7 Dinge, die jede Frau über High Heels wissen muss

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Die durchschnittliche Frau besitzt 9 Paar High Heels. So zumindest will es eine kürzlich publizierte Studie herausgefunden haben. High Heels schlagen in Sachen Beliebtheit sicher Kosmetikprodukte und Makeup. Was allerdings auch ans Licht kam: 71 Prozent der Frauen gaben zu, die schönen Schuhe tun weh. Ein klassischer Fall von „Wer schön sein will, muss leiden?“ Der häufigste Auslöser von Fußschmerzen von Frauen ist auch einer ihrer größten Lieblinge. Mit dem richtigen Paar High Heels kann man ein Outfit schließlich auf ein ganz neues Fashion Level bringen. Doch es ist wichtig zu wissen, wie frau ihre High Heels am besten trägt – und wann sie sie besser stehen lässt und auf flache Schuhe ausweicht. Im Blogbeitrag erklären wir heute die 7 Essentials, die jede Frau wissen muss, die ihre High Heels liebt!

1 Sag mir, wie hoch dein Absatz ist!

Das wusstest du bestimmt noch nicht, aber unsere Füße beherbergen pro Quadratzentimeter mehr Nervenenden als jeder andere Teil des Körpers. Je höher der Absatz deiner angesagten High Heels ist, desto mehr Gewicht wird auf die Knochen im Fuß verlagert. Ein amerikanisches Gesundheitsinstitut hat das mal mathematisch für uns greifbar gemacht: Ein 2,5 cm Absatz belastet den Fuß mit 22 Prozent des Körpergewichtes. Bei 5 cm Absätzen sind es schon 57 Prozent und 7,5 cm hohe Absätze belasten die Füße mit stolzen 76 Prozent des Körpergewichtes.

Eine ganz schöne Last. Durch dieses Extragewicht werden entstehen nicht nur eingewachsene Zehennägel. Unter Umständen kännen Sehnenentzündungen und eingeklemmte Nerven die Folge sein. Im Laufe der Zeit kann sich die Achillessehne verkürzen und die schützenden Fettpolster in den Füßen tragen sich ab. Damit Füße und Zehen glücklich bleiben, sollten Absatzhöhen und Schuhmodelle im Laufe der Woche variiert werden. Wer auch in Sandalen eine gute Figur an den Füßen machen will, besorgt sich eine Hornhaut reduzierende Creme wie den MBR Kosmetik Biochange Body Care Hornskin Reducer. Die Spezialcreme entfernt die Hornhaut an den Füßen effizient und versorgt trockene Füße mit der nötigen Feuchtigkeit, um rissiger Hornhaut vorzubeugen.

2 Die Größe zählt

Geh am Ende des Tages Schuhe kaufen und probiere die High Heels so an, wie du sie auch später tragen willst (mit Socken oder barfuß). Kaufe auf jeden Fall die passende Größe. Zu große Schuhe führen zu Verletzungen, wenn die Füße darin hin und her rutschen. Doch viele Frauen tragen Schuhe, die ihnen eine halbe bis eine Größe zu klein sind. Das kann nicht nur schmerzhaft werden. Blasen, Hühneraugen, eingewachsene Zehennägel und Hammerzehen können die Folge sein. Tipp: Zum Einlaufen nicht die Schuhe anziehen. Stattdessen einen guten Schuhspanner benutzen und die High Heels dann für 15 bis 30 Minuten am Stück einlaufen.

3 Auch Füße werden müde

Die maximale Zeitspanne zum High Heels tragen sollte 4 Stunden nicht überschreiten. Denn bei so hohen Absätzen werden auch die Füße schnell müde. Wer zur Arbeit pendelt, sollte deswegen am besten Wechselschuhe dabei haben. Sneakers sind ideal, sie sind leicht zum Laufen und Absorbieren auch die Schritte auf harten Böden besser.

Tipp für müde Füße: Ein kühlendes Fußbad und eine reparierende Creme. Zum Beispiel die Jean d’Arcel Vénusté Crème Pieds Réparatrice. Die sanfte Creme zieht schnell ein und bekämpft rissige und raue Haut. Gereizte und trockene Füße werden seidig gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt. So werden die Füße wieder geschmeidig und weich für den nächsten Gang in High Heels.

