So übersteht ihr den Winter – mit Haut und Haar

© Alexinagraham via Instagram

Spätestens wenn das erste Mal „Last Christmas“ aus den Radios trällert und wir wirklich nicht mehr um die Lebkuchen im Supermarkt herumkommen, wissen wir: Winter is coming. Mit allem was dazu gehört. Weihnachtsmarkt, Plätzchen, dem ersten Schnee, kuscheligen Wollpullis, glitzernden Lichtern. Aber kein Winter ohne klirrende Kälte, Eis kratzen, Matsch und Dunkelheit. Dagegen können wir leider nichts tun. Für viele gehören aber auch spröde Gesichtshaut, aufgesprungene Lippen oder raue Hände zu ständigen Begleitern im Winter. Für das ungeliebte beissende Gefühl auf der Haut im Winter gibt es sogar ein eigenes Wort: Winterjucken. Raues Wetter also gleich raue Haut? Muss nicht sein. Wir zeigen, was du dagegen tun kannst. Denn zum Start in die Wintersaison sollte nicht nur die Garderobe, sondern auch die Pflegeroutine umgestellt werden!

Belastungen reduzieren

Gerade der ständige Wechsel von kalter Winterluft draußen zu trockener Heizungsluft in geschlossenen Räumen bedeutet extremen Stress für die Haut. Daher ist es besonders wichtig, die restlichen Stressfaktoren für Haut und Haar möglichst einzuschränken. Ein Luftbefeuchter für zu Hause kann bei trockener Luft helfen. Eine Schale mit Wasser auf dem Heizkörper tut es aber auch.

Auch wenn wir gerade im Winter ausgiebige und heiße Duschen lieben, sollte man der Haut zu liebe nicht zu oft, nicht zu lang und vor allem nicht zu heiß duschen, denn das entzieht Feuchtigkeit. Die optimale Temperatur ist übrigens unsere Körpertemperatur, also etwa 36 Grad. Das gleiche gilt natürlich auch fürs Baden: nicht übertreiben. Am Besten nicht mehr als zwei Mal die Woche und dann nicht zu heiß. Im Winter lieber ein schonendes Ölbad, als ein austrocknendes Schaumbad verwenden. Wir empfehlen das „Ölbad Winter“ von Susanne Kaufmann, das mit ätherischen Ölen von Zimt, Orange und Nelke nicht nur wunderbar winterlich riecht, sondern die Haut intensiv und gleichzeitig schonend pflegt. Danach die Haut nicht mit dem Handtuch abrubbeln, sondern sanft trockentupfen. Auch Peelings sollten im Winter eher gemieden werden. Die darin enthaltenen Körnchen schmirgeln nämlich die schützende Hautschicht ab wie Schleifpapier und machen die Haut empfindlich und trocken.

Auch auf dem Kopf heißt es: Aufpassen mit der Hitze, also nur lauwarm Föhnen. Unsere Kopfhaut freut sich im Winter außerdem über möglichst milde Shampoos. Sind die Haare schon strohig hilft eine Haarmaske.

Cremen, Cremen, Cremen

Die trockene Winterluft lässt die äußerste Schutzschicht unserer Haut poröser und durchlässiger werden. Außerdem wird die Fettproduktion der Haut bei Kälte eingestellt. Umso wichtiger, dass wir im Winter auf Pflegeprodukte mit einem möglichst hohen Fettanteil umsteigen. Reichhaltige Produkte mit natürlichen Ölen geben der Haut das zurück, was sie jetzt so vermisst: Feuchtigkeit. Direkt nach dem Duschen oder Baden aufgetragen, hilft der aufgetragene Fettfilm unserer Haut dabei, die Feuchtigkeit zu speichern.

Besondere Aufmerksamkeit brauchen Gesicht, Lippen und Hände. Klar, die sind auch ständig der Kälte ausgesetzt. Auch für das Gesicht eignen sich pflegende Öle, die zum Beispiel in speziellen Wasser-in-Öl-Emulsionen für das Gesicht enthalten sind. Alles was Alkohol enthält, das betrifft vor allem Seife und Gesichtswasser, sollte im Winter aus eurer täglichen Routine verbannt werden. Besser sind pH-neutrale Reinigungsprodukte, da sie den Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen und somit dem Austrocknen der Haut entgegenwirken.

Trockene Hände kann man am besten bekämpfen, indem man draußen Handschuhe trägt und in eine intensiv pflegende Handcreme  investiert. Das „Clementine & Patchouli Refreshing Handcreme-Set“ von Panpuri aus unserem Online-Shop stimmt beim Eincremen mit seinem Duft nach Clementinen schon Mal auf die Winterzeit ein.

