So geht eure Sommerbräune in die Verlängerung

So geht eure Sommerbräune in die Verlängerung

Photo by Zoran Zonde Stojanovski on Unsplash

Was war das für ein Sommer! Sage und schreibe fünf Monate am Stück Sommer, Sonne, Sonnenschein. Das gab es so wohl auch noch nicht. Aber ob wir wollen oder nicht, der Sommer 2018 geht so langsam aber sicher leider zu Ende. Draußen wird windiger und ungemütlicher, die Blätter verfärben sich und fallen mitsamt Kastanien von den Bäumen und die Sonne scheint weniger und nicht mehr so stark wie noch vor ein paar Wochen. Das ist aber noch lange kein Grund, Trübsal zu blasen. Denn mit unseren Tipps geht eure Sommerbräune – und so auch vielleicht ein kleines bisschen des Sommergefühls – in die wohl verdiente Verlängerung.

Egal ob ihr dieses Jahr in der Südsee am Strand, in den Bergen zum Wandern oder zu Hause auf Balkonien geurlaubt habt – eine schöne, knackige Bräune konnte man sich in diesem Jahr definitiv überall zulegen. Doch leider ist es auch nach fünf Monaten Dauersonne irgendwann um den schönen Teint geschehen. Den Gang ins Sonnenstudio könnt ihr euch eurer Haut zuliebe aber trotzdem sparen!

Regel Nummer 1: Cremen, cremen, cremen

Ob Sommer oder Winter – sich nach dem Duschen ordentlich einzucremen, sollte immer Pflicht sein. Aber gerade, wenn es um eure Sommerbräune geht, solltet ihr es nicht versäumen, euch und eurer Haut eine zusätzliche Portion Feuchtigkeit zu gönnen. Warum? In unseren obersten Hautschichten befinden sich mit Melanin angereicherte Hautzellen. Das sorgt dafür, dass unsere Haut braun wird. Unsere Haut erneuert sich allerdings alle vier Wochen, das heißt, die obersten Hornzellen unserer Haut lösen sich ab und neue, hellere Hautschichten kommen zum Vorschein. Ausreichend Feuchtigkeit verlangsamt den Erneuerungsprozess unserer Haut allerdings. Das bedeutet: Cremen wir uns regelmäßig ein, lösen sich die braunen Hautschichten nicht so schnell ab und wir bleiben länger braun. Im Umkehrschluss heißt das: Je trockener unsere Haut, desto schneller werden wir wieder blass. Vor allem Produkte After-Sun Produkte und Pflegeprodukte mit Aloe Vera, Glyzerin, Hyaloronsäure, Urea und Vitamin E sind zu empfehlen und regenerieren die durch UV-Strahlen geschädigte Haut. Auch Mandel- und Jojobaöle eignen sich hier sehr gut. Pflegeprodukte, in denen Birkenrinde enthalten ist, erhalten die Spannkraft.

TIPP! Körpercremes


Regel Nummer 2: Genug essen und trinken

Nicht nur von außen können wir den Feuchtigkeitshaushalt unserer Haut auffüllen, sondern auch von innen heraus. Wer zu wenig trinkt, darf sich nicht beschweren, wenn der Urlaubsteint sich schon nach kurzer Zeit verabschiedet. Viel trinken lautet daher die Devise. Natürlich ist damit nicht das Feierabendbier oder der erste Federweißer gemeint. Mit Mineralwasser, Fruchtschorlen und ungesüßtem Tee ist man da schon bedeutend besser beraten. Grüner Tee zum Beispiel enthält viele Antioxidantien, die die Haut schonen und einen langfristig gebräunten Teint versprechen.

Und auch unsere Ernährung spielt wie immer eine große Rolle: gesunde, vitamin- und ballaststoffreiche Nahrung verbessert die Qualität unserer Haut und hilft, die Bräune zu erhalten. Neben Obst und Gemüse ist Eiweiß – aus Milchprodukten, Eiern und Fleisch beispielsweise – wichtig. Gleiches gilt für Zink: Garnelen, Haferflocken, Erdnüsse, Kakao oder Austern regen die Pigmentbildung unserer Haut an. Und auch Karotten wirken sich positiv auf unsere Haut(farbe) aus: das enthaltene Karotin regt die Produktion von Melanin an und verzögert so das Erblassen der Haut. Karotin ist unter anderem auch in Fenchel, Spinat, Wurzelgemüse, Chili, Paprika und Mangos enthalten. Es wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt und wirkt als wahrer Teintbooster: Gelangen über einen Zeitraum von mehr als drei Wochen täglich 30 Milligramm Carotinoide in den Körper – diese Menge steckt in 500 Gramm Karotten – lagern diese sich nicht nur in unserer Leber und unserem Fettgewebe ein, sondern auch in unserer Haut. Dadurch färbt sich unser Teint leicht orangebraun. Zucker und (zu viel) Fett schaden unserer Haut hingegen.

Regel Nummer 3: nicht zu lange und zu heiß duschen

Ob harter Arbeitstag oder ein nass-kalter Herbstspaziergang: Nichts ist so entspannend, wie eine ausgedehnte, heiße Dusche oder ein wohliges Schaumbad. Wer aber möglichst lange etwas von seiner Sommerbräune haben möchte, sollte das Dusch- und Badevergnügen auf ein Minimum reduzieren. Zu häufiges, zu langes oder zu heißes Duschen und Baden verändert nämlich den pH-Wert unserer Haut. Die Folge: Sie trocknet schneller aus. Deshalb lieber lauwarm und nur kurz duschen und danach nicht mit dem Handtuch abtupfen. Das Handtuch sollte eher weich sein und nicht zum schnellen Abrubbeln verwendet werden. Sanft abtrocknen reibt nicht so stark an der Haut, wodurch die Bräune besser erhalten bleibt.

Milde Duschgele


Kritisch sind auch Schwimmbäder: Chlor ist zwar wichtig für die Sauberkeit – trocknet die Haut aber ebenfalls aus. Neben ph-neutralen Duschgels und -lotions sollten eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion oder auch ein rückfettendes Körperöl daher ab sofort zur Routine gehören. Dabei sollte man zu milden Produkten greifen, die unsere Haut nicht unnötig belasten. Lavendelöl beispielweise riecht angenehm und lässt unsere Haut strahlen. Pflegeprodukte mit Alkohol sind hingegen Gift für unsere Bräune. Für ausgiebige Schaumbäder sollte man natürliche Badezusätze aus Blüten und Kräutern nehmen und von aggressiven Zusätzen die Finger lassen. Und auch beim Vollbad gilt: lieber nicht zu heiß, um die Haut nicht unnötig zu strapazieren.

Auch auf Sauna und Dampfbäder sollten erst einmal verzichtet werden, wenn man möglichst lange etwas von seiner Sommerbräune haben möchte.

Regel Nummer 4: Sanftes Körper-Peeling

Auch wenn es im ersten Moment tatsächlich ziemlich unlogisch klingt: Man sollte seine Haut regelmäßig peelen, um die Bräune zu verlängern. Einmal pro Woche sorgt ein sanftes Körperpeeling tatsächlich dafür, dass abgestorbene und lose Hautschüppchen entfernt werden und fleckenlose, strahlende Haut und somit eine gleichmäßige Bräunung zur Geltung kommt. Verzichten sollte man auf ein grobes (Gesichts-)Peeling, das energisch auf der Haut verrieben wird. Dadurch sorgt man nicht nur für Mikrorisse in der Haut, sondern auch die Hornschicht – und damit die Bräune – werden so wieder abgetragen.

Pflegende Körperpeelings

Regel Nummer 5: Möglichst viel draußen aufhalten

Fehlendes, natürliches Sonnenlicht ist wahrscheinlich die Hauptursache für schnelles Erblassen. Auch wenn die Sonne nicht mehr so lange und intensiv scheint, wie noch in den Sommermonaten – auch die Herbstsonne hat ausreichend Strahlkraft. Vor allem in unserem Gesicht können wir – mit der richtigen Feuchtigkeitspflege – den gebärunten Teint so noch ein paar Wochen erhalten. Schon ein Stündchen an der frischen Luft hilft, die Bräune frisch zu halten. Also nichts wie ab nach draußen! Wichtig: Sonnenschutz nicht vergessen. Denn auch wenn die Intensität der Sonne zum Herbst hin nachlässt, sollte man aufpassen, sich keinen Sonnenbrand (mehr) zu holen.

Regel Nummer 6: Vorsicht bei Anti-Aging-Produkten

Anti-Aging-Produkte mit Fruchtsäuren oder Retinol fürs Gesicht sollten so kurz nach dem Sommer gemieden werden. Deren Wirkung beruht nämlich darauf, abgestorbene Hautzellen abzulösen und neue, frische Haut zu bilden – für einen jugendlichen Teint. Für unsere Sommerbräune ist das allerdings kontraproduktiv. Besser sind deshalb rückfettende Pflegeprodukte.

Regel Nummer 7: Schummeln erlaubt

Trotz aller Maßnahmen ist irgendwann der Zeitpunkt gekommen, an denen sich die Bräune definitiv verabschiedet. Dennoch kann man immer noch einiges dafür tun, um nicht fahl und blass auszusehen. Das Zauberwort heißt Selbstbräuner! Die Bräune aus der Tube ist wohl das bekannteste Mittel, um auch im Herbst einen gebräunten Teint zu zaubern. Regelmäßig aufgetragen, bringt er der Haut eine gewisse Bräune (zurück). Auch Bronzepuder oder getönte Tagescreme lassen und nicht ganz so blass erscheinen. Mit Hilfe eines Peeling wird das Ergebnis gleichmäßiger. Ein nettes Extra sind auch Feuchtigkeitscremes mit Schimmerpartikeln, die unsere Bräune zusätzlich betonen, zum Beispiel an den Beinen, den Schultern oder am Dekolleté. Ein weißes Shirt ist der perfekte Kontrast zu gebräunter Haut. Und auch sommerliche und farbenfrohe Kleidung lässt uns frisch und erholt aussehen. Genau wie ausreichender Schlaf. Alle aufgelisteten Tipps sind nur halb so viel wert, wenn es uns und unserem Körper an nötiger Erholung fehlt.

Ganz einfach zum perfekten Dekolletè

©scarlettjohansson_offical – Die amerikanische Schauspielerin Scarlett Johansson hat einer aktuellen Umfrage zufolge den schönsten Busen Hollywoods: Üppig, aber nicht zu groß, rund und prall.

Natürlich ist aber nicht jede Frau mit einem solchen Vorbau gesegnet. Aber das macht auch gar nichts! Denn ganz egal ob groß oder klein, eine Handvoll oder gar ein ausladendes Dekolleté, ob mit oder ohne BH – für das schönste Schmuckstück der Frau gilt vor allem eins: Hübsch anzuschauen sollte es sein. Immerhin geben 47 Prozent der Männer zu, beim ersten Blickkontakt (auch) auf die Brüste des Gegenübers zu schauen. Doch keine Sorge: Bei keinem anderen Körperteil darf ohne schlechtes Gewissen so viel geschummelt werden wie beim Dekolleté einer Frau. In Szene setzen bedeutet aber nicht, dass frau automatisch viel Brust zeigen muss, um sexy zu sein. Viel wichtiger ist es doch, sich in seiner Haut wohl zu fühlen. Die eine trägt eben gerne Kleider mit Ausschnitt, die andere mag es lieber bedeckter. Beides ist völlig in Ordnung – solange es unten drunter nicht drunter und drüber geht. Damit euer Dekolleté perfekt zur Geltung kommt, haben wir für euch von einfachen Pflege-Tipps bis hin zu überraschenden Tricks und optischen Mogeleien alles Wichtige dazu gesammelt und zusammengestellt. Damit bekommt auch ihr garantiert ein traumhaftes Dekolleté.

Der perfekte BH

Ein gut und vor allem richtig sitzender BH schützt nicht nur das Gewebe, sondern sorgt auch für tolle und bestens in Szene gesetzte Rundungen. Trotzdem tragen viele Frauen die falsche Größe. So ist es richtig: Der Cup darf keine Falten werfen oder von der Brust abstehen; die Brust sollte nicht an den Achseln herausquillen; das Rückenteil darf nicht höher rutschen als die Brustbügel; die Träger sollten weder zu eng noch zu locker sitzen und auf keinen Fall in die Haut einschneiden. Je besser der Schutz, desto schöner der Busen. Das gilt auch beim Sport! Hier sollte besonders auf einen guten Sport-BH geachtet werden.

Die richtige Ernährung

Damit die Haut auch lange ihre Spannkraft behält, ist viel Trinken Pflicht. Ideal sind neben Wasser und Tee ungesüßte Fruchtsaftschorlen. Generelle gesunde Ernährung hilft der Haut ebenfalls, sich selbst zu schützen. Daher bitte unbedingt öfter zu frischem Obst und Gemüse greifen.

Die richtige Dusche

Die Elastizität der Brüste nimmt mit den Jahren ab, da Kollagen- und Elastinfasern irgendwann nicht mehr so gut in Schuss sind. Gleichzeitig müssen sie immer mehr weiche Masse halten, weil sich die Brustdrüsen zugunsten von mehr Fettgewebe zurückbilden. Mit Wechselduschen förderst du diese optimal, regst zusätzlich den Stoffwechsel an, stabilisierst den Kreislauf und trainierst die Gefäßsysteme. Für richtiges Wechselduschen zuerst warm bis heiß duschen und den Körper so richtig aufwärmen. Anschließend auf lauwarm bzw. kühl stellen. Nun das rechte Bein außen vom Fuß bis zur Hüfte und zurück innen vom Oberschenkel bis zum Fuß abduschen. Mit dem linken Bein wiederholen. Dann den rechten Arm vom Handrücken außen bis zur Schulter und zurück von der Achselhöhle bis zur Hand abspülen. Mit dem linken Arm wiederholen. Danach die Brust, den Bauch, den Nacken und das Gesicht kalt duschen. Die Prozedur zweimal wiederholen und mit kaltem Wasser aufhören. Wer es noch frostiger aushält, massiert Hals und Brust zusätzlich mit Eiswürfeln.

Pflegende Duschgele

Die richtige Pflege

Die Haut zwischen dem Brustansatz und dem Hals hat weniger Fettpolster, weniger Talgdrüsen und auch die Kollagenfasern sind nicht so zahlreich vertreten wie an anderen Körperstellen. Kleine Fältchen sind relativ schnell sichtbar, denn vor allem Umwelteinflüsse setzen der ohnehin schon empfindlichen Haut zu. Zur täglichen Pflege genügen für die dünne Haut der Brüste dieselben Produkte, die man auch für das Gesicht verwendet: milde Cleanser wie Reinigungsmilch oder alkoholfreie Gesichtswasser und eine dem Hauttyp entsprechende eher reichhaltigere Creme. Wichtig: Ein schöner Busen braucht zarte Hände. Daher bitte mit Gefühl eincremen, damit die sensible Haut nicht überdehnt wird. Auf den Brüsten sollte die Creme einmassiert werden – vom Busen Richtung Hals und spiralförmig vom Brustansatz Richtung Mitte. Das sorgt nicht nur für samtige Haut, sondern auch für eine bessere Durchblutung, was sich wiederum positiv auf die Elastizität auswirkt.

Auch sollte ein schöner Busen möglichst glatt sein: Gegen Unreinheiten hilft beispielsweise ein feinkörniges Peeling, das alte Hautschüppchen entfernt. Dazu brauchst du kein spezielles Dekolleté-Produkt zu kaufen. Feinkörniges Gesichtspeeling eignet sich nämlich genauso – Körperpeeling ist allerdings zu grob. Auch Bürstenmassagen straffen die empfindliche Partie rund um Dekolleté und Brust – täglich mit einer weichen Naturhaarbürste in kreisenden Bewegungen massieren.

Die optimale Schlafposition

Wer kann, sollte möglichst oft auf dem Rücken schlafen. Bei Bauch- und Seitenlage schlägt die Haut falten. Die Folgen am nächsten Morgen: ein verknittertes Dekolleté. Auch sollte man unnötige Kissen aus dem Bett verbannen. Denn auch wer zu hoch liegt, riskiert Fältchen.

