So findest du den besten Lichtschutzfaktor für dich!

Wie ihr bestimmt schon alle bemerkt habt, ist es in der letzten Zeit so richtig warm gewesen. Obwohl der Winter und die eisige Kälte gefühlt sehr lange anhielt, können wir uns jetzt für die nächsten Monate hoffentlich davon verabschieden. Stattdessen können wir uns auf steigende Temperaturen, strahlend blaue Himmel und viele Sonnenstunden am Tag freuen. Auch der nächste Sommerurlaub ist für viele bestimmt bereits gebucht und rückt auch immer näher.

Die Frühlings- und Sommerzeit ist auch die Zeit für neue Haar- und Modetrends. Die dunkle Haarfarbe wird durch helle Strähnen oder Paintings ersetzt und auch der dicke Wintermantel und festen Stiefel werden weggepackt. Stattdessen zieren unsere Körper schicke Kleider und knappe Shorts. Natürlich wollen viele in der wärmeren Jahreszeit besonders gut aussehen. Denn, unter dicken Pullovern und schweren Jeans können wir unsere Körper, in der Hitze, leider nicht mehr verstecken. Oftmals heißt es also, dass man sein Fitness- und Schönheitsprogramm mächtig in Gang bringen muss, sobald die Sonne sich nicht mehr ständig versteckt. Man geht öfters ins Fitnessstudio, Schokolade und Chips bleiben im Schrank und stattdessen greift man häufiger zu Salat und eiweißhaltigen Lebensmitteln. Denn viele sind der Meinung, dass ein schöner Körper unbedingt schlank und definiert sein soll. Und da in den heißeren Monaten mehr von ihm zu sehen ist, soll er auch dementsprechend gut anzuschauen sein.  Doch in der Frühlings- und Sommerzeit wird nicht nur das Fitnessprogramm hochgeschraubt, sondern auch den Schönheitsritualen wird mächtig geschraubt. So werden die Achseln und Beine nicht nur häufiger von den lästigen Haärchen befreit, sondern auch regelmäßig gepeelt und eingecremt. Denn, wenn viel von der Haut zu sehen ist, soll sie auch so glatt und geschmeidig wie nur möglich sein. Für trockene, raue und fahle Stellen ist im Sommer nämlich gar kein Platz.
Zu der Sommerhaut gehört für viele auch eine ordentliche Portion bräune dazu. Denn die Winterblässe gehört, wie der Begriff schon suggeriert, definitiv zu der kälteren Saison. Wenn die Sonne strahlt wollen viele auch von ihr geküsst werden und dass, das auch an der Haut erkennbar ist. Denn, eine leicht gebräunte Haut sieht oftmals und je nach Hauttyp gesünder und vitaler aus, als ein fahler, blasser Teint. Seit langer Zeit gehört gebräunte Haut auch für viele zum Schönheitsideal.

Da man sich in den Frühlings- und Sommermonaten nicht auf das Solarium oder auf Bräunungscremes verlassen muss, um eine bräune zu bekommen, bietet sich für viele Frauen (und Männer) das Sonnenbaden an. Doch, obwohl das praktisch ist, richtet kann die Sonne so einige Schäden an und diese bräune ist leider nicht ganz so gesund wie sie aussieht, besonders wenn man die Haut nicht vor den UV-Strahlen beschützt.

Aus diesem Grund sollte man unbedingt einen Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor auftragen-und das jeden Tag, selbst wenn die Sonne sich hinter den Wolken versteckt und somit nicht zu sehen ist. Denn, die UV- Strahlen können auch durch diese hindurchdringen und der Haut schaden. Doch nicht immer ist wirklich klar wie der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme wirkt und welchen man am besten, für seinen Hauttypen, verwenden sollte. Da Sonnenschutz allerdings wohl das wichtigste Produkt in der Pflegeroutine ist oder sein sollte, ist es wichtig diese Fragen zu klären.

Um euch die Recherche zu ersparen, klären wir euch in diesem Artikel zu dem Thema ‚Lichtschutzfaktor‘ auf.

