So gelingt die perfekte Wintermaniküre: 6 einfache Schritte

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Besonders während dieser dunklen Jahreszeit leidet die Haut an den kälteren Temperaturen. Dank Schnee, eisigem Wind und trockener Heizungsluft wird sie beansprucht und strapaziert. Das zeigt sich nicht nur im Gesicht und am Körper, sondern vor allem an den Händen. Das ständige Eiskratzen und dem an-und ausziehen von Handschuhen, entzieht ihnen nämlich viel Feuchtigkeit, was schnell zu raue, spröde Haut führen kann. Kein angenehmes Gefühl! Wie ihr Eure Hände aber dennoch zum Glänzen bringen könnt und was zur perfekten Wintermaniküre gehört, will ich Euch in wenigen Schritten erklären.

Schritt 1: Peeling

Um die Hände perfekt auf die Maniküre vorzubereiten, müssen diese zunächst sorgfältig von abgestorbenen Hautschüppchen befreit werden. Das gelingt am besten mit einem Peeling. Diese reinigen nicht nur, sondern sorgen auch für straffere und weichere Haut.
Mein persönlicher Favorit ist das KOH Purifying Hand Peeling. Wie der Name schon verrät handelt es sich bei diesem Starprodukt um eine Pflege, die die Hände sanft von rauer und trockener Haut befreit und dabei auch die Mikrozirkulation fördert. Eine tolle Ergänzung zu jeder Beauty-Routine!

Schritt 2: Nagelhautentfernung

Sind die Hände gepeelt, geht es an die Fingernägel. Zunächst solltest Du alte Lackreste und Fettrückstände mit einem Nagellackentferner beseitigen. So bleibt der neue Lack nicht nur besser haften, aber er sieht auch geschmeidiger und ordentlicher aus. Anschließend kannst du dir mit einem Fingerbad ein paar ruhige Momente gönnen. Das entspannt nicht nur, sondern bereitet Deine Hände auch auf die Nagelhautentfernung vor. Obwohl Nagelhautscheren weit verbreitet sind, würde ich dir ein Rosenholzstäbchen oder einen Nagelhautschieber empfehlen. Mit diesen kannst Du sorgfältig und sanft die Haut zurückschieben und hast damit nicht nur ein größeres Nagelbett, sondern entgehst auch die Gefahr, dass die empfindliche Haut einreißt und sich schmerzhaft entzündet.
Selbstverständlich haben wir in unserem Onlineshop das passende Produkt dafür. Schau mal hier: KOH – NAIL PUSHER AND CLEANING STICK

Schritt 3: Kürzen und Formen

Nun können wir uns der Form widmen. Mit einer Nagelschere oder einem Nagelknipser kannst Du deine Nägel kürzen. Achte aber dabei drauf, dass diese aber vollkommen trocken und nicht mehr, nach dem Fingerbad, weich sind. Werden aufgeweichte Nägel mit einem Tool gekürzt, so kann es schnell zu rissigen und brüchigen Nägel führen.
Anschließend können die Nägel mit einer Feile in die gewünschte Form gebracht werden. Das kann gerade, rund oder oval sein. Der Trend für 2017 sind allerdings die sogenannten Stiletto-Nägel. Diese sind lang und spitz und sind bei vielen Promis beliebt. Aber auch kürzere und rundere Formen bleiben beliebte Klassiker. Vielleicht fragst Du dich welche Nagelform für dich die passende ist? Selbstverständlich habe ich auch hier ein paar Tipps für dich  Welche Form die beste für deine Hände ist, verrate ich dir!
Sind deine Finger kurz und breit, so eignen sich ganz gut runde Nagelformen. Eckige Formen hingegen passen gut zu breiten oder kurzen Nagelbetten. Hast du aber längliche und breite Nägel, so sollten dir gut ovale Formen stehen. Sind deine Nägel hingegen lang und schmal dann kannst du dich für eine eckige Form, mit abgerundeten Kanten entscheiden. Trendy sind auch Ballerina-Nägel. Diese schmal zulaufenden Nägel sehen besonders an kurzen oder schlanken Fingern super aus. An allen Fingerformen sind mandelförmige Nägel schön. Diese verschmälern nicht nur kurze, breite Finger, sondern untermalen schmale Hände.
Egal für welche Option du dich entscheidest, wenn du deine Nägel in Form bringst, dann sollte immer nur in eine Richtung gefeilt werden: von der Außenseite bis zur Mitte des Nagels. Das verhindert kleine Risse, was anschließend zum Einreißen führen kann.