Die Lippen haben außerdem keine eigenen Talg- und Schweißdrüsen und haben es im Winter deshalb oft besonders schwer. Deshalb empfiehlt es sich, mit einer Lippenpflege eine schützende Fettschicht auf die Lippen aufzutragen. Unsere Empfehlung: Der „Golf Protection Balm“ von Horst Kirchberger in der Farbe „Frostet Lipshine“. Aloe Vera und Aprikosenöl spenden Feuchtigkeit und der Lichtschutzfaktor 10 schützt vor UV-Strahlung, was uns zum nächsten Tipp bringt.

Sonnenschutz  auch im Winter

Dass Sonnenschutz absolut unverzichtbar ist, hat sich inzwischen in den meisten Köpfen fest verankert. Doch viele vergessen, dass die gefährlichen UV-Strahlen nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter da sind. Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen und verstärkt deren Wirkung zusätzlich. Wintersportler können ein Lied davon singen. Im Gegensatz zum Sommer, fällt durch die Kälte im Winter aber unser Hitzegefühl als Warnsignal aus. Das heißt, am Besten den Lichtschutz in die tägliche Routine integrieren. Ideal sind dafür kombinierte Produkte, also zum Beispiel getönte Tagescremes, die gleichzeitig einen Lichtschutzfaktor enthalten. In höheren Lagen reicht das allerdings nicht aus. Hier sollten Sonnencremes mit LSF 50, sowie eine Sonnenbrille mit UV-Schutz verwendet werden.

Die Nacht nutzen

Wenn es schon Nachmittags dunkel und draußen immer ungemütlicher wird, würden viele gerne einfach in einen Winterschlaf fallen und erst im Frühling wieder aufwachen. Wenn euch dafür aber die Zeit fehlt und ihr euch mit den üblichen acht Stunden, die wir Deutschen im Durchschnitt pro Nacht schlafen, begnügen müsst, könnt ihr die Schlafenszeit wenigstens für eure Haut nutzen: Wenn wir schlafen, regeneriert sich unsere Haut, bildet neue Zellen. Diesen Prozess können wir mit einem Feuchtigkeitsserum vor der Nachtcreme unterstützen. Besonders geeignet ist dafür der Wirkstoff Vitamin C, denn der hydratisiert die Haut. Vitamin C ist zum Beispiel im „ARCELMED DERMAL VITAMIN C SKIN SERUM“ von Jean D`Arcel enthalten. Einmal die Woche zusätzlich eine Feuchtigkeitsmaske über Nacht anwenden. Eure Haut wird sich am nächsten Morgen mit einem frischen, strahlenden Teint bedanken. Die perfekte Voraussetzung um in einen weiteren Wintertag zu starten. Übrigens: Auch trockene Haare können über Nacht gepflegt werden: Dazu einfach etwas Kokos- oder Olivenöl in die Spitzen verteilen.

Schönheit von innen

Viel Trinken ist natürlich nach wie vor die effektivste Medizin gegen Feuchtigkeitsverlust und sowieso das beste Mittel für Schönheit und schöne Haut. Fehlt dem Körper Wasser, reduziert er besonders das Wasser in den Hautzellen. Diese verliert dann an Spannung, bekommt kleine Knitterfältchen, die Widerstandsfähigkeit nimmt ab. Also gerade im Winter mal ungesüßte Kräutertees und Mineralwasser dem Glühwein vorziehen.

Aber auch die Ernährung hat großen Einfluss auf den Zustand unserer Haut. Vitamine und Mineralstoffe, die in Hülsenfrüchten, Nüssen, hochwertigen Pflanzenölen und natürlich in Obst und Gemüse enthalten sind, sind wichtig für die Hauterneuerung. Da gerade Obst und Gemüse im Winter Mangelware ist, sind Ernährungsergänzungsmittel eine gute Alternative. Der „BEAUTY FUEL SKIN GLOW-KOMPLEX“ von Ogaenics ist ein echter Feuchtigkeitsbooster für die Haut: Veganes Hyaluron und Tremella Pilzpulver speichern Feuchtigkeit in der Haut auf natürliche Weise.

Im Winter sollten wir unserer empfindlichen Haut also besondere Aufmerksamkeit schenken. Immerhin ist sie unser größtes Organ und der Kälte oft schutzlos ausgeliefert. Mit unseren Tipps sollte eure Haut den Winter aber unbeschadet überstehen. Also richtig duschen und baden, reichhaltiger pflegen, ausreichend schützen und auch von innen für ausreichend Flüssigkeit und eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung sorgen. Das lässt nicht nur eure Haut strahlen, sondern sorgt auch für ein gutes Körpergefühl und macht happy.

Author: Jasmin Winter

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