Food Cleansing statt Saftkur: Der sanfte Detox

Food Cleansing statt Saftkur: Der sanfte Detox

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Food Cleansing – Den Körper von innen putzen und wieder auf Vordermann bringen.

Das verspricht das Food Cleansing. Weniger hart als eine Kur mit Säften, ist das Food Cleansing eine optimale Methode, um den Körper zu entgiften und sich rundum wohlzufühlen – und ein paar Kilos wirst du dabei auch noch los. Wie das Ganze funktioniert? Wir erklären es!

Industriell verarbeitete Produkte stehen wohl bei jedem von uns auf dem Speiseplan. Morgens der abgepackte Fruchtjogurt, mittags der Fertig-Salat und abends eine Scheibe Brot mit Wurst? Was sich gar nicht so ungesund anhört, ist eigentlich ziemlich schlecht für den Körper. Denn in jedem dieser Lebensmittel stecken künstliche Zusätze. Ein Erdbeerjogurt aus dem Supermarkt hat meist nur 3,5 bis 6 Prozent Fruchtanteil! Der Geschmack kommt durch zugesetzte Aromastoffe und viel Zucker. Wenn dann noch Farbe und Verdickungsmittel dazukommen, kann man beim Fertigjogurt kaum noch von einem natürlichen Erzeugnis sprechen. Nicht anders sieht es beim Fertig-Salat aus. Bei fast allen fertig verpackten Salaten sind die Nitratwerte erhöht und durch die Plastikverpackung ist die Keimbelastung höher. Da vergeht einem schon irgendwie der Appetit, oder? Und auch verarbeitete Fleischwaren sind mit teilweise krebserregenden Stoffen belastet, die durch die Konservierung entstehen.

Du siehst also: Selbst Dinge, die sich gesund anhören, können im Körper erheblichen Schaden anrichten. Das liegt nicht an den Lebensmitteln per se – sondern einfach daran, dass sie industriell verarbeitet worden sind. Sie enthalten künstliche Zusätze. Leider essen wir in den Industrieländern viel zu viel von solchen Lebensmitteln. Mit Food Cleansing können wir diesen Trend umkehren.

Was ist Food Cleansing? Go Green!

Unsere Körper sind kleine Wunder: Von selbst neutralisieren sie giftige Stoffe aus der Umwelt und aus unserer Nahrung. Wer seinem Körper bei diesem Prozess unter die Arme greifen möchte, der kann dies mit bestimmten Lebensmitteln tun. Alles, was reich an Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen ist, gehört in diese Kategorie. Wer sich eine Zeitlang ausschließlich mit diesen Lebensmitteln stärkt, der wird schnell ein besseres Körpergefühl gewinnen. Das ist der Leitgedanke beim Food Cleansing. Während dieser Detox-Kur konzentrierst du dich ausschließlich auf nicht industriell verarbeitete Lebensmittel ohne Zusätze. Stattdessen greifst du zu natürlichem Obst und Gemüse, am besten in Bio-Qualität. Die Vorteile sind nahezu endlos: Du fühlst dich gutgelaunt, hast mehr Energie, deine Haut strahlt und du senkst das Entzündungsrisiko. Und ganz nebenbei nimmst du auch noch ein paar Kilos ab – und das ohne zu Hungern.

Das ist der große Trumpf, den das Food Cleansing gegenüber anderen Detox-Kuren hat. Weil du genügend essen darfst, brauchst du keine schlechte Laune – wie zum Beispiel bei Saft-Kuren – zu fürchten. Und natürlich nimmst du mühelos ab, ohne dass der Magen grummelt. Doch viel besser als das, ist das wohlige Körpergefühl, dass das Food Cleansing verursacht: Du bist gesünder und fühlst dich auch so!

 

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Doch wie genau funktioniert das Food Cleansing nun? Im Prinzip darfst du alles an unverarbeitetem Obst und Gemüse essen – mit Fokus auf viel grünem Gemüse. So versorgst du den Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien und entschlackst ihn auf natürliche Art und Weise von innen. Gemüse ist reich an sekundären Pflanzenstoffen. Diese haben Einfluss auf Stoffwechselprozesse, schützen vor Krebs und haben viele weitere Vorzüge für die Gesundheit. So werden ihnen entzündungshemmende und antibakterielle Wirkungen zugeschrieben. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen auch, dass sekundäre Pflanzenstoffe vor Viren schützen, den Cholesterinspiegel senken und die Blutdruckwerte stabilisieren. Sie können die Herzgesundheit positiv beeinflussen und steigern die Abwehrkräfte. All das sind gute Gründe, um immer viele Gemüse auf den Tisch zu bringen. Das gilt umso mehr während eines Food Cleansings. Besonders grünes Blattgemüse, wie Spinat, Grünkohl oder Feldsalat ist hier wichtig. Das in ihnen enthaltene Chlorophyll reinigt das Blut und regt den Aufbau neuer Blutzellen an. Mit diesen Vitalstoffbomben wirst du dich schnell gesund und zufrieden fühlen.

3 Fragen rund ums Food Cleansing

Wer wen ist Food Cleansing geeignet?

Der beste Weg, um den Körper zu entgiften, geht über die Nahrung. Deshalb ist das Food Cleansing auch für jedermann geeignet. Das Gute an dieser Methode: Die Regeln sind einfach. Wer ein wenig Willensstärke mitbringt, der wird das Food Cleansing einfach durchhalten und schnell die zahlreichen Vorzüge genießen können. Wenn du dich müde oder ausgelaugt fühlst, ist das Food Cleansing genau das Richtige für dich. Es erlaubt dir schnell und einfach wieder zu einem guten Körpergefühl zurückzukehren. Auch wenn du einige Kilos losewerden willst, bist du beim Food Cleansing an der richtigen Adresse.

Was darf ich während des Food Cleansings essen?

Gemüse und Obst sind die zwei Hauptbestandteile deiner Ernährung solange du die Kur einhältst. Wie schon beschrieben, ist besonders grünes Blattgemüse beim Food Cleansing dein bester Freund. Das kann etwa Rucola oder Grünkohl sein. Wenn du es etwas exotischer magst, empfehlen wir dir Meeresalgen. Meeresalgen wie Wakame oder Ulva sind reich an Eiweiß, Vitamin C, Eisen und Kalzium. Du kannst aber auch Radieschen, Rote Beete oder Karotten zu dir nehmen. Die Möglichkeiten sind endlos. Bei den Früchten sind insbesondere Äpfel, Blaubeeren, Grapefruit und Cranberrys zu empfehlen.

