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Creme, Gel, Lotion oder doch lieber ein Balsam? Die Entscheidung für die Konsistenz eines Pflegeproduktes fällt nicht immer leicht, gerade weil Schwankungen in Wetter, Gesundheitszustand und Hautgefühl immer wieder Anpassungen der Pflege verlangen. Nicht zu schwer und nicht zu leicht sollte die perfekte Pflege sein. Entscheidend für die Konsistenz ist der Anteil an öligen und wässrigen Bestandteilen in einer Emulsion – das Verhältnis entscheidet, welche Textur ein Pflegeprodukt hat. Wir geben im Blogpost die wichtigsten Infos.

Die richtige Textur für den jeweiligen Hauttyp finden

Die meisten Pflegeprodukte sind mittlerweile in verschiedensten Konsistenzen zu haben. So kann sich jeder Hauttyp seinen Pflegebedürfnissen entsprechend für die passenden Produkte entscheiden, die sowohl eine ausreichende Pflegewirkung bereitstellen als auch ein angenehmes Hautgefühl hinterlassen.

Pflanzliche Fette und Öle als Grundlage

Besonders in der Naturkosmetik sind meistens pflanzliche Fette und Öle die Basiszutat für Cremes und Co. Diese stärken die Haut nicht nur durch hohe Anteile an Lipiden, die den hauteigenen Fetten sehr ähnlich sind, sondern enthalten darüber hinaus meist noch gesundheitsfördernde Pflanzenstoffe, die den Regenerationsprozess der Haut unterstützen; dazu gehören etwa Bio-Flavonoide, Carotinoide und das Anti-Aging-Vitamin Provitamin A. Substanzen wie Lecithin kommen in vielen pflanzlichen Fetten von Natur aus vor und stärken das Feuchtigkeitshalte-Vermögen der Haut. Pflanzenstoffe wie Phytosterole geben der Haut ihre Geschmeidigkeit wieder und wirken Entzündungen entgegen. Shea Butter ist besonders häufig in Cremes anzutreffen. Das natürliche Fett macht die Haut geschmeidig und wirkt beruhigend, schließt Feuchtigkeit ein und schützt die Haut. Doch je nach Anteil der Shea Butter ist die Konsistenz der Creme schwerer.

Okklusion – besonders im Winter von Bedeutung

Okklusive, d. h. einschließende Inhaltsstoffe wie Shea Butter brauchen wir vor allem im Winter und wenn es draußen kalt ist. Dann verliert unsere Haut durch die niedrige Luftfeuchtigkeit nämlich besonders viel Wasser. Um das zu verhindern, brauchen wir schwerere Konsistenzen mit reichlich Shea Butter und Fettcremes. Im Sommer ist die Okklusion nicht ganz so wichtig. Bei wärmeren Temperaturen sind leichte Texturen ohnehin angenehmer, das Spenden von Feuchtigkeit ist bei wärmeren Winter oberste Priorität der Pflege.


Zwei Varianten von Fliegen- bis Schwergewicht – mit gleichen Wirkstoffen

apotcare-creme-iridoradiant_4Manche Kosmetikfirmen bieten wegen der unterschiedlichen Bedürfnisse der Haut je nach Wetter oder Hautzustand inzwischen ihre Cremes in unterschiedlichen Konsistenzen an. Z. B. Apot.Care. Die Anti Aging Creme Iridoradiant gibt es in zwei Ausführungen: Die Apot.Care Iridoradiant Cream Light ist eine leistungsstarke Anti-Aging-Hautpflege mit einem effektiven Anti-Aging-Effekt, sie durchfeuchtet die Haut intensiv und zieht dennoch zügig ein und hinterlässt keinen Film auf der Haut.

apotcare-creme-iridoradiant_6Anders die Apot.Care Iridoradiant Cream Rich. Die schwerere Variante der gleichen Creme ist um einiges reichhaltiger und legt sich wie ein schützender Film auf die Haut. Dadurch ist sie besonders in den Wintermonaten (Winterhaut!) und zur intensiven Pflege sehr trockener und dehydrierter Haut geeignet.

snowberry---bright-defence-nourishing-lite-day-creamAuch Snowberry hat sich etwas ähnliches ausgedacht. Für Misch- und ölige Hauttypen gibt es die Snowberry Lite Day Cream. Die Tagespflege versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und glättet Trockenheitsfältchen. Pflanzenextrakte und Öle kräftigen die Haut im Kampf gegen freie Radikale und Umweltschäden. Die leichte Konsistenz der Creme hinterlässt ein angenehm weiches, zartes Hautgefühl. Für alle, die trockene oder sehr trockene Haut haben, gibt es die ähnlich formulierte Snowberry Rich
snowberry---nourishing-rich-day-creamDay Cream
. Sie verbessert ebenso die Hautfeuchtigkeit, stärkt aber zudem noch mit reichlich Pflanzenölen und pflanzlichen Fettestern die Hautbarriere – insofern ist die Creme reichhaltiger, bringt aber die gleichen Anti Aging Wirkungen wie ihre leichtere Schwester, die Lite Day Cream, mit an den Tisch.

