Fußpflege: Bereite die Füße auf den Sommer vor

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Besonders im Winter werden unsere Füße sehr stark vernachlässigt. Da wir sie unter dicken Socken und schweren Stiefeln verstecken können ist es vielen egal, wie sie aussehen. Dabei ist der Winter sehr harsch zu den Füßen. Sie müssen uns nicht nur durch Schnee und Eis tragen und werden so, trotz Stiefel und Socken, mit den kältesten Wetterbedingungen konfrontiert, aber sie bekommen auch meist keine zusätzliche Pflege. Das führt dann dazu, dass die Fersen mit einer trockenen, rissigen oftmals sehr festen Hornhaut überzogen sind und auch dass die Zehennägel trocken, splittrig und mit abgeblättertem Nagellack versehen sind.
Im Winter ist  das den meisten völlig egal, doch im Sommer ist das alles andere als erwünscht. Denn sobald die Sonne sich mehr blicken lässt, tauschen wir dicke Winterstiefel gegen Schläppchen, Flip Flops und Sandalen aus. Diese sind meist so knapp, dass der ganze Fuß zu sehen ist. Da ist es ganz klar, dass sie so gut aussehen sollen, wie nur möglich. Eine dicke Hornhautschicht und abgeblätterter Nagellack sind da eindeutig fehl am Platz. Was dringend benötigt wird ist eine gute Fußpflege. Dafür kann man natürlich zu einer Spezialistin gehen, aber es lässt sich auch sehr gut vom eigenen Schlafzimmer oder Wohnzimmer aus machen.

Dafür haben wir ein paar einfache Schritte für euch zusammengestellt. Wenn ihr diese befolgt, dann müsst ihr eure Füße in diesem Sommer nicht unter dicken Socken und Schuhen verstecken, sondern könnt sie stolz in Sandalen, Schlappen und Flip Flops zur Schau tragen.

Die Tipps, die wir euch hier vorstellen könnt ihr wöchentlich anwenden, damit ihr auch den ganzen Sommer über schöne, glatte Haut und perfekt lackierte Zehnnägel habt. Diese eignen sich insbesondere, wenn eure Füße den Winter eigentlich gut überstanden haben. Sind sie allerdings sehr stark beansprucht, dann müsst ihr euch keine Sorgen machen. Dafür haben wir selbstverständlich auch ein paar Tricks im Petto.

 