Neben dem Gemüse darfst du beim Food Cleansing außerdem bei jeder Mahlzeit ein wenig Protein zu dir nehmen. Das können Milchprodukte, Hähnchenfleisch oder Sojaprodukte sein. Also: Greife morgens lieber zum Naturjogurt mit frischen Früchten. Genieße mittags lieber einen selbstgemachten Blattsalat – zum Beispiel mit leckeren Avocadoscheiben. Und abends gönnst du dir lieber gedünstetes Gemüse – zum Beispiel Brokkoli, rote Zwiebeln und Rosenkohl – mit Hähnchenbrust. Das ist mindestens so lecker wie die verarbeiteten Produkte aus dem Supermarkt – aber um einiges gesünder!

 

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Wie lange darf ich das Food Cleansing durchführen?

Schon nach wenigen Tagen wirst du die Vorzüge des Food Cleansings an deinem Körper bemerken. Der Körper wird die Toxine schneller und einfacher los und du wirst dich rasch besser fühlen. Weil das Food Cleansing nicht so drastisch wie eine Saftkur ist, brauchst du keine Kopfschmerzen zu befürchten. Drei bis vier Tage reichen für den Anfang aus, aber das Food Cleansing kannst du beliebig lange durchführen. Solange, wie du es eben aushältst. Achte aber darauf regelmäßig zu essen, keine Mahlzeit auszulassen und viel zu trinken (8 Gläser Wasser am Tag).

Detoxen sollte man zweimal im Jahr. Der Körper lässt sich auf vielerlei Weise entgiften, aber die Nahrung ist sicherlich der effizienteste Weg. Wenn auch du deinen Körper entschlacken willst, ist Food Cleansing vielleicht genau die richtige Methode für dich!

Wellness Trends 2019: Von Kristallen und Infusionen

Wellness Trends 2019: Von Kristallen und Infusionen

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Wellness ist Entspannung, Wohlfühlen, die Flucht aus dem Alltag. In der Hektik des täglichen Wahnsinns geht die kleine Streicheleinheit für Körper und Geist oft unter. Lass das 2019 nicht zu und entdecke mit uns drei der angesagtesten neuen Wellness-Trends.

Ständig erreichbar? Die To-Do-Liste wird immer länger? Die ständige Informationsflut überfordert dich? Dann wird es höchste Zeit, dass du deinem Körper eine Auszeit gönnst. Denn: Stress, der dich über einen längeren Zeitraum heimsucht, macht krank. Stress greift das Immunsystem an und erhöht die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Von den psychischen Belastungen wollen wir gar nicht erst reden. Das Schlimmste daran: Stress beeinflusst deutlich die Lebensqualität. Wie du dagegen angehen kannst? Ganz einfach, Anspannung begegnest du mit Entspannung! Das bedeutet zum Beispiel einfach mal nichts zu tun und sich eine Verschnaufpause zu gönnen. Selfcare heißt das Zauberwort. Kümmere dich um dich selbst!

Zum Glück gibt es mittlerweile viele Wohlfühlprogramme, mit denen wir Köper, Geist und Seele verwöhnen können. Wellness ist ein Trend, der bleibt. Dabei gibt es so viele Wellness-Varianten, wie es Sandkörner am Meer gibt. Viele erobern die Wellness-Welt im Sturm, andere flauen recht schnell ab. Aber für jeden Typ gibt es einen Trend, der genau auf seine Bedürfnisse angepasst ist. Ob Yoga, Massage, Detox, Superfoods oder Kosmetik mit Heilsteinen – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Was ist 2019 neu im Wellness-Bereich? Wir zeigen euch drei der angesagtesten Trends.

Crystal Healing – Edelsteine fürs Wohlbefinden

Kristalle und Edelsteine entstehen über mehrere Jahrtausende hinweg. In ihrer Entstehung nehmen sie die Elemente der Erde in sich auf und speichern sie. Diese Energie kann uns heilen und zu unserem Wohlbefinden beitragen. So zumindest die Theorie hinter diesem neuen Trend. Stars wie Kate Hudson oder Model Bella Hadid schwören auf heilende Kristalle. 2019 schwappt der Trend auch immer mehr auf den Otto-Normal-Verbraucher über. In zahlreichen Spas werden mittlerweile Behandlungen in Kombination mit verschiedenen Kristallen angeboten. Es gibt sogar Naturkosmetik, in die Kristalle beigemischt worden sind. Das soll die Textur und die Wirkung der Pflegestoffe verbessern.

Das ist dir zu spirituell und ein wenig abgehoben? Feststeht, dass die Edelsteine in der Schönheitsindustrie angekommen sind – und das nicht erst seit gestern. Kristalle werden schon seit Jahrtausenden genutzt, um mehr Glanz in das Aussehen oder ein besseres Wohlbefinden zu erreichen. Heute wissen wir, dass alles auf der Erde aus Energie besteht – so auch die Kristalle. Scheint es da so weit hergeholt, dass die Energie der Edelsteine positiv auf uns wirkt? Dabei ist das Crystal Healing eine Kunst für sich. Hier spielen Farbe, Qualität, Entstehung und Kristallstruktur eine Rolle. Aber viele sind überzeugt: Edle Steinen können die Energie im Körper in Balance bringen, die Haut verschönern, und entgiften.

Das neue Superfood – die Meso-Nährstoffe

Jeder kennt sie – die Makro- und Mikrostoffe. Fette, Proteine und Kohlenhydrate oder Vitamine und Spurenelemente sind für uns geläufige Begriffe. Doch wie steht es mit den Meso-Nährstoffen? Was steckt hinter dieser Bezeichnung? Warum sind Meso-Nährstoffe wichtig für mehr Wohlbefinden und ein schönes Aussehen?

Wir wissen natürlich, dass Obst und Gemüse in unserer Ernährung eine große Rolle spielen sollten. Das liegt nicht nur an ihrem Vitamingehalt, sondern zum großen Teil auch an den Meso-Nährstoffen. Klar, Tomaten haben viel Vitamin C – also Mikronährstoffe – aber hast du schonmal etwas von Lycopin gehört? Der Carotinoid-Farbstoff verleiht Tomaten die intensive rote Farbe und ist enorm gesund für unseren Körper. Es verbessert unter anderem die Blutgefäße und beugt so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Das ist nur eine von vielen positiven Auswirkungen des Antioxidans. Und – richtig geraten – Lycopin ist ein Meso-Nährstoff. Meso-Nährstoffe sind sogenannte mittlere Nährstoffe. Im Englischen bezeichnet man sie als „aktive Komponenten“. Aktiv deshalb, weil die Meso-Nährstoffe in unseren Körpern bestimmte Auswirkungen beeinflussen und positiv auf unsere Gesundheit wirken.

