So geht Layering – Gesichtspflege für Profis!

Manchmal ist mehr einfach mehr – wenn man es richtig macht. Wir zeigen im Blogbeitrag, wie das Layering – also mehrere Lagen Hautpflege Produkte übereinander auftragen – am effektivsten ist und am meisten für die Haut dabei rausspringt. So funktioniert Layering und diese Produkte lassen sich am besten miteinander kombinieren in der täglichen Gesichtspflege-Routine.

Nicht den Überblick verlieren – effektive Hautpflege dank Layering

Gesichtswasser, Ampullen, Serum, Gels, Cremes, UV-Schutz – in unseren Badezimmer-Schränken steht nicht nur ein Spezial-Produkt, das genau auf eines unserer Hautbedürfnisse und Pflegeziele hin abgestimmt ist. Und das Angebot an spezialisierter Hautpflege nimmt derweil natürlich auch nicht ab. Deswegen ist es gerade für jene unter uns, die Hautpflege eher so nebenbei und nicht als intensives Hobby betreiben, manchmal schwierig, durchzublicken. Welches Produkt verwende ich wann? Wie trage ich es auf? Muss ich danach eine Wartezeit einhalten? Ist ein Produkt im Sommer/Winter ungeeignet oder besonders wichtig? Welche Produkte kann ich bedenkenlos miteinander kombinieren? All diese Fragen und mehr zum Thema Layering in der Hautpflege beantworten wir in unserem Blogbeitrag.


Unsere Produkttipps für eine Layering Routine

Versorgt die Haut mit Feuchtigkeit: Gesichtsspray Jean D´Arcel – Arcelmed Dermal Tonic Spray

Reinigt die Haut mit natürlichen Pflanzenextrakten: Susanne Kaufmann – Reinigungsgel

Lässt die Haut sofort frisch strahlen: Ampullenkur Jean D´Arcel – Concentré Biphase Radiance Cellulaire

Unterstützt den Aufbau der Haut: Power Serum Med Beauty Swiss – VIP Vitamin Power C

Strafft und schützt die Haut: Sonnenpflege und Anti Aging Creme Med Beauty Swiss – Sun Care Face Fluid

Beruhigt die Haut und strafft sie nachhaltig: Mesoestetic – Radiance DNA Intensive Cream


Reihenfolge beachten! Nur so wirken die Produkte optimal

Um sicherzustellen, dass jedes einzelne Produkt seine volle Wirkung entfalten kann, ist es wichtig, auf die richtige Reihenfolge zu achten, in der die verschiedenen Seren, Toner und Co. aufgetragen werden. Von der Reinigung bis zur Nachtpflege gibt es dabei einige Regeln – und die sind gar nicht so schwer zu merken. Als Faustregel kann man immer beachten, dass man sich nach der Reinigung beim Auftrag der Produkte an der Konsistenz orientiert. Von flüssig bis zäh. Die flüssigen Konsistenzen ziehen am schnellsten ein und werden als erstes aufgetragen. Von da an steigert man sich bis zur abschließenden Creme, die meist etwas reichhaltiger in ihrer Textur ist.

Schritt 1: Reinigung

Am Anfang jeder Hautpflege Routine – morgens und abends – steht immer eine gründliche Reinigung. Dabei unbedingt beachten: Greif zu einem Reinigungsprodukt, das schonend zur Haut ist und am besten ohne oder nur mit milden Tensiden auskommt. Zu harsche Tenside zerstören den Säureschutzmantel der Haut und hinterlassen die Haut ohne Schutz und ausgetrocknet. Besonders trockene Haut setzt auf Ölreinigung oder Reinigungsmilch. Wer fettige, zu Unreinheiten neigende Haut hat, hat auch mit einem schäumenden Cleanser keine Probleme. Normale und Mischhaut kommt mit einem milden Reinigungsschaum oder einem Mizellenwasser ebenfalls gut zurecht. Erst nach der Reinigung beginnt die Pflege, die Nährstoffe, Mineralien und Feuchtigkeit spendet. Ohne gründliche Reinigung können die folgenden Schritte der Routine ihre volle Wirksamkeit nicht entfalten. Eine gut gereinigte Haut muss daher immer der Ausgangspunkt sein.

Schritt 2: Toner bzw. Gesichtswasser

Ist das Gesicht erstmal gereinigt und trocken, kommt ein Tonic oder Gesichtswasser zum Einsatz. Viele verbreiten immer noch die Information, ein Toner sei lediglich zur Nachreinigung des Gesichts da und würde noch die letzten Reste von Makeup und Co. von der Haut heben. Das stimmt so nicht. Wer nach der Reinigung noch Schmutz und Fette auf der Haut hat, der benutzt den falschen Reiniger. Ganz einfach. Ein Toner stellt nach der Reinigung den ersten Schritt der Hydratisierung dar.

