Sensible Haut – Jetzt richtig pflegen

Sensible Haut – Jetzt richtig pflegen

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Hochempfindlich und zart wie ein Libellenflügel – das ist neuro-sensible Haut. Immer mehr Menschen leiden unter diesem Hauttyp. Die Haut als Sensibelchen? Wer unter neuro-sensibler Haut leidet, muss genau aufpassen, was er auf die Haut aufträgt, denn dieser Hauttyp erfordert eine besondere Pflege. Wir erklären die Ursachen für neuro-sensible Haut und zeigen dir, wie du am besten damit umgehst.

Die Haut als Diva

Viele von uns kennen sich bestens mit empfindsamer Haut aus: Schließlich leiden 30 bis 50 Prozent der Frauen unter einem solchen Hauttyp. Das bedeutet, unser größtes Organ führt sich als Diva auf, zickt rum, wenn du neue Produkte ausprobierst und quält dich mit Trockenheit, Rötungen und Pickeln, obwohl du alles richtig zu machen scheinst. Meist ist dafür eine Störung der Hautbarrierefunktion die Ursache. Empfindliche Haut ist nervig aber nichts im Vergleich zu neuro-sensibler Haut. Neuro-sensible Haut steht eine Stufe über der empfindlichen Haut und gehört zu den schwierigsten Hauttypen überhaupt. Doch was ist neuro-sensible Haut eigentlich genau?

Was ist neuro-sensible Haut?

Die Haut juckt und spannt, glüht regelrecht bei Temperaturwechseln, wird trocken und gereizt? Dann leidest du vielleicht unter neuro-sensibler Haut. Neuro-sensible Haut beschreibt einen Hauttyp, der hyperempfindlich ist und auch auf harmlose Umwelteinflüsse stark reagiert, sich rötet und juckt. Pflegemittel und Kosmetika tun der Haut dann nicht gut, denn die vielen Inhaltsstoffe darin reizen die Haut zusätzlich und können sogar zu allergischen Reaktionen und Entzündungen führen.

Gesichtsreinigung für sensible Haut

Gerade im Winter neigt neuro-sensible Haut vermehrt zu Reizungen und Spannungen. Trockene, schuppige, gerötete und irritierte Hautstellen sind dank starker Temperaturwechsel vorprogrammiert. Wenn dann noch eine unausgewogene Ernährung, Stress und Hormonumstellungen dazu kommen, wird die Haut zu einem echten Problem.

Überempfindliche und zart-besaitete Haut

Der Grund für diese Überempfindlichkeit sind die Nervenfasern in der äußersten Hautschicht, der Epidermis. „Neuro“ kommt von dem griechischen Wort „neuron“, was zu Deutsch „Nerv“ bedeutet. Diese reizbaren Nerven in der Epidermis sind sehr empfindlich und reagieren stärker auf jegliche Reizungen. Hinzu kommt, dass die Hautbarriere bei neuro-sensibler Haut extrem geschwächt ist. Der Schutz der Haut liegt folgerichtig flach, denn ohne eine funktionierende Barriere verliert die Haut Feuchtigkeit und sie ist den Umwelteinflüssen schutzlos ausgeliefert. Schadstoffe dringen nahezu ungehindert in die Haut ein – Irritationen und Entzündungen sind die Folge.

Dabei reagiert nicht jeder mit diesem Hauttyp auf alle Auslöser gleich. Deshalb ist es so wichtig eine individuelle und differenzierte Behandlung anzustreben. Denn auch neuro-sensible Haut kann man in den Griff bekommen: durch spezielle Pflegeprodukte, eine gesunde Ernährung und Entspannung.

Was neuro-sensibler Haut zu schaffen macht

Für die meisten Menschen stellen sind die kein Problem dar – für Menschen mit neuro-sensibler Haut sind sie jedoch Auslöser für starke Hautreaktionen. Die fehlende Schutzfunktion und die reizbaren Nervenfasern machen die neuro-sensible Haut besonders anfällig für folgende Auslöser:

    1. Allgemeine Umwelteinflüsse wie Wärme und Kälte, Wind und Temperaturschwankungen
    2. Äußere Faktoren wie die Inhaltsstoffe in deiner Kosmetika, im Waschmittel, sowie generell ein ungesunder Lebensstil
    3. Mechanische Faktoren wie Reibung der Haut (z.B. durch Peelings)
    4. Psychische Faktoren wie Stress oder starke emotionale Belastungen

Gesichtspflege für sensible Haut

Wie erkennst du neuro-sensible Gesichtshaut?

Wer unter neuro-sensibler Haut leidet, wird sicherlich die eine oder andere Beeinträchtigung bereits bemerkt haben. Ganz allgemein unterscheidet man bei neuro-sensibler Haut zwischen sichtbaren und unsichtbaren Symptomen. Sichtbare Symptome sind etwa trockene und schuppige Hautstellen oder generell irritierte und gerötete Haut sowie Ekzeme und Entzündungen, die sich zu solchen Krankheiten wie Rosazea entwickeln können. Diese Symptome sind hauptsächlich der gestörten Schutzbarriere der Haut geschuldet.

Zu den unsichtbaren Symptomen zählen Empfindungen wie Brennen oder Jucken. Wenn du herausfinden möchtest, ob deine Haut hyperempfindlich ist oder „nur“ empfindsam, kannst du beim Dermatologen einen Test – die Corneometrie – durchführen lassen. Dabei wird der Wassergehalt der Haut ermittelt.

Erste Hilfe bei neuro-sensibler Haut – die richtige Pflege

Wenn die Haut bei eigentlich harmlosen Umwelteinflüssen direkt reagiert, sich rötet und unangenehm juckt, hat das negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und damit auf unsere Lebensqualität. Aber es gibt einiges, dass du tun kannst, um deine neuro-sensible ´Haut zu beruhigen und den Symptomen vorzubeugen. Besonders wichtig hierbei ist die richtige Hautpflege: Diese sollte der Haut unbedingt viel Feuchtigkeit zukommen lassen. Pflegeprodukte mit Hyaluron- oder Milchsäure eignen sich dazu besonders gut, denn sie die helfen dabei Wasser zu binden und in der Haut zu speichern. Weil die Hautbarriere gestört ist, musst du die Haut nicht nur mit Wasser versorgen, sondern auch darauf achten, eine ausreichende Pflege mit Lipiden zu gewährleisten. Durch die intakte Hautbarriere fehlt es der Epidermis nämlich nicht nur an Wasser, sondern auch an Fettsäuren. Lipide oder Fette sorgen für eine glatte und geschmeidige Haut und sind essentiell für den Schutz der Haut vor Bakterien oder Infektionen. Suche dir Produkte auf Öl- oder Linolsäure-Basis aus, um dieses Manko auszugleichen.

Gesichtsmasken für sensible Haut

Zuletzt solltest du Pflege- und Beautyprodukte nutzen, die möglichst arm an Inhaltsstoffen sind, die die Haut irritieren könnten. Dazu gehören Düfte, Alkohol oder chemische Zusatzstoffe. Verzichte auch auf chemische Peelings wie eine Fruchtsäurebehandlung oder physikalische Peelings. Das oberste Ziel muss es immer sein die Epidermis zu stärken und sie nicht zusätzlichen Angriffen auszusetzen.

Mit der richtige Pflegekombination aus Feuchtigkeit und Lipiden hast du bereits eine super Voraussetzung für eine ausgewogene Haut. Um dein größtes Organ noch mehr zu unterstützen, solltest du auf einen gesunden Lebensstil achten: Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fette sowie ausreichend Wasser gehören in jede gesunde Ernährung. Alkohol und Zigaretten sollten in Maßen konsumiert werden und wenn du dann auch auf Entspannung (zum Beispiel durch Meditation oder Yoga) und genügend Schlaf achtest, hast du eine optimale Grundlage geschaffen deine Haut zu beruhigen und zu verbessern.