Wenn du also weißt, an welchen Nährstoffen es deinem Körper mangelt, oder gegen welche Gebrechen du welche Meso-Nährstoffe einnehmen solltest, kannst du deinen Körper von innen heilen. Die mittleren Nährstoffe sollten sorgfältig zusammengestellt werden. Wichtig ist hierbei zu wissen: Meso-Nährstoffe stecken nur in pflanzlichen Lebensmitteln – insbesondere direkt unter der Schale oder den Blättern. Deshalb lieber nicht den nächsten Apfel schälen, sondern genüsslich mit der Schale genießen. So tust du deinem Körper erheblich mehr Gutes! Andere bekannte Meso-Nährstoffe neben dem Lycopin sind zum Beispiel das Allicin im Knoblauch oder die Anthocyane in Blaubeeren.

Intravenöse Infusionen – die Verschönerung von innen

Immunschwäche? Müdigkeit? Zu wenig Energie? Immer mehr Menschen greifen hier zu Vitamin-Infusionen. Model Kendall Jenner nutzt die Infusionen, um schnell fit zu werden und dem Körper eine Vitamin-Kur zu gönnen. Zahlreiche andere Stars machen es ihr nach. In Las Vegas gibt es diesen Trend schon länger. Hier liefert die „Hangover Clinic“ eine speziell gegen den Kater abgestimmte Mixtur an Vitaminen, die intravenös noch im Hotelzimmer den Kranken aufpäppeln soll. Das ist für die „Sin City“ natürlich eine sinnvolle Einrichtung. Ähnlich ist es mit dem Vitamin-Cocktail für Schönheit und Wohlbefinden.

Sich eine Infusion für den nächsten Energieschub zu setzen, mag sich ein wenig merkwürdig anhören. Aber Vitaminpillen sind schon seit Jahren im Mainstream angekommen. Der Vitamincocktail schlägt in dieselbe Kerbe – nur das hier ein maßgeschneiderter Mix in die Venen geleitet wird. Das gleicht einen Vitaminmangel aus, stärkt das Immunsystem, regeneriert den Körper und lässt die Haut strahlen! Kein Wunder, dass auch hierzulande immer mehr Ärzte und Heilpraktiker die Infusionen anbieten. Aber Achtung: Weil es sich um eine medizinische Behandlung handelt, ist hier Vorsicht geboten. Manche können gegen die Infusionen allergisch reagieren. Deshalb ist ein medizinscher Check vorab ein Muss! Das ist auch deshalb so wichtig, weil jeder Vitamin-Cocktail genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt sein sollte. Die Wirkstoffe in der Infusion werden individuell zusammengestellt. Achte also darauf nur bei einem Experten eine Vitamin-Infusion durchführen zu lassen.

Vitamin-Infusionen sind eine gute Idee, wenn man sich müde, ausgelaugt und erschöpft fühlt, oder unter Stress und Leistungsdruck leidet. Meist dauert solch Vitamin-Sitzung 90 Minuten – und danach ist man direkt voller Energie.

Hat dich der Wellness-Trend auch gepackt? Ist einer deiner Vorsätze mehr auf dein Wohlbefinden zu achten und sowohl Körper als auch Geist etwas Gutes zu tun? Dann ist vielleicht einer der neuen Trends etwas für dich. Einen Versuch ist es wert!

Abnehmen mit der OMAD-Diät – hart aber effektiv

Abnehmen mit der OMAD-Diät – hart aber effektiv

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Du hast über die Weihnachtszeit ein paar Pfunde zu viel zugenommen? Ins neue Jahr bist du eher „gerollt“ als „gerutscht“? Dann bist du mit der OMAD-Diät auf der richtigen Spur. Wir zeigen dir, wie du mit dieser Fastenvariante schnell abnimmst – und das neue Jahr um einiges leichter beginnst.

Einfacher geht’s nicht! Mit der OMAD-Diät brauchst du kein lästiges Kalorienzählen. Du musst auch keine aufwendigen Gerichte zubereiten und schon gar nicht einem gestrengen Fitnessplan folgen. Das einzige, was du beachten musst? Nur eine Mahlzeit am Tag zu dir zu nehmen. „One Meal a Day“ lautet das Prinzip, hinter dem die Abkürzung OMAD steckt. Tatsächlich ist diese Regel schnell verstanden und damit auch einfach anzuwenden. Aber sie ist definitiv leichter gesagt als getan! Dennoch wird die Diät mit den vier Buchstaben in den USA immer beliebter. Nun schwappt der Trend auch zu uns herüber – und das obwohl die OMAD-Diät ziemlich streng daherkommt. Warum die OMAD-Diät dennoch kleine Abnehmwunder vollbringen kann und dem Körper dabei auch noch guttut, verraten wir hier.

So funktioniert die OMAD-Diät

Die Methode ist schnell erklärt. Wer mit der OMAD-Diät abnehmen will, der darf einmal am Tag nur eine einzige Mahlzeit zu sich nehmen. Hier findet ein sehr einfaches, aber sehr erfolgreiches Prinzip seine Anwendung: das sogenannte Intermittierende Fasten. Auch Intervallfasten genannt, hat diese Methode die Fitnesswelt und Abnehmwelt im Sturm erobert. Im Grunde genommen geht es beim Intermittierenden Fasten um eine neue Ernährungsweise – nicht um eine Diät. Hier wird eine bestimmte Anzahl an Stunden am Tag gefastet. Essen darf man nur während eines bestimmten Zeitraumes. Dieses flexible Verfahren hat dazu geführt, dass es mittlerweile zahlreiche verschiedene Arten des Intervallfastens gibt. Besonders beliebt ist die 16:8-Methode. Das bedeutet, dass man 16 Stunden lang fastet und dann innerhalb von 8 Stunden essen darf, was man will. Auch die 5:2-Methode, wonach man an fünf Wochentagen normal isst und an zwei Tagen fastet, wird oft angewandt. Das Besondere am Intervallfasten: Jeder kann sich die Fastenart aussuchen, die am besten in sein Leben passt. Und: die Regeln sind einfach einzuhalten und lassen sich so langfristig durchführen.

