Gesunde Smoothies: Mythos oder Wahrheit?

Smoothies sind der Trendsetter im Bereich Wellness-Food. Im Winter glauben wir fest an ihre schützende Wirkung auf das Immunsystem und im Sommer lieben wir sie dank des starken „Refresh“-Faktors. Doch was genau hat es mit den Smoothies eigentlich auf sich? Was ist der Unterschied zum frischgepressten Saft und decken sie wirklich unseren täglichen Vitaminbedarf ab? Hier erfahrt ihr mehr über die pürierten „Fruchties“ und wann es sich zu einem Griff zu dem Fläschchen lohnt!

shutterstock_129703085

Smoothies kaufen, hoher Preis
Smoothies bestehen aus der ganzen Frucht. Bis auf die Schale wird das Obst im Mixer püriert und in Form einer zähflüssigen Konsistenz serviert. In jedem gut sortierten Supermarkt können wir verschiedene Frucht-Mixe aus der kleinen Flasche kaufen – meistens zu einem stolzen Preis. Da stellt sich die Frage, ob der Smoothie sein Geld denn eigentlich wert ist? Nun ja, es gibt zwei Seiten der Obst-Medaille.

Pro Obst
Natürlich ist Obst niemals fehl am Platz. Experten raten, fünf mal am Tag zu Obst oder Gemüse zu greifen. Ein Smoothie kann sogar gleich zwei Portionen davon abdecken. Und generell wirkt Saft entgiftend sowie entsäuernd auf den Körper. Zudem sind Säfte echte Schlankmacher, da unsere Körperzellen die Energie, die Enzyme und die sekundären Pflanzenstoffe nutzen, um eingelagerte Stoffwechselrückstände zu verdauen. Dadurch wird Körpergewicht abgebaut. Selbstverständlich liefern uns Säfte darüber hinaus auch wertvolle Vitalstoffe, die uns aufrüsten. Unterm Strich: Ein absolutes „Go“!

Mit Vorsicht genießen
Industrielle Smoothies werden allerdings auf besonderem Wege hergestellt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Säften, wird püriertes Fruchtfleisch mit Saft gemixt. Bei diesem Verarbeitungsprozess gehen einige wichtige Nährstoffe verloren. Ein Apfel beispielsweise lagert seine wichtigsten Stoffe direkt unter der Schale. Diese findet man im Smoothie wiederum nicht. Hinzu kommt, dass wir einen Smoothie trinken, und nicht das feste Obst kauen. Der Sättigungseffekt bei flüssiger Nahrungsmittelaufnahme ist deutlich geringer. Auch das Volumen von Nahrung spielt eine Rolle. Würden wir alle Früchte nacheinander essen, hätten wir ein großes Volumen an Nahrung aufgenommen. Beim Smoothie beschränkt es sich auf die konventionellen 200 ml.

Am besten: Smoothies selber machen
Wer einen Smoothie kauft, sollte daher aufs Etikett schauen: Mindestens 50 % des Inhaltes sollte aus ganzer Frucht bestehen – beispielsweise als Püree oder als Stückchen.  Am besten ist es jedoch, seine ganz eigenen Smoothies zu mixen! In dem Fall kannst du dir so 100%ig sicher sein, was drin ist und kannst dazu auch noch viele, leckere Variationen testen! Außerdem sparst du eine Menge Geld. Nimm einen Mixer, einen satte Portion Obst und probiere einfach mal aus, was dir am besten schmeckt. Tipp: Auch Gemüse macht sich gut im Smoothie. Und wenn du das ganze etwas aufpeppen möchtest, mixe das Püree mit Milch, Joghurt, gefrorenen Beeren, Müsli, Honig, und, und, und!

Viel Spaß beim gesunden Durchstarten wünscht,

Eure Jana

Author: Karolin Fischer

Share This Post On

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest