Bauchfett ade- So wirst du dein Bauchfett endgültig los

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Draußen ist es eisig kalt, in vielen Orten liegt noch Schnee auf dem Boden. Das Wetter lässt es zwar nicht erahnen, aber die wärmeren Monate stehen uns kurz bevor. Schneller als wir ‚Strandurlaub’ sagen können wird es schon Zeit für diesen sein. Eigentlich ist es doch eine tolle Sache, dass wir uns bald von Handschuhen, Schal und dicken Winterpullis verabschieden können und stattdessen für T-Shirts und Shorts im Kleiderschrank Platz machen können. Doch um sich so richtig am Strand mit einem kühlen Getränk und eventuell einem guten Buch entspannen zu können, muss man sich in seiner Haut wohl fühlen. Für viele von uns bedeutet das, dass man einen fitten und trainierten Körper, mit einem möglichst flachen Bauch, hat.

Für viele Frauen ist es, sobald sich die Sonne mehr blicken lässt, schon fast zum Ritual geworden, den Körper Reif für den Bikini und den Strandurlaub zu machen. Doch nicht nur Frauen sind um ihre Figuren besorgt und Träumen stetig von einem Knack Po und einen flachen Bauch, auch viele Männer wünschen sich einen Waschbrettbauch.

Um endlich die Bikini-oder Strandfigur, den man sich lange Zeit erträumt hat, zu bekommen, suchen sowohl Frauen, wie auch Männer oft in Zeitschriften oder im Internet Diättipps und Fitness-Übungspläne. Doch viele dieser Tipps und Tricks und Fitness-Ratgeber sind eben für Frauen und Frauenkörper konzipiert. Da es allerdings große Unterschiede in der Fettdistribution zwischen den Geschlechtern gibt, eignen sich viele dieser Pläne und Ratgeber nur bedingt für Männer und ihre Fitnessbedürfnisse.

Um auch unseren männlichen Lesern bei ihrem Ziel einen Waschbrettbauch zu bekommen, behilflich zu sein, habe ich ein paar Tipps und Tricks zusammengetragen. Wenn ihr diese befolgt und sonst auch auf eure Gesundheit achtet, dann dürfte zwischen euch und einem durchtrainierten Bauch nichts mehr im Wege stehen! Da viele Männer besonders darüber plagen, dass sie zu viel Bauch vor sich herschieben, werden sich diese Tipps vor allem mit dem Thema Bauch und Bauchfett beschäftigen. Wenn diese Tipps aber befolgt werden, dann müsste man eigentlich am gesamten Körper eine Reduktion des Körperfetts beobachten können.

 

Bauchfett- genetisch Bedingt und Lebensgewohnheiten abhängig

Bevor wir uns den Tipps, Tricks und Ratschlägen widmen sollten wir zunächst klären woher das überschüssige Fett eigentlich kommt. Denn, nur wenn man weiß wieso man seinen Bauch überhaupt vor sich herschiebt, kann man auch effektiv gegen diesen ankämpfen.

Wie bereits kurz angesprochen, setzt sich Körperfett bei Frauen und Männer unterschiedlich an. Bei dem schöneren Geschlecht, sprich den Frauen, setzt sich Körperfett in der Regel meist an den Hüften, dem Po und den Oberschenkel ab, bei Männer ist es meist der Bauch und der Brustbereich, die sich über zu viel Fett ärgern müssen. Die Verteilung des Fett hat meist genetische Ursachen, doch auch die Lebensgewohnheiten spielen eine entscheidende Rolle. Jedem müsste bekannt sein, dass eine zu hohe Kalorieaufnahme in Verbindung mit nicht ausreichender Bewegung zu überschüssigem Gewicht und Fett führt. Um abzunehmen muss man seinen Energieverbrauch, durch Bewegung erhöhten und seine Energie Aufnahme verringern.

Mittlerweile müsste auch bekannt sein, dass man nicht punktuell oder gezielt sein Körperfett von einem Körperteil-oder-bereich verlieren kann. Wenn man aber den Anteil seines Gesamtkörperfetts reduziert, dann reduziert sich der Fettanteil auch entsprechend an den Problemzonen.

