Alles übers Vintage-Shopping!

Warum man ausgewählte Kleidung ruhig öfter auch mal in 2-Hand-Shops kaufen sollte? Zum Einen, weil man damit eine ganze Menge gutes Geld sparen kann und zum Anderen, weil einem dann der individuelle Look abseits vom Mainstream gewiss ist. Außerdem sorgt Vintage-Shopping für mehr Nachhaltigkeit. Für mich sind das ein paar starke Argumenten, die für die Vintage-Mode sprechen. Und ein Grund, die Sache mal näher zu begutachten!

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Die Vorteile des Vintage-Shoppings
Der übermäßige Konsum und unser Leben in der sogenannten „Wegwerf-Gesellschaft“ regt immer mehr Menschen dazu an, sich Alternativen zum Neukaufen zu überlegen. Second-Hand-Shops sind ein Trend und eine gute Alternative, die auch noch Spaß machen. Denn Mode mit Geschichte zu shoppen und anzuprobieren, regt die Fantasie an und erweitert unser Styling-Repertoire. Und in den meisten Fällen zaubert uns auch der Preis ein Lächeln ins Gesicht. Denn während beispielsweise eine neue Lederjacke schon mal 300 Euro kosten kann, findet man diese aus zweiter Hand für einen Bruchteil dessen. Die Herausforderung: echte Schmuckstücke zu finden, die man nicht mehr so schnell wieder loslassen will. Diese Herausforderung nehme ich mit Vergnügen an!

Vintage oder retro?
Doch was genau versteht man eigentlich unter Vintage? Und wo liegt der Unterschied zu Retro? Zur Erklärung: Als Retro bezeichnet man Gegenstände, die zwar einen gebrauchten Look aufweisen, eigentlich aber gerade frisch aus der Produktion kommen. Vintage hingegen ist original alt. Gebrauchsspuren und Verwaschungen sind nicht etwa künstlich hergestellt, sondern ein Ergebnis der Zeit. Noch bis in die 1920er Jahre geht die Spanne zurück, aus der wir die gebrauchte Mode kaufen können.

Die unterschiedlichen Jahrzehnte im Überblick:

  • 20er: Glitzernde Röcke, gerade Schnitte und süße Bubikragen
  • 30er: Taillierte Kleider mit glockigem Saum und asymmetrischen Schnitten
  • 40er: Knielange, hochgeschlossene Kleider und Kostüme in gedeckten Farben
  • 50er: Petticoats, die sich durch eine enge Taille und weitem Rock auszeichen, Pastelltöne und Blumenprints
  • 60er: Miniröcke, knall-farbene Prints und Farben, feminine Looks
  • 70er: Schlaghosen, Maxileider, Batik, klare Farben wie rot und grün, Flower Power
  • 80er: Markante und geometrische Formen, sehr individuell, High Waise Jeans, Schulterpolster, enge Taille

Mein Tipp: Halte in deiner Stadt besondere Ausschau nach Vintage-Shops und entdecke preisgekrönte Outfits, wie nur du sie trägst!

Viel Spaß beim Shoppen,

deine Jana

Author: Karolin Fischer

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