Wie wirkt ein Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme?

Vielen ist klar, dass sie sich ordentlich mit  Sonnencreme eincremen müssen, wenn sie sich draußen oder in der Sonne aufhalten. Doch nicht immer ist klar, wie diese besonderen Lotionen überhaupt wirken. Grundsätzlich ist zu sagen, dass sie die Haut gegen die schädlichen UV-Strahlen schützen. Man unterscheidet zwischen den UV-A und den UV-B Strahlen. Die UV-A ist die Beschleunigung der Hautalterung zuzuschreiben, wohingegen die UV-B Strahlen für Sonnenbrand verantwortlich sind. Eine gute Sonnencreme sollte gegen beide Arten von UV-Strahlen schützen.
Sonnencremes funktionieren auf zweifacher Weise : physikalisch und chemisch. Zunächst wirkt der physikalische Effekt. Dieser anorganische Filter wirkt auf der Hautoberfläche und reflektiert, wie kleine Spiegel, das UV-Licht. Dieses besteht aus Metalloxiden wie Zinkoxid und Titanoxid und diese verleihen der Sonnencreme die unverkennbare weiße Farbe.
Die chemischen, organischen Filter bilden auf der Haut einen Schutzfilm, indem sie in die Haut eindringen. Sie wandeln dabei die schädlichen UV-Strahlen in ungefährliche Energie. Dieses Infrarotlicht ähnelt einem schwarzen Vorhang, der das Licht aufnimmt und warm wird. Diese Wärme verspüren wir dann auf der Haut. Dieser chemische Filter wirkt allerdings erst nachdem die Inhaltstoffe in die Haut gelangt sind.

Sonnencreme erweitert grob gesagt den natürlichen Schutz der Haut, denn durch die Hornschicht der Oberhaut und durch Hautbräunung schützt sie sich selbst. Für die Bräune der Haut ist das Hautpigment Melanin verantwortlich und ist der Schutz des Körpers gegen UV Strahlen. Allerdings ist das problematisch, denn das Pigment wird nur gebildet, wenn UV-Strahlen bereits in die Haut eingedrungen sind. Deshalb muss immer eine Sonnencreme verwendet werden.

So findest du den perfekten Lichtschutzfaktor für dich

Wenn ihr in der Drogerie oder im Kaufhaus auf der Suche nach einer neuen Sonnencreme für den täglichen Gebrauch oder für den bevorstehenden Sommerurlaub wart, dann ist  euch höchstwahrscheinlich aufgefallen, dass es die gleiche Sonnencreme in verschiedenen Varianten zu kaufen gab, die die Wahl noch zusätzlich erschwert.
Der Lichtschutzfaktor (LSF) auch Sun Protection Factor (SPF) genannt, dient dazu da, dass der Kunde die Schutzleistungen der verschiedenen Sonnencremes vergleichen kann. Es gibt Schutzlotion mit niedrigem (6 und 10), mittel (15, 20 und 25), hohem (30 und 50) und sehr hohem (50+) Schutz. Berechnet wird sie anhand der minimale-Erythem-Dosis (MED), die die Minimaldosis bis zur Erreichen einer Hautrötung angibt. Wie stark die Sonne im Moment scheint ist zwar ausschlaggebend, aber theoretisch könnte man mit einem Lichtschutzfaktor von 50 auch 50 mal länger in der Sonne bleiben, bevor es bis zur Hautrötung kommt.

Doch woher weiß man welche Stärke von Lichtschutz man benötigt, stellt man sich oftmals. Dafür gibt es eine einfache Formel, mit der sich der ideale Lichtschutzfaktor für den Hauttyp bestimmen lässt. Dafür multipliziert man die Eigenschutzzeit der Haut mit dem LSF. Das ergibt die Zeit in Minuten, die man ohne Sonnenbrand in der Sonne aufhalten kann. Hat man also eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten und benutzt eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30, dann kann man sich 300 Minuten in der Sonne aufhalten. Grundsätzlich liegt in Europa die Eigenschutzzeit- also die Zeitspanne, in der die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden kann- bei rund 10 Minuten. Doch auch den Hauttypen sollte man in Betracht ziehen, wenn man sich für einen Lichtschutzfaktor entscheidet. So brauchen helle Hauttypen einen stärkeren Schutz als dunkle Typen.

