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Hier bei uns in Mainz scheint der Frühling endlich angekommen zu sein. Der Himmel erstrahlt in wunderschönem blau und die Sonne lacht uns fröhlich an. Auch die Temperaturen sind so sehr gestiegen, dass wir Schal und Pullover im Schrank hängen lassen können und uns endlich ohne Mantel raustrauen können. Wir können uns den ersten Eis aus der Eisdiele gönnen und diesen auch im freien genießen. Ja, von der kalten Jahreszeit können wir uns scheinbar für die nächsten Monate verabschieden. Die Regenschauer, die uns die letzten Tag auch immer wieder überrascht haben, werden wir jetzt einfach mal ignorieren 😉

Ja, der Frühling ist endlich da. Das bedeutet glückerweise auch, dass der Sommer nicht weit entfernt ist. Auf noch wärmere Temperaturen und sonnigere Tage werden uns sehr bald freuen können. Doch die heiße Jahreszeit bringt nicht nur Sonne und Eis mit sich, sondern für viele auch einen Strandurlaub, bei dem man in Bikini oder Badeshorts die beste Figur wie nur möglich machen wollen. Allerdings war der Winter sehr lange und wir konnten unsere überschüssigen Pfunde ganz einfach unter viele Schichten verstecken. Das ist aber leider nicht mehr möglich, denn man wird so einige Blicke auf sich ziehen, wenn man im Hochsommer oder am Strand mit einem dicken Wollmantel versucht seine Figur zu verstecken. Also muss man endlich mal wieder etwas für die Traumfrisur machen, wenn man sich stolz im Bikini oder in der Badeshorts zeigen möchte.

Wie bringt man die Figur wieder in Topform?

Jeder weiß, dass man mit einer gesunden Ernährung, die viel Obst und Gemüse enthält und zu der Fast Food eigentlich nicht gehört, und mit ausreichend sportlicher Aktivität, auf den besten Weg zur Traumfigur ist. Allerdings, so bekannt diese Formel auch für viele von uns auch sein mag, einige Mythen rund um das Thema Gewichtabnahme halten sich doch ziemlich hartnäckig. Darunter gehören unteranderem, dass man keine Nudeln und kein Brot zu sich nehmen sollte, wenn man abnehmen möchte. Diese enthalten nämlich viele Kohlenhydrate und viele sind der Meinung, dass diese zu einer Zunahme von Gewicht führt. Viele glauben fälschlicherweise auch, dass man fasten muss, um abzunehmen. Des Weiteren sind viele der Meinung, dass es völlig egal ist woher man seine Kalorien hat-egal ob von Schokolade oder Gemüse- Hauptsache man bleibt unter seiner erlaubten Kalorienmenge. Seit geraumer Zeit glauben auch eine Vielzahl von Menschen, dass man durch Gluten- haltige Lebensmittel eine Gewichtszunahme beobachten könne und deshalb wird bewusst auf Gluten verzichtet. Doch eines der hartnäckigsten Unwahrheiten über Gewichtszunahmen ist, dass die Aufnahme von diversen Fetten gezwungenermaßen zu einer Zunahme an Gewicht führt. Dieser Mythos ist eines der ältesten die es über Gewicht und Diäten gibt. So sind komplette Abnehm- Programme nach diesem Gerücht gerichtet. Sie versprechen, wenn man möglichst wenig Fett, in jeglicher Form, zu sich nimmt, dann wird man auf jeden Fall abnehmen. Das das nicht der Wahrheit entspricht und das einige Fette sogar schlank machen können, möchte ich euch heute zeigen.

Wie oft standet ihr vor den diversen Joghurtbechern im Kühlregal des Supermarktes und habt dann wiederwollen den Joghurt genommen, wo dick ‚fettfrei‘ oder unter ‚0,1% Fettanteil‘ draufstand. Nicht weil diese besonders lecker sind, sondern weil sie vermeintlich gesünder und besser für eure Taille sind. Das stimmt allerdings nicht, denn wenn ein Lebensmittel frei von Fett ist, dann enthält es oftmals viel Zucker, um für den Geschmacks Verlust, der durch die fehlende Fette entsteht,  aufzukommen. Das macht es somit oftmals die ungesündere Option, denn Fette sind gar nicht mal so ungesund wie viele meinen. Zwar kann es durchaus sein, dass eine zu fetthaltige Nahrung in vielen Fällen zu ungewünschten Fettpolsterchen, Problemzonen und Krankheiten führen kann, aber nur wenn man sich von den falschen Fetten ernährt. Denn, es gibt auch Fette bei denen man, nach dem Verzehr, lange satt ist und die sich sehr positiv auf den Körper auswirken können.

Mit welchen Fetten ihr eurem Körper was Gutes tun könnt und welche ihr lieber vermeiden solltet erzähle ich euch heute.

Zunächst möchte ich euch aber erklären was Fette überhaupt sind.

 

Fette- der wichtige Energielieferant

Fette sind eines der wichtigsten Bestandteile unserer Nahrung, denn sie dienen als Energielieferant. Lipide, wie sie in der Chemie genannt werden, enthalten auch Fettsäuren, die äußerst wichtig für den Körper sind. Denn, durch diese werden zum Beispiel Zellwände und Hormone aufgebaut. Wir werden durch Fette auch mit Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K versorgt, diese sind alle fettlöslich. Des Weiteren enthalten Fette doppelt so viel Energie wie die gleiche Menge Kohlenhydrate. Man unterscheidet auch grundsätzlich zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Diese machen den Unterschied zwischen gesunden und ungesunden Fetten.

