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Besonders während dieser dunklen Jahreszeit leidet die Haut an den kälteren Temperaturen. Dank Schnee, eisigem Wind und trockener Heizungsluft wird sie beansprucht und strapaziert. Das zeigt sich nicht nur im Gesicht und am Körper, sondern vor allem an den Händen. Das ständige Eiskratzen und dem an-und ausziehen von Handschuhen, entzieht ihnen nämlich viel Feuchtigkeit, was schnell zu raue, spröde Haut führen kann. Kein angenehmes Gefühl! Wie ihr Eure Hände aber dennoch zum Glänzen bringen könnt und was zur perfekten Wintermaniküre gehört, will ich Euch in wenigen Schritten erklären.

Schritt 1: Peeling

Um die Hände perfekt auf die Maniküre vorzubereiten, müssen diese zunächst sorgfältig von abgestorbenen Hautschüppchen befreit werden. Das gelingt am besten mit einem Peeling. Diese reinigen nicht nur, sondern sorgen auch für straffere und weichere Haut.
Mein persönlicher Favorit ist das KOH Purifying Hand Peeling. Wie der Name schon verrät handelt es sich bei diesem Starprodukt um eine Pflege, die die Hände sanft von rauer und trockener Haut befreit und dabei auch die Mikrozirkulation fördert. Eine tolle Ergänzung zu jeder Beauty-Routine!

Schritt 2: Nagelhautentfernung

Sind die Hände gepeelt, geht es an die Fingernägel. Zunächst solltest Du alte Lackreste und Fettrückstände mit einem Nagellackentferner beseitigen. So bleibt der neue Lack nicht nur besser haften, aber er sieht auch geschmeidiger und ordentlicher aus. Anschließend kannst du dir mit einem Fingerbad ein paar ruhige Momente gönnen. Das entspannt nicht nur, sondern bereitet Deine Hände auch auf die Nagelhautentfernung vor. Obwohl Nagelhautscheren weit verbreitet sind, würde ich dir ein Rosenholzstäbchen oder einen Nagelhautschieber empfehlen. Mit diesen kannst Du sorgfältig und sanft die Haut zurückschieben und hast damit nicht nur ein größeres Nagelbett, sondern entgehst auch die Gefahr, dass die empfindliche Haut einreißt und sich schmerzhaft entzündet.
Selbstverständlich haben wir in unserem Onlineshop das passende Produkt dafür. Schau mal hier: KOH – NAIL PUSHER AND CLEANING STICK

Schritt 3: Kürzen und Formen

Nun können wir uns der Form widmen. Mit einer Nagelschere oder einem Nagelknipser kannst Du deine Nägel kürzen. Achte aber dabei drauf, dass diese aber vollkommen trocken und nicht mehr, nach dem Fingerbad, weich sind. Werden aufgeweichte Nägel mit einem Tool gekürzt, so kann es schnell zu rissigen und brüchigen Nägel führen.
Anschließend können die Nägel mit einer Feile in die gewünschte Form gebracht werden. Das kann gerade, rund oder oval sein. Der Trend für 2017 sind allerdings die sogenannten Stiletto-Nägel. Diese sind lang und spitz und sind bei vielen Promis beliebt. Aber auch kürzere und rundere Formen bleiben beliebte Klassiker. Vielleicht fragst Du dich welche Nagelform für dich die passende ist? Selbstverständlich habe ich auch hier ein paar Tipps für dich  Welche Form die beste für deine Hände ist, verrate ich dir!
Sind deine Finger kurz und breit, so eignen sich ganz gut runde Nagelformen. Eckige Formen hingegen passen gut zu breiten oder kurzen Nagelbetten. Hast du aber längliche und breite Nägel, so sollten dir gut ovale Formen stehen. Sind deine Nägel hingegen lang und schmal dann kannst du dich für eine eckige Form, mit abgerundeten Kanten entscheiden. Trendy sind auch Ballerina-Nägel. Diese schmal zulaufenden Nägel sehen besonders an kurzen oder schlanken Fingern super aus. An allen Fingerformen sind mandelförmige Nägel schön. Diese verschmälern nicht nur kurze, breite Finger, sondern untermalen schmale Hände.
Egal für welche Option du dich entscheidest, wenn du deine Nägel in Form bringst, dann sollte immer nur in eine Richtung gefeilt werden: von der Außenseite bis zur Mitte des Nagels. Das verhindert kleine Risse, was anschließend zum Einreißen führen kann.

Schritt 4: Polieren

Sind die Nägel in die richtige Form gebracht, kannst du sie anschließend sanft polieren. Durch das sogenannte Buffing wird die oberste Nagelschicht abgetragen. Die Nägel sehen gepflegter aus und auch der Lack haftet, dank der glatten Oberfläche, besser und länger. Doch auch hier sollte Vorsicht geboten sein. Zu häufiges polieren strapaziert die Nägel und macht sie dünn und brüchig. Es reicht vollkommen aus, wenn Du sie einmal in der Woche sanft polierst.
Ich selbst benutze das KOH Natural Glossy Nail Buffer Set. So sind nicht nur Unebenheiten und Verfärbungen schnell beseitigt, sondern lassen meine Nägel auch dauerhaft glänzen-auch wenn ich mal keinen Nagellack tragen möchte.

