerung kann neben den oben aufgeführten Ursachen allerdings auch ein Symptom von schwerwiegenden Erkrankungen sein. Leidet man bereits seit einiger Zeit an den Ödemen, dann kann das häufig auf eine Organschwäche zurückzuführen sein. Hat man ein schwaches Herz, dann sinkt dessen Pumpleistung und der Blutdruck fällt ab. So entsteht vor dem Herzen eine Rückstau von Blut und der Druck in den Venen erhöht sich. Das presst das Blutplasma- also das Wasser- über die Blutbahnen in das umliegende Gewebe. Es kommt zur Wasserlagerung. Wenn die rechte Hälfte des Herzen geschwächt ist, dann findet man vor allem in den Unterschenkeln, im Bereich des Bauches, an den Füßen oder den Knöcheln eine Einlagerung von Wasser. Besteht allerdings eine Schwächung der linken Herzhälfte, dann kann das zum gefährlichen Lungenödem führen. Diese benötigt eine sofortige medizinische Behandlung. Eine Schwächung der Nieren und die damit einhergehenden Beeinträchtigung der Nierenfunktion führt dazu, dass der Körper kein Urin mehr ausscheiden kann. Durch die fehlende Wasserausscheidung kommt es zur Wassereinlagerung am gesamten Körper. Auch eine Venenschwäche kann Ödeme auslösen. Kann das Blut nicht ordentlich durch die Vene fließen, dann kommt es zum Rückstau. Durch diesen wird Druck auf die Gefäßwände ausgeübt. Dadurch wird das Plasma gegen das umliegende Gewebe gepresst und sammelt sich an. Es kommt dazu, wenn die Venenwände nicht genügend flexibel und stabil sind. Zu der Stauung kann es aufgrund von Thrombosen oder defekten Venenklappen kommen.

Funktioniert die Leber nicht mehr richtig, dann kann es auch zu Wassereinlagerungen führen. Besonders wenn die Leber keine Eiweiße mehr binden kann, fehlt es der Leber an dem wichtigen Lebereiweiß Albumin. Dieses reguliert nämlich den Wasseranteil in den Blutgefäßen. Zu guter Letzt kann auch eine Lymphschwäche zu Ödemen führen. Kann die Gewebsflüssigkeit im Lymphsystem nicht richtig abfließen, dann sammelt sich das Wasser schnell ein. Wie ihr seht gibt es viele Ursachen für eine Wassereinlagerung im Körper. Diese können sowohl Krankheitsbedingt, als auch aufgrund von einem ungesunden Lifestyle auftreten.

 

Was fördert die Wassereinlagerung?

Wenn die besagte Wassereinlagerung nicht aufgrund von unterliegenden Erkrankungen entsteht, dann entsteht sie meist als Folge von einer ungesunden Lebensweise. Wenn man zum Beispiel den ganzen Tag im Büro sitzt und sich kaum bewegt, dann kann es zu einer Einlagerung von Wasser führen. Auch eine zu Salzreiche Ernährung kann dazu führen, dass sich zu viel Wasser im Körper speichert. Zu enge Klamotten oder Socken können die Beine auch anschwellen lassen. Diese stören nämlich den Abfluss der Gewebeflüssigkeit. Wie wir bereits gehört haben, kann auch die Hitze zu einer Ödeme- artigen Schwellung führen. Zwar schwillt diese ab, wenn der wieder abgekühlt ist, aber kurzzeitig sind auch hier die Beine und Hände unangenehm geschwollen. Um zu vermeiden, dass eine Wassereinlagerung überhaupt zustande kommt, kann man versuchen, ein gesünderes Leben zu führen, viel Bewegung zu bekommen und möglichst keine engen Klamotten zu tragen. Im Sommer kann man auch weitestgehend die Sonne und so eine Überhitzung vermeiden.

Hat man allerdings schon eine Wassereinlagerung, dann sollte man die nachfolgenden Tipps befolgen.

 

Das hilft gegen Wassereinlagerungen im Körper

Eine Wassereinlagerung ist keine angenehme Sache. Zum Glück gibt es so einige Tipps und Tricks, die ihr anwenden könnt, um die nervigen Schwellungen abklingen zu lassen. Folgende Mittel sind her hilfreich im Kampf gegen die Ödeme:

  • Abkühlung schaffen: Wer aufgrund von der Hitze angeschwollene Beine und Hände hat, der sollte möglichst nach Abkühlung suchen. Eine eiskalte Dusche hilft die Schwellungen abklingen zu lassen. Durch das kalte Wasser ziehen sich die Gefäße wieder zusammen und das eingelagerte Wasser wird wieder abtransportiert.
  • Kräutertees trinken: Kräutertees eignen sich hervorragend, um den Körper zu entwässern. Besonders Brennnesseltee, Löwenzahn, Birkenblätter, Wacholderbeeren und Schachtelhalmkraut wirken sehr gut. Grundsätzlich gilt, je intensiver der Tee, desto stärker die Wirkung.
  • Smoothies: Wer mit keine Kräutertees mag, der kann sich mit einem Obst Smoothie auch von den Wassereinlagerungen befreien. Diese sind auch wahre Vitamin Booster. Man sollte nur keinen Zucker hinzufügen.
  • Wasser: Klingt zwar irgendwie kontraproduktiv, aber wenn man seine Wassereinlagerungen loswerden möchte, dann sollte man Wasser trinken. Ein dehydrierter Körper staut mehr Wasser, als ein Körper, der immer genug Flüssigkeit bekommt.
  • Ballaststoffe essen: Hat man eine Wassereinlagerung, dann sollte man möglichst viele Lebensmittel verspeisen, die viele Ballaststoffe enthalten. So kann man sicher stellen, dass die Verdauung auch richtig funktioniert und es keine Blockaden, die die Ödeme verursachen, gibt.  Besonders gut eignen sich Haferflocken und Leinensamen.
  • Kaliumreiche Lebensmittel verzehren: Auch Kalium kann den Wasserhaushalt super regulieren. Hat man nicht genug von diesem Mineral in seinem Körper, dann begünstigt das sogar die Wassereinlagerung. Trockenfrüchte sind besonders reich an Kalium und eignen sich so insbesondere, um Ödeme zu bekämpfen.

Sagt uns doch gerne in den Kommentaren, was ihr macht, um eure Wassereinlagerungen los zu werden.