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Das geht runter wie Öl! – Kosmetik- und Beauty-Öle

Die vielfältige Welt der Öle: Nicht nur in der Welt der Kulinarik sind Öle und ihre vielfältigen Verwendungszwecke beliebt. Öle gibt es schon seit geraumer Zeit auch für die Anwendung auf Haut und Haar. Pflanzenöle sind in der Regel reich an Vitaminen und essentiellen Fettsäuren, einige von ihnen sind von Natur aus mit einem herrlichen Duft versehen und besonders im Winter scheint uns die zugleich seidige und doch reichhaltige Textur von Öl wie magisch anzuziehen. Wo und warum sollte Öl einen Platz in unseren Beauty-Routinen und Wellness-Ritualen haben? Findet es heraus im Blogbeitrag.

Öle sind – besonders im Winter – Lifestyleprodukte. Neben ihren pflegenden Eigenschaften, die ich weiter unten unter die Lupe nehmen will, haben sie eine beruhigende Qualität – zumindest wird diese ihnen zugesprochen. Das Einmassieren ins Gesicht oder den Körper, die Haare – allein diese Zeit, in der man sich für einige Momente nur sich selbst widmet, bietet einen Ruhepol. Und trockene Winterhaut, die man in der kalten Jahreszeit allerorts antrifft, profitiert natürlich auch besonders von der reichhaltigen Feuchtigkeitspflege des Öls, die sie bereitwillig aufsaugt.

Abtauchen ins seidige Gold – Ein Bad im Öl

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Luxuriöse Naturkosmetik Öle von Susanne Kaufmann: Pflege für Körper und Geist. Von links nach rechts: Ölbad für die Sinne, Winter Ölbad, Gesichtsöl ausgleichend.

Ölbäder sind besonders für trockene Haut eine pflegende Wohltat. Juckende, schuppende, gereizte Haut kann mit einem heißen Bad mit Öl besänftigt werden. Durch das warme Wasser wird die Durchblutung angeregt, die Poren öffnen sich – klar, so kann die Feuchtigkeit besonders gut eindringen. Ist sie einmal drin, bleibt sie auch drin, denn der Ölfilm bildet eine schützende Barriere auf der Haut, die verhindert, dass die eingeschlossene Feuchtigkeit allzu schnell wieder entweichen kann. So wird die Haut zart und weich.

Luxus-Ölbad oder DIY Badezusatz

öl-glasDas luxuriöse Feeling eines Ölbades kann man sich entweder mit einem hochwertigen Badezusatz in den heimischen Wellnesstempel (a.k.a. Badezimmer) holen. Zum Beispiel die Ölbäder von Susanne Kaufmann mit Ölen von Nelke, Zimt und Orange, wie das Ölbad Winter, oder das Ölbad für die Sinne, das mit Ölen von Ylang Ylang, Patschuli und Lavendel auftrumpft. Die kostbaren Öle pflegen nicht nur die Haut, sondern beruhigen mit ihren Düften auch das Gemüt. Der perfekte Weg, um nach einem stressigen Tag abzuschalten also!

Die Low-Budget Version dieses luxuriösen Bades ist auch schnell nachgemacht. Einen Öl-Badezusatz hat man im Nu zusammengemixt. Rezepte für selbst gemachte Badeöle findet man im Netz im Überfluss. Wichtig dabei ist, zu wissen, welches Öl, welche Eigenschaften haben in Sachen Pflege und Aroma. Beim DIY Badeöl kann je nach persönlichen Vorlieben pflegendes Öl mit ätherischen Ölen versetzt werden, sodass die hausgemachte Mixtur nicht nur pflegt, sondern auch die Stimmung belebt oder beruhigt.

Lavendel-, Romarin- oder auch Eukalyptusöl sind entspannende Duftwunder, die beim Abschalten helfen. Kaltgepresste Öle wie Oliven-, Sonnenblumen- oder Mandelöl pflegen derweil die Haut mit ihren rückfettenden Eigenschaften. Ein vorheriger Verträglichkeitstest, um etwaige Allergien auszuschließen, ist hier durchaus empfehlenswert.

Körperöle – Pflege-Reichtum ohne Umwege

Ein Ölbad ist in Sachen Pflege insofern praktisch, dass es gleich den ganzen Körper mit dem pflegenden Öl versorgt – von Kopf bis Fuß in pflegendes Öl getränkt, wird die Haut ganz und gar rundum gepflegt. Doch nicht immer ist die Zeit für ein ausgiebiges Bad vorhanden – um trotzdem die pflegende Qualität des Öls nutzen zu können, greife ich zu Körper- und Gesichtsölen, die allein oder in Verbindung mit einer Gesichtscreme oder Bodylotion meine Pflegeroutine intensivieren.