Einfache Schritte für die wöchentliche Fußpflege

  • Fußbad: Da eine Fußpflege sehr entspannend sein kann, sollte man auch alles tun, um es in wohltuendes Erlebnis zu verwandeln. Das macht man am besten mit einem Fußbad. Nach einem langen Tag fühlt sich das sehr angenehm an. Dafür sollte das Bad allerdings 36 Grad haben. Bei dieser Temperatur pflegt, entspannt und regeneriert das Bad. Wenn man dem Bad noch natürliche Öle wie zum Beispiel Mandel oder Olivenöl, dann spendet es noch zusätzlich Feuchtigkeit für müde, trockene Füße. Fügt man dem Wasser noch Badesalz hinzu, dann hilft dieses dabei zu entgiften und regt auch den Stoffwechsel an.
    Nach dem Bad sollten die Füße aufgeweicht sein. Das macht sie besonders Aufnahmefähig für Peelings, also ist jetzt der beste Zeitpunkt um dieses zu benutzen. Man sollte dabei besonders die Fersen und Ballen damit behandeln. Trägt man das Peeling in kreisenden Bewegungen auf und rubbelt kräftig, dann sollte sich ein Teil der Hornhaut entfernen lassen. Anschließend trägt man noch eine dicke Cremeschicht auf und zieht sich Socken an. Lässt man das 30 Minuten einwirken, dann kann man sich schon über weichere und geschmeidigere Füße freuen.
  • Hornhaut entfernen Nach der kalten Jahreszeit sind die Fersen, wie bereits erwähnt, oftmals mit einer festen und dicken Hornhautschicht überzogen. Diese entsteht, weil unter den Sohlen keine Talgdrüsen vorhanden sind. Die Haut ist dort wesentlich trockner. Gegen Druck und Reibung schützt sich die Haut an den Füßen, in dem es eine Hornhautschicht bildet. Diese sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch reißen. Das ist dann besonders schmerzhaft. Deswegen sollte man sie entfernen. Das geht am besten, wenn man die Schicht mit einem Peeling entfernt. Dieses genügt bei den leicht verhornten Stellen. Stärkere Hornhaut kann mit einer Fußfeile oder einem Bimsstein behandelt werden.  Man sollte allerdings die Finger von scharfen Raspeln lassen. Wendet man sie falsch an, dann kann es zu Verletzungen führen. Deshalb sollte man die Benutzung dieses Instruments lieber den Profis überlassen.
  • Sport betreiben : Beim wöchentlichen Sport werden oft die Füße vollkommen vernachlässigt. Denn, man denkt nicht daran, dass diese auch von ein paar Übungen in der Woche profitieren würden. Das Beste für die Füße ist definitiv das barfuß gehen. Auch wenn man etwas Fußgymnastik betreibt, tut man den Füßen etwas Gutes. So kann man zum Beispiel während man sich die Zähne putzt sich auf die Zehenspitzen stellen oder auch Klavier mit den Füßen spielen. Eine Zeitung kann man auch mit den Füßen zerrupfen oder auch einen Tennisball mit der Sohle rollen. Das tut den Füßen gut. Des Weitern sollte man darauf achten, dass man öfters die Schuhe wechselt und nicht immer die gleiche Absatzhöhe wählt. So bleibt der Fuß kräftig.
  • Nägel lackieren: Zu schönen Füßen gehören auf alle Fälle auch perfekt lackierte Zehennägel. Wenn ihr noch abgesplitterten Lack vom Winter auf den Nägeln übrig habt, dann solltet ihr diesen zunächst entfernen. Lange Zehennägel sollten gekürzt und in eine einheitliche Form gebracht werden. Anschließend solltet ihr mit einer Polierfeile die Nägel polieren. Das schafft nämlich eine glatte Oberfläche, die nicht nur schön aussieht, sondern auch den Lack besser haften lässt. Um die Nägel zu schützen sollte man immer einen Klar- oder Schutzlack auftragen, das verhindert nämlich, dass sich die Nägel verfärben. Anschließend kann man die Nägel mit einem Nagellack in der Wunschfarbe lackieren.  Welche Farbe ihr wählt ist reine Geschmackssache, aber im Sommer sehen Rot-, Rosa- oder Orangetöne besonders schön und sommerlich aus. Versiegeln sollte man sein Werk mit einem Klarlack. So hat man besonders lange etwas von seiner Pediküre.  Ein kleiner Tipp: wenn man mehrmals in der Woche ein Nagelöl in die Nägel massiert, dann macht es die Nägel gesund und geschmeidig.

Haben die Füße ein wenig unter der kalten Jahreszeit gelitten, dann könnt ihr mit den oben aufgeführten Tipps eure Füße in wenigen Minuten wieder auf Vordermann bringen. Sind sie allerdings stark beansprucht, zum Beispiel durch viele sportliche Aktivitäten oder  zu enge Schuhe, dann sollte man folgende Tipps noch zu der Routine hinzufügen. Befolgt man diese, dann sollten auch die Menschen, die sehr stark beanspruche Füße haben, sich über schöne, vorzeigbare Füße freuen können.