Produkte für ein perfektes Dekolloté

  • Susanne Kaufmann - Pollution Skin Defence System

    Susanne Kaufmann - Pollution Skin Defence System

    Im neuen Pollution Skin Defence System geht es darum, die Haut vor Umweltschäden wie Luftverschmutzung, UV-Strahlen und blauem Licht von Computern zu schützen, zu erneuern und die körpereigenen Reparaturmechanismen zu stärken. Dieses neue System aus drei perfekt aufeinander abgestimmten Wirkstoffampullen Vitamin C, Ectoin und Q10 wird als 15-tägige Kur angewendet. Mehr von Susanne Kaufmann

  • MSB - Alpha Trophox 112 Serum

    MSB - Alpha Trophox 112 Serum

    Hochaktives Serum zur Vorbeugung von Falten, unterstützend zur Minderung schon vorhandener, auch tiefer Falten, besonders auf der Stirn und im Augenbereich. Mehr von MSB

  • Jean D´Arcel - Multibalance Creme Cou et Decollete

    Jean D´Arcel - Multibalance Creme Cou et Decollete

    Spezielle Cremekomposition für einen gepflegten Hals und ein schönes Dekolleté Mehr von Jean d Arcel

Die besten Sportübungen

Das wirksamste Mittel für eine schöne Brustpartie ist – was auch sonst – Sport. Der Busen besteht zum Großteil aus den Brustmuskeln und wenn man die trainiert, ist eine straffe, feste Brustpartie garantiert. Gezieltes Training des Brustmuskels wirkt wie ein unsichtbarer Push-up-BH.  Täglich angewendet, wirst du schon bald eine Veränderung deiner Muskeln feststellen. Eine ideale Übung für zwischendurch: Sitze oder stehe dazu aufrecht, presse deine Handflächen auf Höhe der Schultern vor dem Körper zusammen und zähle langsam auf 3. Danach lösen und 20 bis 30 Mal wiederholen. Achte darauf, dass du dabei die Schultern nicht hochziehst, sondern bewusst tief hältst. Ebenso hilfreich sind die guten, alten Liegestützen. Wem diese allerdings zu anstrengend sind, wählt die ebenso effektive Ladies-Variante mit aufgestützten Knien.

Der optimale Sonnenschutz

Gerade im Hals- und Dekolletébereich ist die Haut sehr dünn und empfindlich. Zu viel Sonne führt schnell zu Falten und Altersflecken. Wer im Sommer gerne und viel Sonnenbadet, braucht deshalb den richtigen Schutz und die richtige Pflege. Ganz wichtig für die zarte Zone: immer ausreichenden UV-Schutz tragen. Am besten mit Lichtschutzfaktor 30! Und auch danach sollte man zu Produkten greifen, die die beanspruchte Haut pflegen und sie vor frühzeitiger Hautalterung schützen.

Masken, Serum und Ampullen-Kuren

Wenn der Busen besonders gut aussehen soll, weil man bei einem Cocktailkleid tiefer blicken lassen möchte, sind spezielle Seren und Masken ideal. Sie versorgen das Dekolleté mit glättenden, straffenden oder auch zellerneuernden Stoffen.

Auch Dampfbäder, Masken und Massagen im Kosmetikinstitut entspannen und lassen das Dekolleté ruck, zuck prall erscheinen. Für einen schnellen Feuchtigkeitskick und straffere Haut sorgt die Aloe Jojoba Ampulle von Gertraud Gruber. Der kleine Booster eignet sich super als Kur für Hals und Dekolleté, weil die natürlichen Inhaltsstoffe die Haut im Handumdrehen seidenglatt zaubern!

Wer nicht viel Zeit hat, aber trotzdem etwas für sein Dekolleté tun will, kann sich schnell und einfach zu Hause eine pflegende Maske anrühren: Dafür einfach zwei Eiweiß steif schlagen und mit zwei EL frischem Zitronensaft mischen. Auf Hals und Brust streichen, trocknen lassen und anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen – fertig. Die Naturmaske strafft und lässt die Haut strahlen.

Meine Enpflehlungen

Kleine Schummeleien

Ein schön aussehender Busen ist ganz leicht und in sekundenschnelle gezaubert: Einfach Bronzepuder oder braunes Rouge auftragen. Im Halbkreis vom Brustbein bis zu den Achseln Bronzer aufstäuben und die Rundungen im Dekolleté schattieren. Auch Lotionen oder Öle mit Schimmerpartikeln eignen sich perfekt, um den Busen in Szene zu setzen. Sie haben gleich mehrere Vorteile: Sie pflegen, lassen die Haut leuchten und sind brillante Kaschierer, weil die Schimmerpartikel kleine Fältchen unsichtbar machen, Unebenheiten wegschummeln, die Haut frisch und prall aussehen lassen. Den Glitzer am besten auf dem oberen Dekolleté und direkt auf den Brüsten auftragen. So wirkt der Busen optisch praller und geliftet. Push-ups und ihre Verwandten sind so etwas wie größeren, kleine Notlügen: Sie helfen uns, wenn’s mal drauf ankommt – bei einem raffinierten Ausschnitt etwa rückt ein formvollendender Cup den Busen in Position. Gute Unterstützer sind neben Push-ups auch einlegbare Silikonkissen oder Multiway-BHs, die sich in rückenfrei, Neckholder und Über-Kreuz-Look verwandeln lassen. Selbstklebende BH-Streifen, die unter der Brust angebracht werden, sind prima bei tiefen Ausschnitten, stützen aber nur wenig und eignen sich deshalb nur bis Körbchengröße B.

Die richtige Körperhaltung

Läufst du mit gekrümmtem Rücken? Das wirft kein gutes Licht auf dein Dekolleté. „Brust raus, Bauch rein“ lautet die Devise! Denn auch mit der richtigen Körperhaltung hinterlässt frau schnell einen guten Eindruck. Schultern tief und leicht nach hinten ziehen, Wirbelsäule gerade, Po anspannen: das wirkt garantiert!

So wirst du schnell braun – ohne die Haut zu gefährden!

Foto von Jakob Owens auf Unsplash

Wir verraten dir die besten Tipps, wie du in der Sonne schnell eine knackige Bräune bekommst – und zwar ganz ohne Sonnenbrand. Außerdem: Wir verraten, was Selbstbräuner und Bräunungsdusche taugen…

Es gibt Menschen, die werden auf Gedeih und Verderb einfach nicht braun, egal wie lange sie dem Sonnenbad frönen. Während andere nur kurz ihr Gesicht gen Sonne recken müssen und schon eine mediterrane Bräune vom feinsten vorzeigen können. Warum ist das so? Kann man die Bräunung der Haut nicht etwas beschleunigen?

Darum wird die Haut überhaupt braun

Jedes Mal, wenn wir in die Sonne gehen, treffen UV-Strahlen auf die Pigmentzellen in unserer Haut. Diese bilden Melanin, das Pigment, das für die Bräunung sorgt. Je mehr Melanin unsere Haut bildet, desto mehr Bräune. Manche Hauttypen enthalten nur weniger dieser Pigmentzellen, die das Melanin herstellen. Sie werden nicht so schnell braun und sind daher auch nicht so gut vor Sonnenbrand geschützt. Diese Hauttypen – meist besonders helle – werden dann meist eher rot anstatt braun. Sie sollten sich nur mit einem hohen Sonnenschutz in die Sonne begeben. Denn dann kann die Haut die wenigen Pigmentzellen aktivieren ohne zu verbrennen. 

So wirst du schnell braun – ohne Gefahr für die Haut

Sonnenpflege mit LSF 30

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    • Praktischer Sonnenschutzschaum mit hohem Lichtschutzfaktor • Mit einem Komplex radikalfangender Wirkstoffe wie Vitamin É • Weißer Tee-Extrakt hilft der Hautalterung vorzubeugen. • Die Haut wird weich und geschmeidig gepflegt Mehr von Jean D´Arcel     Pflegetipps für den Sommer

  • Med Beauty Swiss - Sun Care Face & Body Spray SPF 30

    Med Beauty Swiss - Sun Care Face & Body Spray SPF 30

    Der ideale Sonnenschutz für die gesamte Familie. Es zieht schnell ein und regeneriert sonnen-gestresse Haut mit wertvollen Vitaminen. Mehr von Med Beauty Swiss     Med Beauty im Blog

  • MSB - Sun Protection Face SPF 30

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    Weiche und geschmeidige Pflegecreme für das Gesicht mit hohem UV-Schutz. Durch innovative UVA/UVB Filter „erster Klasse“ wird die Haut vor lichtbedingter Hautalterung sowie UV-verursachten Linien und Falten optimal geschützt. Mehr von MSB

Das wichtigste beim Bräunen: Sicherheit. Die Haut vor Sonnenbrand zu schützen ist immer das oberste Gebot beim schneller braun werden. Denn hat man sich einmal einen Sonnenbrand eingehandelt, muss man eine Sonnenpause einlegen, bis man sich weiter bräunen kann. Und das entspricht nicht dem Ziel, schneller braun zu werden! Das Motto viel hilft viel bringt uns hier nicht weiter. Ganz zu schweigen von dem erhöhten Hautkrebsrisiko, das man sich mit einem Sonnenbrand einhandelt. Stattdessen heißt es: Langsam bräunen heißt schneller bräunen. Wirklich!