Es verwundert nicht, dass unter den verschiedenen Arten des Intervallfastens nun die OMAD-Diät immer beliebter wird. Denn diese Methode ist eine sehr drastische Form des Intermittierenden Fastens – und damit um einiges effektiver beim Gewichtsverlust. Wer sie anwendet, darf nämlich 23 Stunden am Tag nichts essen. Nur während einer Stunde am Tag ist es erlaubt, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. 23:1 heißt hier die Losung. Das hört sich nicht nur hart an – es ist auch extrem schwierig. Dafür zeigt die OMAD-Diät aber auch schnell sehr große Effekte. Die Pfunde schmelzen nur so dahin! Mit ein wenig Willensstärke schafft es jeder diese Form des Fastens einzuhalten. Aber Achtung: Im Gegensatz zu den meisten anderen Formen des Intervallfastens solltest du die OMAD-Diät nicht langfristig durchführen. Denn wer länger als eine Woche nur eine Mahlzeit zu sich nimmt, der riskiert einen Vitamin- und Mineralstoffmangel.

Die OMAD-Diät – was du beachten musst

Auch wenn das Prinzip hinter OMAD-Diät einfach ist. Ein paar Dinge solltest du doch beachten, damit du mit dieser extremen Form der Fastens Erfolg hast. Die erste und wichtigste Regel lautet, dass du nur eine Mahlzeit pro Tag essen darfst. Im Umkehrschluss bedeutet das natürlich auch, dass du während der Essensphase nicht ununterbrochen essen sollst. Stattdessen darfst du dich nur einmal an den Esstisch setzen und schlemmen. Was du dabei isst, darfst du selbst entscheiden. Das kann eine Pizza, Pommes mit Wurst oder ein Burger sein. Dabei gilt auch hier: die Menge macht’s. Sich den Teller auf schwindelerregende Höhe zu stapeln oder einen Riesenteller zu benutzen, ist bei der OMAD-Diät nicht drin. Benutze deinen gesunden Menschenverstand und du wirst schnell merken, wann du zu viel auf dem Teller hast. Wenn du schon so eine drastische Diät durchführst, solltest du dich nicht selbst belügen und deinen Abnehmerfolg nicht sabotieren.

 

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Natürlich empfehlen wir dir lieber eine gesunde Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. Aber das ist für die OMAD-Diät kein Muss. Nimm dir Zeit beim Essen, denn danach darfst du nichts weiteres mehr zu dir nehmen. Genieße also jeden Bissen und dehne die Mahlzeit aus. Beachte auch, dass du deine einzige Mahlzeit pro Tag immer zur selben Zeit aufnimmst. Denn das Fastenfenster soll ja bei 23 Stunden bleiben und nicht etwa verkürzt werden. Wenn es mal gar nicht anders geht, darfst du deine Mahlzeit maximal vier Stunden vor oder nachziehen. In deiner 23-Stunden-Fasten-Periode darfst du Wasser und ungesüßte Tees trinken.

Was bringt das Intervallfasten?

Es ist einleuchtend: Ist der Köper mit der Verdauung beschäftigt, wendet er viel Energie an, die dann an anderer Stelle fehlen. Wer fastet, entschlackt den gesamten Körper – und der Magen-Darm-Trakt hat Zeit, sich zu regenerieren. Der Körper kann sich dann auf andere Dinge konzentrieren – zum Beispiel Gifte aus dem Körper herauszufiltern oder Fettreserven abzubauen. Studien zeigen, dass Fasten dem Körper enorme Vorteile bringt. Das Intervallfasten bildet hier keine Ausnahme. Wer eine der Intervallfasten-Methoden anwendet, der senkt unter anderem sein Entzündungsrisiko und verbessert die Zellregeneration. Insbesondere letzteres ist für alle Beauty-Experten interessant, denn eine schnellere Zellregeneration verlangsamt zugleich den Prozess des Alterns. Intervallfasten lässt dich also jünger aussehen! Wer aber „nur“ abnehmen will, für den ist das Intervallfasten eine ebenso wirkungsvolle, wie effektive Methode. Denn: Bleibt der Körper länger als 12 Stunden ohne Nahrung, dann geht der Körper an die Fettreserven und beginnt sie zu verbrennen. Dieser Effekt lässt sich noch dadurch verstärken, dass man nach 12 Stunden Sport treibt – also vor der Essensphase.

Aber Hand aufs Herz: Wem gelingt es heutzutage schon länger als 12 Stunden nichts zu essen? Wir essen leider von frühmorgens bis spätabends. Selbst wenn wir uns dabei relativ gesund ernähren, gönnen wir dem Körper doch keine Auszeit von der ständigen Verdauung. Und der Körper baut immer erst die zugeführten Kohlenhydrate statt die Fettreserven ab. Deshalb ist das Intervallfasten so eine gute Methode, um abzunehmen. Sie zwingt uns, unsere Ernährung umzustellen. Die Effekte sind durchweg positiv – egal ob du abnehmen willst oder einfach nur gesündere Blutwerte haben möchtest.

Die OMAD-Diät ist sicherlich nichts für jeden. Wer Wert darauf legt morgens und abends mit seiner Familie zu essen, sucht sich lieber eine einfachere Fastenmethode aus. Wer es hingegen schafft in einer Woche nur sieben Mahlzeiten zu sich zu nehmen, der kann mit der OMAD-Diät schnell große Erfolge erzielen. Wir drücken die Daumen!

Katerstimmung? Wie du trotzdem gut aussiehst und dich besser fühlst

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Nach jeder durchgefeierten Nacht sucht er uns heim: Der Kater. Wer mit einem Hangover morgens aufwacht, denkt erstmal nicht an sein Aussehen. Dabei gilt auch hier: Wer sich schön fühlt, fühlt sich besser. Wie du dich trotz eines Katers besser fühlst, zeigen wir dir mit unseren Tipps.

Die meisten von uns kennen die Übelkeit und die migräneartigen Kopfschmerzen, die mit einem Hangover einhergehen. Wir fühlen uns schlapp, leiden an Durst und Schwindel. Aber neben den körperlichen Symptomen sehen wir mit einem Kater auch ziemlich mies aus. Verquollene Augen und ein fahler Teint gehen mit dem Kater Hand in Hand. Nicht nur, dass wir uns schlecht fühlen – wir sehen auch noch so aus. Aber gerade unser Aussehen kann einiges zu unserem Wohlgefühl beitragen. Erste Hilfe-Maßnahmen gegen den Kater kennt jeder. Aber wie steht’s mit Maßnahmen gegen die Augenringe und den fahlen Teint? Dabei gibt es neben den vielen Hausmittelchen gegen die fiese Alkoholverstimmung am Tag danach ein einfaches Mittel, mit dem du dich direkt besser fühlst – besser auszusehen.

