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Wintertrend Layering: Warm, aber cool

Jetzt, wo unweigerlich die dicken Wintermäntel wieder aus den Kleiderschränken hervorgeholt werden, stehen wir wieder vor dem alljährlichen Problem: Draußen wollen wir nicht frieren, deswegen packen wir uns für den Weg zu Uni, Arbeit und Co. warm ein, aber sobald wir das Büro oder auch nur einen Bus oder die Straßenbahn betreten, stehen wir kurz vorm Hitzeschock. So sind wir dank der stickigen Luft, die meist mehr als angenehm warm ist, schon wieder ins Schwitzen gekommen. Um dieses Heiß-und-kalt-Dilemma zu umgehen, ist Köpfchen gefragt, wenn du morgens vorm Kleiderschrank stehst.

Erste Hilfe in der Kälte – Zwiebellook

person-731257_1920Von vielen mit einem zwinkernden Auge als Zwiebellook bezeichnet, kommt das so genannte „Layering“ (layer = engl. Lage oder Schicht) in jeder Herbst/Winter-Saison wieder in Mode. Kein Wunder, eignet sich diese Kleidungsmethode doch besonders, wenn wir im Tagesverlauf mit wechselnden Temperaturen konfrontiert sind. Trägst du mehrere Kleidungsschichten, kannst du durch An- oder Ausziehen einzelner Klamotten deine Körpertemperatur im grünen Bereich halten. So kann man auch das liebste Sommerkleid noch in die kalte Jahreszeit hinein retten, bevor es im tiefsten Winter erstmal in den hinteren Schrankecken verschwindet.

Da Layering in diesem Winter besonders angesagt ist, sind keine Kombis tabu: Weiter Pulli überm feinen Seidenkleid? Kein Problem. Longshirt mit weiter Mom-Jeans? Super Idee. Der Fashion-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Soll die Lederjacke noch nicht dem dicken Wintermantel weichen? Einfach einen dicken Wollpulli drunter, schon passt es wieder sowohl modisch als auch wärmetechnisch.

Dein liebstes Sommerkleid zum Beispiel kannst du mit einem warmen Woll- oder Strickcardigan in ein Winterkleidungsstück verwandeln. Dicke Strumpfhosen mit ausreichend Thermo-Funktion gibt es ja heutzutage glücklicherweise schon für wenige Euros in jedem Klamottenladen. Zum Schluss noch ein breiter Schal mit Fransen, der Hals und Schultern zusätzlich vor Kälte schützt – tada, fertig ist dein lässiges Winteroutfit. Und das Beste: Im Büro angekommen, kannst du dich dem Cardigan und/oder Schal entledigen, sobald es dir zu heiß wird.

Accessoires, Accessoires und noch mehr Accessoires

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Die klassische Pudelmütze hält nicht nur Kopf und Ohren warm, sondern ist seit einigen Jahren auch modemäßig wieder voll im Trend.

Ok, ich gebe zu, dieser Schritt ist eine Herausforderung, wenn ihr wie ich gern mal Sachen irgendwo vergesst, ständig aus Versehen etwas liegen lasst oder einfach so zum Verbummeln neigt. Aber mit etwas Übung wird das schon. Accessoires sind im Winter nicht nur Deko, sondern sollen uns wenn möglich auch noch kuschlig warm halten. Auch das gehört zum Trend Layering. Also stell deiner Übergangsjacke nicht nur einen dicken Pulli zur Seite, sondern bekämpfe die aufkommende Kälte auch mit dicken Socken, warmen Loop Schals und Handschuhen. Auch Hüte und Mützen sind ein super schickes Herbst- und Winter-Accessoire. Der anmarschierende Winter ist also für dich noch kein Grund zum Frieren! Ein weiteres Plus dieses Anhäufens von Accessoires ist, dass du bestens für Temperaturschwankungen gerüstet bist. In Bus und Bahn hast du Mütze und Schal im Handumdrehen ausgezogen und musst dich nicht kampflos der stickigen Luft auf dem Weg zur Arbeit hingeben.

Die richtige Farbkombi ist hierbei wichtig! Deine vielen Accessoires müssen zwar nicht alle die gleiche Farbe haben, sollten vom Farbton her aber schon mit deinem Outfit und miteinander harmonieren. Achte also auf ausgeglichene Farbthemen bei der Outfitwahl.

Strick ist schick!

girl-577918_1920gloves-987630_1920Nach wie vor im Trend: Strickmuster an Pulli, Mütze, Schal und Co. Grobstrick, Feinstrick, Motive – was immer die Stricknadel hergibt, kommt gut im Kleiderschrank diesen Winter. Dabei darf farblich gern ein Statement gesetzt werden. Etwa mit der absoluten Trendfarbe Marsala (links im Bild), die als Accessoire perfekt zu schlickten Farben kombiniert werden kann. So erreichst du einen eleganten, stilvollen Look.

Einen farblich ganz anderen Weg schlagen bunte Typen diesen Winter ein: Strick-Accessoires in allen Farben, die bunt erstrahlen, machen im Winter 2015/2016 genauso was her. Zu einem grauen Cardigan wie oben rechts im Bild kannst du z. B. farbenfrohe Stulpen oder Handschuhe kombinieren, die dich nicht nur schön warm halten, sondern auch anerkennende Blicke auf sich ziehen. Stichwort DIY: Wer weiß, vielleicht entdeckst du ja diesen Winter sogar das Stricken für dich? Der DIY-Trend ist auf jeden Fall immer noch sehr beliebt. Selbstgemachtes steht hoch im Kurs. Das Projekt Schal stricken ist auf jeden Fall für Einsteiger geeignet. Mit Dutzenden Tutorials im Internet ist das Strickenlernen heute keine Kunst mehr. Keine Frage: Strick ist schick!
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Als erstes DIY-Projekt vielleicht ein bisschen zu hoch gegriffen, aber dennoch immer wieder angesagt sind Strickpullis aller Art. Ich mag ab und zu gern süße Tiermotive. Um es nicht zu übertreiben, kombiniere ich diese girly Teile nicht mit zu vielen Accessoires, sondern eher mit schlichten Jeans und Boots in unauffälligen Farben.

Boots statt Ballerinasfashion-605508_1280-Kopie-2

Auch schuhmäßig musst du nicht gleich auf Snowboots umsatteln: Deine Sommerjeans kannst du statt mit Flip Flops, Birkenstocks oder Ballerinas im Herbst mit ein paar leichten Ankle Boots oder Sneakers kombinieren. Lange Jeans kannst du etwas hochkrempeln, der „Krempel“-Look ist auch im Herbst noch erlaubt und erwünscht. Deine Knöchel werden ja von deinen Boots vor allzu frischen Brisen geschützt.

In diesem Winter heißt es definitiv: Kombinieren und Schichten, was das Zeug hält. Ich habe meine liebsten Mützen und Schals schon bereitgelegt. Was sind eure liebsten Accessoire, ohne die ihr nicht durch den Winter kommt?

Viele Grüße aus Mainz,

eure Karolin