Wie man den perfekten Wellness Tag zu Hause gestaltet

Wie man den perfekten Wellness Tag zu Hause gestaltet

Hot-Stone-Massagen, Gesichtsbehandlungen und Fangobäder – das sind nur einige der vielen Wellnessbehandlungen, die mittlerweile überall in Deutschland angeboten werden. Wellnesstrends boomen und das nicht ohne Grund. Denn Wellness ist weit mehr als „nur“ zu entspannen – es ist eine Zuflucht vom Alltag.

Entfliehe dem Alltag

Hinter dem Wort „Wellness“ verbergen sich die englischen Begriffe „well-being“, „happiness“ und „fitness“. Darin zeigt sich schon deutlich das Ziel jeder Wellnessbehandlung: die Steigerung des Wohlbefindens. Und das nicht nur körperlich, sondern auch geistig und seelisch. Kein Wunder also, dass Wellness in Deutschland immer beliebter wird. Mittlerweile verbringt fast jeder zehnte Deutsche seinen Urlaub in einem Wellness-Hotel.

Wellness Tag in den eigenen vier Wänden

Dem Alltag entfliehen und sich selbst etwas Gutes tun – das hört sich toll an aber nicht jeder hat Zeit und Gelegenheit für einen Wochenendausflug ins Wellness-Hotel. Aber auch wenn keine Sauna in deiner Wohnung steht, kannst du dennoch einfach entspannen und dich selbst verwöhnen. Wie wäre es mit einem Wellness-Tag in den eigenen vier Wänden?

Kleine Verwöhnmomente

Es muss nicht immer eine Reise ins Wellness-Hotel sein, um die Vorzüge von Gesundheit und Schönheit in vollen Umfang zu genießen. Mit kleinen Anwendungen baust du dir deine eigene Beauty-Oase zu Hause auf. Für das volle Spa-Erlebnis oder für eine wohltuende Verwöhnpause nach einem stressigen Tag auf der Arbeit. Drei Bausteine machen dein Spa at Home zu einer Wellness-Power-Einheit: entspannen, verschönern und regenerieren.

Entspannungsbäder mit Kräutermischungen

Egal ob du einen ganzen Wellness-Tag eingeplant hast oder einfach nur eine kurze Pause brauchst: Ein Entspannungsbad ist genau das Richtige für dein gestresstes Ich. Denn es gibt kaum etwas, das so angenehm entspannt wie ein warmes Bad. Deine angespannten Muskeln lösen sich, die Organe werden angeregt und das Immunsystem erhält auch noch einen Boost! Mit ätherischen Ölen oder Duftstäbchen kannst du hier einfach eine Spa-Atmosphäre auferstehen lassen. Damit es möglichst bequem bleibt, empfehlen wir dir ein Wannenkissen für Kopf und Nacken. So findest du eine gemütlichere Position und kannst die wohltuende Wärme voll und ganz genießen. Wenn du noch Kerzen aufstellt und Musik auflegst, die dir gefällt, hast du die perfekte Ausgangsbasis für Entspannung pur.

Heilen mit Kräutern

Damit dein Bad nicht nur lindernde, sondern auch heilende Wirkungen entfaltet, solltest du einen Badezusatz in das Badewasser tun. Hier hast du die Qual der Wahl. Es gibt zahlreiche Kräutermischungen und Öle, die unterschiedliche Wirkungen auf Körper und Geist haben. Hier kommt es auf deine Bedürfnisse an. Du bist ständig müde und erschöpft? Dann lohnt sich ein Kräuterbad mit Rosmarin, denn das wirkt belebend. Du willst abends besser schlafen? Dann tröpfle Baldrian in das Badewasser. Wer seine Haut beruhigen will, kann dies mit Kamille tun. Die Pflanze ist seit Jahrtausenden ein bewährtes Heilmittel, das besonders bei Hautschäden und Hauterkrankungen positiv wirkt.

Achtung: Ein heißes Bad kann den Kreislauf durcheinanderbringen. Steige daher langsam aus der Badewanne aus und ruhe dich danach auf dem Sofa aus.

Beauty-Rituale zum Verwöhnen

Nach dem Entspannen geht es an die Beautyeinheit. Zur Wellness gehört es auch, sich zu pflegen und den Körper mit gesunden Inhaltstoffen zu versorgen. Tu deiner Haut nach dem entspannenden Bad etwas Gutes und creme sie besonders gründlich ein. Ein Hand- und Fußbad entspannt zusätzlich und verschönert Finger und Zehen.

Danach ist Peelen angesagt. Wer das noch nicht in seine Pflegeroutine integriert hat, sollte das schleunigst tun. Wichtig dabei: Ein sanftes und pflegendes Peeling zu benutzen. Peelings entfernen tote Hautschüppchen von der Hautoberfläche und sorgen so für einen reineren und frischen Teint. Das ist die perfekte Ausgangsbasis für pflegende Wirkstoffe, denn die Haut ist jetzt besonders aufnahmefähig. Da bietet es sich jetzt besonders an, eine Gesichtsmaske aufzulegen.

Gesichtsmasken für einen rosigen Teint

Im Handel gibt es spezielle Gesichtsmasken für jedes Bedürfnis oder kleines Problemchen. Du kannst dir aber auch selbst deine Power-Wirkstoffmaske erstellen, indem du ein Serum deiner Wahl auf eine Seidenmaske träufelst. Solche komprimierten Masken gibt es im Internet. Um sie zu benutzen, musst du sie zunächst in Wasser eintauchen und aufgehen lassen. Lehne dich dann mit deiner individuellen Gesichtsmaske bei angenehmer Musik entspannt zurück. Genieße das Wissen, dass du deiner Haut die volle Dröhnung an pflegenden Wirkstoffen zuteilwerden lässt. Nach der 20 bis 30minütigen Anwendung wird deine Haut strahlen und sich wunderbar samtig und weich anfühlen. Im Anschluss gibst du eine pflegende Gesichtscreme auf das Gesicht und das Dekolleté auf – fertig ist die Mini-Beautyeinheit!

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    Die Dermaflavon Pyhto Mask strafft, belebt und verwöhnt Ihre Haut mit einem cremigen Erfrischungsgefühl. Mehr von Med Beauty Swiss     Med Beauty im Blog

  • Mesoestetic - Anti-Stress Face Mask

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    Wirkt rückfettend, trägt abgestorbene Hautschichten ab, entstaut, entspannt und entfaltet eine Anti-Stress-Wirkung. Sorgt dafür, dass die devitalisierte Haut sofort ihre gesunde Farbe wiedererlangt. Mehr von Mesoestetic     Mesoestetic im Blog

  • MSB - Mask Cream

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    Angenehm frische und effektive Crememaske als sinnvolle Ergänzung zum täglichen Pflegeprogramm. Regelmäßig angewandt verleiht die Maske der Haut Geschmeidigkeit und Ausstrahlung. Mehr von MSB

Kleine Tipps zum Entspannen mit Erfolg

Jedes Wellness-Ritual ist nur von Erfolg gekrönt, wenn wir auch wirklich abschalten können. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn du dir einen Wellness- und Beauty-Tag gönnst oder auch nur eine kurze Wellnesspause, dann solltest du „unerreichbar“ sein. Schalte dein Handy aus oder stelle es auf stumm, lass die Mattscheibe schwarz und ignoriere alle Social Media-Meldungen. Nur so schaffst du es tatsächlich runterzukommen und zu entspannen. Deine Lieblingsserie läuft nicht davon und das Social Media-Rad dreht sich auch ohne dich weiter.

