Fettige Haut pflegen – 7 Beauty Secrets

Oh Schreck, es glänzt! Das gefürchtete glänzende „T“ auf Stirn, Nase und Kinn lässt keine Zweifel: Hier ist eine fettige Haut am Werk. Durch die überschüssige Produktion von Talg erscheint der unliebsame Glanz auf dem Teint – manchmal schneller, manchmal langsamer. Um ihn zu kaschieren, greifen wir meist in die Beauty-Trickkiste: mattierende Creme, Blotting Papers, und und und sollen uns dabei helfen, den Glanz ganz schnell zu verscheuchen. Doch all das ist kein Grund zur Verzweiflung. Wenn man die richtigen Tipps und Tricks kennt, wie man fettige Haut pflegen und schminken kann, hat man den Glanz schnell im Griff. Wir verraten im Blogpost die 7 wichtigsten Beauty Fakten zum Thema Pflege fettiger Haut.

Ölige Haut hat nicht nur Nachteile – die gute Nachricht zuerst

Klar, der typische Glanz auf Stirn und Co. ist für die meisten eher nervig. Doch ölige Haut hat nicht nur Nachteile. Da sie vergleichsweise viel Sebum und Öl produziert (daher kommt ja auch der Glanz), ist sie mit einer guten Feuchtigkeitsbarriere ausgestattet. Die natürliche Lipidbarriere der Haut ist bei öliger Haut in der Regel stärker, was sie vor dem Austrocknen und anderen Umwelteinflüssen schützt. Deswegen altert ölige und fettige Haut auch langsamer als trockene Haut. Auf letzterer zeigen sich die ersten Linien und Falten früher. Gerade, wenn es draußen kalt ist, ist die ölige Haut besser gegen die strapaziösen Auswirkungen des Wetters gewappnet als trockene Haut. Es ist also nicht alles nervig an der fettigen Haut!

Es liegt mal wieder an den Genen – fettige Haut pflegen

Unseren Hauttyp können wir bekanntlich nicht ändern. Egal, wie wir unsere fettige Haut pflegen, sie wird wohl fettig bleiben. Die Talgdrüsen können wir von außen herzlich wenig beeinflussen. Denn die überschüssige (oder im Fall von trockener Haut mangelnde) Produktion von Sebum wird von Genen und Hormonen gesteuert. Auch die Anzahl der Talgdrüsen spielt eine Rolle: Menschen mit öliger Haut haben schon von Natur aus mehr Talgdrüsen als Männer und Frauen mit trockener Haut. Und der Talg, den sie produzieren, sammelt sich auf der Haut. Besonders die T-Zone – benannt nach ihrer Form von der Stirn über die Nase bis zum Kinn – in der Mitte des Gesichts ist meist betroffen. Durch die hohe Aktivität der Talgdrüsen wird zudem auch noch das Entstehen von Pickeln und Mitessern begünstigt. Denn die Talgdrüsen führen hin und wieder zu verstopften Poren, in denen sich wiederum schnell Aknebakterien tummeln.

 

Auch die Hormone steuern die Talgproduktion

Besonders problematisch beim fettige Haut pflegen: Die ölige Haut ist sehr sensibel gegenüber hormonellen Veränderungen im Körper. Das liegt daran, dass die Talgdrüsen auch hormonell gesteuert werden. Frauen mit fettiger Haut haben in der Regel einen höheren Testosteron-Spiegel. Dieser Überschuss des männlichen Hormons sorgt für die erhöhte Talgproduktion. Hinzu kommen bei Frauen Hormonschwankungen im Laufe des Zyklus‘, hormonelle Verhütung etwa durch die Pille, die Menopause usw. Stress und schlechte Ernährung können sich ebenfalls aufs Hautbild auswirken.


Vorsicht bei den üblichen Akne-Cremes mit BPO! – fettige Haut pflegen

Wer die fettige Haut pflegen und gegen Unreinheiten und Mitesser vorgehen möchte, ist versucht, zu einer Creme mit Benzoylperoxid zu greifen. Der stark antibakterielle Wirkstoff trocknet die Haut stark aus und zeigt im Kampf gegen Akne meist schnelle Erfolge. Setzt man die Creme jedoch ab, gerät die Haut schnell aus dem Gleichgewicht und die Talgproduktion ist noch weiter erhöht. Ein fieser Kreislauf, denn dadurch werden wieder neue Pickel und Mitesser begünstigt. Besser gegen Unreinheiten auf öliger Haut: eine Pflege mit Salicylsäure. Die exfoliert sanft die Poren und wirkt antibakteriell. Sie kann dauerhaft verwendet werden, ohne dass die Haut dehydriert wird.