Neuro-sensible Haut ist eine Herausforderung, aber mit den obigen Pflegetipps kannst du diese Herausforderung gut meistern. Wichtig ist, sich die eigene Hautbeschaffenheit und den eigenen Hauttyp klarzumachen, den eigenen Körper zu kennen und auf dieser Basis Pflege und Ernährung anzupassen. Dann belohnt deine Haut dich mit weniger irritierten und geröteten Stellen und einem insgesamt frischeren und schöneren Aussehen.

5 Tipps gegen die unattraktive Nasolabialfalte

5 Tipps gegen die unattraktive Nasolabialfalte

Ab 40 zeigt sie sich bei vielen Menschen: die sogenannte Nasolabialfalte. Während Lachfältchen dem Gesicht Charakter verleihen, sieht das bei der Nasolabialfalte anders aus: Sie lässt dich mürrisch und abgespannt wirken. Wie du der Nasolabialfalte vorbeugen kannst und was du tun kannst, wenn sie dich bereits stört, verraten wir im heutigen Beitrag.

Mit zunehmendem Alter suchen uns immer mehr kleine Falten und feine Linien im Gesicht heim. Das ist nicht weiter schlimm, denn Lachfältchen um die Augen oder den Mund zeigen, wieviel wir bereits im Leben gelacht haben und lassen das Gesicht sympathisch wirken. Dasselbe lässt sich nicht für die Nasolabialfalte sagen: Die Kummerfalte lässt einen griesgrämig und müde aussehen – da kann man noch so sehr versuchen zu strahlen, die Nasolabialfalte macht jeden fröhlichen Eindruck zunichte und lässt das Gesicht älter aussehen. Wie bei der Zornesfalte zwischen den Augenbrauen sind die Kummerfalten um den Mund also für die meisten Menschen eine unschöne Bürde. Da überrascht es wenig, dass die Nasolabialfalte eine der häufigsten Ursachen für den Gang zum Beauty-Doc sind. Bevor es bei dir soweit ist, kannst du einiges tun, um der Kummerfalte vorzubeugen.

Wie entsteht die Nasolabialfalte?

Ab circa 40 kann die Kummerfalte im Gesicht entstehen. Sie zeichnet sich zwischen den Nasenflügeln und den Mundwinkeln ab. Dabei tritt die Falte selten allein auf: Im Doppelpack stempelt sich die Falte rechts und links der Nase senkrecht bis zu den Mundwinkeln ein – ein Anblick, der dich kummervoll und verdrossen aussehen lässt. Doch was ist der Grund für diese Kummerfalten? Die Haut verändert sich in jedem Jahrzehnt – so wird die Haut ab Mitte zwanzig immer dünner. Was die Nasolabialfalte aber besonders begünstigt, ist der Abbau von Unterhautfett: Der Körper produziert nicht mehr so viel Hyaluron und das Kollagen in der Haut lässt nach. Die Haut verliert Spannkraft und Elastizität und die Wangen senken sich herab – die Nasolabialfalten entstehen.

Pflege mit Hyaluron

Wenn dazu noch Stressfaktoren durch die Umwelt, eine ungesunde Ernährung oder Rauchen hinzukommen, ist das Ergebnis vorprogrammiert. Aber keine Sorge: Mit den folgenden Tipps kannst du einiges tun, um der Nasolabialfalte entgegenzuwirken. Fang direkt damit an und nicht erst, wenn sich die ersten Anzeichen der Hautalterung zeigen, dann ist das Ergebnis noch wirksamer!

5 Tipps gegen die Nasolabialfalte

1.Wirksames Anti-Aging

Das Zauberwort heißt Hyaluronsäure. Unsere Körper produzieren Hyaluronsäure, so dass sie ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers ist. Sie sorgt unter anderem dafür, dass unsere Gelenke besser funktionieren, und besonders im Hinblick auf die Haut sorgt Hyaluronsäure für ein verjüngtes Hautbild. Warum ist das so? Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit in der Haut, sorgt so für ein besseres Bindegewebe und eine vermehrte Zellteilung. Ein Powerstoff für die Haut! Weil mit Mitte zwanzig der Körper aber immer weniger Hyaluronsäure produziert, muss sie von außen in Form von etwa Cremes oder Seren hinzugefügt werden. Hyaluronsäure sinkt direkt in die Haut, bindet Wasser und die Haut wird von innen aufgepolstert. Wenn du also die ersten Anzeichen einer Nasolabialfalte siehst, kannst du mit der Anwendung von Cremes mit diesem Powerwirkstoff die „Vertiefung“ der Falte aufhalten. Wichtig dabei: Nutze die Creme nicht nur um die Mundwinkel, sondern trage sie im ganzen Gesicht auf, da insbesondere die Wangen dafür verantwortlich sind, dass die Nasolabialfalten entstehen. Deine Haut wird es dir danken – sie wird straffer und plumper aussehen.

Anti-Aging Pflege

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    Die einzigartigen Hyaluron Ampullen spenden der Haut intensive Feuchtigkeit. Die Hyaluronsäure wird mittels einem speziellen Herstellungs- verfahren gewonnen ohne jegliche Zusätze von Säuren oder Konservierungsmittel.  Derzeit einzigstes Produkt auf dem Markt, welches naturkosmetikkonform ist.  

  • Mesoestetic - Aox Ferulic

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    Spezialserum, antioxidatives und zellschützendes Konzentrat der neuesten Generation gegen Zelloxidation und Hautalterung.  Mehr von Mesoestetic     Mesoestetic im Blog

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    Das tiefenwirksame Pflegeserum Collagen Extreme gibt der Haut ihre Elastizität und Spannkraft zurück. Die ultimative Verjüngungskur, die die Kollagenstruktur der Haut restauriert. Mehr von MSB

Auch Retinol wirkt gegen die Kummerfalten um den Mund. Das Antioxidans wirkt gegen freie Radikale, die der Haut schaden und sie älter aussehen lassen. Retinol oder Vitamin A regt die Bildung von Kollagen an und hilft beim Zellwachstum. Ein wirksames Anti-Aging-Tool, dass Nasolabialfalten den Kampf ansagt! Bei deiner Pflegeroutine solltest du also unbedingt Cremes oder Seren nutzen, die Hyaluronsäure und Retinol beinhalten. Achte auf die Inhaltsstoffe, bevor du ein Pflegeprodukt kaufst.

2. Die Massage für’s Gesicht

Wie eine Gesichtsmasse den Alterungsprozess der Haut zum Positiven beeinflussen kann, haben wir euch schon in einem früheren Beitrag gezeigt. Mit der richtigen Massage können feine Falten „wegmassiert“ werden – das gilt auch für die Nasolabialfalten. Die Gymnastik für die Haut sorgt für eine bessere Zirkulation, entgiftet das Körpergewebe und verbessert den Lymphfluss. Weniger Falten und eine strahlendere Haut sind die Folgen. Das Beste daran: Gesichtsmassagen sind einfach und schnell durchzuführen. Wer es ein wenig dekadent mag, kann sich einen Beautyroller anschaffen und damit die Haut massieren. Auch wirksam: Die Wangen mit den Fingerspitzen auszuklopfen. Dazu muss man von den Mundwinkeln in Richtung Ohr klopfen. Eine weitere Übung besteht darin, die Wangen aufzublasen und die Luft darin hin- und herzuschieben. Das stärkt die Wangenmuskulatur. Einfache Übungen, die die Haut entspannen sind genauso empfehlenswert. Hier hilft etwa Wärme auf der Haut. Die Übungen sind leicht, müssen aber täglich durchgeführt werden, damit sie wirksam sind.

