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Ja, sie sind unangenehm. Ja, sie sind peinlich. Aber ein Weltuntergang müssen sie deshalb noch lange nicht sein. Denn: Schuppen können gut behandelt werden! Die lästigen kleinen Schüppchen auf der Kopfhaut sind ein ganz normaler Prozess des Körpers. Das Problem: Bei manchen tritt er verstärkt auf und kann nicht durch normales Haare waschen in den Griff gekriegt werden. Die Folge: Weiße Pünktchen auf Kopfhaut, Schultern und Kleidung.

So entstehen Schuppen

Eine Hautzelle auf unserer Kopfhaut hat nur eine begrenzte Lebenszeit. In der Regel wandelt sie sich in einem Monat von einer Hautzelle zu einer Hornzelle und wird danach vom Körper abgestoßen. Dieser Selbsterneuerungsprozess ist ein wichtiger Vorgang unseres Körpers, der quasi wie von selbst geschieht. Eine Schuppe ist eine Zusammensetzung vieler kleiner abgestoßener Hornzellen, die durch die talgreiche Kopfhaut aneinanderkleben und sich dann als Schuppe auf dem Haar zeigen.

Woher kommen Schuppen?

Ist der Schuppenbefall nun so stark, dass einfaches Haare waschen keine Besserung mehr bringt, sollte zunächst eine Erkrankung der Kopfhaut ausgeschlossen werden. Die erste Station ist deshalb der Hautarzt, der auch für Körperanhanggebilde wie Nägel und Haare zuständig ist. Aber keine Sorge: Vermehrte Schuppenbildung ist zwar lästig, sie ist aber meist kein eigentliches Krankheitsbild! In den meisten Fällen liegt die Ursache für verstärkten Schuppenbefall in einer vermehrten Talgproduktion des Körpers, die mit Rötungen und Juckreiz einhergehen kann. Immer wieder leiden die Betroffenen dann auch unter kleineren Infektionen, die sich auf der Kopfhaut bilden können. Das Gute: Medikamente dagegen gibt es reichlich. Mit schneller und effizienter Wirkung. Leider müssen Sie sich aber darauf einstellen, dass die Behandlung dieser Form von Schuppen immer mal wieder durchgeführt werden muss, da die Talgproduktion des Körpers nicht langfristig gedrosselt werden kann.

Weitere Ursachen für Schuppen können auch in einer schubweise verlaufenden Neurodermitis oder einer Schuppenflechte liegen. Beide Erkrankungen beziehen sich allerdings meist auf den gesamten Körper und treten nicht nur auf der Kopfhaut auf.

Was tun, um Schuppen loszuwerden?

Antischuppenshampoos sind meist der einzige „medizinische“ Weg, um Schuppen gut in den Griff zu bekommen. Doch auch von innen heraus kann man einiges beachten, um gegen die lästigen Pünktchen gewappnet zu sein. Wer sich gesund ernährt und dem Körper Zink sowie mineralhaltige Nahrung zuführt, der profitiert von einer schnelleren Regeneration der Kopfhaut. Außerdem: Nicht immer ist viel Pflege gut! Manchmal können Pflegemittel die Schuppen sogar verursachen! Sollten Sie ein neues Pflegeprodukt haben und plötzlich Schuppen bekommen, lassen Sie das Produkt am besten zunächst weg. Für die Pflege gilt: Beim ausgiebigen Haare waschen mit lauwarmem Wasser werden die Schuppen gut herausgespült. Danach am besten einfach an der Luft trocknen lassen, da Föhnhitze eher kontraproduktiv für die Kopfhaut ist. So sollten Ihre Schuppen bald der Vergangenheit angehören.

Und für alles andere: In unserem Beautystore  in Mainz beraten wir Sie gerne zur optimalen Pflege Ihres Haares!

Foto: Shutterstock / diplomedia