Schritt 5: Lackieren

Zur perfekten (Winter-)maniküre gehört natürlich auch der perfekte Nagellack. Bunt und knallig soll es in den Wintermonaten nicht mehr sein. Viele greifen stattdessen viel lieber zu dunklen oder erdigen Nuancen. Ich natürlich auch! Für mich gehören dunkelrote Fingernägel einfach zu der dunklen Jahreszeit. Sehr schön finde ich aber auch die neuen Trends, die uns dieses Jahr begleiten. Im Moment ist Tannengrün oder Taubengrau eine oft gesehene Nagelfarbe. So schön wie diese Farben auch sind, sie bringen auch Ihre Besonderheiten mit. Leider färben sie sich gerne auf den Fingernägeln ab, auch wenn der Lack gründlich entfernt wurde. Du kannst das aber umgehen indem du vor dem Auftrag zuerst einen schützenden Klarlack aufträgst. Diese schützt nicht nur vor Verfärbungen, sondern pflegt die Nägel zugleich. Anschließend kannst Du deine Nägel mit deiner Wunschfarbe lackieren. Ich empfehle, bei dunklen Farben, zwei, dünne Schichten aufzutragen. Dicke Schichten brauchen nämlich länger zum Trocknen. Vor dem Auftragen der zweiten Schicht sollte allerdings immer die erste gut getrocknet sein. So kommst Du zu einem gleichmäßigen Ergebnis. Entscheidest du dich aber für einen hellen Ton, so sollte eine Schicht ausreichen. Dein Werk kannst du zum Schluss mit einem Überlack versiegeln. Somit bleibt die Farbe nicht nur länger an deinen Nägeln, aber sie glänzen auch wunderschön.
Ich möchte an dieser Stelle noch einen Geheimtipp mit Dir teilen: Es gibt eine optimale Art Fingernägel zu lackieren. Dieser sieht wie folgt aus: Du setzt nah am Nagelbettrand zunächst mittig deinen Lack. Als nächstes lackierst du eines der beiden Seiten, dann wieder mittig und anschließend setzt du deinen Strich auf die andere Seite und schließlich setzt Du deinen letzten Strich wieder mittig. Diesen Vorgang wiederholst du auch mit der zweiten Schicht und auch mit dem Überlack und schon ist dir der perfekte Auftrag gelungen.
Obwohl viele Hersteller mittlerweile Schnelltrockenlacke anbieten (hier meine persönliche Empfehlung:  Treat Collection Nagellacke diese haben eine besondere Hautverträglichkeit und halten mehrere Tage!), sind aufgetragene Nagellacke erst nach 24 Stunden vollkommen trocken. Um das ein wenig zu beschleunigen kannst du deine Hände für ca. 3 Minuten in eiskaltes Wasser tauchen. Danach die Hände vorsichtig abwischen, ohne dabei die Nägel mit dem Handtuch zu berühren.

Schritt 6: Pflegen

Nachdem die Nägel in Form und Farbe gebracht sind, müssen sie gepflegt werden. Diese sollte bei der richtigen Handseife anfangen. Auch hier gibt es besonders reichhaltige Waschlotionen, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und den pH-Wert erhalten. Im Herbst und Winter muss auch das häufige eincremen zur Beauty-Routine gehören. Hier empfehle ich zu einer reichhaltigeren Pflege zu greifen. Besonders Handlotion mit Shea Butter oder Urea bieten in der kalten Jahreszeit den benötigten Fett um die Hände wieder geschmeidig und weich zu machen. Ich trage im Winter immer eine Creme bei mir. Diese versorgen die Haut nämlich mit mehr Feuchtigkeit als eine Balm.
Mehrmals am Tag, mit der richtigen Pflege versorgt, bleiben die Hände auch schön weich. Um auch deine Fingernägel, vor den Auswirkungen der kalten Jahreszeit zu schützen, kannst du sie immer wieder mit einem Nagelöl versorgen. Das spendet nicht nur noch mehr Feuchtigkeit, sondern schützt auch vor Entzündungen am Nagelbett. Deinen Händen kannst du auch noch mehr gutes Tun indem du sie ab und an mit einer Handpackung verwöhnst.
Zu meinen absoluten must-haves im Winter gehören diese beiden Produkte:
Treat Collection-Ultra Rich Hand Cream: Diese reichhaltige Crème versorgt meine Hände mit der richtigen Portion Pflege. Am liebsten benutze ich sie vor dem Schlafengehen, damit sie viel Zeit zum einziehen hat.
Wenn ich mir mal einen Beauty-Abend gönnen möchte darf die KOH-All over the Top nicht fehlen. Diese tut meinen Nagelhäuten gut, besonders an sehr kalten Winterabenden. Sie ist schnell einmassiert und meine Nägel sehen wieder geschmeidiger und gesünder aus. Ich brauche auch nicht viel benutzen, um meine Fingernägel wieder in Top-Form zu bringen.

Mit meinen sechs hilfreichen Tipps sollte der perfekten Wintermaniküre nichts mehr im Weg stehen.

Hinterlasst mir doch einen Kommentar mit eurer Lieblings Handpflege!