3.Sonnenschutz

Wir werden nicht müde es zu betonen: Sonnenschutz ist das A und O, um die Hautalterung aufzuhalten. Gerade das UV-Licht kann eine Nasolabialfalte begünstigen. Da die meisten Tagescremes und Foundations ohnehin schon einen Lichtschutzfaktor haben, ist dieser Schritt einfach einzuhalten. Denke jedenfalls immer an ausreichenden Sonnenschutz, bevor du aus dem Haus gehst. Denn die schädlichen UV-Strahlen dringen selbst durch Wolken.

4. Das richtige Make-up

Mit der richtigen Foundation kannst du ein Strahlen auf dein Gesicht zaubern, Fältchen kaschieren und Makel verschwinden lassen. Mit einigen kleinen Make-up-Tricks kannst du sogar die Nasolabialfalte kaschieren. Trage dazu zuerst deine Foundation auf. Nimm dazu am besten eine Foundation mit Glow-Effekt, da diese das Licht streuen und das Gesicht dadurch strahlender wirken lassen. Gib dann flüssigen Concealer auf die Falte. Der Concealer muss heller als deine Foundation sein. Er füllt die Nasolabialfalte sozusagen auf. Klopfe den Concealer sanft auf die Stelle und verblende ihn mit der Foundation. Voila – weg ist die Kummerfalte!

5.Nasolabialfalten unterspritzen

 

 

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Dies sollte der letzte Schritt sein, wenn alles andere nicht mehr wirkt. Wer bereits ausgeprägte Nasolabialfalten hat, kann sich diese beim Beauty-Doc mit Hyaluronsäure unterspritzen lassen. Der Profi weiß genau, wie er die Spritzen ansetzen muss, damit die Falten aus dem Gesicht verschwinden. Die Hyaluronsäure polstert die Haut von innen auf. Die Unterspritzung kostet generell ab 200 Euro aufwärts und muss jedes Jahr neu ausgeführt werden, weil der Körper die Säure mit der Zeit abbaut.

Es gibt Schönheitsärzte, die nicht direkt die Falte unterspritzen, da die Nasolabialfalte ja dadurch entsteht, dass das Unterhautfett in den Wangen und der Schläfe abgebaut wird. Wenn das geschieht „rutscht“ das Gesicht nach unten. Wer an diesen Stellen spritzt, statt direkt an der Nasolabialfalte, der lässt die Nasolabialfalte ebenfalls verschwinden – und die Wangen wirken ebenso praller und frischer.

Eine langfristigere aber auch kostspieligere Lösung ist die Gesichtsstraffung. Wer „lediglich“ die Nasolabialfalten verschwinden lassen möchte, muss kein vollständiges Facelifting durchführen – eine kleinere Mittelgesichtsstraffung reicht aus. Dabei werden an den Schläfen bis hinter die Ohren Schnitte angesetzt, überschüssige Haut wird entfernt und die Haut wird in Richtung Ohren und Schläfen gezogen. Augenringe und Nasolabialfalten können so entfernt werden – das Gesicht sieht frischer und jünger aus. Die Kosten variieren zwischen etwa 2000 und 8000 Euro aber das Ergebnis hält bis zu zehn Jahre. Dennoch sollte jeder chirurgische Eingriff vorher gut überlegt sein.

Die Nasolabialfalte gehört gemeinsam mit der Zornesfalte zwischen den Augenbrauen zu den störendsten Makeln im Gesicht. Wer die obigen Tipps beherzigt, kann sich länger an einem faltenfreien Gesicht freuen – so dass weder Kummer noch Zorn dein Gesicht heimsuchen!

Der neue Trend aus Korea: Die Skincare Diet

Der neue Trend aus Korea: Die Skincare Diet

©ireneisgood/Instagram – Natürlich aussehen wie das koreanische Top-Model Irene Kim. Wir verraten, was wirklich hinter dem Fasten von Pflege-Produkten steckt

Die Schönheitstrends der Koreanerinnen sind im Westen gefragt. Ihre Routinen sind jedoch oft langwierig und bestehen aus vielen Schritten. Da verwundert der neueste Trend aus dem asiatischen Land: Skincare Diet heißt die neue Methode zu schönerer Haut. Was es damit auf sich hat, erklären wir im heutigen Beitrag.

Wie viele Produkte und Mittelchen für deine Haut stehen in deinem Badezimmerschrank? Sicherlich quillt auch dein Schrank mit Tuben und Gläschen über, die du alle abwechselnd oder in Kombination benutzt. Gerade weil uns so viele Alternativen zur Verfügung stehen, verlieren wir schnell den Überblick, was der Haut eigentlich noch guttut. Genau da setzt der neue koreanische Trend an, den K-Pop-Stars jetzt bekannt gemacht haben. Dabei hat die Skincare Diet nichts mit einer gemeinen Diät zu tun – hier müsst ihr kein Essen abwiegen oder Kalorien zählen oder auf den Nachmittagskuchen verzichten, den es geht gar nicht ums Essen, sondern allein um die Haut.

Anti-Pflege: Die Skincare Diet

Raus mit allen Mittelchen aus dem Schrank: Bei der Skincare Diet reduzierst du die Anzahl an Pflegeprodukten für die Haut. Hier kommt nicht täglich Creme, Toner, Serum, Öl, Peeling oder Maske an die empfindliche Gesichtshaut, sondern lediglich einige ausgewählte Produkte. Das ist der üblichen koreanischen Gesichtspflege, die oft aus bis zu zehn Schritten besteht, diametral entgegengesetzt. Woher der plötzliche Sinneswandel also? Was bringt diese „Anti-Pflege“ für die Haut und ist die Skincare Diet überhaupt sinnvoll?

Verzicht oder „Völlerei“?

Wenn man Diät hört, denkt man ja immer an Verzicht. Auch bei der Skincare Diet musst du auf die meisten deiner geliebten Produkte verzichten, denn diese Diät besteht aus drei einfachen Schritten. Aufwendige oder langwierige Routinen sind hier nicht gefragt. Das Schönheitsprogramm wird auf ein Minimum zurückgefahren. Wem das zu radikal ist, braucht keine Angst zu haben denn die Skincare Diet muss man sich nicht ewig halten. Einen Monat empfehlen die Schönheits-Gurus der K-Pop-Szene aber dann doch.

Zurück zu den Basics

Doch was bringt diese minimalistische Tendenz eigentlich? Wie überall im Leben profitiert auch unsere Haut von weniger. Nicht von ungefähr ist es für die Seele eine Wohltat, wenn wir unsere Wohnungen aufgeräumt haben oder Krimskrams loswerden. Dasselbe gilt für die Haut: Wer über einen längeren Zeitraum nur das Notwendigste für die Hautpflege benutzt, der reduziert Irritationen. Deshalb besteht die Skincare Diet aus drei einfachen Schritten: Haut reinigen, Feuchtigkeit spenden und Sonnenschutz auftragen – drei Produkte und drei Schritte. Wichtig dabei: Die Produkte müssen mild sein und möglichst frei von Stoffen, die die Haut irritieren.

Gerade Frauen, die ihre Haut generell mit vielen Produkten pflegen, können von der Skincare Diet profitieren. Wer zu viele Dinge auf die Haut klatscht, kann mit der Zeit eine empfindliche Haut entwickeln – bis hin zu einem Kontaktdermatitis, also einem Ekzem auf der Haut, dass durch ein von außen zugeführtes Kontaktallergen ausgelöst wird. Rötungen, Bläschen und eine schuppige Haut können die Folge sein und das alles nur weil wir zu viele Stoffe an unsere Haut heranlassen.

