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Glücklicherweise sieht es so langsam aus als würden wir uns von dem langen Winter endlich verabschieden. Nicht mehr lange müssen wir uns mit Schal, Pulli und Handschuhe einhüllen. Schnee und eiskalter Regen wird nicht mehr unsere Hände und unser Gesicht, beim morgendlichen Gang zur Schule oder Arbeit, auspeitschen. Nein, wir werden uns alle bald über mehr Sonne und wärmere Temperaturen freuen können. Mit der wechselnden Jahreszeit sollten sich nicht nur unsere Garderobe und unsere Kleidungswahl ändern, auch unsere Pflegeroutine sollte sich dem Frühling und dem Sommer. Für viele ist es selbstverständlich, dass sie im Winter zu reichhaltigeren Produkten greifen um ihrer Haut mehr Feuchtigkeit und Pflege zu schenken. Doch viele wissen nicht, dass nicht nur die Jahreszeit eine ausschlaggebende Rolle bei der Produktwahl spielen sollte. Auch das eigene Alter sollte berücksichtigt werden, wenn man seine abendliche oder morgendliche Routine ändert.

Unsere Haut ändert sich nämlich von Jahr zu Jahr. In manchen Lebensphasen mag diese Veränderung nicht sonderlich deutlich sein, aber wenn wir auf alte Bilder zurückschauen oder an unsere jüngeren oder Teenie-  Jahre denken, dann müsste der Unterschied deutlich sein. Während man in Kinderjahren mit einer weichen, ebenmäßigen Haut gesegnet ist, mussten vielen von uns, dank der stetig wechselnden Hormone, unsere Teenager Jahre mit einer Akne geplagten Haut verbringen. Ruhe und Normalität für unsere Haut können wir dann in den Erwachsenenjahren eine Weile feiern, bevor wir uns über Krähenfüße und Falten auf der Stirn in den späteren Jahren ärgern müssen. Ja, unsere Haut durchlebt relativ viel und passt sich unseren verschiedenen Lebenslagen sehr schnell an. Ob man gerade Uni- oder Hochzeitsstress hat, zu wenig Wasser trinkt oder im Sommer zu lange in der Sonne lag- das macht sich alles in der Haut schnell bemerkbar. Da ist es nicht immer ratsam bei all diesen verschiedenen Situationen und Hautproblemen auf das gleiche Produkt zu setzen.

Die Oma oder die Mama mag zwar seit Jahren auf die gleiche Creme schwören und ihr Gesicht nur mit ein wenig Wasser und herkömmlicher Kernseife waschen, das heißt aber leider noch lange nicht, dass man selbst das gleiche Glück hat. Denn zwar spielen die Gene und Veranlagung eine bestimmende Rolle für den Zustand der Haut, aber auch die eigenen Umstände tragen erheblich zu der Gesundheit der Haut, bei. Wenn man zum Beispiel raucht oder viel Alkohol trinkt, sich überwiegend von Fast Food und Chips ernährt, dann wird man kaum die gleiche Haut haben wie Oma, die täglich drei Liter Wasser trinkt und immer ausgeschlafen ist.

Daher ist es wichtig, dass man seine Pflegeproduket auf sein Alter abstimmt. Denn meist bestimmt das Alter auch mit welchen Lebenstil man hat oder welche Hautprobleme man mit sich trägt. Da es allerdings nicht immer so einfach ist zu entscheiden welche Pflegecremes und welches Waschgel man im welchem Alter benutzen sollte, habe ich für die wichtigsten Lebensphasen eine Übersicht über die Veränderungen, die die Haut durchlebt erstellt. Da aber auch aller Rat der Welt nichts nützt, wenn man nicht weiß welche Produkte man zu welchem Alter benutzen sollte, habe ich auch passende Waschgels, Seren und Pflegecremes für euch rausgesucht. Damit sieht eure Haut bei jedem Alter strahlend schön aus.

 

Schöne Haut in jedem Jahrzehnt

Bestimmt kennt ihr den Mythos, dass sich Haut, Haar und Körper sich alle sieben Jahre komplett erneuern. Das stimmt teilweise sogar. Allerdings dauern die meisten Erneuerungsprozesse nicht so lange. Da es aber schwierig wird die Veränderungen in der Haut von beispielsweise dem 24. Zum 25. Lebensjahr festzulegen habe ich mich auf die drei wichtigen Jahrzehnte, in punkto Hautpflege, beschränkt. Das wären die Meilensteine 20, 30 und 40. In diesen Jahrzehnten sind in der Haut die größten Veränderungen zu beobachten.

20-das vorbeugende Jahrzehnt

Mit Anfang Zwanzig denken viele nicht unbedingt immer an die Hautpflege. Denn nach der Akne geplagten Teenie Zeit kann man sich in diesem Jahrzehnt meistens endlich über reinere Haut freuen. Höchstens kleine Pickelchen und kleine, gerötete Stellen lassen den Teint zeitweise unebenmäßig erscheinen. Doch bereits ab dem 25. Lebensjahr ändert sich die Haut und beginnt zu altern.  Die Feuchtigkeitsspeicher lassen nach und die Zellerneuerung arbeitet auch nicht mehr so schnell.

Auch der Lebensstil von vielen Mitte Zwanzigjährigen nicht immer der beste. Viele Partys und wenig Schlaf sind fast an der Tagesordnung. Auch emotionaler Stress dank Uni, Arbeitssuche oder dem ersten, richtigen Beziehungsende (und dem Liebeskummer) wirkt sich zusammen mit den UV-Strahlen der Sonne (oder dem Sonnenstudio) negativ auf die Haut aus. Obwohl besonders Anfang zwanzig sich die Haut schnell von diesem Stress erholt, kann es auf Dauer größere Schäden, wie Falten oder Sonnenschäden anrichten. Deshalb gilt, dass man in seinen 20er Jahren möglichst viele vorbeugende Maßnahmen ergreifen sollte, damit man in späteren Jahrzehnten nicht so viel wieder ausbaden muss.