Ein Kater entsteht, weil der Körper damit beschäftigt ist, den konsumierten Alkohol abzubauen. Der Körper ist im Ungleichgewicht, weil wichtige Mineralien wie Magnesium, Kalium und Kalzium durcheinandergeraten sind. Und je mehr du getrunken hast, desto länger ist der Körper mit dem Abbau beschäftigt. Leider lässt sich dieser Alkoholabbau im Körper nicht beschleunigen. Geduld ist hier also eine Tugend. In der Zwischenzeit kannst du aber einiges tun, um dich frischer, schöner – und damit besser zu fühlen.

Saubere und entgiftete Haut – mit einer belebenden Dusche

Auch wenn man sich mit einem Kater am liebsten den ganzen Tag im Bett verkriechen will. Für den Kreislauf ist das definitiv nicht das Beste. Auch bei einem Hangover gilt: Raus aus dem Bett und unter die Dusche. Eine lauwarme Dusche erfrischt Körper und Geist. Benutze dazu noch ein belebendes Duschgel und du wirst sehen, wie du regelrecht aufblühst! Rosmarin und Zitrone sind gute Aromen für die Dusche nach einer Partynacht.

Um den Kreislauf zusätzlich in Schwung zu bringen, empfehlen wir dir dich am Ende mit kaltem Wasser abzubrausen. Lass den Duschstrahl von unten nach oben wandern. Danach wird jede Müdigkeit verflogen sein, denn das kalte Wasser erhöht die Durchblutung des Körpers. Deshalb nimmt der Körper mehr Sauerstoff auf, transportiert leichter Giftstoffe ab und die Müdigkeit verfliegt sofort! Unter der Dusche kannst du auch deiner Haut etwas Gutes tun, indem du mit einem Peeling die Auswirkungen der durchfeierten Nacht abschrubbst. Nutze dazu ein Peeling, dass die Haut effektiv reinigt und ihr zusätzlich Feuchtigkeit spendet.

Produktempfehlungen für den Hangover

  • Swiss Estetic - Hyaluron Ampullen

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    Die einzigartigen Hyaluron Ampullen spenden der Haut intensive Feuchtigkeit. Die Hyaluronsäure wird mittels einem speziellen Herstellungs- verfahren gewonnen ohne jegliche Zusätze von Säuren oder Konservierungsmittel.  Derzeit einzigstes Produkt auf dem Markt, welches naturkosmetikkonform ist.  

  • Swiss Estetic - Ultralift Eyepads

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    Die einzigartige Augenmaske wirkt sofort straffend, spendet intensive Feuchtigkeit und lässt die Augenpartie frischer und jünger aussehen. 

  • Mesoestetic - Mesocaps Age Repair

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    Hilft die Anzeichen der Haut-alterung zu reparieren Multivitamin- Komplex: A, B, C, D und E. Inositol, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink, Kupfer, Selen und Molybdän Mehr von Mesoestetic

Tipps gegen fahle Haut

Alkohol schadet unserem Körper natürlich. Da bildet die Haut leider keine Ausnahme. Kein Wunder also, dass nach einer durchzechten Nacht die Haut fahl, schlapp und müde aussieht. Das liegt neben den Giftstoffen im Alkohol auch daran, dass Alkohol unserer Haut die Feuchtigkeit entzieht. Wenn du morgens mit einem Hangover in den Spiegel schaust, siehst du wahrscheinlich mehr Falten im Gesicht. Wer regelmäßig viel Alkohol konsumiert, bekommt schneller Falten. Deshalb ist es gerade bei einem Kater so wichtig sich intensiv um die Haut zu kümmern. Neben einem erfrischenden und feuchtigkeitsspendenden Peeling unter der Dusche, empfehlen wir euch auch eine Feuchtigkeitsmaske aufzutragen. Lass diese eine Viertelstunde einwirken und spüle sie dann mit lauwarmem Wasser ab. Zum Schluss kommt eine revitalisierende Creme mit vielen Antioxidantien auf die Haut. Tipp: Nutze für die Augenpartie eine spezielle Augencreme und klopfe diese sanft ein. Das regt die Durchblutung der empfindlichen und dünnen Haut unter dem Auge zusätzlich an. Noch besser sind kühle Augenpads, die die Augenringe vertreiben.

Das Anti-Kater-Frühstück zum Wohlfühlen

Es muss nicht gleich der berühmt-berüchtigte Rollmops zum Frühstück sein oder das rohe Ei mit Worcestershiresauce und Tomatensaft. Aber ein herzhaftes Frühstück nach einer langen Partynacht ist dennoch eines der besten Mittel, um sich direkt besser zu fühlen. Der Körper braucht jetzt Elektrolyte, wertvolle Mineralstoffe und Vitamine. Wem speiübel ist, kann zum bewährten Zwieback oder zu einem Ingwertee greifen. Beides beruhigt den Magen. In jedem Fall sollte das Kater-Frühstück nicht zu fettig sein. Lieber ein Müsli mit Obst oder ein mit Radieschen und Tomaten belegtes Vollkornbrot. Ein Geheimtipp sind auch Getränke mit Elektrolyten. Das gleicht den Mineralverlust aus. Hier kannst du zu Sportgetränken oder Kokoswasser greifen.

Tipps gegen den Hangover

Bei der nächsten Feier kannst du den Kater minimieren oder sogar ganz vermeiden, wenn du einige einfache Tipps beherzigst. Denn: Die nächste Party kommt bestimmt! Damit du nicht wieder mit einem Brummschädel aufwachst, empfehlen wir dir unter anderem zwischen den alkoholischen Getränken auch öfter mal zu einem Glas Wasser zu greifen. Alkohol führt meist zu einer Dehydrierung des Körpers – und das kann zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Das bedeutet, dass du schon während der Party das Wassertrinken nicht verschmähen solltest. Trinke ein großes Glas Wasser vor dem Schlafengehen und direkt nach dem Aufstehen. Das kann schon erhebliche Erleichterung verschaffen.