Ein weiteres Beispiel für die Folgen einer übertriebenen Hautpflege ist die sogenannte Stewardessen-Krankheit, auch Mundrose genannt. Bei Frauen, die an Mundrose leiden, bilden sich um den Mund herum Pickel, Rötungen und andere Unreinheiten. Hier verursacht die übertriebene Pflege eine Hautbarrierestörung. Um die Haut wieder funktionstüchtig zu machen, muss man die Pflege oft gänzlich einstellen. Bevor es auch bei dir soweit kommt, empfehlen wir dir die Skincare Diet auszuprobieren. Du wirst schnell merken, dass einige gut ausgewählte Produkte der Haut eher förderlich sind als viele Produkte auf einmal.

Was tut deiner Haut gut?

Wenn wir nur drei Produkte benutzen, fällt es uns leichter herauszufinden, was unserer individuellen Haut eigentlich guttut und was nicht. Wer täglich morgens und abends mit Cremes, Ölen, Feuchtigkeitslotionen und Seren arbeitet, verliert schnell den Überblick, worauf die Haut gut reagiert und worauf nicht. Es gibt auch Inhaltstoffe, die man nicht in Kombination miteinander benutzen sollte: Dazu gehört etwa das Retinol, das nicht mit Antioxidantien wie Vitamin C oder Salicylsäure in Kontakt geraten sollte, denn das führt zu irritierter und roter Haut. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe deiner Produkte ist also absolut empfehlenswert!

Bei der Skincare Diet geht es darum, die Haut wie beim Fasten zu „entschlacken“ und gleichzeitig herauszufinden, welche Produkte deiner Haut dienlich sind und welche du lieber weglassen solltest. Denn wenn du nach der Skincare Diet schrittweise andere Produkte wieder in deine Routine aufnimmst, merkst du schnell, wie deine Haut darauf reagiert. Auch für Frauen, deren Haut trotz der Anwendung vieler Produkte einfach nicht das tut, was sie soll, ist die Skincare Diet eine gute Idee.

Abgesehen von dem „Entschlacken“ der Haut ist die Skincare Diet auch viel einfacher als ein aufwendiges Pflegeritual und deshalb auch wirksamer. Wer jeden Abend mit zehn verschiedenen Produkten vor dem Badezimmerspiegel hantiert, kann schnell die Lust verlieren. Eine inkonsistente Routine ist aber nicht effektiv – das ist so als würde man nur einmal ins Fitnessstudio gehen und dann erwarten, dass die Pfunde nur so purzeln. Die drei Schritte der Skincare Diet sind jedoch einfach einzuhalten. Diese konsistente Pflege wirkt sich positiv auf die Haut aus.

Auch bei Akne kann die Skincare Diet Wunder bewirken: Wer vorher zu viele Produkte benutzt hat, die die Poren verstopften, kann mit milderen Produkten die Poren einfacher freihalten und Akne so reduzieren. Die Produkte sollen die Haut schließlich unterstützen und zur Selbsthilfe anregen, statt sie zu überwältigen.

Wie funktioniert die Skincare Diet?

Das Wichtigste zuerst: Die Skincare Diet besteht aus drei einfachen Schritten, die regelmäßig über einen längeren Zeitraum eingehalten werden sollten. Dabei musst du dir Produkte aussuchen, die möglichst mild und natürlich sind. Am besten ohne Silikone, PEG, Parabene und synthetische Farben.

Schritt 1: Das Gesicht reinigen

In keiner Hautpflegeroutine darf sie fehlen: Die richtige Reinigung der Gesichtshaut. Setze dabei möglichst auf eine milde Formel, die die Haut nicht zusätzlich angreift und irritiert. Ein Cleanser aus Schaum oder Mizellenwasser sind hier gute Alternativen. Oder ihr reinigt eure Gesicht mit einem nicht-komedogenen Öl und einem Wattepad.

Schritt 2: Moisturizer

Ausreichende Feuchtigkeit ist für jede Haut wichtig und einer der Hauptgründe für frische, gesunde und reine Haut. Auch sie darf in keiner Pflegeroutine fehlen. Haut, die ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist, sieht frisch und jünger aus, weil Feuchtigkeit unter anderem die Hautelastizität verbessert. Nach der Reinigung des Gesichts musst du also eine Creme oder Lotion auftragen, die die Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt. Greife auch hier zu einer milden Alternative, die reich an Antioxidantien ist, wie zum Beispiel Vitamin C und E, sowie Hyaluronsäure, die gegen Falten wirkt und in der Haut Feuchtigkeit bindet – was für mehr Spannkraft der Haut sorgt.

Schritt 3: Sonnenschutz

Wie wichtig Sonnenschutz für die haut ist, muss eigentlich nicht extra erwähnt werden. Auch wenn uns die Sonne nicht direkt ins Gesicht scheint, dringen die schädlichen UV-Strahlen dennoch in unsere Haut ein: Eine schnellere Hautalterung durch Falten, Pigmentflecken oder sogar Hautkrebs können die Folge sein. Benutze also immer einen Sonnenschutz, wenn du aus dem Haus gehst.


 Haben dich die Gründe für die Skincare Diet überzeugt? Mehr Produkte und mehr Schritte sind nicht immer die bessere Wahl und manchmal ist weniger mehr. Seit rund drei Jahren schwören die Koreanerinnen auf diese „Hautdiät“ und melden Verbesserungen der Haut. Vereinfache auch du deine Pflegeroutine und gönne deiner Haut die Muße sich von zu vielen Inhaltstoffen zu erholen. Du wirst vielleicht überrascht sein, wie gut deine Haut danach aussehen wird.

Schluss mit den unschönen Schatten: Tipps gegen Augenringe

Schluss mit den unschönen Schatten: Tipps gegen Augenringe

©lucyhale/instagram Lucy Bale – Spätestens jetzt solltest du einige von den heutigen Tipps beherzigen – damit auch deine Augenpartie in Zukunft strahlt.

Schlafmangel oder Stress, eine Krankheit oder einseitige Ernährung – sie alle können zu dunklen Schatten um unsere Augenpartie führen. Augenringe mögen unschön aussehen, doch sie sind auch ein sichtbares Zeichen dafür, dass wir uns nicht richtig um unseren Körper kümmern.

Warum entstehen Augenringe?

An der Augenpartie zeigt sich als erstes, ob wir eine durchzechte Nacht hatten, zu den Kettenrauchern gehören oder generell einem ungesunden Lebensstil frönen. Warum das so ist? Die Haut um die Augen ist viermal dünner im Vergleich zu der restlichen Gesichtshaut, sie enthält fast gar kein Fett und ist außerdem gut durchblutet. Deshalb sind die Blutgefäße an dieser Stelle viel besser zu sehen als anderswo am Körper. Hatte man zum Beispiel eine schlaflose Nacht, wird weniger sauerstoffreiches Blut durch den Körper transportiert. Die Folge: Das Blut wird dunkler und ist besonders an der empfindlichen Augenpartie gut zu sehen. So bekommen wir umschattete Augen.