Die flüssigen Texturen von Tonics ziehen schnell in die Haut ein und enthalten meist noch zusätzliche Pflegestoffe je nach Rezeptur. Thermalwasser oder Hyaluronsäure, aber auch Glycerin sind häufig in Gesichtswassern anzufinden. Sie spenden vor allem Feuchtigkeit. Ein Toner bereitet die Haut auf die nachfolgende Pflege optimal vor und stellt sicher, dass die Wirkstoffe der Seren und Cremes möglichst tief in die Haut vordringen können. Vorsicht vorm Alkohol: Viele Gesichtswasser enthalten große Mengen Alkohol bzw. Ethanol. Das ist besonders bei trockener Haut zu meiden, denn es wirkt extrem austrocknend. Ein Toner wird entweder mit einem Wattepad oder direkt mit (sauberen!) Händen auf der Haut verteilt und nicht abgewaschen.


Schritt 3: Serum und Augenpflege

Nun kommt der Schritt der Layering Routine, in der es vor allem um Feuchtigkeitspflege und spezielle Wirkstoffe geht, die je nach Hautbedürfnis gezielt aufgetragen werden. Feuchtigkeit ist für jeden Hauttyp erforderlich. Ein Serum mit Hyaluronsäure, Aloe Vera, Urea oder anderen Feuchtigkeitsspendern ist deswegen in jeder Hautpflege Routine gut aufgehoben.

Unser Favorit: Med Beauty Swiss – Hyaluronsäure Konzentrat – ein hochkonzentriertes Serum-Konzentrat mit hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure, die tief in die Haut eindringt und von innen heraus die Feuchtigkeitsspeicher wieder auffüllt.

Hinzu kommen spezielle Wirkstoffseren, die auf die spezifischen Hautprobleme abgestimmt sind. Wer etwa gegen Hyperpigmentierung und Pigmentflecken vorgeht, der verwendet ein Serum wie die Mesoestetic – Ultimate W – Whitening Essence. Speziell bei Akne helfen chemische Peelings mit Glykolsäure wie das Med Beauty Swiss – Gly Clean Gel. Seren sind meist relativ einfach zu dosieren, da sie in der Regel über einen Pumpspender entnommen werden. Ein Pumpstoß reicht hier für eine Anwendung. Beim Serum heißt es: Es darf mehr als eins sein, aber nicht mehr als unbedingt nötig.

Für die Augenpflege bedarf es eine spezielle Augencreme. Sie sollte unbedingt vor der Tages- bzw. Nachpflege aufgetragen werden, die die Hautpflege jeweils abschließt. Sie wird gezielt nur auf die Partie unter und um die Augen herum aufgetragen, am besten eignen sich sanfte Klopfbewegungen mit den Ringfingern, die die Wirkstoffaufnahme verbessern und die Mikrozirkulation im Gewebe anregen.


Schritt 4: Tagespflege & Nachtpflege

Ihr Ende findet die Layering Hautpflege Routine für gewöhnlich mit einer okklusiven Nachtcreme, die die Wirkstoffe und Feuchtigkeit der vorhergegangenen Spezialpflege einschließt und versiegelt, bzw. mit einer Tagescreme, bei der es sich in jeden Fall um einen Sonnenschutz handeln sollte.

Die Nachtcreme sorgt für zusätzliche Feuchtigkeit und versiegelt die Haut, so dass die Haut nicht austrocknen kann. Die Feuchtigkeit aus Serum, Toner und Co. wird durch die versiegelnden Inhaltsstoffe der weniger leichten Nachtcreme eingeschlossen. Dafür sorgen Inhaltsstoffe wie pflanzliche Öle, Shea Butter und Co. So wird dafür gesorgt, dass die Haut am nächsten Morgen prall und vital strahlt.

Auf Sonnenschutz nicht verzichten – auch im Winter

Tagsüber bildet eine Tagescreme und/oder ein Sonnenschutz den Abschluss der Layering Routine. So ist die Haut optimal vor der UV-Strahlung geschützt. Übrigens ist Sonnenschutz nicht nur im Sommer wichtig. Denn die viel tiefer in die Haut dringende UVA-Strahlung, die für Falten verantwortlich ist und unsere Kollagenfasern zerstört, ist das ganze Jahr über gleich stark. Deswegen auch im Winter nicht auf Sonnenschutz verzichten!

Weitere Tipps

  • Die Augenpartie unbedingt mit speziellen Produkten zur Augenpflege behandeln. Denn die Haut rund ums Auge ist besonders empfindlich und dünn. Peelings, Masken und Toner also besser fernhalten.
  • Die Mischung machts! Manche Produkte lassen sich prima miteinander mixen. So lässt sich etwa ein Tropfen Gesichtsöl in die Nachtcreme geben: So lässt sich das Öl besser verteilen und die Creme gewinnt an Reichhaltigkeit.

Wir hoffen, mit unseren Tipps zum Layering haben wir etwas Licht ins Dunkel gebracht. Weitere Tipps rund um Hautpflege und Kosmetik gibt es regelmäßig hier im Blog!

Author: Karolin Fischer

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