Sechs Haarprobleme und viele Tipps, was Ihr dagegen tun könnt

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Euer Haar ist zu fein, zu trocken oder ihr habt ständig mit Schuppen zu kämpfen? Das sind Probleme, die von den meisten Menschen geteilt werden. Um Abhilfe zu schaffen, haben wir für Euch viele Tipps zusammengestellt, von der Produktwahl bis hin zur richtigen Ernährung, um die unliebsamen Haarprobleme aus der Welt zu schaffen.

Feiner Haar

Wenn Ihr sehr dünnes und schlaff herunterhängendes Haar habt, könnt Ihr zum ersten Shampoos und Styling Produkte verwenden, die gezielt dem dünnen Haar entgegen wirken. Dies lässt das Haar voller und voluminöser werden.

Ein häufiger Grund für zu dünnes Haar ist jedoch oftmals auch der Haarausfall. Bis zu hundert Haare am Tag zu verlieren ist dabei völlig im Rahmen. Wenn der Haarausfall bei Euch jedoch deutlich stärker ist, kann dies auf verschiedene Ursachen zurückgeführt werden. Es kann schlicht genetisch bedingt sein, oder aber die Kopfhaut wird im hohen Maße strapaziert und angegriffen. In diesem Fall könnt Ihr auf besonders schonende Shampoos und Pflegeprodukte zurückgreifen, die Eure Kopfhaut regenerieren.

Auch mit der richtigen Ernährung könnt Ihr bei sehr dünnem Haar aushelfen. Denn diese Erscheinung hängt oft mit einem zu geringen Zink- und Proteinhaushalt zusammen. Um diesen auszugleichen, könnt Ihr verstärkt Milchprodukte und rotes Fleisch sowie Geflügel zu Euch nehmen. Dies regt Euer Haarwachstum an und lässt Euer Haar gesund und voller wirken.

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Sehr trockenes Haar

Wenn Euer Haar zu trocken ist, liegt das in der Regel an einer zu geringen Fettversorgung an der Haarwurzel. Um dem entgegen zu wirken, empfehle ich Euch ein rückfettendes Shampoo. Auf diese Weise werden die Haare mild gereinigt und gleichzeitig wird die Kopfhaut vor dem Austrocknen geschützt.

Da die Haare nach dem Waschen besonders anfällig sind, solltet Ihr sie nur leicht ausdrücken und anschließend möglichst vorsichtig durchkämmen. Dafür Schritt für Schritt von den Spitzen Richtung Scheitel kämmen.

Das Haar kann auch austrocknen, wenn Ihr von außen zu viel Hitze zuführt, z.B. durch tägliches Föhnen oder häufiges Glätten bzw. stylen mit dem Lockenstab. Lasst beim Föhnen mindestens 20 cm Abstand zwischen Föhn und Haar und trocknet das Haar nur auf mittlerer Stufe.

Auch an dieser Stelle ist die richtige Ernährung ein wichtiger Einflussfaktor für gesundes und geschmeidiges Haar. Denn trockenes Haar ist häufig auf einen Omega-3-Mangel zurückzuführen. Dem könnt Ihr entgegen wirken, indem Ihr Omega 3 beispielsweise in Form von  Lachs oder Leinsamen zu Euch nehmt.

Ein letzter, sehr angenehmer Tipp, der auch noch entspannt, sind tägliche Kopfmassen. Durch die regelmäßige Stimulation an der Kopfhaut wird die Talgproduktion angeregt und kann somit ein wirkungsvolles Mittel gegen die trockene Mähne sein.

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 Trockene Spitzen

Sind ausschließlich Eure Haarspitzen besonders trocken, während das restliche Haar eher normal oder sogar etwas fettig ist, solltet Ihr auf das tägliche Haare waschen verzichten. Drei Mal die Woche eine Haarwäsche reicht völlig aus. Nach dem Haare waschen, die Längen mit kaltem Wasser übergießen. Das glättet die Haarstruktur und bewahrt Eure Haarspitzen vor Spliss.