Schritt 4: Polieren

Sind die Nägel in die richtige Form gebracht, kannst du sie anschließend sanft polieren. Durch das sogenannte Buffing wird die oberste Nagelschicht abgetragen. Die Nägel sehen gepflegter aus und auch der Lack haftet, dank der glatten Oberfläche, besser und länger. Doch auch hier sollte Vorsicht geboten sein. Zu häufiges polieren strapaziert die Nägel und macht sie dünn und brüchig. Es reicht vollkommen aus, wenn Du sie einmal in der Woche sanft polierst.
Ich selbst benutze das KOH Natural Glossy Nail Buffer Set. So sind nicht nur Unebenheiten und Verfärbungen schnell beseitigt, sondern lassen meine Nägel auch dauerhaft glänzen-auch wenn ich mal keinen Nagellack tragen möchte.

Schritt 5: Lackieren

Zur perfekten (Winter-)maniküre gehört natürlich auch der perfekte Nagellack. Bunt und knallig soll es in den Wintermonaten nicht mehr sein. Viele greifen stattdessen viel lieber zu dunklen oder erdigen Nuancen. Ich natürlich auch! Für mich gehören dunkelrote Fingernägel einfach zu der dunklen Jahreszeit. Sehr schön finde ich aber auch die neuen Trends, die uns dieses Jahr begleiten. Im Moment ist Tannengrün oder Taubengrau eine oft gesehene Nagelfarbe. So schön wie diese Farben auch sind, sie bringen auch Ihre Besonderheiten mit. Leider färben sie sich gerne auf den Fingernägeln ab, auch wenn der Lack gründlich entfernt wurde. Du kannst das aber umgehen indem du vor dem Auftrag zuerst einen schützenden Klarlack aufträgst. Diese schützt nicht nur vor Verfärbungen, sondern pflegt die Nägel zugleich. Anschließend kannst Du deine Nägel mit deiner Wunschfarbe lackieren. Ich empfehle, bei dunklen Farben, zwei, dünne Schichten aufzutragen. Dicke Schichten brauchen nämlich länger zum Trocknen. Vor dem Auftragen der zweiten Schicht sollte allerdings immer die erste gut getrocknet sein. So kommst Du zu einem gleichmäßigen Ergebnis. Entscheidest du dich aber für einen hellen Ton, so sollte eine Schicht ausreichen. Dein Werk kannst du zum Schluss mit einem Überlack versiegeln. Somit bleibt die Farbe nicht nur länger an deinen Nägeln, aber sie glänzen auch wunderschön.
Ich möchte an dieser Stelle noch einen Geheimtipp mit Dir teilen: Es gibt eine optimale Art Fingernägel zu lackieren. Dieser sieht wie folgt aus: Du setzt nah am Nagelbettrand zunächst mittig deinen Lack. Als nächstes lackierst du eines der beiden Seiten, dann wieder mittig und anschließend setzt du deinen Strich auf die andere Seite und schließlich setzt Du deinen letzten Strich wieder mittig. Diesen Vorgang wiederholst du auch mit der zweiten Schicht und auch mit dem Überlack und schon ist dir der perfekte Auftrag gelungen.
Obwohl viele Hersteller mittlerweile Schnelltrockenlacke anbieten (hier meine persönliche Empfehlung:  Treat Collection Nagellacke diese haben eine besondere Hautverträglichkeit und halten mehrere Tage!), sind aufgetragene Nagellacke erst nach 24 Stunden vollkommen trocken. Um das ein wenig zu beschleunigen kannst du deine Hände für ca. 3 Minuten in eiskaltes Wasser tauchen. Danach die Hände vorsichtig abwischen, ohne dabei die Nägel mit dem Handtuch zu berühren.