Am besten ist es natürlich so wenig wie möglich an Alkohol zu sich zu nehmen. Nur, wo bleibt da der Spaß? Wer nicht auf Alkohol verzichten will, dem seien Drinks mit weniger Kongeneren ans Herz gelegt. Kongenere sind ein Nebenprodukt des in alkoholischen Getränken enthaltenen Ethanols. Das ist nach zahlreichen Studien eine der Hauptursachen für die miese Katerstimmung am Tag danach. Vermeide also lieber zu viele Drinks mit diesem Wirkstoff. Darunter zählen zum Beispiel Brandy, Rotwein oder Whisky. In Weißwein, Wodka oder Gin sind viel weniger Kongenere. Aber Achtung: Wer es auch hier übertreibt, der muss sich nicht über den Hangover danach wundern.

Der fiese Kater lässt sich gut bekämpfen aber ganz vermeiden lässt er sich oft nicht. Mit den obigen Tipps linderst du nicht nur die Auswirkungen deines Hangovers. Du tust deinem Körper auch viel Gutes, indem du ihn hegst und pflegst. Das trägt erheblich zu deinem Wohlgefühl bei – und das ist mit oder ohne Kater eine gute Idee. So wird aus einem verkaterten, miesen Tag ein Mini-Wellness-Tag. Du wirst sehen – das Wohlgefühl stellt sich dann ganz von allein ein.

Deine Pilates-Routine für Zuhause

Deine Pilates-Routine für Zuhause

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Sanft aber wirkungsvoll trainieren – das ist Pilates. Das systematische Ganzkörpertraining führt zu einer besseren Haltung, reduziert Stress und macht einen schön geformten Körper. Alles gute Gründe, um über die Feiertage eine kleine Pilates-Routine in die Pausen zwischen den Festessen einzubauen. Wir zeigen dir fünf simple Übungen, die du einfach zuhause durchführen kannst.

3 gute Gründe für Pilates

Pilates trainiert in erster Linie das sogenannte „Powerhouse“. Das ist die so wichtige Körpermitte, die aus den Tiefenmuskeln, dem Beckenboden und den Bauchmuskeln besteht. Wer diesen Bereich des Körpers stählt, ist tatkräftiger, gesünder und energiegeladener und verbessert gezielt die Körperhaltung. Das lässt dich anmutiger und eleganter erscheinen und durch die verbesserte Haltung wirkst du selbstbewusster auf andere.

Aber Pilates bewirkt noch viel mehr als das. Wer regelmäßig die über 500 verschiedenen Übungen anwendet, der bekommt einen wohlgeformten Körper – Knackpo und straffe Oberarme inklusive. Weil die Übungen oft mit dem Atem kombiniert werden, bauen sie gleichzeitig auch Stress ab. Denn gerade das bewusste und fokussierte Atmen bringt uns Ruhe und Entspannung.

Doch damit nicht genug: Weil du mit den Pilates-Übungen den ganzen Körper trainierst statt nur einzelne Muskelpartien, hilft eine Pilates-Routine beim Abnehmen. Gerade nach den Feiertagen und der Vorweihnachtszeit mit Plätzchen und Glühwein zuhauf, ist ein wenig Sport eine gute Idee. Pilates kräftigt die Muskeln, so dass sich die Kalorienverbrennung auch im Ruhezustand verbessert und regt den Stoffwechsel an. Wer abnehmen will, liegt mit Pilates also genau richtig.

Das sind nur drei von zahlreichen Gründen, warum Pilates eine gute Idee ist. Du musst auch nicht direkt zum Profi rennen, um die Vorzüge dieses Ganzkörpertrainings zu genießen. Wir zeigen dir eine einfache Pilates-Routine, mit der du dein Powerhouse aktivierst, deinen Körper stählst und Kalorien verbrennst.

5 Pilates-Übungen für einen schönen Körper

In weniger als zehn Minuten kannst du folgende Übungen durchführen und so zwischen den alltäglichen Aufgaben deinem Körper etwas Gutes tun. Wichtig bei jeder der Übungen ist, dass du dein Powerhouse aktivierst. Wie du das tust? Nichts einfacher als das! Das Powerhouse aktivierst du, indem du deine Bauchmuskeln, die Tiefenmuskeln und das Beckenboden aktivierst. Dazu musst du einfach beim Ausatmen den Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule ziehen und dabei den Beckenboden anspannen. Das ist die Ausgangssituation für jede der folgenden Übungen.

Die Brücke

Die meisten von uns sitzen den ganzen Tag vor dem Bildschirm. Viel Bewegung ist da nicht drin. Kein Wunder also, dass Rückenschmerzen und Nackenverspannungen zu den häufigsten Zivilisationskrankheiten zählen. Das ständige Sitzen geht auf den Nacken, den Rücken und die Wirbelsäule. Umso wichtiger, dass man in jeder Fitnessroutine diese Bereiche kräftigt. Im Pilates ist das besonders leicht – es gibt zahlreiche einfache Übungen, die die Beweglichkeit fördern und den Oberkörper kräftigen. Eine dieser Übungen, mit denen du die Rückenmuskulatur stärkst und die Wirbelsäule mobilisierst, ist die Brücke.

So funktioniert‘s:

  1. Lege dich auf den Rücken. Aktiviere dein Powerhouse. Deine Arme liegen neben dem Körper.
  2. Beim Einatmen spannst du deine Muskulatur an und stellst die Füße auf. Atme aus und hebe deinen Rumpf sowie das Gesäß an, soweit du kannst. Im besten Fall sollten Rücken und Oberschenkel eine Linie bilden.
  3. Halte die Muskeln angespannt. Versuche die Position so lange wie möglich zu halten. Wenn es nicht mehr geht, kannst du Rücken und Gesäß langsam wieder absenken. Wiederhole die Übung fünfmal.

Vielen von uns ist diese Übung bestimmt noch aus dem Sportunterricht bekannt. Die Vorteile sind zahlreich: Mit der Brücke bekommst du nicht nur einen festen Po, sondern tust auch einiges für den Rücken und die Wirbelsäule! Fortgeschrittene können die Übung noch ein wenig intensivieren. Strecke dazu einfach in der Brücke dein rechtes Bein gerade zur Decke aus. Dann das Bein mehrere Male senken und anheben. Dasselbe mit dem linken Bein tun.

Der „Spine Twist“

Auch der sogenannte „Spine Twist“ kräftigt den Rücken, sorgt aber gleichzeitig für eine bessere Bauchmuskulatur. Wie bei der Brücke mobilisierst du auch hier die Wirbelsäule und sorgst für mehr Beweglichkeit und Flexibilität.