Nachtschatten statt strahlender Augen

Zu wenig Wasser oder zu wenig Schlaf, Nährstoffmangel oder Stress – sie alle verringern den Sauerstoffanteil in unserem Blut und führen so zu dunkleren und gut sichtbaren, bläulich schimmernden Äderchen unter den Augen. Besonders Vitamin- und Eisenmangel können zu Augenringen führen. Das ist eine gute Nachricht, denn jeder kann einfach mit den richtigen Lebensmitteln einem Vitamin C-Mangel oder Eisenmangel entgegenwirken. Augenringe können aber auch ein Anzeichen für eine Krankheit sein – zum Beispiel an den Nieren oder an der Schilddrüse. Hier bringt der Gang zum Arzt schnelle Aufklärung. Wer plötzlich starke Schwellungen oder Blutergüsse unter den Augen hat, sollte dies unbedingt mit dem Arzt abklären!

Auch Rauchen, Alkohol oder Belastungen durch die Umwelt fördern die dunklen Schatten unter den Augen zusätzlich. Dabei werden wir mit zunehmendem Altem anfälliger für die Augenringe, denn die ohnehin schon dünne Haut unter den Augen wird mit jedem Jahr noch dünner. Es gibt aber auch Menschen, die von Natur aus eine Veranlagung zu Augenringen haben: Viele Menschen kämpfen mit einer stärkeren Pigmentierung unter den Augen – ohne dass sie Schlafmangel oder ähnliches gehabt hätten.

Augencremes für jedes Problem

Warum haben wir aber oft morgens Augenringe selbst wenn wir gut geschlafen haben? Die Antwort ist einfach: Die Augenpartei enthält viele feine Blut- und Lymphgefäße. Die Lymphzirkulation ist während des Schlafes verringert, so dass ein Flüssigkeitsstau schnell sichtbar wird. Es entwickelt sich eine Schwellung und die Äderchen werden dunkler und besser sichtbar.

Egal ob genetisch veranlagt, zu wenig Schlaf oder Vitaminmangel – alle diese Fälle haben eines gemeinsam: Augenringe lassen uns krank und müde aussehen. Wie also die verhassten Schatten loswerden? Denn eines steht fest: Wir können uns noch so viel schminken, aber wenn ein Schatten unter den Augen liegt, müssen wir uns öfter als uns lieb ist die Frage gefallen, warum wir so müde und abgespannt aussehen. Wer will das schon hören? Mit den folgenden Tipps wirst du deine Augenringe in Zukunft viel besser unter Kontrolle haben.

Tipps gegen Augenringe

  1. Achte deinen Körper

Nicht nur für eine frischere Ausstrahlung ist ein gesünderer Lebensstil eine gute Idee. Es ist auch gar nicht so schwer, dem Körper etwas Gutes zu tun: weniger Alkohol, weniger Raucherpausen und ausreichend Schlaf sind schon ein guter Anfang. Was auch hilft: Vor dem Schlafengehen das Zimmer gut durchlüften und den Oberkörper ein wenig erhöht betten. Das fördert die Durchblutung. Wer dann noch genug trinkt, ist auf einem guten Weg, nicht nur den Augenschatten sondern auch vielen anderen schlechten Angewohnheiten den Kampf anzusagen!

  1. Die richtigen Lebensmittel

Zu einem gesunden Lebensstil gehört auch, ausgewogen und gesund zu essen. Um Augenringe loszuwerden, gibt es speziell einige Lebensmittel, die besonders dabei helfen die unschönen Schatten um die Augen zu mindern. Hier eignen sich besonders Lebensmittel, die reich an Antioxidantien, Eisen und Zink sind. Welche das sind? Wir haben einige der gängigsten Lebensmittel für euch herausgesucht.

Augenpflege für intensive Feuchtigkeit

  • Mesoestetic - Energy C Eye Contour

    Mesoestetic - Energy C Eye Contour

    Die spezielle Creme für die Augen wurde formuliert um die ersten Anzeichen der Hautalterung zu bekämpfen. Unsere Haut um die Augen ist sehr empfindlich, deshalb braucht sie besondere Pflege. Mehr von Mesoestetic     Mesoestetic im Blog

  • Mesoestetic - Radiance DNA Eye Contour

    Mesoestetic - Radiance DNA Eye Contour

    Radiance DNA Augencreme wurde speziell entwickelt für die Reparatur der Augenkontur. Sie hat eine dreifache Wirkung gegen Falten, Ringe und Tränensäcke unter den Augen. Mehr von Mesoestetic     Mesoestetic im Blog

  • Mesoestetic - Collagen 360° Eye Contour

    Mesoestetic - Collagen 360° Eye Contour

    Die Creme wurde speziell für die empfindliche Augenpartie entwickelt um Fältchen und Augenschatten zu entfernen. Mehr von Mesoestetic     Mesoestetic im Blog

Die gewöhnliche Salatgurke

Nicht umsonst ist sie in Wellness-Spas beliebt: Die Gurke. Wer hat nicht schon einmal eine Dame mit Gurkenscheiben auf den Augen gesehen? Gurken sind ein kleines Wundermittel gegen Schwellungen und hellen zudem die Haut auf. Auch im Körper kann das Gemüse einiges bewirken: Der hohe Wassergehalt fördert die Elastizität der Blutgefäße und das lässt die Haut unter den Augen strahlen. Wer es süß mag, dem empfehlen wir ein Stück Wassermelone, denn die hat ebenfalls einen sehr hohen Wassergehalt.

Für diejenigen von euch, die die Gurke auch äußerlich anwenden wollen, hier ein Tipp: Schneidet eine Gurke in Scheiben und legt sie in den Kühlschrank, um sie ordentlich durchzukühlen. Das erhöht die kühlenden und erfrischenden Eigenschaften der Gurke. Danach 10 bis 15 Minuten auf die Augen legen und anschließend die Augen sanft reinigen. Wer das regelmäßig (2x die Woche) tut, wird bald Veränderungen um die Augenpartie bemerken.

Der rote Diamant – die Goji-Beere

Schon die alten Chinesen wussten um die wunderbaren Vorteile der Goji-Beere, die auch der rote Diamant genannt wird. Die rote Wunderfrucht hat etliche Vorteile in Sachen Schönheit und Gesundheit: Die Goji-Beere ist reich an Antioxidantien, regt die Kollagenproduktion an und spendet Feuchtigkeit. Zudem wird die Haut besser durchblutet. Das Ergebnis: Eine jüngere, frischere Haut auch um die Augen. Und schmecken tut die Beere auch noch! Eine Handvoll der Beeren am Tag (ca. 15g) reicht schon aus, um die Vorteile voll ausschöpfen zu können. 

Die Blaualge – Spirulina

Spirulina ist eine Blaualgenart, die reich an Vitaminen und essentiellen Nährstoffen ist. Das Pulver, das aus dem Spirulina gewonnen wird, lässt sich einfach in Smoothies mixen und genießen. Spirulina enthält essentielle Aminosäuren und viel mehr Beta-Karotin als etwa Karotten und wirkt so unter anderem gewebeverstärkend und entzündungshemmend. Die Wirksamkeit des Superfoods ist wissenschaftlich belegt.

Weniger exotisch als Spirulina und Goji-Beeren, aber genauso wirksam sind Tomaten oder Rüben. Das Lycopin im Paradiesapfel wirkt antioxidativ und fördert die Durchblutung. Lycopin findet man in zahlreichen roten Früchten, zum Beispiel auch in der Wassermelone. Wer im Winter auf Saisonales umsteigen will, der kann es mit Rüben versuchen. Insbesondere rote Rüben haben eine Menge an wertvollen Vitaminen, die Augenringe bekämpfen.