Schritt 6: Pflegen

Nachdem die Nägel in Form und Farbe gebracht sind, müssen sie gepflegt werden. Diese sollte bei der richtigen Handseife anfangen. Auch hier gibt es besonders reichhaltige Waschlotionen, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und den pH-Wert erhalten. Im Herbst und Winter muss auch das häufige eincremen zur Beauty-Routine gehören. Hier empfehle ich zu einer reichhaltigeren Pflege zu greifen. Besonders Handlotion mit Shea Butter oder Urea bieten in der kalten Jahreszeit den benötigten Fett um die Hände wieder geschmeidig und weich zu machen. Ich trage im Winter immer eine Creme bei mir. Diese versorgen die Haut nämlich mit mehr Feuchtigkeit als eine Balm.
Mehrmals am Tag, mit der richtigen Pflege versorgt, bleiben die Hände auch schön weich. Um auch deine Fingernägel, vor den Auswirkungen der kalten Jahreszeit zu schützen, kannst du sie immer wieder mit einem Nagelöl versorgen. Das spendet nicht nur noch mehr Feuchtigkeit, sondern schützt auch vor Entzündungen am Nagelbett. Deinen Händen kannst du auch noch mehr gutes Tun indem du sie ab und an mit einer Handpackung verwöhnst.
Zu meinen absoluten must-haves im Winter gehören diese beiden Produkte:
Treat Collection-Ultra Rich Hand Cream: Diese reichhaltige Crème versorgt meine Hände mit der richtigen Portion Pflege. Am liebsten benutze ich sie vor dem Schlafengehen, damit sie viel Zeit zum einziehen hat.
Wenn ich mir mal einen Beauty-Abend gönnen möchte darf die KOH-All over the Top nicht fehlen. Diese tut meinen Nagelhäuten gut, besonders an sehr kalten Winterabenden. Sie ist schnell einmassiert und meine Nägel sehen wieder geschmeidiger und gesünder aus. Ich brauche auch nicht viel benutzen, um meine Fingernägel wieder in Top-Form zu bringen.

Mit meinen sechs hilfreichen Tipps sollte der perfekten Wintermaniküre nichts mehr im Weg stehen.

Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit eurer Lieblings Handpflege!

Health Check: Was deine Fingernägel preisgeben

Gepflegte Nägel, eine schöne Maniküre – das gehört für die meisten Frauen genau so zu ihrem alltäglichen gepflegten Äußeren dazu wie eine gut gestylte Frisur oder ein dezentes Makeup. Doch die nackten Nägel sollten nicht unbeachtet bleiben. Denn ein Blick auf die Naturnägel verrät uns einiges über unsere Gesundheit. Wir machen den Fingernägel Gesundheit Check: Was verraten unsere Fingernägel uns über unseren Körper?

Ein gesunder Nagel, der mit allen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgt ist, sieht im „nackten“ Zustand ganz unscheinbar aus. Rosige Farbe, leicht matter Glanz, meistens glatt. Dann ist alles in Ordnung in Sachen Nährstoffhaushalt und die Nägel sind Ausdruck eines gesunden Körpers. Doch sollte irgendwas mit dem Anblick deiner Nägel nicht stimmen, dann findest du hier heraus, woran das liegen könnte:

Was wollen deine Nägel dir über deine Gesundheit mitteilen?

Möglichkeit 1: Du hast Längsrillen auf den Nägeln

Die Längsrillen verlaufen entlang der natürlichen Wuchsrichtung des Nagels, parallel zum Finger sozusagen. Sie sehen recht böse aus, sind aber im Grund harmlos. Meist handelt es sich hier um eine Erscheinung des natürlichen Alterungsprozesses. Deswegen passiert es mitunter, dass die Längsrillen im Fingernagel mit den Jahren stärker sichtbar werden, wo sie anfangs noch ganz fein und dünn waren. Treten die Längsrillen plötzlich auf, wo vorher ein glatter Nagel war, kann es sein, dass sie das Resultat eines Flüssigkeitsmangels sind.Frisch gebadet und gefeilt. #nakednails #barenails #naturalnails #nails #nailstagram #nailsonfleek #shapednails

Die Lösung: Wenn die Längsrillen auf dem Fingernagel von Flüssigkeitsmangel verursacht werden, liegt die Lösung des Problems ziemlich offensichtlich auf der Hand. Achte immer darauf, genug zu trinken. Die altbekannten 2 Liter pro Tag bleiben hier eine gute Richtlinie. Am besten sind dabei natürlich pures Wasser, ungesüßte Kräutertees oder Schorlen. Finger weg von Soft Drinks und gesüßten Säften. Diesen unnötigen Zucker braucht kein Mensch!