Um den trockenen Spitzen etwas Gutes zu tun, könnt Ihr ein bis zwei Mal die Woche eine pflegende Kur in die Längen einmassieren. Nach dem Waschen sind auch pflegende Haaröle sehr empfehlenswert. Diese wirken ebenfalls Spliss entgegen, lassen die Haare gesund und glänzend aussehen und haben gleichzeitig einen sehr angenehmen Duft.

Graue Haare in jungen Jahren

Wann der Mensch seine ersten grauen Haare bekommt, ist meist eine Frage der Veranlagung. Doch auch bei übermäßigem Stress und ständiger innerer Anspannung können die Haare frühzeitig ergrauen. Wenn Ihr also die ersten grauen Haare entdeckt, geht in Euch und wägt ab, auf welche Ursache diese Veränderung zurückgeführt werden kann.

Eine mögliche Erklärung ist auch das Fehlen von Vitamin B 12 im Körper. Diesen Haushalt könnt Ihr jedoch wieder auffüllen, indem Ihr mehr Milchprodukte, Meeresfrüchte und Fisch zu Euch nehmt. Gesunde Ernährung fördert gesundes Haar und wirkt grauen Strähnen im noch sehr jungen Alter entgegen.

Stumpfes Haar

Vor allem in den Wintermonaten ist unser Haar oft stumpf und brüchig. Das Haar wird trocken und die Spitzen brechen ab. Doch nicht nur die kalte Jahreszeit macht dem Haar zu schaffen. Auch die häufige Verwendung von Haargummis oder das Färben der Haare, insbesondere Blondierungen, machen unserer Haarpracht zu Schaffen.

Wenn Ihr darauf nicht verzichtet möchtet, könnt Ihr besonders pflegende Shampoos und Conditioner verwenden, die auf Eure Haarstruktur abgestimmt sind.

Eine Ursache für stumpfes Haar findet sich jedoch auch im Protein- und Eisenmangel. Proteine und Eisen könnt Ihr mit Lebensmitteln, wie Mandeln, Spinat und Eiern aufnehmen und somit Euer Haar wieder zum Glänzen bringen.

Schuppiges Haar

Wie schon beim Haarausfall, ist auch die Erneuerung der Schuppen auf der Kopfhaut ein natürlicher und notwendiger Prozess für die Erneuerung der Haut. Erfolgt das jedoch zu schnell, werden die Schuppen schnell sichtbar, was für Viele besonders unangenehm ist.

Um diesem Zustand entgegen zu wirken, könnt Ihr zum ersten auf alles verzichten, was die Kopfhaut austrocknet. Dazu gehört häufiges Haare waschen oder Föhnen bei zu starker Hitze. Lasst die Haare lieber an der Luft trocknen. Auch die Verwendung großer Mengen Haarspray führt zum Austrocknen der Kopfhaut.

Manche Menschen haben sowohl fettige Haare, als auch eine besonders trockene Kopfhaut. In diesem Fall ist die Bekämpfung der Schuppen etwas komplizierter. Wenn das auch bei Euch der Fall ist, ist es besser, nicht gleich zu einem Shampoo gegen fettiges Haar zu greifen. Auf diese Weise würde Eure Kopfhaut nur noch mehr austrocknen. Gleichzeitig wird Eurem Haar noch mehr Fett zugeführt, denn die Kopfhaut aktiviert mehr Talgdrüsen, um  der trockenen Kopfhaut entgegen zu wirken. Geht in diesem Fall lieber zu einem Dermatologen und lasst Euch genau beraten, welches Mittel für Euch persönlich das Beste ist.

Auch mit der Ernährung könnt Ihr zu einem schuppenfreien Leben beitragen. Nehmt dafür insbesondere Zink in Form von ungesättigten Fettsäuren zu Euch. Die findet Ihr vor allem in Lebensmitteln, wie Bohnen, Leinsamen oder Vollkornprodukten.shutterstock_80901154

Wenn Ihr also manchmal mit trockenem oder stumpfen Haar zu kämpfen habt, lasst Euch nicht unter kriegen. Probiert einfach ein paar der Tipps aus und Ihr werdet sehen – bald habt Ihr wieder viel Freude mit Eurer Haarpracht.

Viele Grüße,

Eure Maxie

Author: Karolin Fischer

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