Fette nimmt man über die Nahrung auf und werden im Dünndarm verdaut. Von hier aus kommt es über die Lymphe ins Blut und wird dann zu den Geweben transportiert. Hier kann es dann ihre wichtigen Aufgaben verrichten. Das macht Fette zu einem sehr wichtigen Bestandteil unserer Nahrung.

Doch auf die Menge an Fetten, die man zu sich nimmt, kommt es an. Je nach Geschlecht und Körperbau reichen meist 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag. Nimmt man allerdings zu viele Fette zu sich, dann speichert der Körper diese in den Fettzellen als Reserve. Diese machen sich dann am Körper durch Fettpolster und Problemzonen bemerkbar.

Man kann dieses Problem allerdings umgehen, wenn man hauptsächlich zu den ungesättigten Fettsäuren, oder besser gesagt Lebensmittel, die ungesättigte Fettsäure greift. Diese können dem Körper nämlich richtig gut tun.

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Gesunde Fette- ungesättigte Fettsäuren

Wie bereits erwähnt können Fette durchaus gesund sein. Allerdings gilt das nur für die sogenannten ungesättigten Fettsäuren. Diese sind für verschiedene Funktionen im Körper zuständig. So sind sie unteranderem ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen. Sie versichern nämlich, dass diese flexibel und durchlässig bleiben. Da auch das Gehirn größtenteils aus Fett besteht, werden hierfür auch Fettsäuren benötigt, um zu garantieren, dass dieses immer ordentlich funktioniert. Des Weiteren sind Fettsäuren auch an der Hormonherstellung und  der Zellteilung beteiligt und können hinzukommend auch entzündungslindernd wirken.

Die gesättigten Fettsäuren werden nochmals unterteilt in einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren:

Einfach ungesättigte Fettsäuren

Diese Fettsäuren findet man vor allem in Avocados, diversen Ölen wie etwa Olivenöl und Rapsöl und auch in Nüssen wie Mandeln, Haselnüssen und Cashewkernen.

Einfach ungesättigte Fettsäuren wirken sich äußerst positiv auf den Körper aus. So beeinflussen sie den Cholesterinspiegel im Blut auf positiver weise und senken dabei auch das schlechte LDL- Cholesterin. Des Weiteren haben diese Fettsäuren auch eine besondere Schutzfunktion. Dieses schützt die inneren Organe und unterstützt diese bei der Aufnahme von den fettlöslichen  Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Bei diesen Fettsäuren handelt es sich um Fette, die nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Sie müssen ihm über die Nahrung zugeführt werden. Aus diesem Grund werden sie als essentiell bezeichnet. Sie tragen zur Gesundheit des Herzen und des Gehirns bei und sollten daher Teil der täglichen Nahrung sein. Die bekanntesten mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind Omega- 6 und Omega- 3.

Omega-3 findet man vor allem in Walnüssen, Chia Samen, fetten Seefischen wie Lachs und Makrelen und auch Lein-, Hanf-, Walnuss- oder Rapsöl. Viele Omega- 6 findet man dagegen in Avocados, Sonnenblumen-, Traubenkern-, oder Weizenkeimöl. Auch die fettem Seefische Lacks und Makrele enthalten reichlich Omega- 6. Lieferant von mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind auch Hering und Thunfisch, sowie auch Sojaöl.

Neben den ungesättigten Fettsäuren gibt es natürlich auch gesättigte Fettsäuren. Warum man diese allerdings meiden sollte, erfahrt ihr hier:

 

Gesättigte Fettsäuren- ungesunde Fette

Wenn von den Fett als Grund für Fettpolsterchen und Problemzonen die Rede ist, dann ist das meist den gesättigten Fettsäuren zuzuschreiben. Diese findet man überwiegend in tierischen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel Butter, Sahne, Wurst, fettem Fleisch und auch Vollmilch. Zwar liefern sie dem Körper viel Energie, aber sie wirken sich auch negativ auf den ungesunden LDL-Cholesterinwert im Blut aus. Dieser erhöhte Blutfettwert kann dann im schlimmsten Fall zu Herzerkrankungen oder Fettstoffwechselstörungen führen.

Lediglich Kokosöl ist bei den gesättigten Fettsäuren die Ausnahme. Dieses besteht zwar zu 90 Prozent aus den gesättigten Fetten, ist allerdings pflanzlichen Ursprungs und wird vom Körper leicht verdaut. Des weiteren bleiben Vitamine und Antioxidantien durch die Kaltpressung erhalten. Das macht Kokosöl eine besonders gesunde Alternative zu anderen Ölen.

 

Auf die Menge kommt es an- so viel Fett solltest du zu dir nehmen

Wie wir gesehen haben bieten ungesättigte Fettsäuren die ideale Voraussetzung für einen gesunden und somit schlanken Körper- vorausgesetzt, man weiß wie viel man zu sich nehmen darf. So sollte die tägliche Ernährung aus nicht mehr als 30 Prozent Fett bestehen. Denn nimmt man zu viele Fette zu sich, dann wandeln sich die positiven Eigenschaften in negative um. Es kommt zu Übergewicht, Problemzonen und Krankheiten. Auch hier gilt: weniger ist mehr.

Wusstet ihr, dass Fette auch durchaus gesund sein können? Kanntet ihr den Unterschied zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren? Wie sieht es mit den einfach und den mehrfach ungesättigten Fettsäuren aus. Wollt ihr jetzt mehr Fett in eure Ernährung aufnehmen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen! Denkt daran, dass ihr es nicht übertreiben sollt und ihr euch besser ausgewogen ernähren solltet. Dann steht eurer Bikini Figur nichts mehr im Weg.