Wenn die Rillen auf dem Nagel nicht allzu tief sind, kannst du sie mit einer speziellen Polierfeile etwas abmildern. Zu stark solltest du deine Nageloberfläche aber nicht abfeilen, sonst wird die Nagelplatte zu dünn und der Nagel instabil. Brüchige Nägel sind die Folge – und damit hätten wir nur ein Problem mit einem anderen ersetzt.

©Foto: Instagram tenoverten

Möglichkeit 2: Deine Fingernägel haben Querrillen

Diese Rillen verlaufen – der Name verrät es ja – quer zum Nagelbett. Querrillen auf den Fingernägeln sind ein Hinweis dafür, dass der Nagel an dieser Stelle beim natürlichen Wachstum gestört wurde. Diese Querrillen auf dem Fingernagel können unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal ist es eine falsche Maniküre, die das Nagelbett beschädigt und der Nagel nicht mehr normal wachsen kann. Aber auch Krankheiten wie eine schwere Grippe und Fieber unterbrechen das gesunde Nagelwachstum. Irgendeine Unregelmäßigkeit war es auf jeden Fall, die den Nagel beim Wachsen gestört und so die Querrille verursacht hat.

Die Lösung: Vorsicht bei der Nagelpflege. Oft entstehen beim Abschneiden oder Zurückschieben der Nagelhaut Verletzungen, die eine Querrille auf dem Fingernagel nach sich ziehen können. Denn der nachwachsende, junge Nagel ist direkt unter der Nagelhaut und ist noch sehr empfindlich. Unser Tipp deswegen: Nagelhaut am besten nie abschneiden! Zu groß ist das Verletzungs- und damit auch das Infektionsrisiko. Stattdessen nur vorsichtig zurückschieben mit einem Rosenholzstäbchen. Vorher am besten mit einem Nagelöl behandeln, damit die Nagelhaut weich und beweglich wird. Zusätzlich kann die Haut einmal täglich mit einer nährenden Creme für die Nagelhaut gepflegt werden.

Ein unschlagbares Duo in der täglichen Pflege der Nägel: Das Nagelöl pflegend von Susanne Kaufmann und die Koh – Nourishing Cuticle Brush.

Möglichkeit 3: Weiße Flecken auf den Fingernägeln

Ab und zu kommt es vor, dass auf dem Naturnagel kleine weiße Punkte oder Flecken entstehen. Sie schieben sich dann mit dem Nagelwachstum nach und nach Richtung Nagelspitze. Viele glauben, dass sie ein Anzeichen für einen Nährstoffmangel sind. Hier ist Entwarnung angesagt. Denn das stimmt so nicht. Stattdessen sind die weißen Punkte Hohlräume unter dem Nagel; Lufteinschlüsse, die durch Stöße oder Verletzungen entstehen. Das kann beim Sport passieren, durch Verletzungen oder sonstige Aufpralle am Nagelbett. Sie sind zwar nicht so schön anzusehen, aber relativ ungefährlich.

Die Lösung: Viel unternehmen kann man gegen weiße Flecken auf dem Fingernagel leider nicht. Hier hilft nur Geduld, denn irgendwann werden sie herausgewachsen sein. Pass bei der Nagelpflege immer gut auf und versuche Verletzungen an der Nagelhaut so gut wie möglich zu vermeiden.

©instagram/kohcosmetics

Möglichkeit 4: Deine Nägel sind gelblich verfärbt

Sind deine eigentlich rosafarbenen Nägel im unlackierten Zustand eher gelbstichig? Diese gelbe Verfärbung der Fingernägel kann vom Rauchen kommen. Dann sind meist nur die Finger betroffen, mit denen die Zigarette gehalten wird. Der gelbe Schleier auf den Nägeln stellt sich aber auch durch häufiges Nägel lackieren ein. Trotz schützendem Unterlack verfärben die Nägel sich von häufigem Lackieren irgendwann gelb.

