Ziemlich cool: Sport im Winter!

Radfahren? Nur mit Spikes! Joggen? Da holt man sich ja eine Lungenentzündung! Inline-Skaten? Die Zeiten sind längst vorbei! Sich im Winter zum Sport zu motivieren, ist gar nicht so einfach. Ich zeige euch Sportarten, mit denen ihr auch in der kalten Jahreszeit in Bewegung bleibt!

Saisonal trainieren

Eigentlich fällt mir Sport im Sommer gar nicht so schwer.  Im Winter ist mein einziger zuverlässiger Trainingspartner allerdings der fette Schweinehund, der eine ausgeprägte Begeisterung für Kekse, Glühwein und meine gemütliche Sofadecke hat. Grund genug also, sich nach sportlichen Alternativen für die kalte Jahreszeit umzuschauen! Am besten überlistest du deinen inneren Schweinehund mit den typischen Wintersportarten. Hast du dir Schnee und Eis nämlich erst mal zum Freund gemacht, kannst du das Wetter nicht  mehr als Ausrede nehmen, um eine Sporteinheit ausfallen zu lassen. Mein Tipp: Rodeln und Eiskunstlaufen! Das habe ich schon als Kind geliebt und so freue ich mich jedes Jahr auf’s Neue, meinen Schlitten und die Schlittschuhe endlich aus dem Keller zu befreien. Skilaufen und Snowboarden verlangen zwar eine etwas kostspieligere Ausrüstung; dafür bringen sie aber auch jede Menge Spaß. Ganz nebenbei verbrennst du damit sportliche 400 bis 600 Kalorien, baust Kondition auf und trainierst deinen Gleichgewichtssinn.

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Voll im Trend: Freeski, Snowbike & Co.

Ziemlich ausgefallen und auf jeden Fall einen Versuch wert, sind die neuen Winter-Trend-Sportarten Freeski und Snowbike. Beim Freeski, einer Mischung aus Skiern und Snobwoard, lassen sich tolle Tricks und Sprünge einüben und auf dem Snowbike, einer Art langem Skibrett mit Fahrradlenker, erntest du jede Menge neidische Blicke auf der Piste. Bei richtig tiefem Schnee, bietet sich  eine Runde Schneeschuhwandern an: Die Mini-Bretter, die in Kombination mit Stöcken eingesetzt werden, erinnern vom Bewegungsablauf stark an Nordic Walking, beanspruchen Herz und Kreislauf und stärken die Muskulatur. Trotz all der coolen Alternativen für Wintersport, bin ich manchmal ein echtes Gewohnheitstier. Mit den kalten Temperaturen, die der Winter mit sich bringt, kann ich mich dann nur schwer versöhnen, weil sie mir einen Strich durch die tägliche Joggingrunde machen. Das muss nicht sein, denn hier helfen Funktionsunterwäsche, wetterfeste Kleidung, ein Equipment aus Trailschuhen und Spikes. Außerdem trage ich bei Minusgraden unbedingt eine Mütze, denn gut 40 Prozent der Temperaturregulation erfolgt über den Kopf.

Für Stubenhocker: Ab ins Studio!

Dir ist das alles zu kalt? Dann gibt es natürlich immer noch die Möglichkeit, im Fitnessstudio zu überwintern! Neben den Klassikern, wie Bauch-Beine-Po-Kursen und Spinning, locken hier jetzt viele neue Kurse: Zum Beispiel High Intensity Interval Training (HIIT). Das knallharte Intervalltraining gibt dir eine Ahnung davon, wie man sich in etwa nach einem Marathon fühlen muss. Auch Functional Fitness, bei dem deine Muskeln mit dem eigenen Körpergewicht gestählt werden, ist ähnlich schweißtreibend. Dank motivierendem Gruppentraining vergeht die Zeit zudem so schnell wie im Sommerurlaub.

Wirklich schädlich ist Sport im Winter übrigens erst ab Temperaturen von Minus 10 Grad, weil das die Lunge reizt. Also: Bleibt immer schön cool!

Eure Jana

Author: Karolin Fischer

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