Allen Frauen dürfte ja wohl eines unausgesprochen klar sein: Tasche ist nicht gleich Tasche! Und nein, es gibt nicht nur große und kleine, schwarze und farbige. Nein, es gibt Clutches, Messenger, Hobo Bags, Shopper und ja – auch den guten alten Rucksack. Wer seine Tasche nicht nur als Transportmittel für Portemonnaie, Handy und Schminkspiegel versteht, der sucht sich dieses Accessoire mit Bedacht und Stil aus. Schaut nach typgerechten Modellen, extravaganten Farben und neuen Formen. Kurzum: Mit einer Tasche setzt Frau ein Statement.

Doch welche Tasche passt zu welcher Frau? Und mal ehrlich: Was zum Teufel ist eine Hobo Bag?

Erst der Anlass. Dann die Tasche!

Wer eine Tasche passend zu seinem Stil auswählen möchte, der sollte sich zunächst die Frage nach Typ und Anlass stellen. So schön eine Clutch zum eleganten Mode-Outfit auch ist – für den stilbetonten Kurztrip nach Paris eignet sie sich volumenmäßig nur bedingt. Deshalb gilt: Erst der Anlass, dann die Tasche! Wie der Name schon sagt, eignen sich Shopping Bags oder Shopper aufgrund ihrer Größe, ihrer guten Verschließbarkeit und der lockeren Handhabung bestens für ausgedehnte Einkaufstouren. Das Schöne: Shopper sind anpassungsfähig. Sie passen je nach Exemplar sowohl zum Businessoutfit, wie auch zu Turnschuhen.

Anders sieht das ganze mit Clutches aus. Sie sind kaum größer als ein Portemonnaie und vertragen sich so gar nicht mit flachen sportlichen Schuhen. Clutches brauchen einen großen Auftritt. Am Abend. Zum Abschlussball. Von mir aus auch zum Businesstreff – aber bitte nicht zum Wocheneinkauf!

Einfach mal unter den Arm klemmen…

Baguette-Taschen verdanken ihren Namen ihrer länglichen Form und sind eher was für das tägliche Outfit. Sie haben einen schmalen Henkel und sitzen damit eng am Körper. Übrigens nicht geeignet für die Uni, Ordner passen hier nämlich nicht rein. Für alle sonstigen Aktivitäten gilt hier aber stilübergreifend: Daumen hoch!

Vorsicht: Messengertaschen und Partys gehen gar nicht! Sie haben meist einen verstellbaren Schulterriemen und richtig viel Platz und sind damit eher für die Freizeit oder beim Sport geeignet. Zum Businessoutfit ein No Go, für die Uni dafür perfekt!

Woher die Hobo Bag ihren Namen hat.

Und hier noch des Rätsels Lösung zur Hobo Bag. Hobo kommt aus dem englischen und bedeutet Landstreicher. Hierdurch erklärt sich auch ihre knautschige, sichelförmige Form, denn sie sollen an das Bündel, das Landstreicher früher immer mit sich herumtrugen, erinnern. Sie haben meist nur einen Schulterriemen und sind aus flexiblen und weichen Materialien hergestellt. Meist ist die Hobo Bag eher was für schickere Anlässe. Fürs Büro also bestens geeignet, ohne steif zu wirken.

Eure Jenny