So funktioniert‘s:

  1. Setze dich aufrecht hin und strecke die Beine nach vorne aus. Die Beine sind geschlossen, die Zehen zeigen zur Decke, so dass eine sanfte Spannung im Bein entsteht.
  2. Strecke nun deine Arme seitlich vom Körper weg. Strecke die Wirbelsäule, so dass du aufrecht sitzt. Stelle dir vor, dass ein Faden an deinem Hinterkopf klebt, der den Kopf und Oberkörper gerade nach oben zieht.
  3. Beim Einatmen drehst du den Oberkörper zur linken Seite. Beim Ausatmen drehst du dich langsam in die Ausgangsposition zurück. Dasselbe tust du nach rechts. Wiederhole die Übung fünfmal.

Beinkreisen

Vom Oberkörper wandern wir mit dieser Pilates-Übung in die Oberschenkel und in die Hüfte. Weil Pilates aber den gesamten Körper trainiert, tust du mit dem Beinkreisen auch viel für deine Bauchmuskulatur.

So funktioniert‘s:

  1. Lege dich flach auf den Rücken. Die Arme liegen neben dem Körper. Aktiviere dein Powerhouse.
  2. Beim Einatmen streckst du das linke Bein gerade nach oben und ziehst Kreise. Je nachdem, wie es dein Fitnesszustand zulässt, solltest du zehn kleinere oder größere Kreise ziehen (im Uhrzeigersinn und entgegengesetzt). Dann das Bein ablegen und dasselbe mit dem rechten Bein wiederholen. Versuche den Körper so stabil wie möglich zu halten. Also Schaukeln vermeiden.

Das Beinkreisen stärkt die Tiefenmuskulatur in Bauch und Beinen. Aber besonders deine Hüfte wird von dieser Übung profitieren!

Die Hundert

Dieser Pilates-Klassiker ist simpel in der Ausführung, aber die Übung hat es in sich. Wer es schafft die geforderten hundert Wiederholungen auszuführen, gehört schon zu den Fitness-Gurus.

So funktioniert‘s:

  1. Lege dich wieder flach auf den Rücken und setze die Arme neben dem Körper ab. Aktiviere erneut dein Powerhouse.
  2. Beim Einatmen hebst du Oberkörper und Beine gleichzeitig ein wenig vom Boden ab. Die Beine sollen gerade sein. Die Arme streckst du nach vorne aus. Jetzt drückst du die Arme in kleinen, kräftigen Bewegungen hoch und runter. Insgesamt solltest du die Arme zehnmal hoch- und runterbewegen, dann eine Pause machen und das ganze nochmal angehen. Ziel sind 100 dieser kleinen Bewegungen.

Ganz wichtig bei dieser Übung: Verkrampfe nicht Schultern und Nacken. Die Hundert ist eine hervorragende Übung für die Bauchmuskeln.

„Roll down“

Zum Abschluss kommt eine entspannende Übung, die unter anderem die hinteren Sehnen streckt und dehnt. Das tut Körper und Geist gut.

So funktioniert’s:

  1. Stelle dich aufrecht hin. Beim Ausatmen beugst du dich langsam nach vorn und rollst die Wirbelsäule vorsichtig ab, angefangen beim Kopf.
  2. Hängt dein gesamter Oberköper nach unten, atmest du in dieser Position tief ein. Während du ausatmest, rollst du die Wirbelsäule „von unten“ wieder nach oben auf. So lösen sich Verspannungen einfach auf.

Nach deiner Pilates-Routine hilft dir der Roll-Down mit aufrechter Haltung und entspannt wieder in deinen Tag zurückzukehren. Die Übung stärkt Rücken, Wirbelsäule und die Oberschenkelmuskulatur.

Du siehst: jede der obigen Übungen lässt sich einfach in deinen Alltag einbauen. Hast du gerade zehn Minuten Zeit? Dann tu deinem Körper etwas Gutes und probiere diese Übungen direkt selbst aus!

Abnehmen mit der Gen-Diät

Abnehmen mit der Gen-Diät

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash – Gen-Diät – Wie deine DNA dein Gewicht beeinflusst

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Schon bevor wir die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum auspacken, haben wir wahrscheinlich schon ein paar Pfunde bei Weihnachtsmarktbesuchen zugenommen. Denn wer kann schon Glühwein, Plätzchen und kandierten Äpfeln widerstehen? Doch wie bekommen wir die überschüssigen Kilos wieder runter? Wir zeigen euch eine Diät-Methode, mit der ihr einfacher abnehmen könnt.

Die Zeit nach Weihnachten und Silvester ist oft eine Zeit der Enthaltsamkeit. Wer zu viele Kilos auf der Waage angezeigt bekommt, will diese schnellstmöglich wieder loswerden. Doch wie? Der Diätdschungel scheint undurchdringlich. Diäten gibt es wie Sand am Meer und jede verfolgt einen anderen Plan. Um ein wenig Licht in dieses Dunkel zu bringen, stellen wir dir eine der bekanntesten Diätmethoden vor: Die Gen-Diät.

Die Gen-Diät: Abnehmen mit den richtigen Lebensmitteln

Du kennst das sicherlich: Während du bei jedem Kuchenstück höllisch aufpassen musst, um nicht zuzunehmen, kann deine beste Freundin essen, was sie will und nimmt kein Gramm zu. Woran liegt das? Warum nehmen die einen Menschen sofort zu und die anderen nicht, selbst wenn sie genau dasselbe essen? Die Antwort scheint in unseren Genen zu liegen – genauer in der Art und Weise, wie wir unser Essen verstoffwechseln. Unser ganzes Dasein wird von unseren Genen bestimmt. Wir wissen natürlich, dass unsere Haarfarbe oder die Augenfarbe von unserer DNA bestimmt wird. Doch mittlerweile gibt es auch Hinweise, dass sogar Charaktereigenschaften – wie Neugierde oder Risikobereitschaft – vererbt werden können. Erscheint es da so abwegig, dass auch unser Gewicht – und wie wir abnehmen – von den Genen beeinflusst sein könnte? Ungefähr 25.000 Gene sitzen auf unseren Chromosomen. Es erscheint logisch, dass sie nicht nur unsere äußeren Merkmale bestimmen.

