Welcome to Cape-Town

Der Herbst bringt manchmal seine Schwierigkeiten mit sich. Insbesondere dann, wenn es in Bussen und Bahnen zu warm für eine Jacke und draußen viel zu kalt ist, um keine zu tragen. Dazu ist Auswahl so vielfältig, dass man sich meist nicht entscheiden kann und häufig zu einer langweiligen Variante greift, die man seit Jahren im Schrank hängen hat.

Schluss mit Stopfen
Zusätzlich birgt der Oversized-Trend, der sich seit einigen Jahren etabliert hat, ein Problem. Denn übergroße Pullover über Strumpfhosen, lange, weite Cardigans im Boyfriendstil und T-Shirts, die uns eigentlich einige Nummern zu groß sind, und ganz lässig über eine Leggins getragen werden, müssen unschön in taillierte und figurbetonte Mäntel gestopft werden. So zieht sich das gesamte Outfit, an dem man den Morgen über gearbeitet hat, nach oben und offenbart schlimmstenfalls freie Sicht auf Körperstellen, die besser bedeckt bleiben sollten. Greift man zu einer Jacke, die ein paar Nummern größer ist, um das genannte Szenario zu vermeiden, lässt uns diese mindestens 10 Kilo breiter wirken, als wir eigentlich sind. Und mal ehrlich: Das möchte doch niemand von uns.

FashionGroße Designermarken und Highstreet-Läden setzen auf Capes
Da gibt es eine weitaus schönere und stilvollere Möglichkeit: Das Cape. Das Cape perfektioniert den Lagenlook und ermöglicht es, so weite und viel Kleidung darunter zu tragen, wie man es gerne mag – und sieht dabei auch noch verdammt gut aus. Es hat die perfekte Weite und sieht, dadurch, dass es offen getragen wird, trotzdem noch leicht und locker aus. Den Trend startete das stilsichere Designhaus Burberry, das It-Girl Olivia Palermo und Models wie Cara Delevingne und Suki Waterhouse mit hauseigenen Capes, auf denen ihr Monogramm aufgestickt wurde, ausstatteten. Das sprach sich in der Fashionwelt schnell herum und mittlerweile sind die hübschen Stücke heiß begehrt.

Das haben auch andere Designer und Highstreet-Label bemerkt und sprangen auf den Cape-Zug auf. Im Modezirkus stiegen Capes schnell zum Liebling auf und wurden bereits auf sämtlichen Modeschauen als Herbst-und Wintertrend 2014/15 gefeiert. Die Suche nach dem perfekten Cape sollte diese Herbst- und Wintersaison nicht allzu schwer sein, denn sie sind momentan in aller Munde. Ob klassisch schwarz, monochrom schwarz-weiß, im trendigen Dunkelrot oder stilvollen Creme – die Farbauswahl ist riesig. Auch bei Mustern kann variiert werden. Der klassische, karierte Look ist neben aztekischen Mustern natürlich auch vertreten. Neben der klassischen Poncho-Variante gibt es zahlreiche Möglichkeiten, unter denen man wählen kann. Von edlen, klassischen Modellen über lässige Looks ist alles dabei.

Das Cape – ein Kombinationswunder
Kombiniert man das Cape mit einem Hut, einem weiteren Trendteil der Saison, kann man sich neidischen Blicken auf der Straße sicher sein. Bei den Schuhen sollte man an kälteren Tagen auf Stiefel mit hohem Schaft setzen. Da das Cape bereits recht breit ist, ist es vorteilhafter, Stiefel zu wählen, die einen schmalen und eng anliegenden Schaft haben. So wirkt man nicht unnötig in die Breite gezogen. Hier kann man auch gerne auf Overknee-Stiefel im Wildlederlook zurückgreifen. Zusammen mit dem Cape betonen sie die Beine, wirken aber noch immer stilvoll. Ob ihr zu schwarzen oder braunen (oder ausgefallenen) Stiefeln greift, ist Geschmackssache. Ihr solltet aber auch darauf achten, dass sie zur Grundfarbe des Capes passen und sich nicht beißen. Solltet ihr euch für einen Hut entscheiden, könnt ihr die Farbe des Hutes auch in euren Schuhen wieder aufgreifen. So wirkt euer Outfit, besonders wenn das Cape bunt ist, abgestimmt und nicht zu chaotisch. An wärmeren Tagen sehen Schuhe mit leichtem Absatz, die vorne spitz zusammenlaufen besonders chic aus. Kombiniert man dazu beispielsweise eine gerade geschnittene Bundfalten- oder Stoffhose, ist man für jede Situation passend gekleidet.

Ich mache mich jetzt auf die Suche nach meinem perfekten Cape für die frischen Herbst- und Wintertage und wünsche euch viel Spaß beim Einkuscheln!

Eure Julia

Foto: Anton Oparin / Shutterstock.com

Author: Jasmin Winter

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