Gesichts- und Körperöle – Ölige Glanzstunden der Gesichtspflege

Gesichtsöle sind allein verwendet besonders in der abendlichen Hautpflege ein Wundermittel. Aus folgendem Grund: Abgesehen von ihren pflegenden Wirkstoffen haben die meisten pflanzlichen Öle wie Jojobaöl, Shea Butter, aber auch Mandelöl und das beliebte Arganöl eine okklusive Funktion – das heißt, sie schließen Feuchtigkeit in der Haut ein. Die darunter aufgetragene Pflege in Form von Serum, Gel und/oder Hautcreme kann so ungehindert an und in der Haut wirken, Feuchtigkeit wird in der Haut gespeichert und die Haut freut sich! Zusätzlich dazu haben die fettigen Hautpflege-Freunde auch je nach Zusammensetzung eigene Inhaltsstoffe, die zur gesunden Hautpflege beitragen. Zum Beispiel sind Pflanzenöle wie Aprikosenkernöl, Arganöl, Jojobaöl, Cranberryöl – um nur einige wenige zu nennen – in der Regel auch Antioxidantien, das heißt sie schützen die Haut vorm Schaden durch freie Radikale. Das Provitamin A im Rosehip Öl hellt die Haut auf – Stichwort Altersflecken -, Traubenkernöl hilft gegen Akne und fettige Haut… die Liste pflegender Eigenschaften verschiedener Öle ist ellenlang.

Gleiches gilt natürlich für Körperöle. Auch diese pflegen die Haut mit spezifischen Inhaltsstoffen, wie z. B. das Renew Body Oil der neuseeländischen Naturkosmetik Marke Snowberry, das gegen Schwangerschaftsstreifen, Pigmentstörungen und Narben hilft dank dem enthaltenen Harakeke Öl aus Neuseeland, das mit seinem Wirkstoffcocktail Hautschäden repariert und Feuchtigkeit spendet.

Zum Haareraufen – Öle für Haar und Bart

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Nicht nur fürs „Haupthaar“ geeignet. Pflegende Öle tun auch dem Vollbart gut. Hier: Susanne Kaufmann Bartöl und Mr. Natty Beard Elixir

Auch in die Haare gibt man Öle mit der Absicht, ihnen pflegende Feuchtigkeit zu verabreichen. Der Trend, Kokosöl in Haare und Kopfhaut einzumassieren, ist schon seit gut einem Jahr unter Beauty-Fans sehr beliebt. Landes- und weltweit ist auf Beautyblogs von diesem Beautywunder Kokosöl zu lesen, das die Haare im Nu in Schwung bringt. Auch die Herren der Schöpfung haben die pflegenden Qualitäten von Öl mittlerweile für sich entdeckt. Bartöle sind im Kommen! Das hängt sicher auch mit der immer noch anhaltenden Beliebtheit von Vollbärten zusammen, die zwar Holzfällervibes versprühen können, aber dennoch gut gepflegt sein wollen, um etwas herzumachen. Bartöle, die oft ähnliche Pflanzenöle wie Gesichtsöle enthalten, pflegen nicht nur die Barthaare geschmeidig, sondern sorgen auch dafür, dass die darunter liegende Haut in Schuss bleibt. Ein doppelter Pflegegewinn also. Der Beauty Trend ist also längst nicht nur was für Frauen.

Die Aura des Aromas – Aromatherapie und ätherische Öle

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Aromatherapie: Ätherische Öle beleben den Geist und die Stimmung. Eine seelische Wohltat!

Öle sollte man ja dem Sprichwort nach besser nicht ins Feuer gießen. Stattdessen schlage ich vor, sie besser in eine Öllampe zu geben. Raumdüfte sind ja vor allem im Winter besonders beliebte Geschenke und Deko-Elemente. Schöne Duftkerzen beduften nicht nur den Raum, sondern schaffen mit ihrem warmen Kerzenlicht auch gleich eine behagliche Atmosphäre. Hier trifft Lifestyle auf Wellness: Richtig abschalten mit der richtigen Entspannungsatmosphäre, das geht super mit einer Handvoll edler Duftkerzen. Um den Entspannungsregler jedoch noch ein Level höher zu schalten, habe ich ätherische Öle in meine heimischen Wellness-Rituale integriert. Mit der passenden Teelicht-betriebenen Öllampe, in die einige Tropfen des Öls gegeben werden, die unter der Hitzeeinwirkung ihr Aroma abgeben, gönne ich mir die ultimative Entspannung. Ein Highlight sind zum Beispiel die ätherischen Öle von Panpuri, die je nach Zusammensetzung erfrischend (Clementine und Patschuli), entspannend (Vanille), beruhigend (Lavendel, Eukalyptus und Pfefferminze) oder belebend (Jasmin, Minze, Ylang Ylang) wirken. Ein aromatischer Hochgenuss, der eine meditative Stimmung unterstützt. So eine kleine Auszeit versuche ich mir jede Woche zu gönnen, um in mich zu gehen und runterzukommen. Mein absoluter Geheimtipp für den Winter!

Welche Öle mögt ihr am liebsten? Körper-, Gesichts- und Badeöl? Oder lasst ihr das Öl doch lieber im Küchenschrank stehen?

Goldene Grüße aus Mainz,

Karolin