©sjanaelise/Instagram – Einmal tief ein- und ausatmen … das hilft gegen Stress. Und den wollen wir nicht, denn er ist ein absoluter Beauty-Killer.

Wir leben in einer rasanten Welt, in der sich vieles so schnell ändert, dass wir kaum noch mitkommen. Kommt es auch dir so vor, als würde das Leben andauernd an dir vorbeirasen? Schaffst du es nie zur Ruhe zu kommen? Bleibt nie ein wenig Zeit für dich übrig? Dann helfen dir vielleicht unsere 5 Tipps zum Entschleunigen. Innezuhalten und sich mehr mit dem Hier und Jetzt zu beschäftigen, den Alltag und alte Gewohnheiten hinterfragen und deine Zeit besser managen, um mehr Zeit für dich zu haben – das sind nur einige der Tipps, die wir dir ans Herz legen wollen. Wer das Leben reflektiert, statt es an sich vorbeisausen zu lassen, wird schneller merken, wenn er unzufrieden ist und Gegenmaßnahmen einleiten, die zu mehr Fülle im Leben führen. Mit diesen Tipps kannst du damit anfangen.

1.Digital Detox

Erst seit etwa zehn Jahren gibt es das Smartphone in Deutschland, aber sein Siegeszug ist unbestritten. In nur einem Jahrzehnt hat sich das intelligente Telefon zu unserem täglichen und unverzichtbaren Begleiter gemausert. Kaum einer, der es einige Stunden ohne das Handy aushält. Es blinkt und piept andauernd und die Versuchung ist zu groß, ständig sofort nachzuschauen, wer etwas geschrieben oder gepostet hat. Auch im täglichen Leben haben wir das Handy ständig in der Hand: Wir überprüfen Fahrpläne, schauen schnell in unsere E-Mails oder lesen die neusten Eilmeldungen. Was sich praktisch anhört, kann schnell auf die Nieren gehen: Ständig werden wir mit Nachrichten, Texten und Bildern bombardiert und der Druck immer erreichbar und auf dem neuesten Stand sein zu müssen, greift unser Wohlbefinden an.

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Wie wäre es also mit einer kleinen digitalen Entgiftung? Für manche ist es schon lohnenswert morgens nicht gleich aufs Handy zu schauen, sondern eine Morgenroutine einzurichten, die das seelische und körperliche Wohlbefinden steigert. Bevor du irgendwelche Gedanken von außen an dich heranlässt, solltest du erstmal selbst deine Gedanken sortieren und zu dir finden. Du wirst sehen, dass das gar nicht so schwer ist, wie man denkt. Wer es morgens schafft, ein paar Stunden ohne das Smartphone auszuhalten, darf das Zeitfenster auch ausdehnen und zum Beispiel ein ganzes Wochenende „unerreichbar“ bleiben.

2.Die Kraft des positiven Denkens

Studien beweisen – ob wir eine Sache als gut oder schlecht beurteilen, hängt von unserem Blickwinkel ab. Der liegt immer in unserer Hand. Wenn wir uns über Regen ärgern, statt die Schultern zu zucken und dankbar zu sein, dass wir einen Regenschirm mitgenommen haben, schaden wir uns nur selbst. Denn ändern können wir an dem Regenschauer sowieso nichts. Du siehst also, Glück und Zufriedenheit haben oft nichts mit den äußeren Umständen zu tun, und viel mehr damit, wie wir denken. Es gibt viele reiche Menschen, die unglücklich sind und zahlreiche Menschen, die in ärmlichen Verhältnissen leben, die glücklich sind. Der Unterschied zwischen ihnen? Die Art und Weise wie sie denken. Wie glücklich du bist, hängt also weniger mit den äußeren Umständen ab – viel wichtiger ist dein Denken.

Eine einfache Methode zu mehr Positivität und Optimismus im Leben ist einfach allen negativen und düsteren Gedanken die Macht zu entziehen. Entziehe diesen negativen Gedanken deine Aufmerksamkeit, indem du dich zum Beispiel bewusst mit etwas beschäftigst, das dir guttut. Dabei geht es explizit nicht darum jeden negativen Gedanken zu unterdrücken – das geht nur nach hinten los. Positiv zu denken ist vielmehr ein Aufruf zu mehr Gelassenheit, sich die Stunden des Tages mit Dingen zu füllen, die dir Freude bereiten und Negatives zu akzeptieren und loszulassen, so gut es geht.