Tipps zum schneller braun werden:

  1. Besorge dir einen Sonnenschutz, der zu deinem Hauttyp passt, mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50. Damit bräunst du deine Haut schonender, aber auch langfristiger. 
  2. Gehe zwischendurch immer mal wieder für ein paar Pausen in den Schatten anstatt pausenlos in der Sonne zu liegen
  3. Wenn du im Meer oder Pool warst, unbedingt danach neu eincremen.
  4. Nach dem ausgiebigen Sonnenbad die Hautpflege nicht vergessen. Eine feuchtigkeitsspendende Bodylotion tut der Haut gut und schützt vorm Austrocknen. 

Fake it: Schneller braun werden dank Selbstbräuner

Wer die Sonne lieber meiden möchte, aber trotzdem den sonnengeküssten Teint haben will, der greift zu Selbstbräuner. Gerade für besonders helle Hauttypen ist der Fake Tan oft die gesündeste Alternative. 

Sonnenpflege mit LSF 50

Selbstbräuner – so funktionieren sie

Die Zauberformel in Sachen Selbstbräuner zum schneller braun werden heißt DHA. Diese Abkürzung steht für Dihydroxyaceton. Das ist die Hauptzutat von Selbstbräunern. Diese chemische Substanz reagiert mit den Aminosäuren der Hautzellen an der  Oberfläche der Haut und färbt sie so braun. Je nachdem, wie viel DHA in einem Selbstbräuner enthalten ist, dauert dieser Bräunungsprozess nach dem Auftrag einige Stunden und hält ein bis vier Wochen an. Wichtig: Die Bräune des Selbstbräuners ersetzt keinen Sonnenschutz, sollte man doch in die Sonne gehen. Am besten wirkt der Selbstbräuner, wenn die Haut vor der Anwendung sorgfältig gepeelt, rasiert und gepflegt ist. Dann klappt es sicher mit der gleichmäßigen Bräune. 

Die schnelle Lösung für unterwegs oder wenn es schnell gehen muss, sind Bräunungstücher. Diese funktionieren wie ein Abschminktuch. Sie sind in Selbstbräuner getränkt, werden gleichmäßig im Gesicht verteilt und zaubern kurzfristig eine bronzige Bräune ins Gesicht. Perfekt für unterwegs. 

Die professionelle Bräunungsdusche zum schneller braun werden

Wer sich mit der Anwendung von Selbstbräuner nicht rumschlagen möchte, geht direkt in ein Spray Tan Studio und holt sich dort eine Bräunungsdusche ab. In nur zehn Minuten verspricht diese Behandlung einen gesund gebräunten Teint. Dabei handelt es sich nicht um ein Solarium, da keine UV Strahlung im Spiel ist. Damit die Bräunungsdusche erfolgreich ist, solltest du diese Dinge beachten:

  1. Vorher den Körper peelen, damit die Bräune gleichmäßig verteilt wird.
  2. Trockene Hautstellen vorher mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremen.
  3. Makeup und Deo vor der Behandlung abwaschen.
  4. Es dauert einige Stunden, bis nach der Bräunungsdusche die Haut wieder trocken ist. Weite Kleidung ist deswegen nach der Behandlung empfohlen. 
  5. Die Bräunungsdusche färbt auch die Haare. Deswegen unbedingt vorher die Beine rasieren und eine Schutzhaube tragen. 
  6. Lass dich vorher zum passenden Hautton beraten: zu blasse Hauttypen sollten keine zu dunkle Nuance für die Bräunungsdusche wählen. 

Die Selbstbräuner-Bestseller

Achtung: Das künstliche Tanning schützt die Haut nicht vor Sonnenstrahlen. Wenn du dich also trotz Fake Tan entscheidest, ein Sonnenbad zu nehmen, vergiss nicht, einen Sonnenschutz aufzutragen. Die Bräunungsdusche ist mit etwa 20 Euro pro Anwendung relativ erschwinglich und hält gut ein bis zwei Wochen. Eine gute Alternative für alle, die mit Selbstbräuner für die Heimanwendung auf Kriegsfuß stehen. 

Darum stehen wir so auf Sonne und gebräunte Haut

Die Sonne ist essentiell für unser Wohlbefinden. Es fühlt sich einfach gut an, wenn die Sonne auf die Haut trifft. Sonne macht uns glücklich und zufrieden. Und nicht zuletzt ist sie unverzichtbar zur Produktion von Vitamin D in der Haut – das „Glücksvitamin“, das für gute Stimmung und Wohlbefinden sorgt. Doch nicht nur das: Wer die Sonne genießt, setzt auch Serotonine und Endorphine frei, zwei Glückshormone, die ebenfalls für gute Stimmung sorgen und Stress reduzieren. Kein Wunder also, dass wir solche Sonnenanbeter sind!

Gebräunte Haut – darum finden wir sie attraktiv

Wie oft hören wir von Freunden und Kollegen diesen Satz, wenn wir aus dem Urlaub wieder da sind: Du bist ja wirklich schön braun geworden! Und wer würde abstreiten, dass wir uns über dieses tolle Kompliment freuen? Eine dezente Bräune drückt Entspannung aus und lässt uns schlichtweg gesund wirken. Denn Zeit oder Sonne gilt als Luxus und signalisiert, dass wir Zeit zur Entspannung gefunden haben – deswegen beneiden wir braune Menschen. 

Doch neben all der Euphorie für die Sonne sollten wir die Gefahren nicht aus dem Auge verlieren, die die Sonne für uns birgt. Denn Sonnenbrand und vorzeitige Hautalterung können Nebeneffekte der UV Strahlung auf der Haut sein. UV Strahlen sind für Faltenbildung und Pigmentflecken verantwortlich. Wer sich nicht mit einer Sonnencreme schützt, bringt seine Haut in Gefahr. Wer einen hohen Lichtschutzfaktor aufträgt, wird zwar langsamer braun. Die so entstandenen Bräune hält aber auch viel länger. Safety first – wer etwas Geduld hat und immer auf einen ausreichenden Schutz sorgt, kann sich auch nach dem Sommer noch viele Wochen über die gesunde Urlaubsbräune freuen. 

Fußpflege: Bereite die Füße auf den Sommer vor

©ISTOCK/g-stockstudio

Besonders im Winter werden unsere Füße sehr stark vernachlässigt. Da wir sie unter dicken Socken und schweren Stiefeln verstecken können ist es vielen egal, wie sie aussehen. Dabei ist der Winter sehr harsch zu den Füßen. Sie müssen uns nicht nur durch Schnee und Eis tragen und werden so, trotz Stiefel und Socken, mit den kältesten Wetterbedingungen konfrontiert, aber sie bekommen auch meist keine zusätzliche Pflege. Das führt dann dazu, dass die Fersen mit einer trockenen, rissigen oftmals sehr festen Hornhaut überzogen sind und auch dass die Zehennägel trocken, splittrig und mit abgeblättertem Nagellack versehen sind.
Im Winter ist  das den meisten völlig egal, doch im Sommer ist das alles andere als erwünscht. Denn sobald die Sonne sich mehr blicken lässt, tauschen wir dicke Winterstiefel gegen Schläppchen, Flip Flops und Sandalen aus. Diese sind meist so knapp, dass der ganze Fuß zu sehen ist. Da ist es ganz klar, dass sie so gut aussehen sollen, wie nur möglich. Eine dicke Hornhautschicht und abgeblätterter Nagellack sind da eindeutig fehl am Platz. Was dringend benötigt wird ist eine gute Fußpflege. Dafür kann man natürlich zu einer Spezialistin gehen, aber es lässt sich auch sehr gut vom eigenen Schlafzimmer oder Wohnzimmer aus machen.

Dafür haben wir ein paar einfache Schritte für euch zusammengestellt. Wenn ihr diese befolgt, dann müsst ihr eure Füße in diesem Sommer nicht unter dicken Socken und Schuhen verstecken, sondern könnt sie stolz in Sandalen, Schlappen und Flip Flops zur Schau tragen.

Die Tipps, die wir euch hier vorstellen könnt ihr wöchentlich anwenden, damit ihr auch den ganzen Sommer über schöne, glatte Haut und perfekt lackierte Zehnnägel habt. Diese eignen sich insbesondere, wenn eure Füße den Winter eigentlich gut überstanden haben. Sind sie allerdings sehr stark beansprucht, dann müsst ihr euch keine Sorgen machen. Dafür haben wir selbstverständlich auch ein paar Tricks im Petto.