Deine „Me-Zeit“ fürs Nichts-Tun

Ebenfalls wichtig: Plane nach deinen Wellness-Ritualen genug Zeit ein, um die positiven Wirkungen ganz in dich aufnehmen zu können. Dies Zeit fürs „Nichts-Tun“ ist generell wichtig. Behandle sie wie einen wichtigen Termin, denn das ist auch tatsächlich der Fall. Wellness steigert das Wohlbefinden und damit auch die Lebensqualität. Sie beugt Stress und anderen Krankheiten vor. Aber nur wenn man ihr auch Zeit gibt sich zu entfalten und nicht direkt danach zum nächsten Termin rennt. Körper und Geist brauchen Zeiten, die frei von irgendwelchen Verpflichtungen sind. Deine „Me-Zeit“ hilft Geist und Körper dabei zu reflektieren und zu regenerieren. Das nächste Mal, wenn du deinen Kalender mit zahlreichen Aktivitäten füllst, halte inne und plane Zeit fürs „Nichts-Tun“ ein.

Zu guter Letzt: Richte deine Wohnung so ein, dass du einen kleinen Wohlfühlbereich nur für dich hast. Das kann ein gemütlicher Ohrensessel oder eine Meditationsecke sein. In jedem Fall sollte dich dieser Winkel zum Entspannen einladen. Tipp: Ein Platz am Fenster bietet Platz zum Atmen.

Mit ein wenig Zeit für dich wirst du schnell entspannter und gesünder. Wellness-Rituale helfen dabei der ständigen Anspannung zu entkommen und langfristig gesünder zu leben.


Beliebte Körperpflegeprodukte

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  • Susanne Kaufmann - Ringelblumenöl

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    Das Lavendelöl mit Hagebuttenkernöl, Avocadoöl und Ringelblumenöl ist eine ausgewogene Rezeptur aus pflegenden und beruhigenden Hautfunktionsölen. Mehr von Susanne Kaufmann    Die Körperöle im Blog

  • Susanne Kaufmann - Granatapfelöl

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Wie schädlich ist deine Kosmetik?

Wie schädlich ist deine Kosmetik?

Frei von Silikonen, Parabenen und synthetischen Farben – dassieht man immer öfter auf den Packungsbezeichnungen von Kosmetikprodukten. Immermehr Hersteller achten auf eine natürlichere Zusammensetzung ihrer Produkte.Doch was hat es damit auf sich? Was sind Parabene und Sulfate eigentlich undwie viel Schaden können sie wirklich anrichten?

Kennst du dich mit den Inhaltsstoffen aus, die in unseren Shampoos, Cremes oder in der Zahnpasta stecken? Tatsächlich können die meisten von uns nur mit den Schultern zucken, wenn wir die Packungsbezeichnungen lesen. Denn wer weiß schon, was zum Beispiel Ethylparaben ist? Oder Sodium Laureth Sulfate? Trotzdem benutzen wir täglich zahlreiche Produkte, deren Inhaltsstoffe uns unbekannt sind. Um hier Abhilfe zu schaffen, erklären wir euch zwei der am häufigsten verwendeten Substanzen in Kosmetika: Parabene und Sulfate.

Kosmetik ohne Sulfate & Parabene

Parabene – der umstrittene Konservierungsstoff

Parabene werden als künstlicher Konservierungsstoff in zahlreichen Pflegeprodukten eingesetzt – darunter Shampoos, Cremes und Make-up-Produkten. Parabene sorgen also dafür, dass unsere Kosmetika nicht verderben. Gleichzeitig hemmen sie das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Das ist gerade in Kosmetikprodukten wichtig, denn diese landen schließlich direkt auf unserer Haut. Wer möchte schon einen Tiegel voller Pilze und Krankheitserreger? In Deutschland darf die Konzentration von Parabenen bis zu 2% betragen – in Lebensmitteln darf der Stoff aber nicht zur Konservierung eingesetzt werden. Das ist nicht in allen Ländern der Fall.

Parabene haben also einige Vorteile: Sie verlängern die Verwendbarkeit unserer Pflegeprodukte und töten Bakterien ab. Sind Parabene also doch nicht so schlecht? Es gibt einige Studien, die das Gegenteil beweisen.

Wie schädlich sind Parabene?

Nach einer an der Cornell Universität durchgeführten Studie haben Parabene hormonelle Auswirkungen auf unsere Körper. Das liegt daran, dass Parabene das weibliche Geschlechtshormon Östrogen imitieren. Langfristig über die Haut eingenommen, verwirren Parabene also unseren Hormonhaushalt. Das kann unter anderem Brustkrebs begünstigen. So fand eine 2004 durchgeführte Studie heraus, dass 19 von 20 Patientinnen mit Brustkrebs Parabene in ihrem Brustkrebsgewebe hatten. Das sollte uns zu denken geben.

Natürliche Haarpflege

Auch bedenklich: Parabene werden durch die Haut absorbiert und können bei schwangeren Frauen Auswirkungen auf das ungeborene Kind haben. Speziell männliche Feten können dadurch als Erwachsene Probleme mit der Spermienproduktion bekommen. Darüber hinaus stehen Parabene im Verdacht Allergien auszulösen.

Ein wenig Entwarnung können wir insofern geben, dass Parabene in unseren Kosmetika eine bestimmte Konzentration nicht übersteigen dürfen. Das ist jedoch nur ein schwacher Trost. Denn: Der Stoff kann sich über Jahre im Körper anlagern.

Wie kannst du dich schützen?

Zum Glück gibt es einiges, dass wir tun können, um den Kontakt mit Parabenen auf ein Minimum zu reduzieren. Lese dir die Packungsbezeichnungen deiner Pflegeprodukte genau durch und achte insbesondere auf Bezeichnungen, die mit -paraben enden. Dazu gehören zum Beispiel Methylparaben, Ethylparaben, Butylparaben und Propylparaben. Sind in deinem Lieblingsprodukt Parabene drin? Kein Grund zum Verzweifeln. Überlege, ob es nicht wert ist, auf eine Naturkosmetikmarke umzusteigen, denn diese verzichten meist auf Parabene.

