Frisuren für Locken

Als Frau mit aalglattem Haar geht man meist davon aus, dass es Lockenköpfe mehr als gut haben. Schon morgens viel Volumen. Einfach mal den Kamm durchs Haar streichen und schon sieht alles schick und gepflegt aus. Ein Traum für Frauen, die seit Anbeginn ihres Lebens auf der Suche nach dem Volumen in ihren Haaren sind.

Allen Glatthaar-Damen sei gesagt: Ganz so ist es nicht! Lasche Kringel, trockene Spitzen und Frisuren, die bei Feuchtigkeit jedes Maß verlieren: So würden vermutlich viele weibliche Lockenköpfe ihr tägliches Haarchaos beschreiben. Was also tun mit lockigen Haaren? Tipps zu Pflege und Styling.

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Ohne die passende Pflege wird das Ergebnis nur halb so schön.

Deshalb sollten Lockenköpfe feuchtigkeitsbindende Shampoos verwenden. Auch Spülungen und Kuren gibt es extra zu diesem Zwecke. Das stärkt die Sprungkraft der Locken. Besonders störrische und trockene Haare sollten zusätzlich mit Haarölen verwöhnt werden. Das macht jedem Kräusel-Look den Gar aus!

Vor dem Styling helfen dann Schaumfestiger für Locken, die ins trockene oder feuchte Haar eingearbeitet werden. Wer seinem Schopf zwischendurch eine Frischekur verpassen will, greift zu Lockensprays oder Anti-Frizz-Cremes. Sie kann man auch in die fertige Frisur einarbeiten und ihr damit mehr Glanz und Haltbarkeit schenken.

Das lockt Locken an

Sie werden es nicht glauben, aber auch die meisten Frauen mit Naturlocken helfen dem eleganten Schwung mit Lockenwicklern nach. Denn lockiges Haar wirkt von Natur aus eher kraus und nicht elegant geschwungen. Wer ein natürliches Ergebnis wünscht, der nutzt verschieden große Wickler. Das bringt Dynamik und Abwechslung ins Haar. Sonst gilt natürlich: Je kleiner die Wickler, desto kleiner die Locken.

Wenn die viele Arbeit sich auch richtig lohnen soll, sollten die Wickler erst herausgenommen werden, wenn das Haar vollständig ausgekühlt bzw. trocken ist. Wer mit seiner Naturkrause zufrieden ist, der kann mit einem Diffusor nachhelfen. Dafür einfach die Haare über Kopf mit dem Diffusor trocken föhnen und ein wenig mit den Händen in die Haare massieren.

Papilloten verleihen dem Haar einen Kringellook, der übrigens am besten aussieht, wenn die abgeteilte Strähne vorher in sich gedreht und dann erst aufgedreht wird. Sprungkraft pur! Wer mit Lockeneisen arbeitet, sollte in jedem Fall einen Hitzeschutz verwenden und das Eisen nicht allzu oft zum Einsatz kommen lassen, da die Wärme die Spitzen austrocknet und zu Spliss und Haarbruch führen kann.

Vorsicht, Bürste!

Übrigens: Bitte verzichten Sie beim Hair-Styling auf kleine Kämme. Grobzinkige sind bei Locken deutlich besser, da sie das Haar nicht krisselig machen. Auch mit den Fingern lässt sich das Haar grob in Form bringen. Eine Bürste braucht es meist gar nicht, denn das gibt mehr Volumen, als Ihnen vermutlich lieb ist.

Grüße Eure Jenny

Author: Jasmin Winter

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