  1. Kühle Kompressen – und kein übermäßiges Sonnenbaden

Schnelle Hilfe gegen Augenringe liefern kühle Kompressen. Für einige Minuten unter die geschlossenen Augen gelegt lindern die Kompressen leichte Schwellungen und dunkle Schatten. Wer die Augenringe durch Sonnenbräune oder Solariumsbesuche überdecken will, sollte sich das nochmal überlegen: Auch wenn Augenringe in einem blassen Gesicht mehr auffallen, führt Sonneneinstrahlung doch zu schnellerer Hautalterung, so dass hiervon als Maßnahme gegen Augenringe unbedingt abzuraten ist.

Neben den obigen Tipps, könnt ihr eure Augenringe auch „wegschminken“. Auch wenn das keine langfristige Lösung ist, hilft es doch kurzfristig, wenn ihr einige Dinge beachtet. Spezielle Cremes für die Augenpartie sind Pflicht, denn sie versorgen die empfindliche Haut an dieser Stelle mit genügend Feuchtigkeit und durch das Einklopfen der Creme wird die Durchblutung zusätzlich gefördert. Eine Augencreme sollte in eurer Pflegeroutine nicht fehlen – sie ist aber auch der erste Schritt bei jedem Abdecken der Augenringe. Für sehr dunkle Augenringe folgt nach der Creme der Primer, der die Fältchen glättet und dann erst der Concealer. Sucht euch den Concealer nach der Schattierung eurer Augenringe aus, damit ihr einen maximalen Effekt erreicht: So kaschiert ein rosa Concealer sehr dunkle Augenringe, ein gelber Concealer hilft bei violetten Augenringen und ein pfirsichfarbener Concealer kaschiert bläuliche Schatten unter den Augen. Als letzten Ausweg zum Beispiel gegen Tränensäcke, gibt es ästhetisch-chirurgische Eingriffe wie etwa Lidstraffungen. Das ist aber nur in extremen Fällen in Betracht zu ziehen.

Muntere Augen werden mit den obigen Tipps für euch bald zum Normalfall. Probiert es aus und ihr werdet die fiesen Schatten unter den Augen mit ein wenig Einsatz schnell los.

Glass Skin: Der Beauty-Trend aus Asien

Glass Skin: Der Beauty-Trend aus Asien

Foto:mkqua/Instagram

Wir kennen den makellosen Teint der meisten Asiatinnen und ihre reine, ebenmäßige Haut. Europäerinnen können von einem solchen strahlenden Teint nur träumen? Natürlich nicht! Das Beauty-Geheimnis des porenfeinen Teints ist längst keines mehr – und du kannst es leicht nachahmen, so dass auch du bald mit Glass Skin strahlen kannst!

Haut strahlend wie Glas

Viele Trends und Hypes aus Asien muten zuweilen etwas seltsam an – wer kennt nicht die schrillen Farben und ausgefallenen Produkte aus unseren asiatischen Nachbarländern? Das heißt aber nicht, dass wir uns in Sachen Beauty nicht einiges von den Nachbarn abschauen könnten. Schönheitsprodukte aus Asien haben schon längst Eingang in unsere Geschäfte gefunden und das ist auch kein Wunder, wenn man sich die schöne Haut der Asiatinnen anschaut. Tatsächlich wirken asiatische Frauen im Schnitt viel jünger als sie sind. Der wichtigste Faktor dabei: Ihre Haut, die prall und makellos strahlt. Denn in Asien gilt eine schöne Haut als einer der wichtigsten Faktoren bei der Schönheit.

Glass Skin wird diese glatte, durchscheinende Haut in Korea genannt, die einen Porzellanteint schafft und einen dadurch jünger aussehen lässt. Wenn das kein Grund ist, den Trend direkt selbst auszuprobieren! Wichtig dabei ist eiserne Disziplin. Ohne eine gründliche Reinigung der Haut ins Bett gehen? Lieber nicht. Hautmasken aufs Gesicht zu legen, ist dir zu viel Arbeit? Wenn du den schönen, glatten Teint des Glass Skin haben willst, solltest du deine Meinung ändern. Aber keine Bange: Die Pflegeroutine der Koreanerinnen verlangt zwar Durchhaltevermögen und Regelmäßigkeit, ist aber im Grunde sehr einfach umzusetzen.

Ewige Jugend mit glatter Haut

Das Schöne an dem Glass Skin-Trend ist, dass die alterslose, ebenmäßige Haut nicht durch den Einsatz von viel Concealer oder Highlightern erzeugt wird, sondern mit einer Pflegeroutine, die einfach umzusetzen ist. Wie das genau funktioniert? In wenigen Schritten kannst du selbst dieses Phänomen von durchscheinender, makelloser und reiner Haut auf dein Gesicht zaubern. Hält man sich an die Schritte, die die Koreanerinnen seit Jahrzehnten für ihr Beauty-Regime anwenden, kommt man schnell an Haut, so strahlend, jugendlich und schön wie Glas. Und das ist eines der wichtigsten Faktoren von ewiger Jugend.

Porzellanteint mit porenfeiner Haut

Das Geheimnis einer jung aussehenden Haut ist Feuchtigkeit. Um das zu erreichen, trinken Koreanerinnen viel Wasser und unterziehen sich einer strengen Pflegeroutine. Die Haut erhält durch mehrere Schritte ein Maximum an Pflege und Feuchtigkeit. „Layering“ nennen die Koreanerinnen diese Vorgehensweise, die eine „gläserne Haut“ erst möglich macht. 

Layering bedeutet, dass mehrere Schichten an verschiedenen Pflegeprodukten hintereinander aufgetragen werden. Diese Schichten versorgen die Haut durch die verschiedenen Inhaltsstoffe jedes Produktes optimal mit wichtigen Nährstoffen und Feuchtigkeit. Hier geht es nicht nur darum eine einzige Gesichtscreme aufzutragen. Vielmehr gibt es mehrere Pflegeprodukte, die sich gegenseitig perfekt ergänzen und mit wichtigen Nährstoffen die Haut anreichern. Wichtig bei allen Produkten ist, dass jedes von ihnen Feuchtigkeit spendet! Achtet also bei der Auswahl eurer Pflegeprodukte darauf, dass sie Inhaltsstoffe besitzen, die Feuchtigkeit spenden. Das fängt bereits bei der Reinigung des Gesichts an! Dennoch sollte man es hier auch nicht übertreiben: Zu viel Pflege kann der Haut auch schaden, deshalb raten wir euch zu leichteren Pflegeprodukten statt zu sehr reichhaltigen Cremes.

Drei Schritte zu einer makellosen Haut

Layering erreichst du einfach mit wenigen Pflegeprodukten in drei Schritten: Gesichtsöl, Serum und Creme werden nacheinander auf die Haut aufgetragen. Das ist die tägliche Routine, sowohl morgens als auch abends. Aber dabei bleibt es nicht: Zu der täglichen Pflege kommen noch sanfte Peelings und Hautmasken dazu.

Schritt 1: Saubere Haut mit einem Gesichtsöl

Die feuchtigkeitsspendende Pflegeroutine für Glass Skin fängst bei der Reinigung der Haut an. Verzichte auf austrocknende Produkte und greife lieber zu einem Gesichtsöl. Eine Reinigung mit einem Gesichtsöl ist ein effektiver Schritt, um die Haut sanft aber gründlich zu säubern und ihr darüber hinaus die so wichtige Feuchtigkeit zu geben.