 

Einfache Schritte für die wöchentliche Fußpflege

  • Fußbad: Da eine Fußpflege sehr entspannend sein kann, sollte man auch alles tun, um es in wohltuendes Erlebnis zu verwandeln. Das macht man am besten mit einem Fußbad. Nach einem langen Tag fühlt sich das sehr angenehm an. Dafür sollte das Bad allerdings 36 Grad haben. Bei dieser Temperatur pflegt, entspannt und regeneriert das Bad. Wenn man dem Bad noch natürliche Öle wie zum Beispiel Mandel oder Olivenöl, dann spendet es noch zusätzlich Feuchtigkeit für müde, trockene Füße. Fügt man dem Wasser noch Badesalz hinzu, dann hilft dieses dabei zu entgiften und regt auch den Stoffwechsel an.
    Nach dem Bad sollten die Füße aufgeweicht sein. Das macht sie besonders Aufnahmefähig für Peelings, also ist jetzt der beste Zeitpunkt um dieses zu benutzen. Man sollte dabei besonders die Fersen und Ballen damit behandeln. Trägt man das Peeling in kreisenden Bewegungen auf und rubbelt kräftig, dann sollte sich ein Teil der Hornhaut entfernen lassen. Anschließend trägt man noch eine dicke Cremeschicht auf und zieht sich Socken an. Lässt man das 30 Minuten einwirken, dann kann man sich schon über weichere und geschmeidigere Füße freuen.
  • Hornhaut entfernen Nach der kalten Jahreszeit sind die Fersen, wie bereits erwähnt, oftmals mit einer festen und dicken Hornhautschicht überzogen. Diese entsteht, weil unter den Sohlen keine Talgdrüsen vorhanden sind. Die Haut ist dort wesentlich trockner. Gegen Druck und Reibung schützt sich die Haut an den Füßen, in dem es eine Hornhautschicht bildet. Diese sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch reißen. Das ist dann besonders schmerzhaft. Deswegen sollte man sie entfernen. Das geht am besten, wenn man die Schicht mit einem Peeling entfernt. Dieses genügt bei den leicht verhornten Stellen. Stärkere Hornhaut kann mit einer Fußfeile oder einem Bimsstein behandelt werden.  Man sollte allerdings die Finger von scharfen Raspeln lassen. Wendet man sie falsch an, dann kann es zu Verletzungen führen. Deshalb sollte man die Benutzung dieses Instruments lieber den Profis überlassen.
  • Sport betreiben : Beim wöchentlichen Sport werden oft die Füße vollkommen vernachlässigt. Denn, man denkt nicht daran, dass diese auch von ein paar Übungen in der Woche profitieren würden. Das Beste für die Füße ist definitiv das barfuß gehen. Auch wenn man etwas Fußgymnastik betreibt, tut man den Füßen etwas Gutes. So kann man zum Beispiel während man sich die Zähne putzt sich auf die Zehenspitzen stellen oder auch Klavier mit den Füßen spielen. Eine Zeitung kann man auch mit den Füßen zerrupfen oder auch einen Tennisball mit der Sohle rollen. Das tut den Füßen gut. Des Weitern sollte man darauf achten, dass man öfters die Schuhe wechselt und nicht immer die gleiche Absatzhöhe wählt. So bleibt der Fuß kräftig.
  • Nägel lackieren: Zu schönen Füßen gehören auf alle Fälle auch perfekt lackierte Zehennägel. Wenn ihr noch abgesplitterten Lack vom Winter auf den Nägeln übrig habt, dann solltet ihr diesen zunächst entfernen. Lange Zehennägel sollten gekürzt und in eine einheitliche Form gebracht werden. Anschließend solltet ihr mit einer Polierfeile die Nägel polieren. Das schafft nämlich eine glatte Oberfläche, die nicht nur schön aussieht, sondern auch den Lack besser haften lässt. Um die Nägel zu schützen sollte man immer einen Klar- oder Schutzlack auftragen, das verhindert nämlich, dass sich die Nägel verfärben. Anschließend kann man die Nägel mit einem Nagellack in der Wunschfarbe lackieren.  Welche Farbe ihr wählt ist reine Geschmackssache, aber im Sommer sehen Rot-, Rosa- oder Orangetöne besonders schön und sommerlich aus. Versiegeln sollte man sein Werk mit einem Klarlack. So hat man besonders lange etwas von seiner Pediküre.  Ein kleiner Tipp: wenn man mehrmals in der Woche ein Nagelöl in die Nägel massiert, dann macht es die Nägel gesund und geschmeidig.

Haben die Füße ein wenig unter der kalten Jahreszeit gelitten, dann könnt ihr mit den oben aufgeführten Tipps eure Füße in wenigen Minuten wieder auf Vordermann bringen. Sind sie allerdings stark beansprucht, zum Beispiel durch viele sportliche Aktivitäten oder  zu enge Schuhe, dann sollte man folgende Tipps noch zu der Routine hinzufügen. Befolgt man diese, dann sollten auch die Menschen, die sehr stark beanspruche Füße haben, sich über schöne, vorzeigbare Füße freuen können.

Pflegeprodukte für die Füße

 

Tipps für stark beanspruchte Füße

  • Zur Fußmassage gehen: Nichts entspannt den Körper mehr als eine Massage. Gleiches gilt auch für die Füße. Denn, diese hausen ein komplexes System an Nerven und Muskeln. Durch Fußmassagen werden so Verspannungen am ganzen Körper gelöst. Wer seine angespannten Muskeln etwas Gutes tun möchte, der kann einen Profi aufsuchen, oder sich einfach selbst eine Massage geben. Wählt man letzteres, dann muss man nur folgende Anleitung folgen, um für Entspannung zu sorgen: Zunächst musst du den Fuß auf das Knie legen. Dann reibst du von vorne nach hinten. Du hältst mit einer Hand die Ferse fest und mit der anderen ziehst du die Zehen nach vorne. Dann presst und drehst du jeden Zeh. Zum Schluss gibst du mit dem Daumen in kreisenden Bewegungen Druck auf die Sohle und streichst dann sanft aus.
  • Schweißfüße adè: Im Sommer gibt es fast nichts unangenehmeres als Schweißfüße, die auch noch unangenehm riechen. Steigen die Temperaturen, dann haben die Füße eigentlich keine Chance trocken zu bleiben, besonders wenn man nicht atmungsaktive Schuhe trägt. Abhilfe schaffen nicht nur Sandalen, sondern auch Puder, dieses staubt man sich morgen auf die Füße, um Gerüche zu vermeiden. Man kann zwischendurch auch noch Fußdeos, Gele mit Methol oder kühlende Sprays benutzen. Diese machen müde Füße auch wieder fit. Am Abend kann man dann mit einem lauwarmen Fußbad für Abkühlung sorgen Grundsätzlich sollte man immer Socken tragen, um zu vermeiden, dass Schweiß in die Schuhe läuft. Turnschuhe sollte man auch kräftig auslüften, nachdem man sie getragen hat.
  • Blasen vorbeugen: Eine lästige Begleiterscheinung von hübschen Sandalen sind oftmals Blasen, die sich an den Fersen oder Ballen bilden, wenn der Schuh drückt. Abhilfe schaffen Gelpolster oder auch ein Anti-Blasenstick. Dieser bildet eine Schutzschicht und bewahrt vor Reibungen, muss aber regelmäßig erneuert werden. Hat man bereits eine Blase, dann sollte man sie vorsichtig säubern und trockenen und ein Blastenpflaster auftragen. Diesen sollte man erst entfernen, wenn es beginnt sich von selbst zu lösen. Es dauert ca eine Woche bis die Blase geheilt ist. Man sollte das Pflaster zusätzlich mit Tape fixieren, wenn man stärkere Belastungen, wie einen Marathon oder eine Wanderung erwartet.
  • Nachtcreme benutzen: Beim Eincremen der Haut werden die Füße oftmals vergessen oder die dünne Bodylotion ist nicht reichhaltig genug, um trockenen Füße ausreichend zu pflegen. Meist sind sie nämlich um einiges trockener als die Haut am restlichen Körper und brauchen deswegen viel mehr Feuchtigkeit. Bei diesem Problem setzen die neuen Fußcremes an. Sie sind um einiges reichhaltiger als Körpercremes und spenden dadurch viel mehr Feuchtigkeit. Neuerdings gibt es auch Seren und Nachtcremes für die Füße. Diese sind besonders bei sehr trockener Haut gut und schenken eine extra Portion Pflege. In diesen Cremes und Pflegebuttern ist sehr oft Urea enthalten. Dieses ist eine natürliche Substanz, die in der oberen Hautschicht zu finden ist und sehr wichtig für den Feuchtigkeitshaushalt der Haut ist. Ist sie in einem Pflegeprodukt enthalten, dann macht sie die Haut wieder glatt und geschmeidig. Auch die Neubildung von der Hornhautschicht wird vorgebeugt. Somit ist sie das perfekte i-Tüpfelchen für eine Sommer Pediküre.

