Willkommen im neuen Jahr! 2018 verspricht, ein aufregendes Jahr zu werden. Hoffentlich habt ihr euch schon von eurer Silvester Party 2017 erholt! Und wenn ihr so seid wie ich, dann habt ihr es zum Jahreswechsel nicht nur so richtig krachen lassen, sondern habt euch für das neue Jahr auch wieder ein paar Sachen vorgenommen, die ihr endlich umsetzen wollt. Es ist doch im jeden Jahr das Gleiche: Alle wollen abnehmen, eine neue Sprache lernen, das Rauchen aufgeben, weniger trinken (Alkohol natürlich), mehr trinken (Wasser) und gesünder essen, fit werden, Sport machen, weniger Stress haben… Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber allein diese ganzen Vorsätze bereiten mir schon fast wieder Stress! Die meisten unserer vorbildlichen Pläne fürs neue Jahr sind spätestens im Februar sowieso wieder vergessen. Und obwohl wir das wissen, nehmen wir uns jedes Jahr aufs Neue wieder teilweise Utopisches vor. Dies mal soll es doch endlich mal klappen mit den guten Vorsätzen. Deswegen haben wir fünf Tipps für euch, wie ihr garantiert – oder, naja, sagen wir: zumindest einfacher eure guten Vorsätze fürs neue Jahr auch wirklich umsetzt.

Tipp Nummer 1: Setz dir Ziele, die realistisch sind!

Bei vielen Vorsätzen, die wir uns setzen, wissen wir eigentlich selbst, dass sie nicht zu schaffen sind. In einem Monat 10 Kilo abnehmen? Da können wir eigentlich nur scheitern. Und wenn wir uns diese Vorsätze setzen, dann wissen wir eigentlich auch schon, dass sie nicht zu schaffen sind. Mit solchen utopischen und unrealistischen Zielsetzungen programmieren wir für Frust vor!

Deswegen ist es viel besser, sich kleine Ziele oder Zwischenziele zu setzen. 20 Kilo abnehmen? Das klingt viel zu viel. Stattdessen lieber 2 Kilo pro Monat – das klingt doch schaffbar! Ab jetzt jeden Morgen eine Stunde früher aufstehen und 5 Kilometer laufen gehen vor der Arbeit? Da würden wohl die meisten schon am zweiten Tag aufgeben – besonders im Winter. Stattdessen vielleicht lieber erstmal 20 Minuten früher aufstehen und ein bisschen Yoga machen, um in den Tag zu starten.

Das klingt viel weniger bedrohlich und man hat tatsächlich das Gefühl, das schaffen zu können. Portioniere deine großen Ziele in kleinere Etappen. Das hilft dabei, Erfolgserlebnisse zu verschaffen und wir haben außerdem die Möglichkeit, zwischendurch immer wieder zu sehen, wie weit wir schon gekommen sind mit unseren Zielen. Um am Ball zu bleiben, ist es außerdem eine gute Idee sich eine kleine Belohnung zu gönnen, sobald man ein Zwischenziel erreicht hat. Kauf dir ein neues Top, eine Nummer kleiner.

Tipp Nummer 2: Führ dir dein Ziel vor Augen

Um nicht aufzugeben, sobald es mal ein bisschen schwieriger wird, ist es eine gute Strategie, sich das Ziel, das man hat, vor Augen zu führen. Willst du endlich sportlicher werden und deine Fitness steigern? Stell wir vor, wie du mit deiner besten Freundin joggen gehst und nicht schon nach 10 Minuten hechelnd schlapp machst, weil du nicht mehr kannst. Wenn du zum Beispiel mit dem Rauchen aufhören willst, dann stell dir vor, wie viel Geld du jetzt sparen wirst! Das kannst du auch gut mit einer kleinen Belohnung kombinieren. Das Geld, das du normalerweise für Zigaretten ausgeben würdest, tust du einfach in ein Sparschwein – und am Ende des Monats gönnst du dir von dem gesparten Geld eine kleine Belohnung! So bleibst du motiviert und freust dich besonders über deine Fortschritte.