3.Sei schöpferisch und kreativ

Man muss nicht gleich ein Michelangelo oder Leonardo Da Vinci sein, um sich kreativ auszutoben. Doch Malen, Basteln, Musizieren oder Handwerkeln fördern die Zufriedenheit enorm. Solche kreativen Tätigkeiten machen uns zu Schöpfern und das wiederum macht uns gesünder: Zahlreiche Studien bestätigen den Zusammenhang zwischen schöpferischem Tun und einer besseren Gesundheit. Dabei ist es egal, ob man Theater spielt, den alten Fotoapparat herauskramt und sich auf die Suche nach einem Motiv begibt, oder anfängt zu stricken: Die Macht der Kreativität beglückt und bereitet Freude, selbst wenn das Ergebnis mehr schlecht als recht ist. Wer sich kreativ beschäftigt, der verbindet die logisch-denkende rechte und die kreativ-intuitive linke Gehirnhälfte miteinander. Und wenn wir diese vernetzen, nutzen wir mehr von unserem menschlichen Potenzial.

4.Effektives Zeitmanagement

Zu viel zu tun? Immer jemand, der etwas von einem will und am Ende des Ages ist die To-Do-Liste länger statt kürzer geworden? Nie hast du Zeit für dich und die Anforderungen an deine Person und deine Zeit werden immer mehr? Dann wird es höchste Zeit einige effektive Zeitmanagementstrategien anzuwenden.

Eine der einfachsten Methoden, sich die Zeit so einzuteilen, dass du alles geschafft bekommst, sind Zeitblöcke. Dabei blockst du auf der Arbeit in deinem Kalender einen großen Batzen an Zeit, für den du ein bestimmtes Projekt oder bestimmte Arbeiten festlegst. Widme dich in dieser Zeit unbedingt nur dem wichtigen Projekt oder den langen aufgeschobenen Telefonaten. Das ist auch für die Freizeit eine gute Strategie. Lege alle deine Einkäufe auf einen Tag oder blocke dir einen Abend in der Woche, um die Wäsche zu erledigen.

Wichtig ist, dass du hier gleichartige Aufgaben wie etwa Telefonate oder die Wäsche in einen Zeitblock zusammenlegst. Der große Vorteil von Zeitblöcken: Sie hindern uns daran uns ewig lange mit einer bestimmten Arbeit herumzuschlagen, sondern bringen uns dazu diese fokussiert anzugehen. Dazu musst du auch wissen, wie lange du ungefähr für eine bestimmte Aufgabe brauchst, wenn du konzentriert daran arbeitest. Bei länger andauernden Arbeiten, die nicht in einem Zeitblock bewältigt werden können, kannst du dir mehr als einen Zeitblock über mehrere Tage verteilt in deinen Kalender eintragen.

Du wirst sehen: Nach solch einem Zeitblock ist dein Kopf viel freier, denn du hast entweder die ganze Arbeit geschafft oder einen großen Batzen davon erledigt.

5. Genieße den Moment

Klar, es hört sich mittlerweile abgedroschen an, aber wer wirklich leben will, statt das Leben an sich vorbeiziehen zu lassen, der sollte öfter innehalten und sich des Moments bewusst werden, statt andauernd nur an zukünftige Termine oder To-do-Listen zu denken. Die Gegenwart ist die einzige Zeit, die wir wirklich haben, also lerne des Augenblicks gewahr zu werden. Natürlich ist das oft leichter gesagt als getan. Viele von uns sind sich gar nicht bewusst, dass sich unser Verstand oft „verselbständigt“ und wie ein Zug Fahrt aufgenommen hat, sich in Gedankenkarussells dreht oder Sorgen und Ängste über Dinge aussteht, die in der Zukunft liegen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir diese Gedankenketten, die oft mit der Vergangenheit und Zukunft zusammenhängen, unterbrechen und den Moment in der Gegenwart offenbaren.

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Um sich des Moments bewusst zu werden, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Eine der einfachsten und gesundheitsförderlichsten ist es, sich auf den Atem zu konzentrieren. Deshalb gibt es auch keine Meditationspraxis, die ohne effektive Atemübungen auskommt. Aber es gibt auch praktische und kreative Dinge, die man tun kann: Ein Mandala auszumalen, hat etwa eine sehr heilende Wirkung auch weil es dich im Hier und Jetzt hält. Besonders gut funktioniert es auch, all unsere Sinne auf das Hier und Jetzt zu lenken: Beschreibe für dich im Geiste möglichst detailliert, was du siehst, hörst oder schmeckst.Spricht dich einer der obigen Tipps an? Dann fange noch heute damit an einen oder mehrere davon anzuwenden! Du wirst sehen, dass du zur Ruhe kommst und das Leben effektiv entschleunigst – und das ist gerade zur Vorweihnachtszeit sicherlich ein guter Vorsatz.