Hilfe bei Aknenarben

Mal ehrlich: Als wären Mitesser und Pickel in der Pubertät nicht schlimm genug, werden viele hautgeplagte Geister auch Jahre später noch durch Aknenarben daran erinnert. Besonders fies wird´s dann, wenn die Haut auch mit Mitte zwanzig oder Anfang dreißig noch nicht zur Balance gefunden hat und durch Entzündungen immer wieder kleinere oder größere Narben zurückbleiben. Gerade für Frauen kann das sehr belastend sein. Zum Glück gibt´s Make-up, Mädels!

Wie entstehen Aknenarben eigentlich?

Das Schöne: Auch bei größeren Narben kann die Hautforschung inzwischen probate Mittel, um den Kratern im Gesicht den Kampf anzusagen! Doch wie kommt es eigentlich zu Aknenarben? Durch Entzündungen auf der Haut wird das darunterliegende Bindegewebe angegriffen oder sogar zerstört. Nachdem die Entzündung abgeklungen ist, versucht sich die Haut zu reparieren und regenerieren. Das schafft sie bei größeren Verletzungen nur durch Narbengewebe, das in seiner Struktur von der normalen Hautstruktur abweicht. Meist sind Aknenarben atrophe Narben. Das bedeutet, dass die Narbenstruktur unter dem Hautniveau liegt, das sie umgibt. Atrophe Narben haben zu wenig neue Bindegewebsfasern bilden können, was meist an einer gestörten Wundheilung liegt. sie bezeichnet man Narben, die unter dem umliegenden Hautniveau liegen.

Fruchtsäure und Dermabrasion

Die Behandlung atropher Aknenarben ist sehr unterschiedlich und richtet sich nach dem Stärkegrad, der Hautstruktur und der Vorgeschichte der Patienten. Je nachdem, welche Ergebnisse erzielt werden sollen, können schon regelmäßige Gesichtsbehandlungen bei speziell ausgebildeten Kosmetikerinnen tolle Erfolge erzielen. Hierbei kommen vor allem Fruchtsäurepeelings und Dermabrasion in Frage. Beide Formen der Behandlung zielen darauf ab, die Haut feinporiger zu machen, sie zu glätten und die oberste verhornte Hautschicht abzutragen. Die Behandlungen sollten regelmäßig wiederholt werden, um einen Effekt zu erzielen.

Laser und Kollagen

Für stärkere Aknenarben eignen sich vor allem Laserbehandlungen wie der Erbium-Yag-Laser oder andere Formen der Lasertechnologie. In allen Fällen lassen sich damit selektiv Hautveränderungen beseitigen. Da die Möglichkeiten hier enorm riesig sind, ist eine detaillierte Beratung bei einem Spezialisten unerlässlich!

Inzwischen lassen sich Aknenarben auch mit Kollagen auffüllen. Das Präparat, das auch für die Aufsprittzung von kleinen Fältchen genutzt wird, kann tieferliegende Narben regelrecht aufpolstern. Allerdings muss die Behandlung hier in regelmäßigen Abständen wiederholt werden, da Kollagen vom Körper abgebaut wird.

Wer etwas gegen lästige Aknenarben unternehmen möchte, sollte sich gut beraten lassen. Gut ausgebildete Kosmetikerinnen helfen hier ebenso weiter wie Hautärzte und spezielle Hautkliniken.

Author: Karolin Fischer

Share This Post On

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.