Tipp Nummer 3: Suche dir Alternativen 

Klar, wer gern nascht und ständig Schokolade braucht, der wird nicht von einen Tag auf den anderen einfach aufhören können, Schoki zu mampfen. Genauso ist es bei Rauchern. Schlimm ist ja nicht nur der körperliche Entzug, sondern auch das Gefühl, die Zigarette in der Hand zu haben und zum Mund zu führen. Wir brauchen gewissermaßen eine Ersatzbeschäftigung für unsere Laster, damit ihr Wegfall uns nicht ganz so schwerfällt. Zum Beispiel: Der Klassiker ist es, statt zur Zigarette zum Kaugummi zu greifen. Wer ständig Schoki und Bonbons nascht und von Süßigkeiten nicht genug bekommt, der sollte sich einen Teller mit Obst und Gemüse und vielleicht auch ein paar Nüssen (sehr gesund, aber Vorsicht: enthalten sehr viel Fett!) an den Arbeitsplatz oder auf den Couchtisch stellen, damit immer etwas zum Knabbern in Reichweite ist, was keine Chipstüte oder Schachtel mit Plätzchen ist. Du musst jetzt natürlich nicht alle deine „schlechten“ Angewohnheiten ersetzen und ab und zu ein Stück Schokolade muss natürlich trotzdem erlaubt sein. Aber diese Dinge sind natürlich vor allem auch eine Frage der Gewohnheit. Und um alte Gewohnheiten, die man loswerden will, abzulegen, braucht man am besten eine neue Gewohnheit, die man durch diese ersetzt. Und um etwas zur Routine werden zu lassen, braucht man schon mal gute drei Wochen. Halt also durch, auch wenn die erste Zeit schwer ist! Danach wird es einfacher, wirklich!

Tipp Nummer 4: Erzähle Freunden und Familie von deinen Vorsätzen

Dadurch, dass du deiner Mutter oder deiner besten Freundin von deinen Vorsätzen erzählst, bist du zwar nicht mehr oder weniger verpflichtet, diese auch wirklich einzuhalten. Aber dass die Liebsten von deinen Zielen wissen, wird dich in ihrer Erfüllung auf jeden Fall noch stärker motivieren. Denn diese „Sanfte“ Verpflichtung gibt dir doch ein bisschen Druck, damit du besser durchhalten kannst. Schließlich fördern deine Liebsten dich zusätzlich und motivieren dich zum Weiter machen auch wenn es dir mal schwer fällt. Und vielleicht findest du ja in deinem Freundes- und Familienkreis sogar Verbündete, die gemeinsam mit dir das Gleiche Ziel erreichen wollen. Zusammen fällt das Erfüllen der Vorsätze doch gleich weniger schwer!

Tipp Nummer 5: Sei ehrlich zu dir selbst!

Den Fitness Studio Vertrag abzuschließen, reicht noch nicht. Das einzige, was dann purzelt, ist das Geld von deinem Konto. Die Pfunde auf den Hüften interessiert das aber nicht. Also mach dir selbst nichts vor beim Umsetzen deiner guten Vorsätze. Dinge wie „Ach ich geh morgen ins Fitnessstudio.“ oder „Die eine Tafel Schokolade macht nichts.“ solltest du vermeiden. Denn wenn du hintenrum jeden Abend eine Tüte Chips mampfst oder alle zwei Wochen mal im Fitnessstudio auftauchst, um unmotiviert eine halbe Stunde auf dem Fahrrad zu strampeln, kannst du dir zwar erzählen, du würdest an deinen Vorsätzen arbeiten, aber die Realität sieht anders aus. Mach dir nichts vor, sei ehrlich zu dir selbst. Auch wenn es mal nicht so gut läuft – ist das nicht so schlimm. Ab morgen wird es wieder besser. Gib nicht auf, nur weil du mal einen schlechten Tag oder eine schlechte Woche hattest. Wichtig ist es, konsequent zu bleiben und die Vorsätze nicht aus dem Auge zu verlieren.

So erreichst du das, was du dir vornimmst und am Ende des Jahres kannst du sowas von stolz auf dich sein! You can do it!