Dank Alkohol, Zigarettenrauch und zu wenig Wasser fehlt es der Haut oftmals an genügend Feuchtigkeit. Was kurzzeitig zu einem fahlen und trockenen Teint führt, kann sich längerfristig in Falten auswirken. Die fehlende Feuchtigkeit kann man der Haut aber mit den richtigen Pflegeprodukten wieder zuführen. Die Reinigungsmilch von Susanne Kaufmann eignet sich bei einer jüngeren Haut optimal um sie von Make-Up, Staub und Schmutz zu befreien. Sie hat nämlich feuchtigkeitsspendende Eigenschaften, die die Haut reichhaltig pflegt. Des Weiteren kurbelt sie auch die Zellerneuerung an. Diese hilft bei der Vorbeugung von Falten. Anschließend kann man das Hyaluronserum der gleichen Marke auf die Haut auftragen. Durch das enthaltene Hyaluron werden die Feuchtigkeitsspeicher der Haut aufgefüllt und es sorgt auch dafür, dass das Ausweichen der Feuchtigkeit aus der Haut verhindert wird. Die Haut erscheint prall und strahlend. Zum Schluss trägt man das Jean D’Arcel Hydratante Creme Hydro Delice Jour auf die Haut. Diese erhöht die Aufnahmefähigkeit von Flüssigkeit und die Haut kann sich wieder erholen.

30: das schützende Jahrzehnt

Bereits mit dem Beginn der 30er Jahre fangen viele bereits an, an anti-Aging Maßnahmen zu denken. Denn in diesem Jahrzehnt zeigen sich oft schon die ersten Falten und Linien im Gesicht. Besonders die Partie um die Augen und im Bereich des Mundes wird oftmals zuerst befallen sein. Besonders wenn man mit 20 ein ungesundes Leben geführt hat mit wenig schlaf, viel Alkohol, Zigarettenrauch und Fast Food und zu wenig Wasser, macht sich das jetzt mit 30, an der Haut bemerkbar.

Des Weiteren verlangsamt sich die Zellerneuerung in diesem Jahrzehnt. Auch das Haut Fett und die Elastizität lassen nach und die Haut wird auch stetig dünner. Hinzu kommt, dass die Feuchtigkeitsversorgung und die Versorgung mit Nähstoffen ins Stocken geraten. Der Teint erscheint im Gesamtbild meist trockner und oftmals weniger ebenmäßig. Diese kann Aufgrund von alten Akne Malen, Narben und Pigmentstörungen zur Stande kommen.

Die Haut braucht Antioxidantien. Diese kraftvollen Stoffe bekämpfen die freien Radikale, die durch externe Umwelteinflüsse wie Stress, Luftverschmutzung und UV-Strahlen entstehen. Besonders Vitamin C ist ein wichtiger Bestandteil in Pflegeprodukte für 30- Jährige. Dieses peelt die Haut und legt die empfindlichen Hautschichten frei.

Zur Reinigung kann man das Replenishing Cleansing Balm von Apoem nehmen. Dies spendet nicht nur Feuchtigkeit, sondern reinigt die Haut intensiv, schützt es und hält den Säureschutzmantel intakt. Dank der enthaltenen Pflanzenextrakte werden die Selbstheilungsprozesse der Haut wieder ins Gleichgewicht gebraucht. Somit eignet es sich optimal für Häute ab 30. Mit der Continue Line Med Protection Shield Soft von MBR versorgt man die Haut mit Schutz und Regeneration. Sie wird gegelättet und verbessert die Hautoberflächenstruktur. Anschließend sollte eine Feuchtigkeitspflege angewendet werden. Für Häute ab 30 eignet sich das Preventive Skincare Rich Cream von Med Beauty Swiss. Diese straft und festigt die Haut und dank des Hyalurongehalts hält sie eine Menge Feuchtigkeit fest. Die Haut wird geschützt und genährt.

 

40: das glättende Jahrzehnt

Ab 40 ist die Haut bereits im Mitte des Alterungsprozesses. Falten und Linien sind in den meisten Fällen deutlicher sichtbarer. Die Haut ist in der Regel auch trockener muss sich aber meist nicht mehr mit Unreinheiten und Pickel rumplagen. Um eine glattere Hautoberfläche zu schaffen kann man auf Retinol setzen. Dies ist eine sehr wirksame Form von Vitamin A und hilft beim Aufbau der Hautstruktur. Es fördert auch die Kollagensynthese in den unteren Hautschichten. So bleibt die Haut flexibel und geschmeidig. Auch Falten werden damit verbannt.

Das Alter sollte eine entscheidende Rolle in der Wahl der Pflegeprodukte spielen. Denn in jeder Lebensphase verhält sich die Haut anders. In den 20er ist sie eher trocken dank des oftmals hektischen Lifestyles, in den 30er zeigen sich die ersten Anzeichen von Falten und in den 40er Jahren wirkt sie weniger geschmeidig und glatt. Um diesen Hautproblemen entgegenzuwirken sollten man die passenden Produkte für ein Alter anwenden.

Habt ihr eure Pflegroutine auch an euer Alter angepasst? Oder schaut ihr mehr auf euren Hauttyp? Konntet ihr beobachten, wie sich eure Haut in den letzten Jahren verändert an? Welche Produkte benutzt ihr jetzt um diese Veränderung zu adressieren? Lasst mir doch einen Kommentar mit euren Antworten. Ich würde mich sehr freuen.