 Sagt uns gerne in den Kommentaren was ihr macht, um eure Füße für den Sommer vorzubereiten.

Cellulite: So wirst du die Orangenhaut endlich los!

©BURNT_BREAKFAST/INSTAGRAM Bye-bye Dellen. Bye-bye Cellulite. Bye-bye Orangenhaut. Mit diesen Tipps & Tricks klappt es. 

Im Sommer ist es immer wieder ein heikles Thema: Cellulite. Diese verdellten und unebenen Stellen, die sich meist über die Oberschenkel und Po ziehen, sind ein leidiges Thema für viele Frauen. Insbesondere in den wärmeren Monaten macht uns die sogenannte Orangenhaut zu schaffen. Denn, wenn Röcke, Shorts und Kleider unsere Körper zieren, dann sind diese Körperpartien oftmals für jeden zu sehen und dann ist Cellulite für viele ein mächtiger Störfaktor.

Da Cellulite für viele Frauen, egal ob alt oder jung, kräftig oder schmal, immer wieder ein Thema ist, haben wir uns dazu beschlossen die Sache ein wenig näher zu beleuchten. Wir wollen euch heute zum Thema Orangenhaut aufklären und euch alle wichtigsten Infos dazu liefern.

 

Cellulite  – das kosmetische Problem

Vorab ist es wichtig zu wissen, dass es sich bei Cellulite oder der besagten Orangenhaut um ein kosmetisches Problem handelt. Weisen die Oberschenkel oder der Po Dellen auf, dann wird das zwar oftmals als unschön angesehen, aber die Gesundheit wird davon nicht beeinträchtigt. Zumindest nicht die körperliche.
Uns wird nämlich oftmals in Klatsch- oder Promizeitschriften und Beauty Blogs gesagt, dass es sehr schlimm ist Cellulite zu haben. Nur straffe  und glatte Haut ist sexy und begehrenswert- das wird uns zumindest immer wieder gesagt. Diese strukturelle Veränderung der Haut wird  nämlich von vielen Menschen, sowohl innerhalb, als auch außerhalb als großes Makel angesehen und auch wenn Stars und Sternchen diese Orangenhaut haben, dann wird das schnell aus Bildern rausretuschiert. Im Zeitalter des Beautywahns kann das schnell aufs Gemüt und auf das Selbstvertrauen schlagen. Denn man wird förmlich  immer wieder mit neuen Gels, Cremes und Lotionen überrumpelt, die versprechen die Cellulite verschwinden zu lassen. Da ist es kaum ein Wunder, dass man nach Möglichkeiten sucht, die Orangenhaut loszuwerden.

Wenn euch eure Cellulite oder Orangenhaut nicht stört, dann müsst ihr auch nicht

zwingendermaßen versuchen es  loszuwerden. Für alle anderen haben wir die wichtigsten Fragen zu diesem Thema beantwortet.

 

Wie entsteht Cellulite?

Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Cellulite um ein kosmetisches Problem, dass keine gesundheitlichen Probleme verursacht. Dennoch liegt eine Veränderung der Hautstruktur vor.

Experten gehen davon aus, dass rund 80 Prozent aller Frauen unebene Haut an den Oberschenkeln, Po und/oder Armen haben. Es betrifft dabei nicht nur kräftigere oder ältere Menschen, sondern kann auch schlanke, junge Personen. Das Körpergewicht ist nicht der ausschlaggebende Grund für die Bildung von Cellulite. Vielmehr begünstig Fett dessen Entstehung.
Grundsätzlich kommt es zu der Orangenhaut, wenn sich Fettzellen ,durch das Bindegewebe nach oben verschieben und so sich die unschönen Dellen und Unebenheiten bilden. Das gitterartige Bindegewebe drückt stärker nach außen, umso mehr Fett in den Zellen gespeichert wird.
Die lästige Orangenhaut kann in mehr oder weniger ausgeprägter Form auftreten. Grundsätzlich kann man allerdings davon ausgehen, dass sich Cellulite in drei Stadien bildet:

  1. In dem ersten Stadium ist die Haut noch straff und glatt- zumindest auf der Oberfläche. Drückt man die Haut an den Oberschenkeln, Po oder Bauch zusammen, dann erscheinen wabenförmige Dellen. Das deutet darauf hin, dass man eine Veranlagung zu Cellulite hat.
  2. Im nächsten Stadium ist die Orangenhaut sichtbar, ohne das man die Haut dafür zusammendrücken muss. Kneift man die betroffenen Stellen, dann schmerzt diese.
  3. Im dritten sind die Dellen und Unebenheiten unübersehbar. Die Haut ist eindeutig schlaff und die Struktur erscheint unregelmäßig. Da sie auch schlecht durchblutet ist, erscheint die Hautfarbe auch gräulich.

Grundsätzlich sind Frauen viel öfters von Cellulite betroffen als Männer. Grund dafür ist, dass sich bei den beiden Geschlechtern die Beschaffenheit der Haut unterscheidet. So haben Frauen eine weichere und elastischere Haut als Männer. Denn in der Unterhaut der Frauen befinden sich mehr Fettzellen, im Vergleich zu der männlichen Unterhaut. Das führt dazu, dass sie bei Frauen schneller an der Oberfläche sichtbar sind, als bei Männern. Grund dafür sind die Kollagenfaser. Diese machen das Bindegewebe fester. Bei Frauen liegen die stabilisierenden Faser parallel nebeneinander, wohingegen sie bei Männern wie ein Netz ineinander verwoben ist. Fettzellen können sich leichter durch die parallel liegenden Faser einer weiblichen Haut hindurchdängen und so die Dellen, die die Cellulite so markant machen, an der Hautoberfläche verursachen.

Obwohl Männer sich eher in seltenen Fällen mit einer unebenen Haut an Oberschenkel, Po und Bauch rumschlagen müssen, können auch sie sich eine Orangenhaut einholen. Zwar passiert das dann nicht so leicht, wie bei Frauen, aber wenn die richtigen Bedingungen erfüllt sind, dann kann Cellulite durchaus auch bei Männern auftreten. Betroffen sind allerdings fast immer nur Übergewichtige Männer. Leidet dieser Mann dann noch unter Dauerstress und hat durch Muskelabbau einen Verlust an Androgenen, dann kann dies die Dellen und Unebenheiten herbeiführen.

 

Was verursacht Cellulite?

Wie bereits erwähnt kann eigentlich jede Frau mit Cellulite zu kämpfen haben. Sie tritt meist ab dem 20. Lebensjahr auf und befällt sowohl kräftigere, als auch schmalere Frauen. Die Ursachen dafür sind vielfältig.
Zwar ist die Bildung von Cellulite nicht immer vom Körpergewicht abhängig, dennoch kann man sagen, dass ein höherer Fettanteil im Körper, die Entstehung der Orangenhaut begünstigt. Denn wie wir eben gelernt haben, entstehen die Dellen, wenn sich die Zellen mit Fett füllen und diese dann gegen die Bindehaut drücken. Je mehr Fett im Körper vorhanden ist, desto mehr können sich die Zellen mit ihr füllen und werden dadurch praller und drücken so gegen die Hautoberfläche. Doch es gibt auch andere Gründe, weswegen sich die unschönen Unebenheiten ausbreiten.

Die Orangenhaut kann auch auf die Hormone oder auch Stress zurückgeführt werden. Da auch ein übersäuerter Körper die Bildung von Cellulite begünstigen kann, ist es wichtig, dass man sich immer gesund und ausgewogen ernährt, wenn man sich eine straffe und glatte Haut wünscht. Denn Lebensmittel mit hohen Zuckergehalt können direkt zur Orangenhaut beisteuern. Ebenso können Kaffee, Nikotin und Alkohol  den Stoffwechsel behindern und so das Bindegewebe ausleiern. Ein schlechter und ungesunder Lifestyle führt auch dazu, dass die stabilisierenden Fibroblasten, die sogenannten Mutterzellen des Bindegewebes, schwach werden und so bei der Produktion von straffendem Kollagen und Elastin nachlassen. Somit gibt es viele Ursachen, die die Bildung von Cellulite begünstigen.

 

Wie kann man Cellulite loswerden?