Reinigende Gesichtsöle

Natürlich reinigen wir unser Gesicht jeden Abend vom Schmutz des Tages und dem Rest-Make-up. Verzichte unbedingt darauf mit deinem Tages-Make-up ins Bett zu gehen und es erst beim Duschen am nächsten Morgen zu entfernen. Das ist nicht nur hinderlich für Glass Skin, sondern auch generell für deine Hautgesundheit. Die abendliche Reinigung ist also ein Muss. Die Koreanerinnen sind uns hier aber einen Schritt voraus, denn sie reinigen ihre Haut auch morgens gründlich. Warum? Die Haut erzeugt auch nachts Talg, welches die Poren verstopft. Mit einem Gesichtsöl, welches das Sebum und den Talg sanft auflöst, startest du mit reiner Haut in den Tag. Das richtige Gesichtsöl wird deine Haut sanft reinigen und ihr dabei Feuchtigkeit spenden.

Schritt 2: Eine Extraportion Pflege mit einem Serum

Nach der Reinigung gibt ein schnell einziehendes Serum der Haut wichtige Nährstoffe. Um Glass Skin zu bekommen, müssen wir auf mehr als ein Produkt zurückgreifen, ohne es zu übertreiben. Hier wird Serum und Creme aufgetragen. Der große Vorteil von Seren ist, dass sie leichter in die Haut einziehen und die Haut optimal auf den folgenden Pflegeschritt vorbereiten. Die Haut wird weich und geschmeidig. Achte dabei darauf ein leichtes Serum für diesen Schritt zu nehmen, das zum Beispiel Hyaluron und Antioxidantien enthält.

Schritt 3: Die richtige Tages- und Nachtpflege

Im letzten Schritt trägst du nun deine Tages- oder Nachtpflege auf. Die Haut ist sanft gereinigt und mit einer Extraportion Feuchtigkeit verwöhnt worden. Jetzt runden wir das Pflegeerlebnis mit einem Fluid – zum Beispiel einer Creme – ab, die so wenig Zusatzstoffe wie möglich enthält und sensibler Haut Rechnung trägt. Das ist deshalb so wichtig, weil die Haut nicht überreizt werden soll. Deine Creme sollte die Haut vor äußeren Einflüssen schützen und ihr (natürlich) Feuchtigkeit spenden. Du willst zudem Falten vorbeugen? Dann wähle ein Fluid mit zusätzlichem Sonnenschutz – wer sich vor der Sonne schützt, hält seine Haut jung!

Tagespflege

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Nachtpflege

Feuchtigkeitscreme, Serum und Reinigung – das sind die drei einfachen Schritte, die du in deine Pflegeroutine einbauen solltest. Hört sich doch gar nicht so kompliziert an, oder?

Extra-Pflege für den Porzellanteint

Neben den drei beschriebenen Schritten gehören weitere Routinen zum Beauty-Geheimnis von Glass Skin: Die Anwendung von Masken und Peelings. Diese solltest du nicht täglich anwenden, aber dennoch sind sie enorm wichtig für den Feuchtigkeitshaushalt der Haut und daher für den Glass Skin-Look.

Masken

Eine Gesichtsmaske mit Hyaluron oder Glycerin spendet enorm viel Feuchtigkeit und bewirkt kleine Wunder für deine Haut. Regelmäßig angewendet, bringt sie deiner Haut jugendliche Frische, indem zum Beispiel die Spannkraft der Haut verbessert wird. Die Koreanerinnen benutzen dabei Masken, die einfach auf das Gesicht gelegt und nach einer kurzen Zeit wieder abgezogen werden können. Einfacher geht’s nicht! Elastizität und schöne Haut sind vorprogrammiert. Die Masken könnt ihr übrigens auch für ein schöneres Dekolletee nutzen.

Peelings

Natürlich wissen wir, wie wichtig regelmäßige Peelings für unsere Haut sind. Leider greifen wir aber allzu oft zu sehr harten Peelings, die die Haut zusätzlich strapazieren. Koreanerinnen schwören daher auf milde und sanfte Peelings, die sehr feinkörnig sind und die Haut nicht zu sehr strapazieren. Wir empfehlen euch daher lieber Peelings zu benutzen, die für sensible Haut gemacht sind.

Die schöne und jugendliche Haut unserer asiatischen Nachbarn ist das beste Argument ihre Pflege-Routine für sich selbst zu entdecken und auszuprobieren. Schließlich beweisen Millionen von Asiatinnen mit ihrem makellosen Teint, dass an ihren Beauty-Geheimnissen etwas dran ist. Probiere es selbst aus – mit ein wenig Disziplin und Geduld erstrahlt bald auch deine Haut mit mehr jugendlicher und praller Frische.

Effektive Gesichtspeelings

Da strahlt der Teint – die richtige Gesichtspflege

Da strahlt der Teint – die richtige Gesichtspflege

Die Haut ist unser Aushängeschild. Das gilt vor allem für die Hautstellen, die man auf den ersten Blick sieht. So wie in unserem Gesicht zum Beispiel. Daher legen wir zu Recht besonders viel Wert auf ihre Pflege. Doch so unterschiedlich wir Menschen sind, so individuell sind auch die Ansprüche und Bedürfnisse unserer (Gesichts)haut. Die Produktpalette für unsere Gesichtspflege ist riesig bis unüberschaubar und reicht von Feuchtigkeitscremes und -boostern über reichhaltige Pflegeöle bis hin zu Masken. Doch egal, für welches Pflegeprodukt wir uns auch entscheiden: seine volle Wirkung entfaltet sich erst auf gründlich gereinigter Haut. Wir verraten euch, worauf es bei der Reinigung ankommt und wie auch ihr euren Teint zum Strahlen bringt.

Vor allem im Gesicht und Dekolleté-Bereich ist unsere Haut zart und empfindlich. Doch vor allem diese Stellen sind tagtäglich Sonnenstrahlen, Kälte, Abgasen und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Aber auch Make-Up-Rückstände, Schweiß und Schmutzpartikeln aus der Luft setzen unserer Haut wortwörtlich zu – und verstopfen quasi unbemerkt unsere Poren. Pickel, Unreinheiten und ein fahler, grauer Teint sind häufig die unerwünschten Folgen. Wir sollten unserer Haut daher mehr gönnen, als die morgendliche Katzenwäsche mit kaltem Wasser und die abendliche Reinigung mit einem Abschminktuch.

Eine der häufigsten Ursachen für einen fahlen Teint ist die falsche Ernährung. Salz und Alkohol entziehen der Haut Flüssigkeit und vermindern ihre Strahlkraft. Das A und O für einen strahlenden Auftritt ist daher die richtige Ernährung. Gesunde und vor allem frische Lebensmittel bringen die Haut oft von alleine zum Strahlen. Spinat und Brokkoli zum Beispiel liefern der Haut die Vitamine A, C und E. Sie beugen Trockenheit vor und wirken wie ein natürlicher Sonnenschutz.  Karotten hingegen enthalten Beta-Carotin, das Rötungen mindert und dafür sorgt, dass die Sommerbräune nicht schon am ersten grauen Herbsttag verblasst. Und auch Fischarten wie Lachs, Makrele oder Sardinen wirken durch die drain enthaltenen Omega-3-Fettsäuren zellschützend. Natürlich sollte auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Viel trinken, lautet die Devise: mindestens zwei Liter Wasser oder gerne auch grüner Tee sollten es jeden Tag sein. Kaffee und andere koffeinhaltige Getränke hingegen sollten vom Speiseplan verschwinden oder zumindest drastisch reduziert werden. Koffein bildet im Körper nämlich nicht nur sehr viel Säure, sondern sorgt auch dafür, dass die Nebenniere die Stresshormone Adrenalin und Cortisol produziert. Die Folge: verengte Blutgefäße und eine kränklich wirkende Gesichtsfarbe.