Man sollte auch seine Umgebung (also Strand, Stadt, Gebirge, etc) berücksichtigen und auch prüfen wie hoch der UV-Index ist. Daraus lässt sich auch zuverlässig ermitteln, welchen Lichtschutzfaktor man braucht.
Für alle gilt zusätzlich, dass man sich alle 2 Stunden eincremen sollte.

Das solltest du beim Eincremen beachten

Man sollte unbedingt darauf acht geben, dass alle Körperteile genügend mit der  entsprechenden Creme versorgt sind. Das gilt auch für die Glatze, Ohrläppchen. Fußrücken und um Hosenbund und Bikiniträger. Pro Körperteil sollte man eine Zeigefingerlange Cremewurst auftragen und das 30 Minuten bevor man sich in die Sonne begibt. Gern vergesse Stellen sind beispielsweise die Kniekehlen, zwischen den Schulterblättern und der unterer Rücken. Diese sind besonders anfällig für Hautschäden, sollten also besonders gut eingecremt werden. Des weiteren sollte man darauf achten, dass man sich alle zwei Stunden, für eine Weile, im Schatten aufhält. Durch After Sun bekommt die Haut eine ordentliche Portion pflege.

Die Hautbarriere kann man auch von ihnen stärken und die Wicht der Sonneneinstrahlungen abfangen. Dafür eignen sich Nahrungsergänzungsmittel.

In einer Wetter-App sollte man ermitteln, wann die Sonne am stärksten scheint und sie zu dieser Zeit so gut es geht, meiden.

Beautybehandlungen wie Peelings, die vom Arzt durchgeführt werden, diverse Laserbehandlungen und die Einnahme von fotosensibilisierenden Medikamenten, wie zum Beispiel Johnanniskraut oder Antidepressiva, sollte nicht unmittelbar vor dem Sommerurlaub gemacht werden, da es sonst zu Pigmentstörungen und schlimmeren Sonnenbrand führen kann.

Wer weiß, dass er seinen Sommerurlaub überwiegend im Wasser, bei der Ausübung von Wassersportarten verbringen wird, sollte sich dennoch kräftig eincremen, denn UV- A und UV- B Strahlen wirken noch einen Meter unter Wasser auf die Haut ein.

Doch auch das beste Sonnencreme, mit dem höchsten Lichtschutzfaktor kann alle  schädlichen UV- Strahlen, abwehren. Daher ist es besonders wichtig, dass man einen Hut trägt und auch die Arme und Beine so gut es geht, verdeckt hält. Eine Sonnenbrille schütz zusätzlich die empfindlichen Augen.

Sonnenschutzcreme gilt nicht zu Unrecht zu dem wichtigstem Element in der Beautyroutine. Denn, obwohl eine gebräunte Haut gesund aussieht und die Sonne uns gut tun, können die UV- A und UV- B Strahlen immensen Schaden anrichten. SO kann es nicht nur zu schmerzhaften Sonnenbrand und lästiger Hautalterung kommen, im schlimmsten Fall kann es auch zu Hautkrebsführen. Daher ist es besonders wichtig, dass man sich immer, wenn man sich im Freien befindet, mit einer Sonnencreme, mit dem passenden Lichtschutzfaktor, eincremt. Mit unserer einfachen Formel zur Ermittlung des idealen Lichtschutzfaktors, sollte das kein Problem sein. Wir wünschen unseren lieben Lesern eine schöne Frühlings- und Sommerzeit, mit viel Erholung und Sonne.

Lasst uns gerne in den Kommentaren wissen, wo ihr euren Sommerurlaub verbringen werdet!

Author: Cheryl de Santo

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