Wenn der gelbe Dunstschleier vom Rauchen kommt, hilft wohl nur das Eine: Stop Smoking! Gesundheitlich ist die gelbe Färbung durch häufiges Lackieren unbedenklich. Die gelbe Färbung der Fingernägel ist kein Anzeichen dafür, wie gesund oder stabil die Nägel sind, das Problem ist rein kosmetisch. Ein schützender Unterlack, der unter die farbigen Nagellacke aufgetragen wird, kann das Problem ein bisschen verhindern, aber auch nicht zu hundert Prozent verhindern, dass die Nägel sich irgendwann gelb färben. Wer ohnehin nie ohne Nagellack rausgeht, den muss auch die gelbe Färbung nicht stören. Wer sich allerdings auch mal mit nacktem Naturnagel sehen lässt, kann eine Zitrone aufschneiden und sie mit der Fruchtfleisch-Seite ein paar Minuten über die Nägel reiben. Das bleicht die Nagelplatte etwas. Dieses Treatment sollte man allerdings nicht allzu oft durchführen!

Unser Tipp: Koh – Unterlack Long Lasting – schützt den Nagel und verbessert die Haltbarkeit der Maniküre!

Möglichkeit 5: Du hast brüchige Nägel

Du schaffst es einfach nicht, deine Nägel mehr als ein, zwei Millimeter wachsen zu lassen, bevor sie abbrechen? Die brüchigen Nägel können das Resultat einer einseitigen Ernährung sein, die die Nägel nicht genug mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt, die sie brauchen, um groß und stark zu wachsen. Auch zu häufiges Händewaschen und Geschirrspülen oder anderer Kontakt mit Chemikalien kann dazu führen, dass die Nägel brüchig werden.

Die Lösung: Neben einer ausgewogenen, gesunden Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann auch Kieselerde helfen, Nägel, Haare und Haut zu stärken. Die Nahrungsergänzungsmittel gibt es in jeder Drogerie. Beim Spülen, Putzen und Co. solltest du immer Handschuhe tragen. Das ist zwar auch manchmal etwas unangenehm, die Nägel werden sich aber bedanken – die Hände übrigens auch. Auch ein stärkender Pflegelack kann die Nägel stärken und dafür sorgen, dass die Krallen nicht mehr so schnell abbrechen. Unser Tipp: das pflegende Treat Collection – Miracle Elixir.

Gepflegte Hände im Herbst- und Winter

Gepflegte Hände lassen die neuen Herbst- und Winter Trendlacke strahlen

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Halloween, Weihnachten, Silvester – der Herbst und Winter gehören zu den Jahreszeiten mit den meisten Anlässen zum Feiern. Ständig ist man auf Partys unterwegs oder zu Abendessen eingeladen. Man lernt neue Leute kennen und schüttelt viele neue Hände. Sind die Fingernägel ungepflegt, weil man einfach mal keine Zeit hatte, sich noch schnell darum zu kümmern, wird es ganz schnell zu einer unangenehmen Angelegenheit und man möchte die Hände am liebsten vergraben.

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Seife: Flüssig oder fest?

Produção-001Was denn nun?

Irgendwie scheiden sich ja an allem die Geister. Warum also nicht auch an Seife? Was ist besser für die Haut und fürs Gewissen: Flüssig oder fest? In Zeiten okkulthafter Körperhygiene kann diese Frage ruhig mal ausführlich beantwortet werden. Achtung: Möglicherweise subjektiv!

Zunächst einmal: Sicherlich sind alte und schmuddelig aussehende Seifenklumpen kein schöner Anblick. Und auf einer öffentlichen Toilette möchte man sich das Stück auch nicht gerne teilen. Doch darüber hinaus bietet der gute alte Hygienebrocken eine Menge Vorteile, die es zu ergründen gilt.

  1. Hautpflege

In der Regel sind feste Seifen milder zur Haut als Flüssigseife. Je weniger Seife und je mehr Wasser genommen wird, desto schneller neutralisiert sich der basische PH-Wert und das Produkt kann seine rückfettenden Eigenschaften abgeben.

  1. Sparsamkeit

Ob man will oder nicht: Aus einem festen Stück bekommt man auf die Schnelle einfach nicht so viel heraus, wie aus der Tube oder der Flasche. Gut so, denn Flüssigseife wird durch den praktischen Spender meist viel zu hoch dosiert. In fester Seife steckt konzentrierte Reinigungskraft!