Um Cellulite zu bekämpfen muss man grundsätzlich Dinge machen, die die Durchblutung und den Abbau von Fett fördern. Denn, die Orangenhaut entsteht meist aufgrund von einer Sauerstoffträgheit.
Den Stoffwechsel kann man mit einer gesunden Ernährung wieder in Schwung bringen. Vor allem eignet sich grünes Gemüse und Wasser ohne Kohlensäuren. Des weiteren, ist es wichtig, dass man immer genügend Schlaf bekommt.

 

Diese Produkte helfen dir gegegn Cellulite

Man kann auch mit Sport Cellulite sehr effektiv bekämpfen, denn je mehr Muskeln man hat, desto weniger Fettzellen sammeln sich an und man verbrennt auch mehr Kalorien. Die sportlichen Bewegungen entschlacken auch den Körper. Dafür sollte man eine Mischung aus Kraft-und Ausdauertraining machen.

Auch Anti-Cellulite Produkte können die Haut glatter machen. Zwar wird man die Orangenhaut dadurch nicht allein weg, aber sie können ein wenig helfen. Dafür sollte man nach Produkten mit Koffein, Lakritzextrakt, Giseng, Grüner Tee und  Salicyl- und Glycolsäure Ausschau halten. Um die Cellulite zu bekämpfen sollte man die Cremes regelmäßig auftragen, denn das regt die Durchblutung  und den Lymphfluss an.

Des weiteren, kann auch Dry Brushing gegen Cellulite helfen, allerdings nur wenn man sanft die Haut massiert. Mit Anti-Cellulite Massagen kann man noch zusätzlich das Bindegewebe straffen. Mittlerweile gibt es auch High-Tech Behandlungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Mesotheraoie oder Aboleo. Auch die Endermologie kann mit Wärme die Orangenhaut bekämpfen. Und High-Tech-Kleidung kann das Bindegewebe stärken und so die Cellulite abmildern.

 

Welche Ernährung hilft gegen Cellulite?

Eine ungesunde Ernährung begünstigt die Bildung von den lästigen Dellen und Unebenheiten. Besonders Zucker, Fett und Salz kann dazu führen, dass sich zu viel Fett in den Zellen ansammelt und das diese dann gegen das umliegende Gewebe drückt. Auch zu viel Kaffee und Alkohol kann zu Cellulite führen.
Will man seine Orangenhaut loswerden, dann sollte man ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen. Besonders wichtig ist Vitamin E, denn dieses straffte das Gewebe sehr effektiv. Vor allem Nüsse und Vollkornprodukte sind reich an diesem Vitamin.
Auch Vitamin C, das in Zitrusfrüchten und Gemüse reichlich enthalten ist, strafft das Bindegewebe. Durch die Aminosäuren, die in Fleisch und Eiweiß vorzufinden sind,  helfen dem Körper dabei, neues Bindegewebe aufzubauen.

Will man ein für alle Mal seine Orangenhaut loswerden, dann sollte man seinen Lifestyle umstellen. Denn wenn man Jo-Jo mit seinem Gewicht spielt- spricht schnell abnimmt, dann allerdings auch schnell wieder zunimmt, dann kann das die Cellulite sogar verschlimmern. Denn, durch Crash-Diäten werden die freien Radikale ausgeschüttet. Dass führt dazu, dass die elastischen Faser des Gewebes schwach werden.

Lange Zeit wurde verkündet, dass Ananaswasser das Wundermittel im Kampf gegen Cellulite ist. Das stimmt auch- allerdings gilt in diesem Fall: weniger ist mehr. So ist in dem Ananaswasser das Enzym Bromelain enthalten. Das hilft, zusammen mit dem Hormon Bradykinin Wassereinlagerungen im Gewebe abzubauen. Zur Milderung der Cellulite kommt es allerdings nur, wenn man den Verzehr von Ananaswasser mit Krafttraining und guter Ernährung kombiniert. Nimmt man zu viel davon zu sich, dann kann es zu einer Übersäuerung des Körpers kommen, was wiederum die Entstehung von Cellulite begünstigt.

Empfindet ihr Cellulite auch als störend oder sind euch die Dellen und Unebenheiten eigentlich egal? Was macht ihr um wieder eine glatte und geschmeidige Haut zu bekommen? Sagt es uns doch gerne in den Kommentaren.

Sonnenbrand – wie man sich am besten davor schützt

Wer sich ungeschützt in die Sonne legt, riskiert schnell einen Sonnenbrand – wie die Models Sara Sampaio (li.) und Candice Swanepoel.

Der Sommer ist für viele Menschen die liebste Jahreszeit. Die Sonne lacht und der Himmel strahlt. Der Sommerurlaub in einem noch wärmeren Land ist bereits gebucht.
Doch so schön der Sommer auch sein mag, er birgt auch so einige Gefahren. Neben Heuschnupfen und lästigen Mücken, richtet die Sonne so mächtige Schäden an.

Oft ist nämlich Sonnenbrand eine unangenehme und schmerzende Erinnerung an den Sommer. Jedes Jahr holen sich sehr viele von uns einen heftigen Sonnenbrand ein. Das ist nicht nur unheimlich schmerzhaft, sondern kann auch langfristige Schäden anrichten. Dabei ist es sehr einfach Sonnenbrand zu vermeiden.

Um ein bisschen für Aufklärung zu sorgen, haben wir euch alle wichtigen Informationen zum Thema Sonnenbrand zusammengefasst:

 

Was ist Sonnenbrand?

Sonnenbrand ist mittlerweile ein so gängiger Begriff, dass sich kaum einer größere Gedanken über dessen genauere Definition, macht. Dabei gibt es so einiges was man darüber wissen sollte.

Allgemein gesagt handelt es sich bei Sonnenbrand, um eine akute Entzündung der Haut, die allerdings oftmals als Verbrennung des ersten oder zweiten Grades eingestuft wird, da sie dieser sehr stark ähnelt. Verursacht wird sie, wenn die Ultravioletten Strahlen der Sonne (oder auch von anderen Quellen) auf die Haut einwirken und dort das Gewebe beschädigen.

Strahlt zum Beispiel die Sonne auf die Haut, dann wirken, unteranderem die UV- Strahlen auf diese ein.  Sie dringen in die Haut ein und besonders die Epidermis- also die oberste Hautschicht – ist dabei betroffen. Wird allerdings die Dermis, also die darunterliegende Hautschicht betroffen, dann kann es zu der Entzündung kommen. Je nachdem welche Hautschicht betroffen ist, sind andere Strahlen im Einsatz. Diese rufen auch andere Erscheinungsbilder treten auf.

Obwohl bei Sonnenstrahlen verschiedene Bestandteile am Werke sind, treten viele der veränderten Hautzustände vor allem aufgrund der Ultravioletten (UV) Strahlen auf. So sind sie zum Beispiel für die übliche Bräune und auch die Rötungen, die wir nach einem längeren Aufenthalt in der Sonne beobachten können, verantwortlich.
Die UV- Strahlen werden in UV- A und UV- B Strahlen unterteilt. Es gibt zwar auch die UV-C Strahlen. Diese werden aber in der oberen Erdatmosphäre herausgefiltert und treffen deshalb auch nicht auf die Haut. Grundsätzlich haben UV-A Strahlen den ganzen Tag die gleiche Intensität, wohingegen die Menge der UV- B Strahlen im Laufe des Tages schwanken und zur Mittagszeit besonders stark sind. Sowohl die UV- A, als auch die UV- B Strahlen haben jeweils verschiedene Eigenschaften und Effekte:

Die UV- A sind langwelliger und sind für die bekannte Sommerbräune zuständig. Diese ist meist sofortig und kurzzeitig. Sie können allerdings auch die unangenehme Sonnenallergie auslösen. Des Weiteren, werden ihr auch die frühzeitige Hautalterung und das erhöhte Hautkrebsrisiko zugeschrieben. Der Grund dafür ist, dass die UV- A Strahlen tief in die Hautschichten eindringen und hier die elastischen Fasern angreifen. Das ist weder sofort sichtbar, noch spürbar. Man sieht die Auswirkung der Zellschäden erst nach einigen Jahren.
Sofort bemerkbar machen sich die UV- B Strahlen. Hierbei handelt es sich um kurzwellige und energiegeladene Strahlen. Diese sind hauptsächlich für Sonnenbrand verantwortlich. Zum größten Teil werden sie zwar von der Hornschicht der Haut abgeblockt, dennoch dringt ein Teil von ihnen in die oberste Schicht ein. Hier bräunen sie die Haut zwar auch etwas und diese Bräune hält dann auch länger an, sie verursachen aber größtenteils Sonnenbrand. Denn sie dringen sehr tief in die Zellschicht der Epidermis ein und zerstören diesen, da hierbei freie Radikale freigesetzt werden. Daher kommt es zur Entzündung der Haut, die sich dann als Sonnenbrand bemerkbar macht.