Pflegeprodukte für die Füße

 

Tipps für stark beanspruchte Füße

  • Zur Fußmassage gehen: Nichts entspannt den Körper mehr als eine Massage. Gleiches gilt auch für die Füße. Denn, diese hausen ein komplexes System an Nerven und Muskeln. Durch Fußmassagen werden so Verspannungen am ganzen Körper gelöst. Wer seine angespannten Muskeln etwas Gutes tun möchte, der kann einen Profi aufsuchen, oder sich einfach selbst eine Massage geben. Wählt man letzteres, dann muss man nur folgende Anleitung folgen, um für Entspannung zu sorgen: Zunächst musst du den Fuß auf das Knie legen. Dann reibst du von vorne nach hinten. Du hältst mit einer Hand die Ferse fest und mit der anderen ziehst du die Zehen nach vorne. Dann presst und drehst du jeden Zeh. Zum Schluss gibst du mit dem Daumen in kreisenden Bewegungen Druck auf die Sohle und streichst dann sanft aus.
  • Schweißfüße adè: Im Sommer gibt es fast nichts unangenehmeres als Schweißfüße, die auch noch unangenehm riechen. Steigen die Temperaturen, dann haben die Füße eigentlich keine Chance trocken zu bleiben, besonders wenn man nicht atmungsaktive Schuhe trägt. Abhilfe schaffen nicht nur Sandalen, sondern auch Puder, dieses staubt man sich morgen auf die Füße, um Gerüche zu vermeiden. Man kann zwischendurch auch noch Fußdeos, Gele mit Methol oder kühlende Sprays benutzen. Diese machen müde Füße auch wieder fit. Am Abend kann man dann mit einem lauwarmen Fußbad für Abkühlung sorgen Grundsätzlich sollte man immer Socken tragen, um zu vermeiden, dass Schweiß in die Schuhe läuft. Turnschuhe sollte man auch kräftig auslüften, nachdem man sie getragen hat.
  • Blasen vorbeugen: Eine lästige Begleiterscheinung von hübschen Sandalen sind oftmals Blasen, die sich an den Fersen oder Ballen bilden, wenn der Schuh drückt. Abhilfe schaffen Gelpolster oder auch ein Anti-Blasenstick. Dieser bildet eine Schutzschicht und bewahrt vor Reibungen, muss aber regelmäßig erneuert werden. Hat man bereits eine Blase, dann sollte man sie vorsichtig säubern und trockenen und ein Blastenpflaster auftragen. Diesen sollte man erst entfernen, wenn es beginnt sich von selbst zu lösen. Es dauert ca eine Woche bis die Blase geheilt ist. Man sollte das Pflaster zusätzlich mit Tape fixieren, wenn man stärkere Belastungen, wie einen Marathon oder eine Wanderung erwartet.
  • Nachtcreme benutzen: Beim Eincremen der Haut werden die Füße oftmals vergessen oder die dünne Bodylotion ist nicht reichhaltig genug, um trockenen Füße ausreichend zu pflegen. Meist sind sie nämlich um einiges trockener als die Haut am restlichen Körper und brauchen deswegen viel mehr Feuchtigkeit. Bei diesem Problem setzen die neuen Fußcremes an. Sie sind um einiges reichhaltiger als Körpercremes und spenden dadurch viel mehr Feuchtigkeit. Neuerdings gibt es auch Seren und Nachtcremes für die Füße. Diese sind besonders bei sehr trockener Haut gut und schenken eine extra Portion Pflege. In diesen Cremes und Pflegebuttern ist sehr oft Urea enthalten. Dieses ist eine natürliche Substanz, die in der oberen Hautschicht zu finden ist und sehr wichtig für den Feuchtigkeitshaushalt der Haut ist. Ist sie in einem Pflegeprodukt enthalten, dann macht sie die Haut wieder glatt und geschmeidig. Auch die Neubildung von der Hornhautschicht wird vorgebeugt. Somit ist sie das perfekte i-Tüpfelchen für eine Sommer Pediküre.

 Sagt uns gerne in den Kommentaren was ihr macht, um eure Füße für den Sommer vorzubereiten.

Author: Cheryl de Santo

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