Möchtest du ganz auf Nummer sicher gehen? Dann empfehlen wir dir deine am häufigsten genutzten Pflegeprodukte zuhause selbst zu mischen. Das ist gar nicht so schwer, wie man denkt und es gibt zahlreiche Anleitungen dazu im Internet. Wer sich regelmäßig selbst seine Pflegeprodukte mischt, muss sich auch keine Gedanken über die Konservierung mit Parabenen machen. Sicherlich ist es in jedem Fall eine gute Idee zumindest während der Schwangerschaft auf Produkte mit Parabenen zu verzichten!

Körperpflege mit natürlichem Inhalt

Sulfate – das hautreizende Salz

Wir setzen uns ihnen täglich aus, ob beim Duschen oder Waschen unserer Kleidung: den Sulfaten. Diese Substanz findet sich in fast jedem Reinigungsprodukt. Doch was sind Sulfate eigentlich genau? Sulfate sind Salze, die aus Schwefelsäure gewonnen werden. Sie haben eine schäumende und reinigende Wirkung und kommen daher in fast jedem Pflegeprodukt vor, das mit Wasser in Berührung kommt. Dazu gehören Shampoos, Zahnpasta, Seifen, Gesichtsreiniger, Rasiercremes und sogar Badekugeln. Insbesondere Sodium Laureth Sulfate oder Sodium Pareth Sulfate finden sich auf fast jeder dieser Packungsbezeichnungen. Diese Schaumschläger wirken fettlösend, sind dabei aber oft zu aggressiv und beschädigen die Hautbarriere. Besonders bedenklich ist dabei, dass Sulfate Hautirritationen auslösen können.

Was ist Sodium Laureth Sulfate?

Diese Chemikalie ist eine Kombination aus Schwefelsäure, Laurylalkohol und Ethylenoxid, die eine wunderbar schäumende Wirkung hat. Jedes Produkt, von dem wir erwarten, dass es schäumt, hat mit großer Wahrscheinlichkeit Sodium Laureth Sulfate drin. Dazu gehören nicht nur unsere Pflegeprodukte, sondern auch Reinigungsmittel, die wir im Haushalt einsetzen.

Warum ist Sodium Laureth Sulfate schädlich?

In allererster Linie wirkt Sodium Laureth Sulfate hautreizend und irritierend. Weil es so aggressiv wirkt, entfernt es mehr Fett als gut ist. Das führt zu trockener, gereizter Haut. Ebenso problematisch: Sodium Laureth Sulfate dringt leicht in die Haut ein und gelangt von dort in tieferes Gewebe und in den Blutkreislauf. Das kann sogar bei geringer Anwendung solcher Produkte passieren. Der Verdacht, dass das Sulfat im Blut andere schwerwiegendere Krankheiten auslösen kann, macht dies besonders bedenklich.

Angriff auf die Haut

Darüber hinaus hat Sodium Laureth Sulfate eine negative Wirkung auf unsere Zellmembranen. Studien zeigen, dass Sodium Laureth Sulfate die Strukturen der hauteigenen Proteine angreifen und vielleicht sogar zerstören! Konkret bedeutet das: Der Stoff lässt unsere Haut schneller altern.

Weil Produkte mit Sodium Laureth Sulfate nach ihrer Anwendung meist abgespült werden, haben viele keine Bedenken diese zu benutzen. Es gibt jedoch nicht genug Studien für eine unbedenkliche Nutzung von Sodium Laureth Sulfate. Demgegenüber stehen viele Hautirritationen und der Verdacht, dass Sodium Laureth Sulfate schädigend auf die Organe wirken kann.

Die Alternativen

Da scheint es durchaus angebracht, lieber auf Sodium Laureth Sulfate zu verzichten oder es so weit wie möglich zu vermeiden. Noch dazu, weil es so einfach ist, die Substanz zu vermeiden. Ein Blick auf die Stoffzusammensetzung unserer Pflegeprodukte reicht oft aus. Mittlerweile gibt es viele Alternativen zu Sodium Laureth Sulfate, die genauso reinigend wirken, ohne die Haut anzugreifen.

Benutze also Lieber sanfte Reinigungs- und Waschmittel. Eine gute Alternative zu Sodium Laureth Sulfate sind Produkte mit Kokos- oder Zuckertensiden. Auch hier lohnt sich ein Blick in die Naturkosmetik – oder aber du benutzt ein Babyshampoo. Diese werden meist ohne Sulfate hergestellt. Auch wenn diese Produkte dann nicht so gut schäumen – das gute Gefühl von mehr Sicherheit macht das wieder wett.

Eine unschädliche und förderliche Pflegeroutine ist nicht schwer zu erreichen. Ein Schritt in die richtige Richtung ist sicherlich, deine Produkte mit Parabenen und Sulfaten auf ein Minimum zu begrenzen. Zum Glück hält die Kosmetikindustrie schon viele gute Alternativen bereit.


Mehr Produkte ohne Parabene & Sulfate

5 Tipps für strahlende Haut – auch im Winter

5 Tipps für strahlende Haut – auch im Winter

©Istockphoto

Winter – das bedeutet kahle Bäume und Kälte aber auch Winterzauber und Schneepracht. Ob du den Winter liebst oder nicht – für unsere Haut ist die kalte Jahreszeit Schwerstarbeit. Denn gerade jetzt muss sie einiges verkraften. Wie du deine Haut im Winter optimal pflegst, zeigen wir dir im heutigen Beitrag.

Deutschland – ein Wintermärchen? Auf weiße Weihnachten müssen wir in diesem Jahr wohl vielerorts verzichten. Dafür können wir nach einem heißen Sommer und einem goldenen Herbst einen relativ milden Winter genießen. Frischer Wind und Kälte bleiben uns dennoch nicht erspart – genauso wenig wie unserer Haut.

Kalte Temperaturen und eisiger Wind draußen – trockene Heizungsluft drinnen. Unsere Haut ist im Winter ständigen Temperaturwechseln ausgesetzt. An einigen Stellen wird sie trocken, schuppig und rau und spannt unangenehm, an anderen produziert sie übermäßig viel Öl. Kurz: Unsere Haut zickt und hat ihre Mühe mit dem ständigen Wechsel zwischen Kalt und Warm mitzuhalten. Doch warum ist das so? Was genau passiert mit unserer Haut, wenn es zu kalt oder zu warm ist?

Blass, grau und gestresst – unsere Haut im Winter

Ausschlaggebend für die gestresste und gepeinigte Winterhaut ist die trockene Luft. Im Winter hat die Luft nur wenig Feuchtigkeit – noch schlimmer ist das, wenn wir zu Hause heizen. Denn die Heizungsluft trocknet die Haut noch viel mehr aus. Die Folgen für die Haut sind sichtbar negativ – die Haut spannt, juckt, wird rissig und rau.