 

Fettabnahme durch vier einfache Schritte

Um effektiv den Körper zu trainieren und Körperfett zu verlieren gebrauch es lediglich vier einfache Schritte. Zunächst muss man die Kalorieaufnahme verringern und statt zu Burger und Chips, zu gesunden Lebensmitteln greifen. Schritt zwei und drei umfasst regelmäßiges Ausdauer-und Krafttraining. So wird der Energieverbrauch angekurbelt. Der letzte Schritt zu einem Waschbrettbauch oder zumindest einen trainierten beziehungsweise einen flachen Bauch sind gezielte Übungen, die den Bauch trainieren. Mit diesen allein kann man sein Fett zwar nicht verbannen, aber zumindest die Muskulatur unter der Fettschicht wachsen lassen.

  1. Gesunde Ernährung führt zum Traumkörper

Ich weiß selbst, wie lecker Burger, Chips, Pommes und Schokolade sind und wie schwierig es ist, auch nur für ein paar Tage auf diese Köstlichkeiten zu verzichten. Doch wer einen Traumkörper haben möchte, muss Kompromisse eingehen können und dafür auf Fast-Food und Süßigkeiten verzichten. Denn diese führen dem Körper zwar Energie zu, allerdings auch eine Menge Fett. Wenn man sich ständig von ungesundem Essen ernährt, dann ist es kein Wunder, wenn die Hose zwickt und die Waage eine höhere Zahl anzeigt. Wenn man an den Spruch ‚Abs are made in the kitchen’ denkt, dann weiß man wie viel eine gesunde Ernährung zu einem durchtrainierten Körper und einen flachen Bauch beiträgt. Mit Sport und Bewegung alleine kann man keinen flachen Bauch bekommen. Man(n) muss sich auch gesund ernähren. Diäten schaffen nur kurzweilig Abhilfe. Wer aber auf ewig seine lästigen Problemzonen dem Kampf ansagen möchte, der sollte viele eiweißhaltige Lebensmittel und viel frisches Obst und Gemüse essen. Den wöchentlichen Gang zur Dönerbude sollte auch nicht mehr stattfinden. Im Kühlschrank stehen bleiben sollte auch die Bierflasche, denn nicht umsonst wird ein überhängender Bauch auch als Bierbauch bezeichnet. Bier enthält viele Kalorien, die es sich gerne bei Männerbäuchen gemütlich machen.

Stattdessen, sollte man viel Wasser trinken. Ich kann zwar nicht versprechen, dass euch die gesunden Lebensmittel besser schmecken als Burger und Co, aber ich kann euch versichern, dass ihr euch nicht nur über ein geringeres Gewicht und eine schmalere Teile freuen könnt, ihr fühlt euch bestimmt auch allemal besser als sonst.

  1. Mit Ausdauersport Fett verbrennen

Um sein Fett zum Schmelzen zu bringen führt kein Weg an dem Ausdauersport, vorbei. Denn nur durch diesen verschwindet das überschüssige Fett auch wirklich. Dabei muss man sich nicht zwingend stundenlang auf dem Laufband abhetzen. Stattdessen kann man das sogenannte HIIT machen. Bei dem High Intensity Interval Training führt man schnelle Sprints im Wechsel mit kurzen Erholungsphasen, aus. So wird die Fettverbrennung auf Hochtouren gebracht. Wer sich damit aber nicht anfreunden kann, der kann auch Schwimmen, Joggen, Inlineskating oder Radfahren. Bereits moderate Belastung verbrennt mehrere hunderte Kalorien. Um die besten Ergebnisse zu erzielen sollte man 2 bis 3 Mal in der Woche das Ausdauertraining machen und auch unbedingt mit Krafttraining verbinden. Denn nur so kann man effektiv das Fett schmelzen lassen. Eine kleine Sache sollte man aber beachten, egal für welche Sportart man sich entscheidet, man sollte diese ausführen ohne ins Schnaufen zu kommen. Denn so macht er Körper nur schnell schlapp und man kann die Bewegungen nicht ordentlich ausführen.