Einen Frischekick für zwischendurch gibt kaltes Wasser: durch die Kälte ziehen sich die Poren zusammen, Rötungen und Schwellungen bilden sich zurück und die Gesichtsfarbe wirkt insgesamt rosiger. Alternative bilden Tonics und Sprays mit Thermalwasser. Wer unterwegs keine Zeit oder Gelegenheit findet, das Gesicht in kaltes Wasser zu tauchen, kann mit einem Spritzer Tonic oder Erfrischungsspray die Gesichtshaut verwöhnen. Aber auch ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft wirken oft wahre Wunder. Und weil nachts die Zellreproduktion auf Hochtouren läuft, sollte ausgiebiger Schlaf mit mindestens sechs Stunden Länge die Regel sein, um morgens nicht mit Augenringen und fahlem Teint zu erwachen.

Die richtige Reinigung

Um den morgendlichen Grauschleier mitsamt den Knitterfältchen aus dem Gesicht zu entfernen, muss eine ordentliche Reinigung her. Eine porentiefe, gründlich gereinigte Haut bildet auch die Basis der täglichen Pflege. Ein Fehler, den viele von uns machen, ist das Gesicht mit normaler Kern- oder Handseife zu waschen. Je nach Hauttyp braucht es jedoch ein anderes Produkt mit einer anderen Wirkungsweise. Man sollte bei der Auswahl der Reinigungsprodukte daher immer darauf achten, dass diese nicht zu aggressiv sind und auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Haut abgestimmt sind. Das gilt vor allem für trockene und/oder empfindliche Hauttypen.

Die Kosmetikerinnen aus unserem Spa in Mainz empfehlen

Zum Abschminken eignen sich neben Reinigungstüchern vor allem spezielle Make-up-Entferner, die schnell aber trotzdem schonend das Augen-Make-up verschwinden lassen. Produkte auf Wasserbasis sind besonders sanft. Für wasserfestes Make-up und kussechten Lippenstift gibt es spezielle Produkte auf Ölbasis.

Klärende Waschgele sind vor allem für Menschen mit öliger und unreiner oder auch Misch-Haut ideal. Durch die etwas festere Konsistenz und die enthaltenen Inhaltsstoffe schäumt das Gel auf der Haut auf, löst Fettansammlungen und bekämpft gleichzeitig Bakterien, ohne die Haut unnötig auszutrocknen.

Für Menschen mit sensibler Haut empfiehlt sich die Verwendung von Reinigungsschaum. Die fluffig, weiche Konsistenz ist wunderbar sanft und schonend zur Haut. Hinzu kommt: da sich der Schaum erst durch den Druck auf den Pumpspender bildet, ist er absolut hygienisch. Bei trockener bis sehr trockener Haut sollte zu einer reichhaltigen Reinigungsmilch gegriffen werden.

Wer seine Haut besonders gründlich reinigen will, nimmt dafür eine Reinigungsbürste oder macht ein Gesichtspeeling. Sowohl Peelings mit reinigen Partikeln als auch auf Enzymbasis befreien die Haut von abgestorbenen Hautschüppchen und regen so die Zellregenration an. Aber Achtung: Peelings sind generell aggressiver als andere Reinigungsmethoden und sollten daher nur einmal in der Woche und vor allem nur bei unempfindlicher Haut angewendet werden.

Um auch noch die letzten Schmutzpartikel aus den Poren zu holen, ist Gesichtswasser ideal. Es klärt die Haut, neutralisiert deren pH-Wert und beschützt sie so vor dem Austrocknen. Vor allem für fettige oder Mischhaut ist Gesichtswasser die ideale Ergänzung nach der Reinigung. Wer hingegen zu empfindlicher Haut neigt, ist mit dem sogenannten Mizellenwasser besser beraten. Mizellen kann man sich als kleine Schmutz-Magneten vorstellen, die Make-up und Verschmutzungen an sich binden und die Haut so besonders schnell und gründlich reinigen. Mizellenwasser ist sehr sanft und daher auch bestens für den Bereich rund um die empfindlichen Augen geeignet.

Übrigens: Trägt man Tages- und Nachtpflege auf verschmutze Haut auf, können die pflegenden Inhaltsstoffe erst gar nicht eindringen – und somit auch nicht ihre volle Wirkung entfalten.

Die richtige Basis

Immer mehr Stars zeigen in ihren Social-Media-Profilen die „ungeschminkte Wahrheit“, also so wie Gott sie (angeblich) schuf. Tatsächlich folgen viele aber eher dem Nude-Look-Trend, bei dem es darum geht, geschminkt ungeschminkt auszusehen. Und das ist gar nicht so einfach. Es bedarf dafür einer guten Grundlage, die den Teint ebenmäßig erscheinen lässt. So kommt auch eventuell später aufgetragenes Make-up richtig zur Geltung. Am besten funktioniert die neue Natürlichkeit mit Naturkosmetik-Make-up, das die Haut mit wertvollen Pflanzenfetten wie Jojobaöl oder Sheabutter pflegt und gleichzeitig atmen lassen. Glycerin hält sie feucht und auch pflanzliche Anti-Aging-Stoffe sind oft enthalten.

BB Cremes für einen gleichmäßigen Teint

Einen ebenmäßigen Teint und ausreichend Feuchtigkeit schenken BB-Cremes. Das „BB“ steht für Beauty Balm oder Blemish Balm. Blemish heißt übersetzt Makel – und erklärt, zu welchem Zweck die Hautpflege einst entwickelt wurde. Sie sind feuchtigkeitsspendende Tagespflege, Make-up und Sonnenschutz in einem, kaschieren störende Rötungen und Unreinheiten. Es gibt sie normalerweise in zwei Varianten: einmal für helle und einmal für mittlere bis dunkle Hauttypen. Durch den geringeren Anteil an Farbpigmenten ist ihre Deckkraft nicht so stark wie die einer klassischen Foundation. Es fühlt sich nicht so „zugekleistert“ an, sondern eher wie eine getönte Tagescreme – was viele Verwender gerade im Sommer zu schätzen wissen. Hinzu kommt: die meisten Produkte enthalten einen niedrigen Lichtschutzfaktor und schützen so vor UV-Strahlung. Für ältere Damen mit reifer Haut sind Produkte mit Anti-Age-Wirkstoffen wie Antioxidantien ideal. Wer zu öliger und fettiger Haut neigt, sollte zu einem gelbbasierten Moisturizer greifen.

Kleine Unebenheiten und Pickelchen können ganz easy mit einem Concealer abgedeckt werden. Besonders praktisch: Es gibt auch Produkte, die mehrere Farben enthalten. Grün lässt Rötungen verschwinden, Rosa kaschiert Augenringe und Beige überdeckt kleine Unreinheiten. Flüssigen Concealer am besten erst nach der Foundation auftragen, da er sonst verrieben wird. Fester und farbiger Concealer kann dagegen unter das Make-up. 

Der Feinschliff

Damit die aufgetragene Grundierung möglichst lange hält, sollte diese zum Schluss fixiert werden. Oder man greift zu transparentem Puder, um die glänzenden Stellen – meist auf Nase, Stirn und Kinn – zu mattieren. Ein bei Make-up-Artists und Beauty-Experten besonders beliebtes Mittel, um dem Gesicht zu einem natürlichen Glow zu verhelfen, ist Highlighter. Auf dem höchsten Punkt der Wangenknochen und unter den Augenbrauen aufgetragen, bildet er das I-Tüpfelchen für einen strahlenden Teint. Aber Vorsicht, das Motto beim Highlighter-Auftragen lautet: weniger ist mehr. Trägt man zu viel auf oder glitzert das Produkt zu sehr, sieht der Look schnell künstlich oder auch billig aus. Besser erst einmal weniger Puder auftragen und vor allem immer gut verblenden.

Für ein strahlend schönes Hautbild