Leicht, leichter, Tonic – erfrischender Pflegeboost im Sommer

Besonders im Sommer kann es sich unangenehm anfühlen, zu reichhaltige Cremes zu verwenden. Trotzdem braucht die Haut reichlich Feuchtigkeit, gerade wenn es warm ist und wir uns womöglich noch in der Sonne aufhalten. Sonnencreme ist dabei natürlich ein unverzichtbarer Begleiter, klar. Aber für einen pflegenden und erfrischenden Zwischenstopp eignen sich im Sommer besonders Toner und Sprays. Besonders, wenn die pflegenden Wässerchen schon vom Hersteller mit einem Sprühkopf versehen wurden, sind sie für unterwegs perfekt geeignet.

JEAN-D´ARCEL---ARCELMED-DERMAL-TONIC-SPRAYMeine zwei Favoriten: Das Arcelmed Dermal Tonic Spray von Jean d’Arcel. Das alkoholfreie Tonic ist zwischendurch schnell mal auf Gesicht, Hals und Dekolleté gesprüht. Dort sorgen ein paar Sprühstöße nicht nur für sofortige Erfrischung, sondern auch für einen Feuchtigkeitsschub in der Haut. Dank Panthenol und Aloe Vera ist das Arcelmed Tonic besonders im Sommer und nach dem Sonnenbad ein erholsamer Zwischenstopp für die Haut, denn es wirkt beruhigend und entzündungshemmend. susanne-kaufmann---feuchtigkeitsspray-harmonisierend_1Noch ein erfrischendes Multitalent: Das Susanne Kaufmann Feuchtigkeitsspray harmonisierend. Der naturkosmetische Allrounder harmonisiert Gesicht, Hals und Dekolleté, beruhigt gestresste Haut mit Hamamelis-Extrakt und stärkt sie mit Seidenproteinen. Die Feuchtigkeitssprays sind im Sommer echte Pflegeallrounder, die morgens unter der Pflege für einen Extra-Feuchtigkeitsschub sorgen oder zwischendurch immer mal wieder erfrischen und die Feuchtigkeitsspeicher auffüllen.

Leichte Konsistenzen und angenehme Pflege – nährende Gesichtsöle 

Wer intensive Pflege braucht, aber nicht so gern einen dicken Film auf der Haut spüren möchte, der probiert sich mal an einem pflegenden Gesichtsöl. Die Öle gibt es ebenfalls in unterschiedlichen Konsistenzen und Texturen. Ihr Vorteil: Man kann sie aufs noch feuchte Gesichts geben und so extra Feuchtigkeit einschließen; sie stärken mit ihren pflanzlichen Fetten die Lipidbarriere der Haut und hinterlassen ein angenehmes Hautgefühl. Es kann zwar ein wenig dauern, bis das Öl komplett eingezogen ist; oftmals hilft dabei eine sanfte Gesichtsmassage. Doch hinterlässt ein Öl in der Regel keinen Fettfilm wie manch eine reichhaltige Pflegecreme.

Meine liebsten Öle:

snowberry---soothing-facial-massage-oil_11 Das Snowberry Soothing Facial Massage Oil. Mit einem kostbaren Mix hochwertiger Pflanzenöle pflegt es die Haut. Kamillenextrakt, Inca Ichi, Hagebutte und Passionsblume stellen ihre heilenden, beruhigenden und pflegenden Extrakte bereit. Die Omega-Fettsäuren des Gesichtsöls stärken die Lipidbarriere der Haut und die vitaminreiche Ölmischung wirkt zudem stark antioxidativ. Es fühlt sich angenehm auf der Haut an und zieht nach ein paar Minuten Massage rückstandslos ein.

vestige-verdant-rare-oil_32 Die Vestige Verdant Rare Oil Blend. Dieses Gesichtsöl ist ein Hauch von Luxus. Die Ölmixtur auf Arganölbasis verfeinert das Hautbild und repariert Zellschäden. Das Karottensamen-Öl im Rare Oil Blend ist reich an Vitamin A – einem Anti Aging Vitamin, das Sonnenschäden reparieren und erste Falten reduzieren kann. Das superweiche Öl zieht schnell ein und hinterlässt keinen Ölfilm im Gesicht.

Diese pflegenden Öle sind trotz reichhaltiger Pflege keine Filmbildner, die noch ewig unangenehm auf der Haut sitzen – im Sommer unerträglich. Die schweren Cremes und fettreicheren Seren können dann im Winter wieder an unsere Haut. Aber bis dahin ist noch viel Zeit!

Liebe Grüße aus Mainz, eure Natascha