Stressfaktoren für die Haut: Trockenheit und Kälte

Wenn es zu trocken ist, dann schadet das der Schutzschicht unserer Haut. Die oberste Hautschicht oder die sogenannte Epidermis schützt die Haut gegen äußere Einflüsse. Ist sie nicht mehr intakt, kann das fatale Folgen auf unsere Hautgesundheit haben. Eine zu große Trockenheit greift den natürlichen Schutzfilm der Epidermis an: Sie wird dann durchlässiger und die Haut verliert vermehrt Wasser. Die Folge? Eine gerötete, gereizte Haut, die anfällig für Entzündungen ist. Übrigens: Nicht nur für die Haut ist trockene Luft schädlich. Trockene Luft greift auch unsere Schleimhäute an und fördert Infekte, da Grippeviren in trockener Luft länger wirkungsvoll sind. Merke dir als Faustregel, dass die Luftfeuchtigkeit für eine ausgeglichene Haut und Gesundheit bei 40 bis 60 Prozent liegen sollte. Da lohnt es sich doch in einen Luftbefeuchter zu investieren, oder?

Produkte für die Gesichtsreinigung im Winter

Kälte – ein Risiko für die Haut

Wenn zu der trockeneren Luft sowohl draußen als auch drinnen dann noch Kälte hinzukommt, stresst das die Haut zusätzlich. Sie hat alle Hände voll zu tun, um sich einigermaßen stabil zu halten. Besonders die kälteren Temperaturen sind hier schädlich: Wenn es draußen frostig ist, ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen. Der Körper konzentriert sich darauf, die lebenswichtigen Organe zu schützen und leider gehört die Haut nicht dazu. Weil weniger Blut durch die äußeren Hautschichten fließt, ist die Haut schlechter durchblutet. Viele Nährstoffe und auch Sauerstoff kommen nun nicht mehr in der Haut an oder nur in geringerem Maße. Die Zellerneuerung verlangsamt sich, die Regeneration stagniert und die Haut wird anfälliger für Schadstoffe oder Bakterien.

Doch damit nicht genug: Auch der Fettfilm der Haut wird durch Kälte angegriffen. Normalerweise produzieren die Talgdrüsen in der Haut täglich bis zu zwei Gramm Talg, die sich wie ein Schutzfilm schützend auf die Haut legen. Ist es kalt, ist die Talgproduktion jedoch gestört. Der Fettfilm wird dünner – das ist fatal für die Haut. Bei zu kalten Temperaturen stellt die Haut die Fettproduktion sogar ganz ein. Wer also bei klirrenden Temperaturen die Skier anschnallt, sollte sich die Haut gut eincremen.

Die richtige Winterpflege für einen strahlenden Teint

Auch im Winter musst du nicht dem Himmel gleich mit grauer und strapazierter Haut herumlaufen. Unsere Haut braucht bei kälteren Temperaturen definitiv eine besondere Pflege. Wenn du unsere fünf Tipps dazu beherzigst, wirst du deine gestresste Winterhaut schützen und schnell in den Griff bekommen. Wir zeigen dir, wie das geht.

Tipp 1: Wahre den Schutzfilm deiner Haut!

Um den durch Trockenheit und Kälte ohnehin schon angegriffenen Schutzfilm der Haut nicht noch zusätzlich zu strapazieren, empfehlen wir möglichst sanfte Reinigungsprodukte. Das ist eigentlich zu jeder Jahreszeit eine gute Idee! Verzichte auf alkoholhaltige Reinigungsmittel oder Seifen. Alles, was schäumt, greift die Haut an. Nutze stattdessen PH-neutrale Reinigungsmilch und -cremes, die zusätzlich Feuchtigkeit spenden.

Kälteschutzpflege

Tipp 2: Mehr Feuchtigkeit

So wie die Reinigung mit feuchtigkeitsspendenden Produkten einhergehen sollte, brauchst du auch mehr Feuchtigkeit in deinen Cremes. Jojobaöl eignet sich hierzu besonders gut. Achte darauf, dass deine Cremes feuchtigkeitsspendende Stoffe wie zum Beispiel Hyaluronsäure enthalten.

Auch fetthaltige Cremes sind im Winter sinnvoll, allerdings musst du hier auf deine Hautbeschaffenheit achten. Wer von Natur aus eine zur Akne neigende Haut hat, kann mit einer „schweren“ Creme die Talgdrüsen zusätzlich verstopfen. Das wiederum kann zu mehr Pickeln führen.

Ein weiteres Plus: Tuchmasken, die wertvolle und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe haben. Einfach auf die gereinigte Haut legen, die Stoffe einziehen lassen und den Effekt genießen!

Tipp 3: Lippen und Hände nicht vergessen!

Gerade die Hautstellen, die nicht bedeckt sind, leiden unter Kälte und Trockenheit. Dazu zählt nicht nur die Gesichtshaut – auch Hände und Lippen sind einfache Ziele. Für die Lippen schaffen Lippenbalsame Abhilfe: Besonders Pflegestifte mit Sheabutter oder Aloe Vera sind hier deine Retter. Für die Hände gilt: Unnötiges Händewaschen mit zu heißem Wasser vermeiden und milde Seifen verwenden!

Produkte für die Lippenpflege

Tipp 4: Kurz und nicht zu warm duschen

Auch wenn es uns schwerfällt: Auf Vollbäder sollten wir im Winter verzichten. Wer sich zu lange im heißen Wasser aufhält, strapaziert die Haut unnötig. Dasselbe gilt für zu langes und heißes Duschen. Auch wenn es noch so wohltuend ist – für deine Haut solltest du lieber mit einer moderaten Temperatur duschen und anschließend die Haut mit einer reichhaltigen Pflege eincremen.

Tipp 5: Die Haut von innen schützen

Wer die Haut von außen ausreichend pflegt und schützt, hat schon viel für eine gesunde Winterhaut gewonnen. Gehe aber noch einen Schritt weiter und pflege deine Haut auch von innen. Das ist sehr einfach zu erreichen: Deine wirkungsvollsten Waffen gegen Trockenheit, Abstumpfung und gestörte Schutzbarrieren der Haut sind Bewegung, Trinken und die richtige Ernährung.

Mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Tees sollten es am Tag in jedem Fall sein. Das kommt nicht nur der Haut zugute. Sport und Bewegung fördern die Durchblutung der Haut, die ja gerade im Winter angeschlagen ist. Und eine gesunde Ernährung liefert all die wichtigen Vitamine für einen gesunden und strahlenden Teint.

Mit diesen Tipps kannst du dein persönliches Wintermärchen genießen: Malerische Spaziergänge bei klirrender Kälte und raureifbedeckten Feldern sind damit genauso wenig ein Problem, wie die Trockenheit in beheizten Räumen.

Beauty Glow ohne Make-up: Der „No-Make-Up“-Trend

Beauty Glow ohne Make-up: Der „No-Make-Up“-Trend

©taylor_hill/Instagram – So sieht Victoria’s Secret-Model Taylor Hill ohne Make-up aus!

Weniger ist mehr – diese Devise ist nicht nur für viele Lebensbereiche ein guter Ratgeber, sondern auch was unsere Make-up-Routine angeht. Der „Nude-Look“ ist seit Jahren auf den Laufstegen „in“ und wird immer beliebter. Doch wie funktioniert der Make-Up-Look ohne Make-up eigentlich?

Eines vorneweg: Beim No-Make-up-Look geht es nicht darum ohne jegliche Produkte oder Schminke aus dem Haus zu gehen. Vielmehr geht es hier um einen möglichst natürlichen Look. Es müssen nicht gleich unrasierte Beine sein, um solch eine Natürlichkeit zu erreichen, aber auch ein Look à la Kim Kardashian – mit kühn betonten Augenbrauen, einem voll deckenden Make-up und dem perfekten Lidstrich – muss auch nicht jeden Tag sein. Doch ganz ohne Make-up kommt der neue Trend auch nicht aus. Es heißt zwar „No-Make-up“-Look aber geschminkt wird hier trotzdem. Der Trend zielt eher darauf ab, dass wir frisch und gesund aussehen ohne dass man uns das Make-up ansieht. Wie funktioniert also der No-Make-up-Look, der das Make-up dezent verschwinden lässt und dennoch einiges für die Schönheit tut?

Das Minimum für natürliche Schönheit

Ein wenig seltsam mutet das schon an: Wir schminken uns, um ungeschminkt auszusehen – das ist ein wenig verrückt, oder? Nicht wirklich, denn beim Make-up ist es wie bei vielen anderen Lifestyle-Themen: Trends kommen und gehen und wer nicht immer auf dem neuesten Stand ist, nicht weiß, welche Farben für die Lippen gerade „in“ sind, oder nicht immer Unmengen an Geld für neue Produkte ausgeben will, der profitiert enorm von einem Make-Up-Look, der einfach ist und Natürlichkeit ausstrahlt und den man gewissermaßen den Rest seines Lebens täglich auftragen kann. Tatsächlich wird gerade heutzutage die Natürlichkeit immer mehr zu einem Schönheitsideal. So setzt auch die Schönheitschirurgie heute vermehrt auf natürliche Verschönerungen – die Nase wird etwa so operiert, dass sie zum Gesicht passt, auch wenn sie dadurch vielleicht größer bleibt. Der No-Make-up-Look setzt hier an – es ist ein Look, mit dem man schön und frisch aussehen soll. Richtig austoben kannst du dich dann zu besonderen Anlässen immer noch und in Sachen Make-up alle Register ziehen.

Der No-Make-Up-Look: Voll im Trend

Der No-Make-Up-Look ist bei Modedesignern und Fashion Editorials immer noch äußerst beliebt – und es sieht nicht so aus, als würde der Trend so bald abebben. Was den Look besonders beliebt macht? Er ist für jeden einfach handzuhaben – jede Frau kriegt diesen natürlichen Look hin und sieht danach gesünder, makelloser und frischer – einfach schöner aus. Und das ohne sich stundenlang mit dem perfekten Lidstrich quälen zu müssen. Wir erklären euch in drei essentiellen Schritten, wie auch ihr dieses „ungeschminkte“, natürliche Make-up hinbekommt.

3 Tipps für ein natürliches Make-up

 Schritt 1: Die richtige Foundation

Gerade beim No-Make-Up-Look ist der Teint alles. Dazu bedarf es einer gründlichen Reinigung und Pflege – gib deiner Haut, was sie braucht. Insbesondere Produkte mit Hyaluronsäure oder Kollagen sind hier deine besten Freunde. Für den ebenmäßigen Teint müsst ihr nun zur richtigen Foundation, zum Concealer und Primer greifen. Es ist ein Irrtum hier nur das Mindeste zu tun. Wer keinen ebenmäßigen Teint hat, der muss hier mithilfe der richtigen Foundation Abhilfe schaffen, um makellose Haut zu erreichen. Je besser deine Haut, desto weniger Produkte brauchst du: Wer von Natur aus einen schönen Teint hat, der braucht nur ein wenig BB-Cream. Für alle anderen empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

Trage zuerst eine feuchtigkeitsspendende Creme oder einen Primer für den Extra-Glow auf. Dunkle Augenringe, rote Stellen und Unreinheiten deckst du mit einem Concealer ab – der sollte am besten einen Hautton heller als deine Haut sein. Das lässt dich wacher erscheinen. Zuletzt trägst du eine Foundation auf. Der Trick dabei ist es, den richtigen Ton für deine Haut auszuwählen. Oder anders gesagt: Wer eine Nuance zu helle oder dunkle Foundation aufträgt, der erscheint nicht mehr natürlich, selbst wenn alle Unreinheiten abgedeckt sind. Achte auch darauf, dich nicht mit Foundation zuzukleistern, sondern es leicht aufzutragen und gut zu verblenden, so dass es natürlich aussieht. So wird das Korrigieren und Abdecken zum Kinderspiel!

Schritt 2: Akzente setzen – aber dezent!

Eine frische und schönere Ausstrahlung erhältst du durch ein paar gekonnt gesetzte Akzente: Etwa durch ein wenig Blush auf den Wangen, das sich natürlich mit dem Rest des Make-ups verblendet. Hier bietet sich ein Rouge in Apricot- oder Rosétönen an, denn ein Blush in diesen Farben zaubert sofort eine frische und natürliche Ausstrahlung.

Für mehr Glow kannst du auch ein wenig Highlighter dezent auf die Wangen auftragen, bevor du den Blush ansetzt. Highlighter setzen helle Akzente und können auf den Wangenknochen, der Stirn, der Nasenbrücke und auch auf dem Amorbogen der Lippen aufgetragen werden. Das gibt eurem Gesicht mehr Kontur und lässt es durch gut gesetzte, helle Stellen frisch aussehen.

Schritt 3: Wache Augen

Diesen Schritt nicht überspringen! Die Augen und der Teint machen den großen Unterschied beim No-Make-up-Look. Wichtig hierbei: Die Augen sollten wach und frisch erscheinen. Das heißt, es ist auch hier keine gute Idee, sich die Augen mit Farbe zuzukleistern. Ein wenig Mascara hilft schon enorm, die Augen richtig in Szene zu setzen. Dabei muss es nicht immer die klassische schwarze Wimperntusche sein. Viele Menschen sehen mit brauner Mascara viel natürlicher aus, weil schwarz einen zu starken Kontrast zu ihrem Hautton setzt. Für einen schönen Augenaufschlag ist es auch ratsam, die Augen mit einer Wimpernzange in Form zu bringen. Damit diese Form länger hält, kannst du die Wimpernzangen mit dem Föhn ein wenig erhitzen und danach benutzen. Übrigens: Für volle Wimpern reicht es oft vollkommen aus, nur den Ansatz der Wimpern zu tuschen. Das macht die Wimpern voller, aber der Look bleibt dennoch natürlich.

Spricht dich dieser natürliche Look auch an? Es ist auf jeden Fall empfehlenswert sich die Schritte für den No-Make-up-Look zu Herzen zu nehmen, selbst wenn du etwas mehr Dramatik in deinem Look liebst. Denn der No-Make-up-Look ist in jedem Fall eine super Grundlage für weitere Looks. Wer mehr als nur natürlich wirken will, der kann nach den obigen drei Schritten Fahrt aufnehmen und für etwas mehr Flair bestimmte Stellen im Gesicht betonen – zum Beispiel Augen, Lippen oder Augenbrauen. Für den Übergang vom Tages-Make-up für die Arbeit zum glamouröseren Abend-Make-up ist der No-Make-up-Look bestens geeignet.

Sensible Haut – Jetzt richtig pflegen

Sensible Haut – Jetzt richtig pflegen

©shutterstock

Hochempfindlich und zart wie ein Libellenflügel – das ist neuro-sensible Haut. Immer mehr Menschen leiden unter diesem Hauttyp. Die Haut als Sensibelchen? Wer unter neuro-sensibler Haut leidet, muss genau aufpassen, was er auf die Haut aufträgt, denn dieser Hauttyp erfordert eine besondere Pflege. Wir erklären die Ursachen für neuro-sensible Haut und zeigen dir, wie du am besten damit umgehst.

Die Haut als Diva

Viele von uns kennen sich bestens mit empfindsamer Haut aus: Schließlich leiden 30 bis 50 Prozent der Frauen unter einem solchen Hauttyp. Das bedeutet, unser größtes Organ führt sich als Diva auf, zickt rum, wenn du neue Produkte ausprobierst und quält dich mit Trockenheit, Rötungen und Pickeln, obwohl du alles richtig zu machen scheinst. Meist ist dafür eine Störung der Hautbarrierefunktion die Ursache. Empfindliche Haut ist nervig aber nichts im Vergleich zu neuro-sensibler Haut. Neuro-sensible Haut steht eine Stufe über der empfindlichen Haut und gehört zu den schwierigsten Hauttypen überhaupt. Doch was ist neuro-sensible Haut eigentlich genau?

Was ist neuro-sensible Haut?

Die Haut juckt und spannt, glüht regelrecht bei Temperaturwechseln, wird trocken und gereizt? Dann leidest du vielleicht unter neuro-sensibler Haut. Neuro-sensible Haut beschreibt einen Hauttyp, der hyperempfindlich ist und auch auf harmlose Umwelteinflüsse stark reagiert, sich rötet und juckt. Pflegemittel und Kosmetika tun der Haut dann nicht gut, denn die vielen Inhaltsstoffe darin reizen die Haut zusätzlich und können sogar zu allergischen Reaktionen und Entzündungen führen.

Gesichtsreinigung für sensible Haut

Gerade im Winter neigt neuro-sensible Haut vermehrt zu Reizungen und Spannungen. Trockene, schuppige, gerötete und irritierte Hautstellen sind dank starker Temperaturwechsel vorprogrammiert. Wenn dann noch eine unausgewogene Ernährung, Stress und Hormonumstellungen dazu kommen, wird die Haut zu einem echten Problem.

Überempfindliche und zart-besaitete Haut

Der Grund für diese Überempfindlichkeit sind die Nervenfasern in der äußersten Hautschicht, der Epidermis. „Neuro“ kommt von dem griechischen Wort „neuron“, was zu Deutsch „Nerv“ bedeutet. Diese reizbaren Nerven in der Epidermis sind sehr empfindlich und reagieren stärker auf jegliche Reizungen. Hinzu kommt, dass die Hautbarriere bei neuro-sensibler Haut extrem geschwächt ist. Der Schutz der Haut liegt folgerichtig flach, denn ohne eine funktionierende Barriere verliert die Haut Feuchtigkeit und sie ist den Umwelteinflüssen schutzlos ausgeliefert. Schadstoffe dringen nahezu ungehindert in die Haut ein – Irritationen und Entzündungen sind die Folge.

Dabei reagiert nicht jeder mit diesem Hauttyp auf alle Auslöser gleich. Deshalb ist es so wichtig eine individuelle und differenzierte Behandlung anzustreben. Denn auch neuro-sensible Haut kann man in den Griff bekommen: durch spezielle Pflegeprodukte, eine gesunde Ernährung und Entspannung.

Was neuro-sensibler Haut zu schaffen macht

Für die meisten Menschen stellen sind die kein Problem dar – für Menschen mit neuro-sensibler Haut sind sie jedoch Auslöser für starke Hautreaktionen. Die fehlende Schutzfunktion und die reizbaren Nervenfasern machen die neuro-sensible Haut besonders anfällig für folgende Auslöser:

    1. Allgemeine Umwelteinflüsse wie Wärme und Kälte, Wind und Temperaturschwankungen
    2. Äußere Faktoren wie die Inhaltsstoffe in deiner Kosmetika, im Waschmittel, sowie generell ein ungesunder Lebensstil
    3. Mechanische Faktoren wie Reibung der Haut (z.B. durch Peelings)
    4. Psychische Faktoren wie Stress oder starke emotionale Belastungen

Gesichtspflege für sensible Haut

Wie erkennst du neuro-sensible Gesichtshaut?

Wer unter neuro-sensibler Haut leidet, wird sicherlich die eine oder andere Beeinträchtigung bereits bemerkt haben. Ganz allgemein unterscheidet man bei neuro-sensibler Haut zwischen sichtbaren und unsichtbaren Symptomen. Sichtbare Symptome sind etwa trockene und schuppige Hautstellen oder generell irritierte und gerötete Haut sowie Ekzeme und Entzündungen, die sich zu solchen Krankheiten wie Rosazea entwickeln können. Diese Symptome sind hauptsächlich der gestörten Schutzbarriere der Haut geschuldet.

Zu den unsichtbaren Symptomen zählen Empfindungen wie Brennen oder Jucken. Wenn du herausfinden möchtest, ob deine Haut hyperempfindlich ist oder „nur“ empfindsam, kannst du beim Dermatologen einen Test – die Corneometrie – durchführen lassen. Dabei wird der Wassergehalt der Haut ermittelt.

Erste Hilfe bei neuro-sensibler Haut – die richtige Pflege

Wenn die Haut bei eigentlich harmlosen Umwelteinflüssen direkt reagiert, sich rötet und unangenehm juckt, hat das negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und damit auf unsere Lebensqualität. Aber es gibt einiges, dass du tun kannst, um deine neuro-sensible ´Haut zu beruhigen und den Symptomen vorzubeugen. Besonders wichtig hierbei ist die richtige Hautpflege: Diese sollte der Haut unbedingt viel Feuchtigkeit zukommen lassen. Pflegeprodukte mit Hyaluron- oder Milchsäure eignen sich dazu besonders gut, denn sie die helfen dabei Wasser zu binden und in der Haut zu speichern. Weil die Hautbarriere gestört ist, musst du die Haut nicht nur mit Wasser versorgen, sondern auch darauf achten, eine ausreichende Pflege mit Lipiden zu gewährleisten. Durch die intakte Hautbarriere fehlt es der Epidermis nämlich nicht nur an Wasser, sondern auch an Fettsäuren. Lipide oder Fette sorgen für eine glatte und geschmeidige Haut und sind essentiell für den Schutz der Haut vor Bakterien oder Infektionen. Suche dir Produkte auf Öl- oder Linolsäure-Basis aus, um dieses Manko auszugleichen.

