Kleine Tipps mit großer Wirkung: gesünder leben im Minutentakt

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Aktuell geht es überall um „healthy living“ und „fitness lifestyle“. „Clean eating“ ist auch meistens ganz vorne mit dabei. Wir machen keine Diäten mehr, wir leben einfach gesund. Wir essen Superfood Bowls, trinken Kale Smoothies, stellen wo es nur geht auf vegane Produkte um und machen Yoga, HIIT und Cross Fit. Dieser Gesundheits-Lifestyle kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Hin und wieder haben wir vielleicht das Gefühl, dass wir jede Minute unseres Lebens investieren müssen, um gesund und fit zu leben. Denn mit den ganzen Tipps und Ratschlägen zum gesunden Lifestyle kommen natürlich auch die Schuldgefühle, wenn man eben mal nicht so gesund lebt, wie die ganzen Health und Fitness Experten es einem suggerieren.

Lass dir vom Instagram Fitness Lifestyle kein schlechtes Gewissen einreden!

Doch es muss gar nicht all day every day nur um Gesundheit und Fitness gehen. Schließlich haben wir alle auch Jobs und ein Sozialleben, das wir am Laufen halten wollen. Der gesunde Instagram-Lifestyle ist letztlich ein Konstrukt, dem wir niemals gerecht werden können. Deswegen ist es gut, wenn wir mit uns selbst nicht so streng sind. Wir müssen nicht jeden Tag eine Stunde meditieren oder ausschließlich Bio-Obst essen, um gesund zu sein und uns gut zu fühlen. Auch kleine Tipps und Tricks, die wir in unseren Alltag integrieren, helfen uns dabei, gesünder zu sein. Und manche von ihnen dauern nicht mal eine Minute. Versprochen!

Keine Ausrede: 1 Minute für deine Gesundheit

Und diese kleinen Tricks kannst du wirklich nebenbei in deinen Alltag integrieren. Auch für Faule sind sie also eine Methode, Körper und Geist zwischendurch ein bisschen auf Trab zu bringen. Wer regelmäßig daran denkt, unsere 5 Tipps zu befolgen, wird schon bald die Effekte spüren. Denn schon kleine Veränderungen können spürbar positive Auswirkungen haben!

Unsere 5 Tipps, mit denen du innerhalb von einer Minute deine Gesundheit verbesserst:

Tipp 1: Streck dich! – Dehnen macht müde Körper munter

Die meisten von uns sitzen von früh bis spät am Computer. Auch, wenn wir das Büro verlassen haben, geht es zuhause für manche von uns noch weiter. Für Nacken, Rücken und Schultern ist das nicht gerade die beste Position, gerade, wenn man sie für so lange Zeit hält. Deswegen ist es ratsam und empfehlenswert, zwischendurch Verspannungen vorzubeugen. Das klappt am besten mit ein paar einfachen Dehnungsübungen. Das kann Schmerzen vorbeugen und Muskeln, Knochen und Bänder auflockern.

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Unsere liebste Übung: der herabschauende Hund. Wer schon mal Yoga gemacht hat oder sogar regelmäßig auf der Matte steht, kennt diese tolle Ganzkörperübung, die von Kopf bis Fuß jede große Muskelgruppe dehnt. Die Rückseite der Beine, der Po, der untere Rücken und die Arme und Schultern werden hier einmal kräftig gedehnt. Genau das Richtige für zwischendurch!

Kleine Yogaübungen für zwischendurch

Der herabschauende Hund stärkt die Handgelenke (die bei der Arbeit mit Tastatur und Maus den ganzen Tag beansprucht werden), die Arme, den Rücken (hallo unbequemer Bürostuhl!) und die Achillessehne. Die Schulterblätter werden einmal durchgestreckt – ein super angenehmes Gefühl. Wer regelmäßig diese kleine Yoga Übung in den Alltag integriert, verbessert Beweglichkeit und Koordination und bringt zudem den Kreislauf und das Nervensystem in Schwung. Verspannungen werden gelöst, Nacken und Wirbelsäule können sich für einen kurzen Moment mal ganz locker machen. Danach fühlst du dich garantiert sofort viel lockerer und entspannter!