Das hat sich nur Kurzzeit- sondern auch Langzeitfolgen.

 

Welche Folgen trägt Sonnenbrand?

Hat die Haut zu viel Sonne abbekommen, dann macht sich das sehr schnell äußerlich und innerlich am Körper bemerkbar. Denn es handelt sich hierbei um eine Verbrennung, wie sie bei Kontakt mit Feuer auftreten würde. Die Intensität des Sonnenbrandes hängt davon ab, wie lange man sich unter Sonneneinstrahlung befunden hat und auch von seinen eigenen Voraussetzungen, wie zum Beispiel seinem Hauttyp.

Ist die Haut hell, dann ist sie anfälliger für Sonnenbrand, als Menschen, die eher ein dunkler Typ sind. Grund dafür ist, dass hellhäutige Frauen und Männer weniger Melanin, in der Haut haben. Man unterscheidet bei dem Hautfarbstoff auch zwischen Eumelanin und Phäomelanin. Ersteres wird von dunkelhäutigen Menschen produziert und da es gut UV- B Strahlen und freie Radikale unschädlich macht, kommt es nicht  so schnell zu Sonnenbrand. Phäomelanin hingegen kommt eher in hellhäutigen Menschen vor und dieses kann nur im geringen Maßen gegen die Sonne schützen, weshalb es bei diesem Hauttypen häufiger zum besagten Sonnenbrand kommt.

Sonnenbrand macht sich auf verschiedenen Weisen bemerkbar. An den Stellen, die von der Sonne verbrannt wurde juckt, spannt und brennt es oftmals. Meist sind auch starke Rötungen und Irritationen sichtbar. Ist der Sonnenbrand allerdings  sehr akut, dann kann es sogar zur Blasenbildung führen. Diese sollte man nicht selbst öffnen, da es sonst zu einer Infektionen kommen kann. Zum Teil kann es auch sein, dass  sich die oberste Hautschicht ablöst. Tritt das auf, dann bleiben meist Narben als unangenehme Erinnerung an den Brand zurück.

Die Symptome von Sonnenbrand treten meist 5-8 Stunden nach dem Brand auf, bis sie  nach 24-36 Stunden ihren Höhepunkt erreicht haben. Meist klingen die Symptome nach einer Woche wieder ab. In schwerwiegenden Fällen, kann es allerdings mehrere Wochen dauern, bis der Brand verheilt ist.

Doch nicht nur Rötungen und Schmerzen sind die Folgen von Sonnenbrand. Es kann auch zur frühzeitigen Hautalterung führen. Nimmt man bestimme Medikamente ein, dann können die UV-Strahlen dann in Zusammenwirkung mit der Arznei auch die Haut lichtempfindlich machen. Es kann auch zu anderen Hautbeschwerden wie etwa, Aktinische Keratosen,
Basaliome oder maligne Melanomen führen. Auch das Risiko Hautkrebs zu bekommen steigt enorm, wenn man öfters Sonnenbrand hat.

Obwohl die Sonnenstrahlen sehr gefährlich sein können, ist es wichtig, dass man ab und zu ordentlich Sonne tankt. Denn, die Sonne hebt nicht nur die Stimmung, sondern auch die Vitamin D Produktion, das für viele wichtige Prozesse im Körper gebraucht wird, steigt. Man sollte sich nur ordentlich vor den UV- A und UV- B Strahlen schützen.

 

Wie kann man Sonnenbrand vorbeugen?

Es ist um einiges gesünder (und auch einfacher) Sonnenbrand vorzubeugen, statt diese Verbrennungsart zu behandeln. Allerdings will man die Sonne im Park oder am Strand auch genießen und muss sich dann den gefährlichen UV- Strahlen aussetzen. Glücklicherweise gibt es einige Methoden, sich vor den Strahlen zu schützen, gleichzeitig aber auch Sonne zu tanken:

Am einfachsten schützt man sich vor der Sonne, wenn man seine Haut mit Sonnenschirm, Hut und langer Bekleidung verdeckt. Denn so geraten die Sonnenstrahlen nicht an die Hautoberfläche und können auch keinen Schaden anrichten. Dieses schützt sogar besser als Sonnenschutzcreme. Dennoch sollte man sich nie in die Sonne begeben, ehe man sich nicht von Kopf bis Fuß mit Sonnencreme eingeschmiert hat. Man sollte darauf achten, dass man den gesamten Körper gut mit der Creme bedeckt und empfindliche Stellen wie Lippen, Nase, Nacken und Kniekehlen nicht vergisst. Außerdem sollte man sich 30 Minuten, bevor man sich in die Sonne begibt, eincremen, damit der Sonnenschutz genügend Zeit hat in die Haut einzuziehen und zu wirken. Des Weiteren ist es wichtig sich regelmäßig nachzucremen, um so den Sonnenschutz zu erhalten. Ist man am Strand oder am Meer, dann sollte man besondere Acht geben. Das Wasser reflektiert nämlich die Sonne. Das macht die Sonnenstrahlen besonders aggressiv. Außerdem kann sich die Creme, wenn sie nicht ordentlich in die Haut eingezogen ist, auch im Wasser auflösen. So verliert man seinen Sonnenschutz und das Risiko Sonnenbrand zu bekommen steigt enorm.

Diese Produkte schützen vor Sonnenbrand

  • Jean D´Arcel - Lait Solaire LSF 50

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    • Mineralische Filter plus UVA- und UVB-Filter • Sehr hoher Sonnenschutz mit Soforteffekt und Anti-Aging-Wirkung • Besonders für empfindliche Haut geeignet. Mehr von Jean D´Arcel     Pflegetipps für den Sommer

  • Med Beauty Swiss - Sun Care Age-Protect Spray SPF 50+

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    Lernen Sie die faszinierend neue Dimension des Sonnenschutzes kennen: Die Formel von SUNCARE SPF 50+ bietet maximale Protektion vor UVA- und UVB-Strahlung. Mehr von Med Beauty Swiss     Med Beauty im Blog

  • MSB - Sun Protection Body SPF 30

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    Weiche und geschmeidige Pflegecreme für das Gesicht mit hohem UV-Schutz. Durch innovative UVA/UVB Filter „erster Klasse“ wird die Haut vor lichtbedingter Hautalterung sowie UV-verursachten Linien und Falten optimal geschützt. Mehr von MSB

 

Wie kann man Sonnenbrand behandeln?

Hat man sich trotz der vielen Ratschläge einen Sonnenbrand eingeholt, dann sollte man diesen so schnell wie möglich behandeln. Ist die Haut gerötet, dann sollte man zu Quark greifen. Diese weiße Lebensmittel, das sonst in unserem Kühlschrank lebt, eignet sich sehr gut, um die Haut zu beruhigen. Es wirkt auch entzündungshemmend und hilft die Stelle abschwellen zu lassen. Des Weiteren spendet Quark Feuchtigkeit und hilft die sonnengestresste Haut zu regenerieren. Dafür muss man es nur über die betroffenen Stellen  dick auftragen und dann mit einem Baumwolltuch umwickeln. Auf diese Quark-Behandlung sollte man verzichten, wenn sich Blasen gebildet haben, denn die Milchsäure könnte die Haut noch zusätzlich reizen.
Sind die Verletzungen eher kleiner, dann kann man sie auch mit kalten, feuchten Teebeuteln behandeln. Auch Gurkenstückchen und Aloe Vera können abkühlend wirken und eignen sich so sehr gut um Verbrennungen zu behandeln.
After-Sun Produkte sind auch sehr hilfreich und mit Ibruprofen kann man Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.

 

Worauf sollte man noch achten?

Man sollte immer genügend trinken und es vermeiden, bei größeren Verbrennungen, Coolpacks oder Eiswürfel zu benutzen. Des Weiteren, sollte man die Finger von ölhaltigen Cremes zur Behandlung von Sonnenbrand, lassen. Diese reizen die Haut noch zusätzlich. Auch die Kopfhaut muss mit Sonnencreme versorgt werden und auch mit einem Hut abgedeckt werden. Die empfindlichen Lippen sollte man auch nicht in Vergessenheit geraten lassen.
Hat man Sonnenbrand, dann sollte man sich für mindestens 24 Stunden, nicht in der Sonne aufhalten. Hat man noch zusätzlich Fieber, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Verbrennungen des 2. Grades, dann sollte man einen Arzt aufsuchen.

Sagt uns gerne in den Kommentaren, wie ihr euren Sonnenbrand behandelt.