Wie aus dem Ei ge(peel)t

Gesichts- und Körperpeelings im Faktencheck

Winter adé heißt es jetzt hoffentlich bald. Ich kann es kaum erwarten, dass die Temperaturen endlich wärmer werden, denn ich leide an einem unangenehmen Phänomen, das einigen von euch bestimmt auch bekannt ist: Winterhaut. Um die Haut für den Frühling wieder auf Vordermann zu bringen, zeige ich euch heute die besten Peeling Methoden und Trends. Mit den Tipps der Kosmetikerinnen aus unserem Day Spa seid ihr, was Peeling angeht, auf der richtigen Seite.

gesichtspeeling

Trockenheit, Schuppen, Spannen, Ziehen – das ist weder schön, noch angenehm. Entsteht aber im Winter leider schnell durch die kalte und trockene Luft, die Wasser aus unserer Haut zieht. Wenn ich nicht mit dem Eincremen am Ball bleibe, dann verwandelt sich meine Haut schnell in ein Suchbild aus Schuppen.

Jetzt, am Ende des Winters, will ich natürlich, dass meine Haut im frühlingshaften Glanz erstrahlt. Wie Phönix aus der Asche soll sie in neuem Glanz erstrahlen. Wie kann ich nun mit effektiven Peelings meine Haut frühjahrsfit machen?

Hast du den Glow?

Glow, also dieses spezielle Leuchten des Teints, das habe ich von unseren Beauty Expertinnen erfahren, kommt daher, dass der rote Farbstoff des Blutes durch die Haut hindurchschimmert. Dieser natürliche rosige Effekt kann nur entstehen, wenn keine Verhornungen oder Unebenheiten im Gesicht sitzen. Deswegen sollten wir regelmäßig Peelings in unserer Hautpflege Routine unterbringen. Die Optionen sind da heute vielfältig – mechanisch, chemisch oder enzymatisch sind die drei Peelingvarianten, die sich in den meisten Spiegelschränkchen pflegebewusster Beautys einen festen Platz ergattern konnten. Ich habe die drei Kandidaten mal genauer unter die Lupe genommen.

Mechanische Peelings – der Klassiker

Das sagen unsere Kosmetikerinnen: Der Vorteil eines mechanischen Peelings ist: Die Durchblutung der Haut wird in Fahrt gebracht, die natürliche „Abschuppung“ wird unterstützt. Aufpassen müssen empfindliche Hauttypen – da fühle auch ich mich angesprochen mit meiner sensiblen Haut, die gerade im Winter schnell gereizt ist – denn durch die Peelingkörnchen kann die Haut irritiert werden. Zu grobe Peelings sind nichts für zarte Häute. Wenn eure Haut nicht zu Irritationen neigt, könnt ihr die Peelings ohne Weiteres verwenden, um eure Haut zu erneuern. Auch als Bodypeeling sind mechanische Peelings in der Regel eine gute Wahl.

mechanische-pelingsMeine Favoriten zur Zeit:

Ich habe mich mal durch die Regale in unserem „Beauty Office“ in Mainz getestet und will euch meine Favoriten zeigen. Im Gesicht benutze ich mechanische Peelings wegen meiner empfindlichen Haut nicht, aber ich habe meinen neuen Body Scrub Favoriten kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick: Das Detox Öl Peeling von Susanne Kaufmann hier kaufen →. Es riecht herrlich frisch und kräuterig, das Öl fühlt sich wunderbar auf der Haut an und die Peelingpartikel sind fein genug, dass sich das Peeling wie eine sanfte Massage anfühlt. Mehr davon! Und für die Herren der Schöpfung, die gern mit einem Peeling ihrer Haut etwas Gutes tun wollen, habe ich mir in unserem Day Spa eine Expertenempfehlung geben lassen: Die Peelingseife von Baxter of California hier kaufen →. Das feine Peelinggranulat steckt im Seifenstück und wird beim Waschen automatisch „freigelassen“.

Chemische Peelings – starke Newcomer

Chemische Peelings sind mein heiliger Hautpflege-Gral. Ich benutze sie schon seit einigen Jahren in unterschiedlicher Kombination und hatte noch nie eine bessere Haut. Je nachdem, zu welchem chemischen Peeling ihr greift, könnt ihr unterschiedlich intensive Peeling-Wirkungen erwarten. Beliebt sind Peelings mit sogenannter AHA, der Alpha Hydroxy Säure. Diese Fruchtsäure regt die Bildung neuer Hautzellen in der Haut an und entfernt die oberste Hornschicht der Haut. Der vielbeschworene Glow, auf den wir alle so scharf sind, kann mit regelmäßigen Fruchtsäure-Peelings zum Dauerzustand werden.