Unser Produkttipp: Das kraftvolle Med Beauty Swiss – Salizylsäure Konzentrat. Die hochkonzentrierte Salicylsäure Kur gegen Akne und Pickel verhilft öliger Haut wieder zu einem rmonischeren Hautbild.

Setzt auf die richtige Pflege – fettige Haut pflegen

Bei öliger Haut ist die Reinigung der Haut einer der wichtigsten Schritte der Hautpflege Routine. Durch die erhöhte Talgproduktion muss die Haut morgens und abends gründlich gereinigt werden. Ein wirksamer Cleanser ist daher beim fettige Haut pflegen unerlässlich. Doch Vorsicht: Zu viel des Guten und der Schuss kann nach hinten losgehen. Denn wir wollen die ölige Haut zwar gründlich reinigen, um den Aknebakterien die Lebensgrundlage zu entziehen. Doch wir wollen dabei die Haut nicht austrocknen. Ein gründliches, aber mildes Reinigungsprodukt muss her!

Nicht übertreiben: Morgens und abends reinigen genügt, wer zu oft der Haut mit Reinigungsmitteln zu Leibe rückt, zerstört den Säureschutzmantel der Haut und öffnet damit wiederum Bakterien Tür und Tor. Unser liebster Cleanser für fettige Haut: Mesoestetic – Acne Line Purifying Mousse. Das Reinigungsmousse ist speziell für unreine Haut entwickelt worden und reinigt mild, ohne auszutrocknen.

Retinol bei öliger Haut – für ein harmonisches Hautbild

Retinol und Retinoide gelten als die Anti Aging Geheimwaffe überhaupt. Als einer der wenigen Inhaltsstoffe kann Retinol geschädigte Haut reparieren und Falten wieder glätten. Doch Retinol hilft auch dabei, die Talgproduktion in den Poren zu normalisieren. Deswegen ist eine Nachtcreme oder ein Serum mit Retinol zur Pflege fettiger Haut überaus empfehlenswert. Vorsicht: Da Retinol genau wie andere Säuren in der Hautpflege die Lichtempfindlichkeit erhöht, ist es besonders wichtig, täglich einen hohen Sonnenschutz zu verwenden.

Unser Tipp: Mesoestetic – Post-Peel 1% Retinol Concentrate. Das hochkonzentrierte Serum mit 1% Retinol ist eine echte Anti Aging Geheimwaffe und wirkt Wunder bei der Pflege unreiner und fettiger Haut.

Make-up-Tipps für fettige Haut

Beim Makeup für fettige Haut geht es besonders ums Mattieren. Denn im Laufe des Tages bildet sich meist der gefürchtete „Speckglanz“ auf der Stirn und der Nase. Da besonders fettige Haut nicht zu Trockenheitsfältchen neigt (meistens zumindest), kann statt einer flüssigen Foundation mit glänzendem oder seidigem Finish eine matte Foundation verwendet werden.

Besonders gut geeignet sind Puderfoundations wie das Jean D´Arcel – Mineral Powder Make up. Die lose Puder Foundation bindet den Talg und verhindert, dass schnell Glanz entsteht. Außerdem wirkt das enthaltene Zink antibakteriell und beugt somit weiteren Unreinheiten vor. Trotzdem vorm Auftragen der Foundation niemals auf eine Feuchtigkeitscreme oder ein hydratisierendes Gel verzichten. Denn auch fettige Haut braucht etwas Feuchtigkeitspflege. Wer weiß, dass er tagsüber zu Glanzbildung neigt, hat am besten das Puder immer mit dabei. Praktisch sind auch so genannte Blotting Papers, mit denen man überschüssigen Talg einfach wie mit einem Löschpapier von der Haut „aufsaugen“ kann.

Das sind unsere 7 Tipps zum fettige Haut pflegen und schminken! Wer einmal die passenden Pflegeprodukte gefunden hat, die der Haut gut tun, muss sich nicht mehr über die richtigen Maßnahmen bei fettiger Haut den Kopf zerbrechen und kommt auch mit öligem Teint gut zurecht. Was anderes bleibt uns ohnehin nicht übrig – Hauttyp bleibt schließlich Hauttyp!

Liebe Grüße aus Mainz,

eure Tanja

Author: Tanja Stephan

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