Hut ab für das Trendaccessoire dieser Saison. Sie sind zurück! Sie waren nie weg. Und doch haben wir sie voller Leidenschaft wiederentdeckt. Es ist das Accessoires, was jedes Outfit zu etwas ganz besonderem machen kann. Es kann chic wie lässig gestylt werden und wirkt dabei herrlich ungezwungen und cool. Der Hut erobert die Laufstege und unsere Wenigkeit gleich mit. Warum Hüte das absolute Must-Have dieser Saison sind, wie wir sie tragen können und wie sie diesen Status bekamen, erfahrt ihr jetzt.

shutterstock_61808671Die Geschichte der edlen Kopfbedeckung

Die Geschichte des Hutes ist ziemlich lang. Sie führt bis zu den Römern zurück. Hier waren es die Sklaven, die zuerst Hüte trugen. In Rom bedeutete der Hut Freiheit und so bekamen die Sklaven direkt nach ihrer Entlassung einen Hut auf den Kopf gesetzt. Bei den Griechen trugen zunächst nur Handwerker die Kopfbedeckung. In Deutschland wurden zuerst Strohhüte getragen. Sie wurden in Sachsen während des 10. Jahrhunderts bei der Feldarbeit genutzt. Ab dem 12. Jahrhundert wurde der Hut gesellschaftsfähig. Und bis ins 18. Jahrhundert wurde er als Träger der ständischen Herkunft gebraucht. Ab dem 20. Jahrhundert wurde die Kopfbedeckung in der Damenwelt populär. Er wurde pompös und mit reichlichen Verzierungen ausgeführt. Danach war der Hut kaum mehr wegzudenken. Bis in die 30iger galt man als schlecht angezogen, wenn man keinen Hut trug. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Hut nur als Schutz vor schlechtem Wetter gebraucht. Mittlerweile machen ihm Mützen, Caps und Beanies Konkurrenz und sind echte Lifestyle-Accessoires.

Welcome back, my hat!

Aber nun ist er zurück. Zahlreiche Bloggerinnen und Modeliebhaber haben ihn wiederentdeckt und erkannt: Eine ästhetische Kopfbedeckung komplettiert und macht das Outfit zum Modestatement. Der Hut spielt wieder die Hauptrolle auf unseren Straßen und hat tatsächlich das Potenzial langweilige Winteroutfits um einen modischen Akzent zu veredeln. Ganz nebenbei sind sie ziemlich praktisch: Sie wärmen, schützen vor Regen und verstecken geschickt unsere Bad-Hair-Days.

Wie kann der Hut getragen werden?

Ob Schlapphut, Filzhut, Breitkrempiger Hut, Fischerhut. Mit Verzierung, schmal, groß oder klein. Klar ist: Der Hut sieht nur richtig cool aus, wenn er selbstbewusst getragen wird. Ein wenig Mut und viel Kreativität wird benötigt für das perfekte Hut-Outfit. Denn hier sind keine Grenzen gesetzt, alles ist erlaubt.

Endlich wird auch im Winter unserem Outfit die Aufmerksamkeit gewidmet, die sonst zwischen den dunklen Farben und Formen verloren geht. Ich freue mich schon auf die eleganten, verspielten, retroartigen, androgynen und natürlich femininen Hut-Styles.

Eure Jana