Gesichtsmasken für sensible Haut

Zuletzt solltest du Pflege- und Beautyprodukte nutzen, die möglichst arm an Inhaltsstoffen sind, die die Haut irritieren könnten. Dazu gehören Düfte, Alkohol oder chemische Zusatzstoffe. Verzichte auch auf chemische Peelings wie eine Fruchtsäurebehandlung oder physikalische Peelings. Das oberste Ziel muss es immer sein die Epidermis zu stärken und sie nicht zusätzlichen Angriffen auszusetzen.

Mit der richtige Pflegekombination aus Feuchtigkeit und Lipiden hast du bereits eine super Voraussetzung für eine ausgewogene Haut. Um dein größtes Organ noch mehr zu unterstützen, solltest du auf einen gesunden Lebensstil achten: Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fette sowie ausreichend Wasser gehören in jede gesunde Ernährung. Alkohol und Zigaretten sollten in Maßen konsumiert werden und wenn du dann auch auf Entspannung (zum Beispiel durch Meditation oder Yoga) und genügend Schlaf achtest, hast du eine optimale Grundlage geschaffen deine Haut zu beruhigen und zu verbessern.

Neuro-sensible Haut ist eine Herausforderung, aber mit den obigen Pflegetipps kannst du diese Herausforderung gut meistern. Wichtig ist, sich die eigene Hautbeschaffenheit und den eigenen Hauttyp klarzumachen, den eigenen Körper zu kennen und auf dieser Basis Pflege und Ernährung anzupassen. Dann belohnt deine Haut dich mit weniger irritierten und geröteten Stellen und einem insgesamt frischeren und schöneren Aussehen.

Detox für die Seele: Entgiften mit 3 einfachen Methoden

Detox für die Seele: Entgiften mit 3 einfachen Methoden

Körper, Geist und Seele stehen heutzutage ständig unter Anspannung. Stress, eine ungesunde Ernährung und Schadstoffe aus der Umwelt machen uns innerlich und äußerlich krank. Kopfschmerzen, ein fahler Teint oder üble Laune sind nur einige von vielen Anzeichen, dass Körper und Geist im Ungleichgewicht sind. Wir verraten drei einfache Methoden, mit denen du wieder ins Gleichgewicht kommst.

Ein Gefühl wie neugeboren

Du fühlst dich schlapp, deine Haut ist irritiert oder voller Pickel und du hast in letzter Zeit Gewicht zugenommen? Das sind alles Anzeichen für eine starke Belastung des Körpers durch Umwelteinflüsse und Stress. Jetzt ist ein Detox angesagt. „Detox“, das bedeutet „Entgiftung“. Dabei geht es sowohl um die Entgiftung des Körpers als auch des Geistes. Jeder Mensch braucht mal ein Detox, um wieder einen klaren Kopf und gesünderen Körper zu bekommen. Wenn du also ständig erschöpft bist, unter Schlaflosigkeit, Sodbrennen oder Verdauungsbeschwerden leidest, dann ist es höchste Zeit für ein Detox. Denn Alkohol, Rauchen, Schadstoffe oder Stress tragen alle dazu bei, dass sich Gift im Körper ansammelt. Auch wenn der Körper darauf programmiert ist diese Gifte selbst aus den Zellen zu schleusen, kannst du ihm ein wenig unter die Arme greifen, indem du selbst die wichtigsten Organe entgiftest. Mit einer Detox-Kur kurbelst du etwa den Stoffwechsel an oder stärkst das Immunsystem. Du aktivierst die zentralen Organe wie Leber, Nieren, Haut, Darm und Lymphsystem. Der Körper wird von innen gereinigt und danach fühlst du dich wie neugeboren.

Mit Trockenbürsten das Lymphsystem reinigen

Das Lymphsystem ist so etwas wie die Klär- und Filteranlage des Körpers. Die Lymphgefäße durchziehen den gesamten Körper und nehmen auf ihrem Weg Gifte, alte Zellen sowie alle möglichen Abfall- und Fremdstoffe auf und filtern sie. So bleiben unsere Körper „sauber“. Manchmal funktioniert das Lymphsystem aber nicht so gut – dann kann es zu einem Lymphstau kommen. Die Folge: Viele Schadstoffe können nicht mehr eliminiert werden und schaden dem Körper: Cellulite, Wassereinlagerungen oder Übergewicht sind dann nur einige der Auswirkungen.

Deshalb ist es so wichtig die Lymphe regelmäßig zu reinigen. Eine Trockenbürsten-Massage kann das Lymphsystem auf einfache Weise in Schwung bringen. Trockenbrüsten oder Dry-Brushing wird schon seit Urzeiten von den Menschen angewendet: Schon die alten Griechen benutzten Hautschaber, die die Blutzirkulation in Schwung bringen sollten. Auch die Indianer Nordamerikas schrubbten ihren Körper rigoros: mit getrockneten Maiskolben und Sand. Die Japaner benutzen heute noch Luffaschwämme vor dem Baden, um die Haut zu rein und gesund zu schrubben. In der westlichen Welt haben wir dies leider verlernt. Kaum einer, der sich vor oder nach der Dusche die Zeit nimmt, die Haut mit einer Trockenbürste zu reinigen. Dabei sind die Vorteile vielfältig und zahlreich: Das Trockenbürsten regt den Lymphfluss im Körper an und das wiederum führt zur höheren Produktivität des Lymphsystems. Gifte werden abtransportiert und gefiltert. Der Kreislauf kommt in Schwung und die Haut strahlt in lebendigem Leuchten. Darüber hinaus peelt das Trockenbürsten die Haut effektiv. Gerade die Haut am Körper hat das auch oft bitter nötig, denn auch dort sammeln sich wie im Gesicht tote Hautzellen an.

So funktioniert das Trockenbürsten:

  1. Benutze eine sanfte Bürste, die eigens für das Trockenbürsten hergestellt worden ist. Andere Bürsten könnten zu hart sein und Mikrorisse in deiner Haut verursachen. Das wiederum kann zu Akne, kleinen Wunden oder sogar Infektionen führen.
  2. In kreisenden Bewegungen führst du die Bürste mit sanftem Druck vom Hals zum Torso, dann von den Zehen nach oben, immer in Richtung Herz.
  3. Übe sanften und gelichmäßigen Druck aus. Die Haut darf sich nicht rot färben und man sollte auch keinen Schmerz bei der Ausführung spüren. An „stabileren“ Körperpartien kann etwas mehr Druck ausgeübt werden: Zum Beispiel an den Ellbogen, Knien oder Fersen. An sensibleren Körperarealen, wie dem Bauch oder dem Hals sollte dagegen weniger Druck ausgeübt werden. Frauen sollten ihre Brüste nicht bürsten!
  4. Bürste den ganzen Körper in der oben beschriebenen Weise. Das Dry-Brushing sollte nicht länger als 3 bis 5 Minuten dauern. Danach kannst du in die Dusche springen.