4 Nicht nur die Füße haben zu leiden

Wenn zehn Zentimeter mehr Körpergröße dir gleich ein ganz anderes Gefühl geben, dann liegt das daran, dass durch High Heels die Haltung verändert wird. Wer über Jahre hinweg täglich High Heels trägt, kann dadurch sogar grundlegene Veränderungen in seiner Anatomie hervorrufen. Das Laufen in einem Paar schicker Pumps sorgt dafür, dass die Hüften nach vorne gedrückt werden, genauso die Knie. Der Rücken wird nach hinten gebogen. So bekommt das ganze Skelett eine andere Stellung.

5 Keilabsätze sind eine Alternative

Wer High Heels kaufen will, sollte also darauf achten, dass die Absätze nicht allzu hoch sind. Für tägliches Tragen sollten es nicht mehr als 5 Zentimeter sein. Wedge Heels – so genannte Keilabsätze –, dicke Absätze und Plattform Heels sind besonders schonend für Füße und Körperhaltung. Denn auf ihnen verteilt sich das Gewicht auf eine größere Fläche als es beispielsweise bei Pfennigabsätzen der Fall ist. Bei High Heel Sandalen sollte es am besten ein Paar mit Riemen sein, die den Fuß stützen, indem er sozusagen im Schuh festgeschnallt ist.

6 Experten haben einen Trick, der hilft

Für jene Anlässe, an denen du einfach High Heels tragen musst, besorge dir rechtzeitig spezielle Einlagen für High Heels. Diese weichen Kissen werden in den Schuh eingelegt und sorgen dafür, dass die Kräfte beim Auftreten absorbiert werden. Außerdem ist der Fuß weicher gebettet und seine natürlichen Polster werden geschont. In Stilettos sollten sie allerdings nicht zum Einsatz kommen. Denn dadurch werden die Zehen auf ein noch engeres Areal eingeschränkt.

Ganz neu beim Beauty Doc gibt es nun auch spezielle Behandlungen, bei denen die natürlichen Fußpolster aufgestockt werden. Bei solchen Fußbehandlungen werden Füller wie Hyaluronsäure – bekannt aus der Anti Aging Hautpflege – oder patentierte Wirkstoff-Mischungen in die Fußballen eingespritzt. Auf diesem Weg wird den Füßen ein Extra Polster verschafft. Das lindert den Fußschmerz und macht High Heels bequemer. Doch bei Preisen um die 500 Dollar pro Fuß und der Tatsache, dass die künstliche Fußpolsterung nach spätestens 6 Monaten wieder futsch ist, sollte man sich die Prozedur besser drei Mal überlegen. Gegen schmerzende Füße am Ende des High Heel Tages hilft uns Normalos immer noch eine bescheidenere Behandlung wie das wärmende Fußbad von Susanne Kaufmann. Reich an Kräuterauszügen und natürlichen Wirkessenzen regt es die Durchblutung der Füße an, beruhigt und wirkt abschwellend. Genau das Richtige nach einem anstrengenden Tag in hohen Absätzen.

7 Smarte Frauen machen Dehnübungen

Vor und nach jedem Anziehen der liebsten High Heels empfehlen Experten, ein paar Dehnübungen für die Beine zu machen. So wird verhindert, dass Bänder und Sehnen sich verkürzen und Flexibilität verloren geht. Tipps: Versuch doch mal den herabschauenden Hund aus dem Yoga – damit stretcht du deine Waden und einen Oberkörper gleich mit. Auch das Berühren der Zehen bei ausgestreckten Beinen ist eine bewährte Übung, bei der die gesamte Beinmuskulatur gedehnt wird. Zum Entspannen der Muskeln am Ende des Tages können die Fußsohlen auch sanft mit einem Golfball massiert und die Waden und Achillessehnen mit einem Kühlakku gekühlt werden.

Mit diesen Tipps seid ihr beim High Heels kaufen und tragen auf jeden Fall immer auf der richtigen Seite.

Liebe Grüße aus Mainz,

eure Ida.

Author: Ida Neuberger

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