Tipp 2: Atme durch – und vergiss für ein paar Momente den Stress

Besonders, wenn wir unter Strom stehen, viel Stress haben und in Hektik geraten, dann wird unser Atem flacher und schneller. Das bedeutet leider, dass wir eben nicht mehr richtig tief durchatmen. Das ist leider das Gegenteil von dem, was wir in stressigen Situationen nötig haben.

Denn atmen wir zu flach und zu schnell, dann verabschiedet sich unsere Konzentrationsfähigkeit – unser Gehirn wird nämlich nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Wenn wir bewusst und tief einatmen, dann reduzieren wir Symptome wie Herzrasen und zu hohen Blutdruck. Wir sind quasi sofort entspannter, einfach nur durch ein paar tiefe Atemzüge.

Den Stress einfach wegatmen – so geht’s

Es gibt eine einfache Methode, mit der wir gegen den Stress anatmen können. Und die geht so: Atme langsam durch die Nase ein, während du bis 4 zählst. Dann hältst du ungefähr für 5 Sekunden den Atem an und atmest dann langsam durch den Mund wieder aus. Dabei zählst du bis 8. Das Ausatmen dauert also doppelt so lang wie das Einatmen. Wenn du diese Übung fünf Mal hintereinander machst, merkst du gleich die Entspannung, die deinen Körper relaxen lässt!

Tipp 3: Lach doch mal – Entspannen durch Lachen

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Es stimmt wirklich: Lachen ist gesund. Es lockert nicht nur allerlei Muskeln im Körper auf, sondern sorgt auch dafür, dass wir Glückshormone freisetzen und allerlei angestaute Emotionen von uns abfallen. Nach einem richtig guten Lachflash können wir uns gleich wieder viel besser konzentrieren und unsere Aufmerksamkeit fokussieren.

Tipp 4: Die Fußsohlen aktivieren – mit ein bisschen Hin- und Hergewippe

Wenn wir nicht gerade sitzen, dann stehen wir oft irgendwo (an): bei der Post beim Paket abholen, beim Zähneputzen, beim Supermarkt an der Kasse. In dieser Position kannst du ebenfalls leicht deinen Körper ein bisschen aktivieren und dabei deine Balance üben. Stelle einfach die Füße etwa schulterbreit auf und wippe für eine Minute von den Zehen zu den Fersen und wieder zurück. Stelle dich zwischendurch immer mal so hoch du kannst auf die Zehenspitzen – damit streckst du deine Waden und gibst ihnen dauerhaft mehr Definition. Außerdem ist diese kleine Gymnastik für zwischendurch das ideale Workout gegen Krampfadern!

Tipp 5: Händchen wechsel dich – eine Übung für die grauen Zellen

Wenn du Rechtshänder bist, dann laufen die meisten Routinen mit der rechten Hand ab: Zähneputzen, Haare kämmen, Suppe löffeln. Wenn wir probieren würden, das alles mit links zu machen, würden wir uns schnell unkoordiniert fühlen. Für Linkshänder gilt natürlich andersherum das gleiche. Doch diesen Richtungswechsel sollten wir unbedingt ab und zu mal in Angriff nehmen. Denn mit so einem Bruch in der Routine fordern wir unser Gehirn heraus, die Hälften besser miteinander kommunizieren zu lassen. Ein Workout fürs Köpfchen!

Wie du siehst, sind unsere kleinen Übungen ganz einfach und nehmen auch gar nicht viel Zeit in Anspruch. Probier einfach mal aus, ein paar davon in deinen Alltag zu integrieren – und das regelmäßig. Du wirst dich merklich besser und entspannter fühlen, versprochen!