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„Du Schatz? Darf ich mal eben meine Füße bei dir aufwärmen?“ Ein kurzer Aufschrei, dann verlässt mein Freund auch schon fluchtartig und laut schimpfend das Bett. Dir kommt dass bekannt vor? Kein Wunder, eiskalte Füße sind bei Frauen ein weit verbreitetes Phänomen – vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit. Ich verrate dir was hinter dem Problem steckt und was du dagegen tun kannst.

Der gewisse Unterschied

Kalte Füße sind bei Frauen – gerade im Winter – ein unangenehmer Dauerzustand. Von Männern nur milde belächelt, liegt die Hauptursache für die Eisfüße in unseren weiblichen Genen: Wärme wird durch Muskelmasse erzeugt und davon haben wir Frauen nun mal weniger als Männer – ganze 15 Prozent, um genau zu sein. Hinzu komme, dass die weibliche Haut dünner ist und wir darüber zusätzlich mehr Wärme abgeben als die Herren der Schöpfung.

Erste Hilfe

Was also tun? Sind die Füße erst mal kalt, ist es mit warmen Socken allein nicht getan. Ich rate dir zu Massagen: Die regen die Durchblutung an und helfen deinen Füße dabei, sich selbst wieder aufzuheizen. Am besten du bearbeitest deine Füße dafür schön langsam mit kreisenden Bewegungen bis hoch zum Oberschenkel. Besonders angenehm ist die Massage mit einer Bürste. Du hast eine Mikrowelle? Dann probiere es mit einem Körner- oder Kirschkernkissen. Klappe auf, Kissen rein und bei 700 Watt 1-2 Minuten aufheizen lassen. Auch von innen kannst du etwas tun, indem du dein Essen scharf würzt, Ingwertee und heiße Schokolade trinkst. Meiden solltest du dagegen Nervengifte wie Koffein, Nikotin und Alkohol. Die schädigen deinen Arterien und so auch der Durchblutung.

Dauerhaft gut durchblutet

Damit deine innere Heizung dauerhaft aktiviert wird, beugst du kalten Füßen durch ein straffes Sportprogramm vor: Das hilft dir nicht nur dabei, mehr Muskeln zur Wärmeerzeugung aufzubauen, sondern regt dazu Kreislauf und Stoffwechsel an. Auch der Blutdruck freut sich über regelmäßige sportliche Betätigung. Falls du ganz besonders mutig bist, kannst du es auch mit einem Wechselduschen nach der Sporteinheit probieren: Dafür braust du dich jeweils eine Minute lang kalt und heiß im Wechsel ab. Fange mit dem kalten Duschstrahl an und beende das Duschen ebenso mit einem kalten Schauer.

Kalte Füße als Symptom

Nicht immer sind kalte Füße völlig harmlos. Hinter dem Symptom kann nämlich eine ganze Reihe von Krankheiten, wie Diabetes, Schilddrüsen-Unterfunktion, Essstörungen oder sogar ein Herzfehler stecken. Falls also keiner der genannten Tipps deine Füße zum Schmelzen bringt, solltest du einen Arzt aufsuchen und mögliche Ursachen abklären lassen.

Mit wärmsten Grüßen,

deine Jana