Weil Dry-Brushing eine anregende Wirkung hat, sollte man es morgens anwenden, sonst liegt man abends noch länger wach!

Tipp! Detox Produkte

  • APoEM - Detox Tea Tree Oil

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    Eine spezielle Mischung aus Teebaumöl in der richtigen Konzentration zur speziellen Pflege zu unterschiedlichen Zwecken. Durch seine antiseptischen, antimykotischen, antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften wird es traditionell angewendet bei Haut mit Herpes, vermischt mit Shampoo bei Läusen oder bei fettiger Kopfhaut, es kann einer Körpercreme zugefügt werden, um Mückenstiche zu vermeiden, oder zur schnellen Besserung bei Mitessern. Mehr von APOEM     APOEM im Blog

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    Durch das Susanne Kaufmann Detox Ölpeeling wird die Durchblutung der Haut gefördert. Gleichzeitig findet auch eine Entschlackung des Körpers statt. Mehr von Susanne Kaufmann

  • Susanne Kaufmann - Entschlackungstee

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    Inhalt: 15 Teebeutel Inhaltsstoffe: Melissenblätter, Brombeerblätter, Apfelstücke geschnitten, Birkenblätter, Pfefferminze, Hagebutten geschnitten, Eisenkraut, Mateteeblätter grün, Ringelblumenblätter, Fenchel Mehr von Susanne Kaufmann

Für gesündere Organe: Der richtige Atem

Wie ein Baby zu schlafen ist ein Synonym für einen sehr guten Schlaf. Wie steht es aber mit „wie ein Baby atmen“? Babys atmen tief in den Bauch hinein, aber als Erwachsenen vergessen wir leider viel zu oft diese Atemtechnik. Stattdessen atmen wir viel zu flach. Dabei ist tiefes Atmen ungemein entspannend und gesundheitsfördernd. Nicht umsonst sind Atemtechniken, bei denen tief in den Bauch geatmet wird für die Mediation so wichtig. Ein tiefer Atem kann als natürliches Schmerzmittel fungieren. Es verbessert die Blutzirkulation und die Verdauung, mindert Entzündungsreaktionen und der Körper wird letztendlich entgiftet. Neue Studien weisen sogar darauf hin, dass das bewusste und tiefe Atmen eine positive Wirkung auf das Gehirn hat. Wer schon mal Yoga geübt hat oder meditiert hat, der weiß, dass das tiefe Atmen den Kopf frei macht und Muskeln entspannt. Mach dir also deinen eigenen Atme bewusst und atme tief ein!

Übung zum tiefen Atmen:

Setze oder lege dich entspannt hin und atme durch die Nase tief in den Bauch ein. Zähle die Sekunden – zum Beispiel atmest du vier Sekunden lang ein. Dann atmest du genauso lange durch den Mund wieder aus. Wichtig ist es rhythmisch und gleichmäßig zu atmen. Wiederhole dies zehn Mal oder solange du kannst.

Eine andere Variante ist 4 Sekunden durch die Nase ein und doppelte so lange aus dem Mund wieder auszuatmen. Achte darauf, dass sich die Bauchdecke hebt, dass du also tief in den Bauch atmest. Danach wirst du dich deutlich entspannter und klarer fühlen!

Ein klarer Kopf

Die ständige Grübelei macht dich wahnsinnig? Immer wieder tauchen belastende Gedanken auf, die schlechte Laune oder Schlafstörungen verursachen? Es gibt eine überraschend einfache Lösung, um das Gedankenkarussell zum Stoppen zu bringen: Tagebuch führen. Der therapeutische Effekt des Schreibens ist längst belegt. Es lohnt sich also, ein Schreibritual in den Alltag einzubauen, das dir hilft deine Gedanken zu entgiften. Es gibt mittlerweile viele schöne Kalender und Tagebücher, die eigens für diesen Zweck gefertigt werden und die einen zum Beispiel mit Fragen motivieren, die eigenen Gedanken niederzuschreiben. Wenn du die Gedanken aus deinem Kopf zu Papier bringst, wirkt das reinigend auf die Seele und führt zu einer klareren Sichtweise.

Wie du deine Gedanken entgiftest:

  • Ogaenics - Love Your Gut Daily Biotic-Komplex

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    Der Ogaenics Love your Gut Daily Biotic Komplex bringt mit der Kombination aus 7 verschiedenen Bakterienstämmen, dem Ballaststoff Bio-Inulin und natürlichem Vitamin B3 die Harmonie zurück in den Bauch, fördert schöne Haut und eine gesunde Darmschleimhaut – ganz ohne Allergene, synthetische Inhaltsstoffe oder Zusätze. Mehr von Ogaenics     Ogaenics im Blog

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    Die Grascontrol Linie ist eine Diätergänzung, die den Stoffwechsel unterstützt, die Verdauung auf eine gesunde und natürliche Weise reguliert und hilft das Idealgewicht zu erreichen und zu halten. Mehr von Mesoestetic

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    Spezielle Nahrungsmittelergänzung für den sofortigen Fettabbau. Eignet sich hervorragend als SOS-Kur kurz vor dem Strandurlaub oder als Starthilfe bei einer Diät. Mehr von Mesoestetic     Mesoestetic im Blog

Diese Übung übt man am besten so früh wie möglich am Tag aus, bevor sich der Kopf wieder mit zahlreichen von außen zugeführten Dingen gefüllt hat – also verzichte am besten direkt morgens auf die Nachrichten aus dem Radio. Setze dich stattdessen hin und überlege dir, was dich heute beschäftigt. Gib deinem Gemütszustand eine Überschrift z.B. „Gestresst“ oder „Zu viel zu tun“. Danach schreibst du ohne groß darüber nachzudenken deine Empfindungen und Gefühle auf, bis du das Gefühl hast, dass du alles aus dir „herausgeholt“ hast. Das sollte nicht länger als 15 bis 20 Minuten dauern. Wir garantieren dir, dass das Aufschreiben deiner Sorgen dich viel freier und entspannter machen wird. Es liegt eine gewisse heilende Wirkung im Aufschreiben und am Ende wirst du mehr Klarheit über deinen Gemütszustand haben und vielleicht sogar ein bis zwei Lösungswege notiert haben. Probiere es selbst aus.

Gerade in der dunklen Jahreszeit lohnt es sich Körper, Geist und Seele zu entschlacken. Diese drei Übungen sind ein guter Anfang zu einem gesteigerten Wohlbefinden. Probiere es selbst aus!