  1. Krafttraining macht den Bauch weg

Ausdauertraining allein reicht nicht aus, um Fett zu verlieren und den Bauch in Form zu bringen. Es muss durch Krafttraining ergänzt werden. Denn die Muskeln sind die Fettverbrennungsmaschinen des Körpers. Je trainierter die Muskeln sind, desto mehr Energie und auch Fett wird verbrannt. Mit der Muskelmasse steigen nämlich der Grundumsatz und die Stoffwechselleistungen. So verbrennt man nicht nur während des Trainings, sondern auch wenn man zu Hause auf der Couch sitzt mehr Kalorien, als wenn weniger trainierte Muskeln hätte.

Nach dem Warm-Up, dass die Leistungsfähigkeit und die Elastizität steigern, sollte ein Ganzkörpertraining ausgeführt werden. Anfangs sollte man ein geringeres Gewicht wählen und etwa 15 Wiederholungen durchführen. Wenn man stärker und fitter wird kann man die Belastung erhöhen. Welche Übungen ausgeführt werden ist eigentlich egal. Allerdings sollte große Muskelgruppen, wie Rücken, Beine und Po im Vordergrund stehen. Die besten Erfolge erzielt man, wenn man 2-3 in der Woche trainiert und über einen längeren Zeitraum konstant dabeibleibt. Nach dem Krafttraining sollte ein Verletzungsvorbeugendes Cool Down gemacht werden.

Die besten Ganzkörperübungen sind übrigens Kniebeugen, Ausfallschritte und Kreuzheben

 

Starke Bauchmuskeln dank gezieltem Training


Auch wenn sich die Bauchmuskeln zunächst unter einer Fettschicht verstecken, sollte man diese trainieren. Denn irgendwann wird das Fett weg sein und wie schön wäre es, wenn sich ein Sixpack an Stelle der Fettschicht, zeigen würde. Zu den Übungen, die gezielt die Bauchmuskulatur trainiert gehören unteranderem Crunches, Planks und Klappmesser. Wenn man nicht ins Fitnessstudio möchte, dann kann man auch ganz einfach zu Hause trainieren. Dafür braucht man auch nicht zusätzliche Gewichte. Liegestütze, Crunches, Mountain Climbers oder Unterarmstützen in jeder Variation lassen sich auch nur mit dem eigenen Körpergewicht durchführen. Welche Übungen ihr durchführt ist eigentlich unwichtig. Ihr solltet nur darauf achten, dass alle vier bis sechs Wochen der Trainingsplan oder die Übungen gewechselt werden. So gewöhnen sich die Muskeln nämlich nicht an die Belastung. Dieses würde nämlich sonst den Effekt des Trainings verringern und zur Stagnation des Muskelaufbaus führen. Der Aufwand wäre so umsonst und man würde selbst nach Wochen keine trainierten Bauchmuskeln sehen.

Überschüssiges Fett ist nicht nur für Frauen, sondern auch besonders für Männer ein lästiges Problem. Viele wünschen sich nämlich insbesondere einen flachen Bauch. Obwohl sich Fett bei Männern gerne an dieser Stelle ansetzt ist es möglich ihm den Kampf anzusagen. Mit einer gesunden Ernährung, Ausdauer-und Krafttraining und gezielten Bauchübungen muss der Traum von einem schönen Baum nicht lange unerfüllt bleiben.

Meine lieben männlichen Leser: nervt euch euer Bauch auch? Was macht ihr dagegen? Verzichtet ihr auf Fast-Food und versucht ihr mit Sit-Ups das Fett loszuwerden? Oder seid ihr völlig zufrieden mit eurem Körper? Lasst es mich in den Kommentaren wissen. Ich freue mich auf eure Antworten. Ich freue mich natürlich auch über Kommentare zu dem Thema von meiner weiblichen Leserschaft. Vielleicht sammelt ihr für den Freund oder den Partner wertvolle Tipps oder habt selbst welche. Schreibt sie doch in die Kommentare.

Grüße aus Mainz, eure Cheryl

Author: Cheryl de Santo

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