  1. Umweltbewusstsein

Sparsamkeit bei der Seife führt automatisch auch dazu, dass weniger Reinigungssubstanzen in das Abwasser gelangen. Außerdem: Für die Herstellung von Flüssigseife wird deutlich mehr Wasser benötigt als für feste Seife.

  1. Regionalität

Sicherlich gibt es solche und solche, aber die meisten Handmade-Seifen entstehen in einem ethisch einwandfreien und sozial vertretbaren Herstellungsprozess. Und: Häufig auch vor der eigenen Haustüre. Dadurch stärkt man sogar das regionale Handwerk und kann sich an einem echten Stück Handarbeit im Bad erfreuen.

Übrigens: Viele feste Seifen kommen ohne chemische und synthetische Zusatzstoffe aus und haben eine wunderbare olfaktorische Bandbreite zu bieten. Wer ein echtes Stück Seifenkultur zu Hause haben will, der schaut zum Beispiel mal nach den Produkten von Claus Porto – Waschkultur made in Portugal!

Eure Jenny

Brüchige Nägel

Bei manchen sind sie so stark, dass man Flaschen damit öffnen kann.  Bei anderen wiederum so weich und brüchig, dass schon der geringste Widerstand zum Nagelbruch führt. Brüchige Nägel nerven viele Frauen. Und zwar gewaltig! Zu Recht – denn sie sind nicht nur lästig, sondern für viele auch ein kosmetisches Problem. Nicht zuletzt können weiche und brüchige Nägel auch auf ein Ungleichgewicht im Körper hindeuten. Forschen – ausschließen – handeln Aber zuerst einmal: Keine Panik! Nägel sind in vielerlei Hinsicht wie unsere Haut.

Empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen!

Haben Sie in letzter Zeit Ihren Nagellack gewechselt? Ihren Nagellackentferner oder ein Spül- oder Putzmittel? Waschen Sie sich zu häufig die Hände? Auch hormonelle Umstellungen können die Fingernägel aus dem Gleichgewicht bringen und sie brüchig machen. Wer keine äußeren Umstände für weiche und brüchige Nägel finden kann, der kann sich zunächst mit kosmetischen Produkten behelfen und schauen, ob eine Besserung eintritt. Hausmittel und Kosmetik gegen brüchige Nägel Angefangen bei einer reichhaltigen Hand-und Nagelcreme ist vor allem die konsequente und regelmäßige Maniküre wichtig. Die Nägel dabei möglichst kurz halten, damit sie erst gar keine Chance zum brüchig werden bekommen. Beim Feilen sollten sanfte Feilen genommen werden. Den Nagel dabei am besten recht gerade feilen und nur die Ecken leicht abrunden. Spezielle Nagellacke geben dem Nagel darüber hinaus Kraft zur Regeneration. Kalzium ist dabei ein wichtiger Inhaltsstoff für schöne und kräftige Nägel. Meist sind Nagellacke mit Kalzium schnelltrocknend und können auch als Basecoat unter dem normalen Nagellack aufgetragen werden. Wer auf normalen Nagellack verzichten kann, der sollte den Kalzium-Schutzlack jeden Tag auftragen.

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Biotin für starke Nägel

Wenn nach einigen Wochen keine sichtbare Besserung eintritt, sollten Sie über eine Unterstützung von innen nachdenken. Das bekannteste Wundermittel: Biotin! Es stärkt allgemein Haare, Haut und Nägel und sorgt für den Aufbau eines starken und widerstandsfähigen Nagels. Aber Vorsicht – nicht zu schnell aufgeben. Etwa drei Monate sollten Sie Ihrem Körper Zeit geben, um das Biotin so zu verwerten, dass es sich auf den Zustand Ihrer Nägel positiv auswirken kann. Siliziumhaltige Kieselsäure hat übrigens einen ähnlichen Effekt.

Und danach?

Lieber zum Arzt, wenn keine Besserung eintritt. Wer plötzlich Probleme mit brüchigen Nägeln hat und keine Ursache dafür ausmachen kann, der sollte sich zunächst vom Hausarzt beraten lassen, um andere medizinische Gründe auszuschließen.

Liebe Grüße, Eure Jenny