Tabellarische Zusammenfassung der Stoffwechsel-Typen

©gen-diät.de

 

Hier kommt die Gen-Diät ins Spiel. Sie besagt, dass der Abnehmerfolg bei jedem Menschen durch die genetische Veranlagung stark beeinflusst wird. Das ist eine Komponente, die bei den meisten Diätplänen völlig außer Acht gelassen wird. Dabei gehen viele Wissenschaftler mittlerweile davon aus, dass jeder Mensch Makronährstoffe anders verwertet. Was bedeutet das genau? Vereinfacht gesagt, verarbeitet jeder Körper Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette auf unterschiedliche Art und Weise. Während der eine sehr gut Fette verwerten kann, funktioniert das bei dem anderen so gut wie gar nicht. Auslöser dafür scheinen die Gene zu sein. Die Gen-Diät nimmt dies als Basis: Mithilfe einer Stoffwechselanalyse wird bestimmt, welche Abnehm-Methode zu den eigenen Genen passt.

Individuell abnehmen – Wie funktioniert die Gen-Diät?

Ein Diätplan, der individuell auf deine Gene angepasst ist. Das verspricht die Gen-Diät. Dazu wird für jeden einzelnen mittels eines DNA-Tests die genaue Verwertung der Makronährstoffe geprüft. Das übernimmt hierzulande das Center of Genetic Analysis and Prognosis – oder kurz CoGAP. Verwertet der Köper Eiweiße oder Kohlenhydrate besonders gut? Wird fettreiche Nahrung besonders gut vom Körper angenommen oder nicht? Der DNA-Test beantwortet diese Fragen, so dass ein individueller Ernährungs- und Fitnessplan erstellt werden kann. So weißt du, wie du persönlich am besten abnimmst. Doch wie funktioniert das genau? Mithilfe des DNA-Tests wird jeder in eine bestimmte Stoffwechsel-Kategorie eingeteilt. Es gibt vier Meta-Typen und bei jedem zeigt sich eine andere Verstoffwechselung: Der Alpha-Typ, der Beta-Typ, der Gamma-Typ und der Delta-Typ.

Je nachdem, welcher Typus man ist, muss man auf bestimmte Energielieferanten weitgehend verzichten – zumindest, wenn man abnehmen will. Darüber hinaus wird jedem Typus eine Sportvariante zugeteilt, die den Gewichtsverlust zusätzlich fördert. Dazu gehören entweder Ausdauersport oder Sportarten, die Schnelligkeit erfordern.

Der Alpha-Typ (α) kann proteinreiche Nahrung am besten verarbeiten. Deshalb sind Eiweiße auch am besten, damit dieser Typ Gewicht verliert. Kohlenhydratreiche und fetthaltige Lebensmittel sollte dieser Typ vermeiden oder reduzieren. Nudeln oder Brot müssen hier also vom Ernährungsplan gestrichen werden. Der Beta-Typ (β) verstoffwechselt Proteine genauso gut wie der Alpha-Typ. Allerdings hat es dieser Typus ein wenig besser, weil er auch Fette gut verarbeiten kann. Lediglich bei den Kohlenhydraten muss der Beta-Typ aufpassen.

Anders als Alpha und Beta dürfen Gamma und Delta Kohlenhydrate zu sich nehmen – sie verarbeiten diese besonders gut. Der Gamma-Typ (γ) muss aber auf Proteine und Fette verzichten, wohingegen der Delta-Typ (δ) auch Fette gut verstoffwechseln kann. Proteine müssen aber auch bei diesem Typus gestrichen werden.

Die richtige Sportart für deinen Typ

Der DNA-Test ermittelt neben der optimalen Verwertung der Makronährstoffe auch die optimale Sportart, um schnell Gewicht zu verlieren. Bei der Gen-Diät wird dabei zwischen „Endurance“ (Ausdauer) und „Speed“ (Schnelligkeit) unterschieden. Typ E für Endurance bezeichnet alle Menschen, die mit Ausdauersport am besten die Pfunde purzeln lassen können. Dazu gehören zum Beispiel Joggen oder Schwimmen. Typ S für Speed bezeichnet hingegen Menschen, die einen höheren Kalorienverbrauch bei Schnelligkeitsportarten oder bei kraftintensiven Sportarten aufweisen. Dazu gehören zum Beispiel Gewichtheben oder Aerobic.

Kennt man seinen Sporttyp, kann man sich eine Sportart wählen, die einen besonders effektiven Kalorienverbrauch hervorruft. Wenn das mal kein Vorteil ist! Natürlich bedeutet das nicht, dass man als Endurance-Typ nur noch joggen darf. Aber wenn du abnehmen willst, ist es hilfreich, das Hauptaugenmerk auf solche Sportarten zu legen.

Übrigens: Für eine genetische Stoffwechselanalyse musst du kein Blut abgeben. Eine Speichelprobe reicht aus. Dazu musst du einfach mit einem Wattestäbchen einen Wangenabstrich vom Mundraum machen.

Die Gen-Diät: ein Wundermittel?

Wenn dein Stoffwechsel-Typ feststeht, kann dein Ernährungsberater dir darauf basierend einen persönlichen Plan erstellen und auch deine Fitness anpassen. Wenn du dich danach richtest, wirst du schnell Erfolge beim Abnehmen erzielen. Schließlich zeigen zahlreiche Studien auf, dass jeder Mensch Fette, Kohlenhydrate und Proteine anders verwertet. Auch wenn nicht hinreichend gesichert ist, ob ein Gewichtsverlust etwas mit der Verwertung der Makronährstoffe zu tun hat, so erzielen doch zahlreiche Menschen große Erfolge mit der Gen-Diät. Zu bedenken ist aber, dass auch die Gen-Diät kein Wundermittel ist. Auch hier musst du dich nach einem Diätplan richten und – was noch wichtiger ist – deine Ernährung langfristig umstellen. Wenn du Kohlenhydrate weniger gut verwertest, solltest du dich auch nach Erreichen deines Wunschgewichtes nicht sofort wieder auf Nudeln und Brot stürzen. Sonst ist der Jojo-Effekt vorprogrammiert. Wenn du dich aber langfristig an die Lebensmittel halten kannst, die dein Körper besser verarbeiten kann, hast du gute Chancen lange schlank zu bleiben. Wie bei jeder Ernährungsumstellung braucht es dazu einen eisernen Willen. Mithilfe der persönlichen Ernährungspläne und der effektiveren Kalorienverbrennung wird das Abnehmen aber deutlich einfacher.