Unendliche Weiten: Modestile

shutterstock_112762918Emo, Lolita, Retro, Vintage, Romantik oder Clubwear, avantgardistisch, flippig, sportlich, klassisch oder extravagant. Mal ehrlich: Es gibt tausende Modestile und vermutlich noch weit mehr Zwischenstile, mit denen sich Männlein und Weiblein täglich auf die Straße trauen. Manche sind einzigartig stilsicher und schön. Andere? Nicht! Doch das zu beurteilen, liegt wie immer im Auge des Betrachters. Die Mehrzahl aller Frauen interessiert sich für Mode, kennt die neuesten Trends, weiß, wo es die höchsten High Heels gibt und hat mindestens einen Kindheitstraum, den es modetechnisch noch zu erfüllen gibt. Doch wie sieht es aus, wenn Frauen den eigenen Modestil beschreiben sollen? Hier werden wir schnell schweigsam. Unsicher. Beinahe bescheiden. Woran erkennt man denn nun eigentlich die unterschiedlichen Stile? Folge 1: Drei Stile im Vergleich!

Modestil 1: Der Romantik-Look – Verspielt und zart.

Ihn tragen meist weibliche, eher zarte Frauen gerne. Frauen, die Rüschen und Blumen lieben, die sich in wallenden Kleidern und Röcken wohl fühlen und dezente Pastelltöne mögen. Der Romantik-Look zeichnet sich durch einen beinahe mädchenhaften Stil aus. Häufig arbeiten Modedesigner hier mit Chiffon und Spitze.

Modestil 2: Der Nude-Look – was für Mutige.

Weniger pastellig, dafür umso transparenter geht es beim Nude-Look zu. Hier dürfen gerne auch knallige Farben verwendet werden. Gar so mädchenhaft präsentiert sich der Nude-Look nicht. Ganz im Gegenteil: Hier wird Haut gezeigt! Allerdings leicht verhüllt durch transparente Stoffe wie Seide, Organza, Lycra oder Chiffon. Dadurch zeigt Frau mehr Körperlichkeit und betont ihre schmale Silhouette. Der Nude-Look erfordert durchaus selbstbewusste Trägerinnen, die transparente Kleidung geschickt mit eleganten Hosen oder Röcken zu kombinieren wissen. Sonst kann der Stil schnell billig aussehen.

Modestil 3: Die Vorhut – Mode für Avantgardisten

Noch mehr Mut und Selbstbewusstsein brauchen Frauen, die avantgardistische Mode tragen. Diese ist weniger auf bestimmte Stoffe oder Formen fixiert, sondern wird dadurch avantgardistisch, dass sie bisher noch nicht „in Mode“ ist. Wer also auffallen will, braucht nicht nur ein Gespür für Trends, sondern auch eines für die Auswahl der Stücke, die wirklich zum eigenen Typ passen, bevor man es in der Modezeitschrift lesen kann. Übrigens: Avantgardisten waren in Frankreich jene Soldaten, die als erstes vorrückten und somit auch als erstes in Berührung mit dem Feind kamen.

In diesem Sinne: Traut Euch was!

Eure Jenny

Author: Karolin Fischer

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