Mit Säure Pickeln die Tour versauen

Meine „Lieblingssäure“ neben AHA, ist im Alphabet einen Buchstaben weiter: BHA, oder Beta Hydroxy Säure, ist besonders interessant für euch, wenn ihr mit Unreinheiten oder fettiger Haut zu kämpfen habt. Die BHA ist nämlich lipophil – sie bindet sich an Fettmoleküle – und macht so nicht nur überschüssigen Talg unschädlich, sondern dringt auch in die Poren ein und reinigt verstopfte Poren von innen.

Das sagen unsere Kosmetikerinnen:

Besonders für sensible Hauttypen wie mich, deren Teint mit mechanischen Peelings überfordert ist, ist ein chemisches Peeling eine tolle Alternative, die auch noch super Anti-Aging-Eigenschaften mitbringt (AHA zum Beispiel boostet die Kollagenproduktion in der Haut). Aber es gibt nicht nur Vorteile, auch Vorsicht ist geboten. Wäre ja auch zu schön, wenn es mal keine Nebenwirkungen gäbe. Chemische Peelings machen die Haut lichtempfindlicher. Deswegen müsst ihr auf einen hohen UVA-/UVB-Schutz achten, wenn ihr eurer Haut die Säurebehandlung regelmäßig gönnt. Ich verlasse auch im Winter das Haus nie ohne Sonnenschutz! Niemals!

Mein Favorit unter den Säure Peelings:

Mein Favorit mit AHA ist zur Zeit ein Produkt aus der Herrenpflege. Ja genau, richtig gelesen. Und zwar handelt es sich um die Enriched Night Cream AHA von Baxter of California hier kaufen →. Die Marke ist mir mit ihrer Aufmachung ohnehin sympathisch und als ich das Produkt gesehen habe, musste ich es natürlich probieren. Die Creme trage ich auf meine gereinigte Haut auf und lasse eine Viertelstunde vergehen, bevor ich mit meiner Pflege fortfahre. Nach dem Auftragen bitzelt es leicht im Gesicht, das kommt bei AHAs schonmal vor, ist aber kein Zeichen von Unverträglichkeit, solange es nicht brennt und juckt. Ich benutze die Creme gern abends. Morgens trage ich dann immer wie gewohnt meinen Sonnenschutz auf, um meine frisch gepeelte Haut zu schützen.

ENZYMPEELINGEnzympeelings

Kommen wir zum letzten Typus. Enzympeelings sind, soweit ich weiß, die neueste Peelingvariante. Von einer Beauty-Fee in unserem Day Spa habe ich mir erklären lassen, wie sie funktionieren: Enzympeelings lösen alte Hornschüppchen, indem sie Eiweißstrukturen, mit denen Hornschicht der Haut zusammengehalten wird, mit ihrem Star-Inhaltsstoff, den Enzymen, aufspalten. 10 bis 20 Minuten wirken sie im Gesicht ein und mit ihnen wäscht man auch die abgestorbenen Hautzellen mit vom Gesicht. Die Enzyme in diesen Peelings sind häufig aus Früchten gewonnen: Papain zum Beispiel ist ein Enzym aus der Melone. Oder Bromelain, das sonst in der Ananas vorkommt. Die Enzympeelings wirken nur an der Oberfläche der Haut und sind deswegen wohl besonders schonend.

Mein Favorit: Ich hatte noch nie vorher so ein Enzym-Peeling benutzt, aber habe mich zu Testzwecken mal ganz uneigennützig dazu bereiterklärt. Sehr gut gefallen hat mir auch hier wieder das Enzympeeling von Susanne Kaufmann hier kaufen →. Das Peeling selbst ist ein farbloses Gel, das sehr frisch nach Menthol riecht und sich schön kühl auf der Haut anfühlt. Über die Langzeitwirkung kann ich nichts sagen, aber direkt danach hat meine Haut sich schön weich angefühlt und war auch nicht ausgetrocknet. Werde es bestimmt nochmal ausprobieren. Seid ihr noch auf der Suche nach dem richtigen Peeling, das euren Teint zum Strahlen bringt? Oder wollt ihr euch gern mal ein Peeling im Rahmen einer professionellen Kosmetikbehandlung gönnen? Dann schaut doch mal bei uns im Day Spa Mainz vorbei, wo ihr eure Haut mit einer Beauty Behandlung auf jeden Fall fit für den Frühling machen könnt.

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Liebe Grüße vom Schillerplatz in Mainz,

eure Karolin

Author: Jasmin Winter

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